Warum regen sich (manche)Veganer so auf wenn menschen fleischessen sagen aber nichts dagegen wenn tiere es tun?

22 Antworten

Nun, was hier komplett vergessen wird, und uns Menschem quasi zum Mega-Omnivoren macht, ist eigentlich, dass es uns sowohl an den wesentlichen Eigenschaften eines typischen Fleischfressers, wie auch den Eigenschaften eines typischen Pflanzenfressers fehlen. In beidem sind wir von natur aus eigentlich ziemlich schlecht.

Also mussten wir diesen offensichtlichen Mangel durch ein anderes Organ kompensieren: Unser Gehirn.

Denn richtige Fleischfresser machen sich keine Gedanken um ihre Nahrung, die läuft quasi freiwillig ihnen zu, sie mussen nur auf der Acht sein, nicht entdeckt zu werden, und dann reicht deren körperliche Fitness und natürliche Bewaffnung. Aber sie konnen eben uch nur dort leben, wo genügend Pflanzenfresser herum laufen.

Richtige Pflanzenfresser hingegebn brauchen auch keine Schläue, deren Nahrung wächst unter ihren Füßen. Allerdings kann auch hier eine Art nur den Lebensraum einnehmen, deren Nahrung auch wirklich unter deren Füßen wächst. Und wächst die klimatisch bedingt in einer Region gerade nicht, ist Umzug angesagt - ganze Herden ziehen durch die Länder, immer dort hin, wo sie wieder Nahrung unter ihren Füßen finden, selbst wenn sie unterwegs unter Fleischfressern leiden, das muss dann eben viel Nachwuchs ausgleichen.

Und wir sind eben das 3. Modell: Iss, was immer du essen kannst, und sorge für deine Nahrung nicht durch besondere Kraft, sondern durch Pfiffigkeit und Vorausschauen, und haben uns damit, und nur damit die ganze Welt erobert.

Dort, wo nichts wächst, haben wir uns die Verdauungsorgane der Pflanzenfresser zu nutze gemacht, indem wir uns um Pflanzenfressern kümmern, sie ernähren und sie vor gefährlicheren Raubtieren schützen.

Sicher, Haustier von Menschen zu sein, bedeutet ein zumeist kürzere Lebenserwartung der Individuen, hat aber einen gewaltigen Vorteil in der Arterhaltung. Nutztierarten sind da weit erfolgreicher als alle anderen Tierarten.

Und dort, wo wir eben gute Böden finden, werfen wir mühevoll gefundene und von weit her mitgenommene Nahrung einfach weg, weil wir durch unser Gehirn voraus blicken können, dass für jedes so weggeworfene Korn eine deeutlich größere Menge etwa ein halbes Jahr später geerntet werden kann.

Und eben dort, wo das, was auf den vorhandenen Böden wächst, für uns nicht hinreichende Qualität hat, können wir damit immer noch Haustiere ernähren.

Nur durch die Ausnützung aller dieser Möglichkeiten hat es uns mögklich gemacht, wirklich jede Landschaft und jede Klimazone zu besiedeln.

Wir brauchen keinen starken Körper und schnelligkeit, natürliche Bewaffnung mit Krallen und Reißzähnen wie Raubtiere sie haben, wir brauchen auch keine extrem-Verdauung, wie sie z.B. Wiederkäuer haben, wir haben ein starkes Gehirn, und können uns so eben alles schaffen, was wir mit unserer eigentlich recht unvollkommenen Verdauungsorganen brauchen außerhalb des Körpers schaffen. Und da gehört eben alles dazu, und davon eben am besten ein großer Mix, alles in Maßen…

Daher brauchen wir auch gar nicht schauen, ob wir jetzt Fleischfresser-Zähne haben, oder eher Pflanzenfresser-Zähne. Eigentlich kommen wir dadurch, dass wir unsere Nahrung außerhalb des Körprers vorbereiten können, sogar eigentlich gar keine Zähne, Genau genommen sind die fast Luxus, die mehr schmückend, als wirklich für die Ernährung erforderlich sind, und so Arterhaltungsmerkmale, wie z.B. Schmuckfedern bei Vögeln sind. Das zeigen wir ja deutlich, was wir an Aufwand für besonders weiße und gerade gewachsene Zähne machen.

Da gibt es gleich mehrere Gründe: Angefangen bei den natürlichen Werkzeugen und Fähigkeiten wie Reißzähne, Krallen, Schnelligkeit etc. Da sieht es bei uns Menschen nicht so gut aus. Wir benötigen Gewehre, Munition, Messer und andere Waffen sowie heimtückische Fallen. Tiere jagen ihre Beute nur aus einen Grund: Um ihren Hunger zu stillen und zur Versorgung ihrer Jungtiere. Bei den Menschen ist das selten so: Menschen machen sich das Jagen gerne zum Beruf oder sehen darin einen Nebenerwerb um mehr Geld zu verdienen. Außerdem jagen Raubtiere meist nur die schwachen Tiere, weil die gesunden Tiere viel zu schnell sind. Auch hier nimmt der Mensch keine so gute Selektion vor, weil kranke Tiere den Menschen ebenfalls krank machen könnten, tötet er lieber die gesunden Tiere.

Dann kämen jetzt noch viele weitere Punkte hinterher, weil die Menschen ihre gerade erlegte Beute nicht gleich an Ort und Stelle verspeisen. Das heißt: Jetzt beginnt erst der ganze Aufwand und es ist noch ein weiter Weg bis zur kulinarischen Zubereitung des Fleisches auf dem Teller, wo nichts mehr an das Tier wie es gelebt hat erinnern soll, um es verspeisen zu können.

Menschen haben eine Wahl. Tiere nicht. Menschen können über ihr Verhalten reflektieren. Tiere nicht. Menschen können stattdessen etwas anderes essen. Tiere nicht. Menschen können für das was sie tun Verantwortung übernehmen. Tiere nicht. Menschen machen mit ihrem Fleischkonsum den Planeten kaputt. Tiere nicht.

Ehm du weißt schon das ein Bär auch ein Allesfresser ist?(wie wir)

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"Menschen haben eine Wahl. Tiere nicht."

Relevanz? (https://prezi.com/phzi6iejfgy-/irrelevant-thesis-fallacy/)

"Menschen können über ihr Verhalten reflektieren. Tiere nicht."

Relevanz?

"Menschen können stattdessen etwas anderes essen. Tiere nicht."

Relevanz?

"Menschen machen mit ihrem Fleischkonsum den Planeten kaputt. Tiere nicht."

Und das ist Unfug. Unser Logistikwahnsinn ist das Problem. Und ja, Mit Logistik wird auch Fleisch befördert. Aber der Fleischkonsum selber macht unseren Planeten nicht kaputt. Das sind die fossilen Rohstoffe, aus denen wir Energie gewinnen und maßgeblich verschwenden.

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Weil diese Veganer es nicht begriffen haben, dass es gar nicht möglich ist, die komplette Menschheit vegan zu ernähren, da 2/3 der gesamten landwirtschaftlich genutzen Fläche derart schlechte Böden hat, die sich einfach nur als Grünland, oder gar Steppenland eignen, auf denen man Nahrungsmittel nur über den Umweg durch Pflanzenfresser mit einem auf derart magere Kost spezialisiertem Verdauungssystem gewinnen kann.

Nur so konnte sich die Menschheit überhaupt um den ganzen Globus verteilen.

falsch, bis zu 70% der Getreideernten weltweit werden als Futtermittel für Schlachttiere verwendet, würden 2/3 der Böden schlecht sein, könnte man so viel Getreide gar nicht ernten, Mensch und Tiere würden stark hungern müssen.

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@eppursimuove

Nein, das ist nicht falsch, dass ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen für den Ackerbau zu schnecht sind, Was hingegen wirklich falsch ist, dass man dann die guten Flächen für eine billige Massenproduktion von Fleisch zu verwenden.

Man muss zu dem Umgang zurückkehren, den es noch in meiner Kindheit gab, da war Fleisch etwas, dass man sich am Wochenende gönnte, und da hat man auch noch alle Teile der auf Weideland langsamer groß gewordenen Tiere auch verwendet. Ein Gericht mit Schweineschnauzen unf Pfoten gehörte zu den Hamburger Spezialitäten.

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@CATFonts

auch wenn früher Fleisch selten gegessen wurde, auch damals bestand keine Notwendigkeit dafür, Fleischessen (und andere Tierprodukten auch) ist eine kulturelle Entwicklung, keine organische, Menschen sind von Natur aus Pflanzenesser, keine Omnivore und schon gar kaine Karnivore.

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@eppursimuove

Du weißt aber schon, dass es einen großen Unterschied zwischen Futtergetreide und Brotgetreide gibt? Und diese 70 % Getreide sind Futtergetreide, mit dem wir Menschen eben nichts anderes anfangen können als es zu verfüttern, weil es für andere Verwendungen gar nicht geeignet ist.

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Vielen Veganern geht es vor allem um die Haltung der Tiere. Also Legebatterien, Massentierhaltung und so weiter..

Wenn es darum geht Tiere zu essen stürzen wir uns jetzt die tiefsten Diskussionen die in Veganer-Kreisen geführt werden. Ist Fleisch notwendig für den Körper?
Ich finde ja, Fleisch ist einer der schnellsten Protein- und Vitaminlieferanten. Und es schmeckt.
Was mich eher nervt ist die Tatsache dass Veganer einem immer unter die Nase reiben müssen dass sie Veganer sind!

deine Ansichten sind falsch, hier ein Beispiel:

dem Fleisch fehlen: Vitamin C, Vitamin E, Calcium, Kohlenhydrate (nur Milch/Produkte haben ganz wenig davon), Jod, Ballaststoffe, Folsäure, Magnesium, Phytonutrients, Antioxidantien, krebshemmende Stoffen (im Gegenteil Tierprodukte fördern Krebserkrankungen, siehe z. B. Darm- Brust- und Prostatakrebs)

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@eppursimuove

Er hat Recht, das ist leider total an den Haaren herbei gegriffen. Und zum Thema phytonutrients: „While health authorities encourage consumers to eat diets rich in fruit, vegetables, whole grainslegumes, and nuts to improve and maintain health,[12] evidence that such effects result from specific, non-nutrient phytochemicals is limited or absent“

Auch in veganer Ernährung mangelt es an Nährstoffen....

Nur mal Eisen als Beispiel.

Deshalb sind Menschen von Natur aus omnivor und nicht herbivor oder carnivor um alle Nährstoffe zu erhalten.

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@eppursimuove

Sekundäre Pflanzenstoffe zählen nach bisherigen Erkenntnissen für den Menschen nicht zu den essenziellen Nährstoffen, haben aber Einfluss auf eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen.

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@eppursimuove

Deine schlechten Kenntnisse werden dadurch gestützt, dass alle sekundären Pflanzenstoffe „non-nutrient“ sind.

Liu (2013) has defined phytochemicals as bioactive nonnutrient compounds in fruits, vegetables, grains, and other plant foods that have been linked to reductions in the risk of major noncommunicable chronic diseases.

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@eppursimuove

Ich habe deine Aussage widerlegt und du sagst, dass ich ohne sie leben solle? Das ergibt bei aller Liebe keinen Sinn. In meinen Aussagen steht klar und deutlich, dass sie mit Stoffwechselprozessen interagieren und das Risiko einer chronischen Erkrankung vermindern.

Du musst schon wenigstens meine Antworten bzw deren Inhalt genau lesen bevor du mir Worte in den Mund legst, die so nicht gefallen sind. Nur weil Pflanzen gewisse Substanzen enthalten, die für die Gesundheit förderlich sind heißt es im Rückschluss nicht, dass ein gänzlicher Verzicht auf Fleisch gesund wäre.

Ich sage lediglich, dass Menschen von Natur aus Omnivoren sind, weder Carnivoren noch Herbivoren. Alleine der Verzehr von gebratenem Fleisch hat zu einer derartigen kognitiven Entwicklung geführt.

Aber eine Sache stimmt, im Gegensatz zu omnivoren Tieren haben wir Ausweichmöglichkeiten ohne schwerwiegende Mangelerscheinungen zu bekommen.

Also bitte hör auf mir provokativerweise Worte in den Mund zu legen, die in diesem Kontext nie gefallen sind!

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@Andreleonhardt

"Ich sage lediglich, dass Menschen von Natur aus Omnivoren sind,"

Leider falsch: Menschen sind von Natur aus Pflanzenesser, keine Omnivore und schon gar keine Karnivore, damit ist deine ganze Argumentation hinfällig.

Glaubst du das nicht? Dann ist es Zeit deine eigene Anatomie kennenzulernen.

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@eppursimuove

Und um die Aussage eines Zoologen hier noch einmal zu zitieren:

Humans are definitely omnivores. The best evidence is our teeth: we have biting/tearing/ripping incisors and canines (like carnivores) and chewing molars (like herbivores). Animals with such diverse teeth tend to be omnivores.

Matan Shelomi, Zoologist

Ach weißt du was? Verwerfen wir doch einfach alle Beweise und die Forschungen qualifizierter Wissenschaftler und sagen du hast Recht - auch wenn du offensichtlich im Unrecht bist

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@Andreleonhardt

die Realität sieht anders aus, wenn du sie ausblenden willst, so ist es dein Problem, nicht der Anatomie, auch deine Zähne sehen wie unten aus, dass sind keine omnivore und schon gar keine karnivore Zähne:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Teeth_2.JPG/1059px-Teeth_2.JPG

https://dentcoat.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_02_teeth_structure_flat_deutsch_b33799b140.jpgd

hier ein omnivores Gebiss:

https://bildagentur.panthermedia.net/m/lizenzfreie-bilder/424361/baer/

Probieren geht über Studieren, gell?

Du kannst noch so abstruse Behauptungen zitieren, die Realität sieht wie im 1. nicht wie im 3.Bild aus.

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@Andreleonhardt

Also...

Ich hab grad keine Lust auf alle vorangegangen Kommentare einzugehen. Ich würde einfach gern nochmal feststellen. Bei diesem Thema schafft man es im Grunde nicht jemanden vom Gegenteil zu überzeugen. Im Endeffekt werden die einen weiterhin die armen Pflanzen essen, und die anderen wie ich, werden weiterhin die armen Tiere verspeisen. Und egal wie der eine den anderen beleidigt oder mit Scheinfakten belegt, die Einstellungen bleiben die gleichen. Was mich persönlich nervt ist einfach die Tatsache, dass Veganer einem diese Lebensweise immer unter die Nase reibt. Ich mag einfach diese übertriebene moralisierende Weltverbesserungseinstellung nicht.
In diesem Sinne, guten Appetit!

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@eppursimuove

Okay... dann verwerfen wir die Behauptungen von abertausenden von Wissenschaftlern und hören auf dich und dein Bildchenraten.... 😉

Fakt ist es gibt zwischen den Zähnen alleine große anatomische Unterschiede, die du als Pseudofachmann anscheinend nicht verstehst.

Da mein Kommentar schon wieder gelöscht wurde... auf ein neues:

Beleg 1: Wikipedia

“Omnivoren sind keine taxonomische Gruppe, sondern umfassen diverse nicht näher miteinander verwandte Arten. Typische Vertreter sind beispielsweise RattenSchweineund der Mensch.[4] Auch Bären, die zu der Ordnung der Raubtiere zählen (Carnivora), sind überwiegend Allesfresser.“

Beleg 2: Bitte sieh dir alleine mal das menschliche Gebiss an, es gibt nämlich phänotypisch gänzlich unterschiedliche Ausprägungen zweischen Omni- carni- und herbivoren! 

Der Mensch ist ein Omnivore, kein Herbivore - sowohl Gebiss als auch Verdauungssystem und Organismus sind auf herbivore als auch auf carnivore Nahrung ausgelegt

Beleg 3: Der Mensch besitzt KEINE symbiotischen Bakterien oder gar das Enzym Zellulase in seinem Magen-Darm Trakt mit dem er Zellulose metabolisieren kann.

Physiologisch ist der Mensch KEIN Pflanzenfresser! 

Sorry aber in diesem Fachbereich macht mir ein Amateur nichts vor, gib es einfach auf, alle Belege sprechen gegen deine nicht haltbare Annahme... 

Ausnahmslos jeder Zoologe und Arzt kann dir das bestätigen!

Quellen:

 Matthias Schaefer: Wörterbuch der Ökologie. 4. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin 2003. ISBN 3-8274-0167-4, S. 248.

https://m.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-30449/focus-titel-wer-isst-besser-wer-isst-besser-seite-3_aid_954339.html

https://www.google.de/amp/s/www.forbes.com/sites/quora/2016/12/23/how-humans-evolved-to-be-natural-omnivores/amp/

http://www.sciencemadesimple.co.uk/curriculum-blogs/biology-blogs/animalscarnivore_herbivore_or_omnivore

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@MadXAM

Jep. Das sehe ich auch so, jemanden davon abzubringen seinen Lebensstil aufgrund seiner eigenen Überzeugungen zu ändern ist quasi unmöglich, das war auch definitiv nicht mein Ziel. Ich kann mich nicht zurückhalten wenn jemand versucht seinen Standpunkt mit Scheinfakten und fake news zu belegen, als Wissenschaftler macht mich das ganz zornig. Fakt ist nunmal, dass der Mensch alle phänotypischen Merkmale eines omnivoren aufweist und daran wird sich so schnell nichts ändern. Sämtliche Forscher und Beweise zeigen das nunmal zweifelsfrei.

Und die Meinung eines verrückten Veganers wird die Fakten auch nicht verdrehen können. (Womit ich nicht implizieren möchte, dass alle Veganer verrückt seien!)

Generell bin ich eher pro Vegetarismus bzw pro Flexitarismus eingestellt, da es nunmal Alternativen zu Fleisch gibt, der Fleischkonsum hat nunmal ein sehr hohes Level erreicht in dem es nicht mehr gesund ist.

Ich bin auch froh mein Fleisch essen zu können 😋

Aber dieser Überkonsum führt nunmal zu schlimmen Bedingungen besonders für die Tiere.

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@Andreleonhardt

der Mensch ist anatomisch und physiologisch ein Pflanzenesser, kein Omnivore und schon gar kein Karnivore.

Es nützt nichts dir nur Rechtfertigungen für deine fleischlastige Essgewohnheiten auszusuchen, auch deine Anatomie weist keine omnivore Merkmale auf, ob es dir passt oder nicht.

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@eppursimuove

Nö. Anatomisch kann er keine Zellulose verdauen im Gegensatz zu anderen Pflanzenfressern —> kein Pflanzenfresser

Nur eines von vielen Argumenten. Das der Mensch physiologisch ein Pflanzenfresser sei ist eine Verbreitung von falschen Fakten, die Vegetarier und Veganer nur zu gerne verwenden...

Ich sage auch nicht, dass dieser „Fleischtrend“ gesund ist, ich sage nur, dass der Mensch ein omnivor ist was bereits viele hundert Wissenschaftler belegt haben und woran es keinen Zweifel gibt. Ich suche keine Rechtfertigung, vielmehr suche ich nach einer wissenschaftlich belegbaren Antwort.

Im übrigen schließt die Physiologie die Anatomie mit ein, das extra zu nennen ist absolut sinnlos:

„Die Physiologie (altgriechisch φύσις phýsis, deutsch ‚Natur‘ und λόγος lógos, deutsch ‚Lehre‘, ‚Vernunft‘ bzw. φυσιολογία physiología, deutsch ‚Naturkunde‘) ist die Lehre von den normalen, insbesondere biophysikalischen, Lebensvorgängen in den ZellenGeweben und Organen aller Lebewesen; sie bezieht das Zusammenwirken aller physikalischen, chemischen und biochemischen Vorgänge im gesamten Organismus in ihre Betrachtung ein.“

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@Andreleonhardt

nein, diejenigen die falsche Behauptungen aufstellen sind Fleischesser, sie brauchen "Argumente" um ihr Essverhalten und Gewissen zu beruhigen.

Deine ganzen Ausführungen zeigen deutlich, dass du nicht bereit bist dazuzulernen, denn auch du bist als Pflanzenesser geboren und dein Fleischessen angelernt wurde, dass passiert in der Familie, ähnlich wie mit der Muttersprache.

Es wird weiterhin dein Problem bleiben (und damit bist du nicht alleine), Vogel Strauss Haltung löst das Problem nicht, sondern die Realität zu akzeptieren, nicht zu behaupten diese gäbe es nicht.

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@eppursimuove

Also ich empfinde mein Fleischessverhalten nicht als Problem. Ich habe auch kein schlechtes Gewissen Fleisch zu essen. Daher würde ich nicht behaupten dass ich als Fleischfresser Argumente suche das zu entschuldigen. Von mir aus schlachte ich auch jedes einzelne Tier das ich esse.

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@eppursimuove

Mhh.... ein Lebewesen, dass physiologisch den Bau eines omnivoren hat soll als herbivor geboren sein obwohl es Zellulose nicht verdauen kann, den Eckzahnbau eines Karnivoren und den Backenzahnbau eines Herbivoren hat, klingt für mich absolut nicht schlüssig. Wenn jede verlässliche Forschung bzw. Fachliteratur den Menschen eindeutig den omnivoren zuordnet kommst du daher und behauptest das Gegenteil? Also an deiner Stelle würde ich meine Position hinterfragen besonders wenn du keine schlüssigen Argumente hast.

Das Einzige was ich hier erkennen kann ist leider eine Mischung aus einem confirmation bias und dem Dunning-Kruger Effekt.

Alleine meine Einstellung pro-Vegetarismus sollte dir zu denken geben, dass ich möglicherweise keine Ausrede suche um mich weiterhin von anderen Tieren ernähren zu können. Ich war jahrelang Vegetarier und meine Einstellung diesbezüglich hat sich keineswegs geändert. Ich plane mich auch in Zukunft vegetarisch beziehungsweise flexitarisch zu ernähren. Mein Gewissen ist braucht keine Beruhigung.

Naja. Wie bereits gesagt hat der Konsum von gekochtem Fleisch unseren Ahnen erst erlaubt sich derart kognitiv zu entwickeln also mit Verlaub aber ohne dich damit angreifen zu wollen etwas mehr Fleisch würde wohl nicht schaden.

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@Andreleonhardt

lerne erst deine eigene Anatomie damit du überhaupt verstehen kannst worum es geht.

Die Phase, wo ich auch daran geglaubt habe Menschen seien Omnivore (nur weil sie Fleisch essen können, aber nicht müssen) habe ich längst hinter mir, bei dir steht es noch bevor.

Nochmal: Menschen weisen keine omnivore Merkmale auf und das ist ausschlaggebend, nicht was sie essen können, aber nicht müssen, dass ist auch dein Grundgedankenfehler.

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@Andreleonhardt

wie du dich ernährst ist deine Sache, eine andere ist die eigene Anatomie nicht zu kennen, bzw. diese zu verleugnen.

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@eppursimuove

Also die Kaninchen die ich mal hatte habe ich gegessen. Meine Katze habe ich nicht gegessen. Aber Katzen zu essen würde auch nicht meiner Kultur entsprechen.

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@eppursimuove

Nö. Menschen weisen immer noch omnivore Merkmale auf, die da wären beispielsweise (siehe Literatur) folgende (siehe Belege):

Beleg 1: Wikipedia

“Omnivoren sind keine taxonomische Gruppe, sondern umfassen diverse nicht näher miteinander verwandte Arten. Typische Vertreter sind beispielsweise RattenSchweine und der Mensch.[4] Auch Bären, die zu der Ordnung der Raubtiere zählen (Carnivora), sind überwiegend Allesfresser.“

Beleg 2: Bitte sieh dir alleine mal das menschliche Gebiss an, es gibt nämlich phänotypisch gänzlich unterschiedliche Ausprägungen zweischen Omni- carni- und herbivoren! 

Der Mensch ist ein Omnivore, kein Herbivore - sowohl Gebiss als auch Verdauungssystem und Organismus sind auf herbivore als auch auf carnivore Nahrung ausgelegt

Beleg 3: Der Mensch besitzt KEINE symbiotischen Bakterien oder gar das Enzym Zellulase in seinem Magen-Darm Trakt mit dem er Zellulose metabolisieren kann.

Und jeder Zoologe wird das so unterschreiben. Menschen sind Omnivoren! Ich bekomme langsam zunehmend das Gefühl, dass du nichts weiter als ein Troll bist... ich gebe dir anatomische Belege und als Antwort kommt ich hätte keine Ahnung von Anatomie.... ich liefere dir allgemein physiologische Belege und als Antwort kommt ohne es belegen zu können, dass ich keine Ahnung von der menschlichen Physiologie habe. Ich liefere ein Zitat eines Zoologen sowie Forschungen und als Antwort kommt ich würde nur nach Ausreden suchen.

Und zur Krönung kam dann noch dein fabulöses Bilderrätsel als „Beweis“.

Sorry aber jede einzelne Forschung spricht gegen dich, es gibt keinerlei Vertrauenswürdige Belege, dass Menschen in irgendeiner Weise Herbivoren waren oder zumindest deren Physiologie besitzen.

Insofern du kein anerkannter Biologe bist, der Beweise für das Gegenteil gefunden hat und das bisherige Denken umwirft ist diese sinnlose Diskussion meiner Fakten gegen deine Meinung vorbei. Punkt

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@Andreleonhardt

nein, Menschen sind anatomisch und physiologisch Pflanzenesser, keine Omnivore, ob es dir passt oder nicht. Dir fehlen anatomische/physiologische Kenntnisse um dies zu verstehen, es wird weiter dein Problem bleiben, denn du willst nicht dazulernen und damit bye, bye, für deine schlechten Kenntnisse bist du selber verantwortlich.

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@eppursimuove

Dann fehlen aber allen anerkannten Zoologen und Biologen anatomische Kenntnisse.... schwer zu glauben....

Aber was wäre wenn - das kann nicht sein - du dich eventuell doch täuscht und die anerkannten Biologen dieser Welt mehr anatomisches Vorwissen haben als du und dein Standpunkt somit noch unbegründeter ist als jetzt 🧐

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@Andreleonhardt

Lernbedarf hast du, nicht ich, denn du bist derjenige der die Realität ausblendet, angefangen mit deinen Zähnen.

hier sind zwei Bilder: Menschengebiss und Zahnschema

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Teeth_2.JPG/1059px-Teeth_2.JPG

https://dentcoat.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_02_teeth_structure_flat_deutsch_b33799b140.jpgd

und hier ist ein echtes Omnivorengebiss:

https://bildagentur.panthermedia.net/m/lizenzfreie-bilder/424361/baer/

Vergleiche die Bilder mit deinen Zähnen und melde dich wieder, wenn deine Zähne wie im 3. Bild aussehen.

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@eppursimuove

Ach ja stimmt ja, du warst ja die Person mit der Annahme sie sei unfehlbar. Das riecht doch stark nach einem Gottkomplex.

Jedenfalls hast du mir bisher noch nicht ausführen können weshalb alle Biologen und Zoologen der Welt die sich mit dem Thema auseinandersetzen der Ansicht sind Menschen seien Omnivore aber du genau das Gegenteil behauptest. Erklär mal bitte wie das sein kann ohne der Frage wieder auszuweichen

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@Andreleonhardt

zeig deiner Biologen die Bilder und melde dich mit deren Aussage, denn du blendest die Realität einmal mehr aus, willst aber gut informiert sein, das ist lächerlich.

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@Andreleonhardt

um glaubhaft werden zu können, melde dich mit einem Bild deiner omnivoren Zähnen, danach kann man deine Spezialisten fragen was stimmt und was nicht.

Ich werde dir nur dann wieder was schreiben, sonst ist es unnötige Zeitverschwendung, du willst nicht dazulernen und das wird weiter dein Problem bleiben.

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@eppursimuove

Mhh... also sind alle Forscher Volldeppen die nichts von Biologie verstehen und du bist derjenige der Recht hat? Es wurde doch in den Forschungen überdeutlich erwähnt, dass Menschen Omnivoren sind?

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@eppursimuove

Vergleich von Bildern zur Argumentation? Hier wird ja hochwissenschaftlich gearbeitet, klasse!
Mal ganz davon abgesehen, dass einmal das Gebiss eines Menschen verlinkt ist, einmal das eines Bären und der mittlere Link auf 404 verweist, sehe ich durchaus Parallelen zwischen den beiden. Dass der "Fleischfresser"-Part unseres Gebisses nicht mehr ganz so deutlich zu erkennen ist wie beim Bären, lässt sich ganz logisch darauf zurückführen, dass wir schon lange nicht mehr mit unseren Zähnen jagen. Da müsstest du schon den Vergleich mit einem Affen-Gebiss ziehen, was dem unserer Vorfahren am nächsten kommen dürfte.
Und jetzt noch ein Argument von deiner Niveau-Stufe:
Schonmal ne Kuh oder ein Pferd mit Eckzähnen gesehen?

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@magicquokka

Ich glaube, hier gegen Veganisten mit Boco-Haram-Menthalität gegenan zu argumentieren bringt nichts. Hier sind die Ohren gegenüber wissenschaftlichen Belegen einfach zugenäht. Mich würde jetzt mal interessieren, was wir dann mit diesen Tierarten machen sollen? Ausrotten? Aussetzen und mit denen als schlimme Nahrungskonkurrenten leben?

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@CATFonts

Ausrotten ist doch immer gut, man kann sagen darin sind wir Menschen doch quasi Experten.... NEIN Spaß beiseite. Ich finde es einfach nur lächerlich wir dieser User eppursimuove versucht wissenschaftliche Forschung in seinem „Niveau“ mit Bildervergleichen zu leugnen, wenn er die ihm vorliegenden Bilder nicht auswerten kann dann bringen alle Beweise nichts mehr.

Sieh dir mal die Profilbeschreibung dieses Users an:

„ Dr. Clifford Saper, Professor für Neurowissenschaft an der Harvard Medical School (USA)

„Die meist verbreitete falsche Annahme ist, dass Menschen die Biologieregeln nicht zu befolgen haben und können essen, trinken, schlafen, spielen oder arbeiten was immer sie wollen“

User welche die Netiquette nicht beachten und statt sachlich mit Beleidigungen argumentieren werden rigoros gemeldet, einige haben es bereits gespürt.“

Dieser Mensch ist auf gar keinen Fall ein Wissenschaftler, ich glaube es handelt sich dabei nur um Trollbeiträge. Bisher hat er jeden Kommentar, der ihm nicht in den Kragen gepasst hat, gelöscht.

Ich persönlich finde der Fleischkonsum sollte reduziert aber keinesfalls eingestellt werden. Ganz entgegen der Aussage des Users oben der meint Menschen seien physiologisch Pflanzenfresser auch wenn er kein fundiertes Argument liefern kann.

lg

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@Andreleonhardt

Da bin ich voll bei Dir. Dieser Mensch argumentiert hier Gebetsbuch artig mit ständiger Wiederholung der gleichen falschen Argumenten wie es auch Flacherdler und Klimaleugner machen. - Aber wer weiß, vielleicht haben wir es ja tatsächlich mit einem Flacherdler zu tun, Vegan und Lecker? Die Art der Argumebntation erinnert mich jedenfalls fatal...

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@CATFonts

Oh Mann....ja ich kenne solche Leute nur zu gut. Ich kann mich (leider) bei so etwas nicht zurückhalten. Ich bin generell auf Youtube bei Themen wie Flacherdler, Chemtrails, Impfgegner und Verweigerer des anthropogenen Klimawandels zu finden, zugegeben bei letzterem ist es schwer einzuschätzen inwiefern wir tatsächlich Einfluss haben aber dass wir Einfluss auf unser Klima haben ist gar keine Frage! Diese Argumentationsebene finde Ich besonders häufig bei diesen MMS-Leuten (trinken „magic miracle solution“, eine wässrige Lösung aus Chlordioxid, einem chlorbasierten Bleichmittel —> Chlorbleiche) da sie davon überzeugt sind ihren Körper „alkalisieren“ zu müssen da alle Krankheiten irgendwie von dem ph Wert abhängig sind... was weiß ich.
Ist zwar alles amüsant mit anzusehen und meinetwegen sollen sie machen was sie wollen aber wenn es darum geht, dass ihren Kindern Chlorbleiche gegeben wird und nicht geimpft werden dann werde ich enormst agressiv! Deshalb bin ich auch für eine Impfpflicht. Aber lassen wir das mal sein, weicht sonst zu sehr vom Thema ab.

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@Andreleonhardt

Richtig! Auch ich habe längst bemerkt, dass all die Dinge irgendwie ein einheitlicher Dunstkreis sind, und bemerke auch, dass bestimmte Politiker eben genau diesen Dunst schüren. Und so frage ich mich manchmal, ob das alles nicht irgendwie ein System ist, und frage mich auch, wer davon profitiert, durch all den Unfug, der seriöse Berichterstattung und Wissenschaft in die Fake-News-Ecke schieben soll.

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