Warum ist es frustrierend mit Atheisten zu diskutieren?

40 Antworten

Es geht doch darum, was deine Motivation ist, mit der du in eine Diskussion gehst.

Willst du dich informieren?
Hast du eine Message, die du an andere richten möchtest?

Dann solltest du dich fragen, ist dein Standpunkt nur aufgrund deines Bauchgefühls so, wie er ist oder hast du Argumente dafür.

Alles ist erlaubt, nichts ist verboten. Es ist genauso richtig, sich informieren zu wollen, noch sich vor anderen ausdrücken zu wollen. Es ist genauso richtig, seinem Bauchgefühl Ausdruck zu verleihen wie Argumente anbringen zu wollen.

Je weniger Erwartungen du hast, desto geringer ist das Risiko, frustiert aus einer Diskussion zu gehen.
Was natürlich passieren kann ist, dass durch rhetorische Mittel dir das Gefühl gegeben wird, dumm oder naiv zu sein oder kein guter Lehrmeister oder in irgendeiner anderen Form "minderwertig" zu sein. Das ist aber kein Problem des Themas. Das hättest du in jedem anderen Thema genauso, welches heiß diskutiert wird.

Hallo Lebenschuetzer4

Wie kann ich ruhig bleiben, gerade wenn es ums Abtreibungsthema geht, nicht nur Religion?

Wahrheitsanspruch ist nunmal frustrierend ;) es gibt nur solche Frustprobleme wenn man die Ansichten des gegenüber nicht ausreichend respektiert und versucht seine Meinung am Ende als einzig richtige dastehen zu lassen

Indirekt sagt man damit dem gegenüber das er dumm ist weil er so ein Quatsch glaubt und man selbst ja die ganze Wahrheit des Universums kennt (hat irgendwie auch etwas von einem Gottkomplex) - wie soll da eine funktionierende Kommunikation stattfinden?

Sowohl ein pseudowissenschaftlicher Atheist der etwas erst nach seiner Entdeckung als existent anerkennen kann mit der Behauptung alles was die Schulwissenschaft nicht kennt oder messen kann existeirt nicht - tia 🤷🏻‍♀️ die Schulwissenschaft hat auch mal behauptet die Erde sei das Zentrum des Universums und die Sonne kreist um uns....

Wie auch der pseudogläubig wissenden der genau weiß das sein Buch von einem Gott stammt und sich deshalb das Recht nimmt, des anderens Glauben zu stehlen

Es gibt Retreats in denen christliche und buddhistische Mönche zusammen leben also Theistische und atheistische - dort gibt's keinen Frust.... Wieso?

LG,

Lacrt

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst aktiv beobachtet über viele Jahre; belesen

Da ist die erste Frage erst einmal ob es einen Gott gibt und wenn ja an welchem Gott man glauben sollte. In der Geschichte gab es mehrere Religionen zum Teil sogar mit sehr vielen Göttern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Religion der man selbst angehört zufällig Recht hat (bei gleicher Beharrlichkeit der Anhänger wie andere Religionen) ist da recht gering. An etwas zu glauben ist da auch nicht schlecht, das bedeutet aber nicht das dies auch zwingend stimmen muss. Wer am Ende Recht hat merken wir dann nach diesem Leben (oder auch nicht, wenn man daran glaubt, dass mit dem Tod auch das eigene Bewusstsein endet).

Bei dem Abtreibungsthema wägen Viele zwischen der Entscheidung der Mutter über ihren eigenen Körper und dem entstehenden Leben ab. Die Regelung, dass nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgetrieben werden darf, da sich ab dem Zeitpunkt das Kind schon sehr weit entwickelt hat ist da der Kompromiss. Gründe warum sich für eine Abtreibung entschieden wird gibt es da viele. Sollte der Entschluss der Mutter da bereits gefallen sein und eigene Schritte in der Richtung einleiten will, ist es da im Interesse der Mutter und dem Leben, welches in ihr heranwächst, dass es da ärztliche Hilfe geben darf bevor dadurch in manchen Fällen zwei Leben verloren gehen (je nach Grund der Abtreibung und wie die Situation ist)

Hallo Lebenschuetzer4👋

Auch Atheisten sind Menschen, Individuelle Persönlichkeiten mit mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen, wieso sie nicht glauben, ebenso wie es Menschen gibt, die Glauben, die einen mehr, die anderen weniger.

Es ist schön, wenn du deinen Glauben hast und damit klar kommst, doch andere kommen eben damit klar, nicht an Gott zu glauben.

Ich denke, du fährst am besten, wenn du das nicht so persönlich nimmst, und anfängst zu akzeptieren, dass jeder Mensch potenziell dazu fähig ist, früher oder später vllt. doch einmal zu Gott oder einem Glauben zu finden, aber das es nicht deine Aufgabe ist, ihnen das zu verzählen, die müssen selbst für sich dazu finden, ich kenne ebenso Menschen, die früher geglaubt haben und den dann verloren haben durch einen Vorfall, darüber kann man sich auch wundern, aber dennoch ist es immer noch deren Angelegenheiten.

...nichts überzeugt sie von Gott.

Das sagt schon das Wort A-Theist! 😂

Und warum sollte man als gläubiger Mensch mit nichtgläubigen diskutieren und sie umstimmen wollen? Jeder hat seine eigene Meinung bzw. ist sein eigener Herr. Ich verdrehe auch immer die Augen und beginne mich innerlich zu kugeln, wenn ein gläubiger Mensch anfängt von irgendwelchen Märchengestalten o. Fabelwesen zu quatschen.

Ähnlich verhält es sich zum momentanen Angriffskrieg in der Ukraine. Jeder hat dazu seine eigene Meinung und ich muss nicht Jedermanns Meinung zu meiner eigenen machen!

Ich winke dann meistens irgendwann dankend ab, wenn jemand versucht mir seine Story aufzutischen bzw. schmackhaft zu machen.

🤷🏻‍♂️

Was möchtest Du wissen?