Darf man als "Vegetarier" Fisch essen?

24 Antworten

Hallo! Zunächst :  Lass Dich nicht von der Lobby beeindrucken die gegen alles kämpft was kein Fleisch isst. Der Veggi stellt da die größte und zunehmende Gefahr dar.  

"Strenggläubige" auf beiden Seiten werden Dir hier sagen Du darfst das nicht. Aber wie du für Dich Veggi definierst ist alleine Deine Sache. Ich esse wenig Fleisch ( sehe mich schon als Mischköstler )  und aus Prinzip seit vielen Jahren keinen Fisch. Aber wenn Du vielleicht sporadisch mal Fisch isst und Dich als Veggi sehen willst dann bist Du das auch. Alles Gute. 

Schade, im zweiten Teil eigentlich eine schöne und verbindliche Antwort. Wie kommst Du aber darauf, dass es hier eine Lobby gibt, die gegen alles "kämpft", was kein Fleisch ist? Ich selber habe eigentlich nur ein grundsätzliches Problem damit, wenn - von wem auch immer - Regeln aufgestellt werden, deren Einhaltung gefordert wird oder wenn man die Erkenntnis oder Wahrheit für sich alleine gepachtet zu haben meint. Toleranz heißt das Zauberwort .. :-) Letzlich muss auch ich in meinen Kursen in der Natur- und Umweltbildung mit einer zunehmenden "Denaturierung" von Menschen klar kommen, die dann irgendetwas Seltsames von sich geben. Aber es besteht ja immer noch die Chance auf Renaturierung, insoweit sollte man das alles nicht so tierisch/pflanzlich ernst sehen.  LG  Jürgen

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Die Veganerlobby ist hier viel Stärker und kämpft gegen jede Art des Fleischverzehrs. Deswegen werden falsche und übertriebe Zahlen propagiert. Beispiel: Rieke Petter und Rechenbeispiele, dass Schweine eine Futterverwertung von 1:5 haben und dadurch Menschen hungern.

Das ist Propaganda der Veganerlobby

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@Omnivore08

Eine Lobby ist immer so stark wie der Umsatz und da ist Fleisch weit vorne - auch in Foren. Der WWF sagt

Der Flächenverbrauch für den Fleischkonsum in Europa ist enorm – und wird oft in andere Kontinente wie Südamerika ausgelagert. Zwischen 2008 und 2010 waren dies durchschnittlich mehr als 30 Millionen Hektar, die die EU „virtuell“ belegt hat. Das entspricht in etwa einer Fläche so groß wie Ungarn, Portugal, Dänemark und den Niederlanden zusammen. Deutschland war an diesem „virtuellen Landhandel“ mit fast sieben Millionen Hektar beteiligt. Dies entspricht ungefähr der Größe Bayerns. Bei einer geringen Änderung des deutschen Fleischkonsums würden weltweit mehr als 1,8 Millionen Hektar – das entspricht der Größe Sachsens – an Flächen frei für andere Nutzungen.

Etwa die Hälfte der virtuell importierten Flächen ist allein auf Soja zurückzuführen: Über 80 Prozent des nach Deutschland importierten Sojas stammt aus Südamerika. Soja wird zum überwiegenden Teil als Sojaschrot an Rinder, Schweine und Geflügel verfüttert. Während der jährliche Fleischkonsum eines Durchschnittsdeutschen gut 1000 Quadratmeter beansprucht, benötigt der Kartoffelverbrauch nur 15 Quadratmeter pro Kopf und Jahr.

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@kami1a, UserMod Light

Ich sag ja...Veganindtustrie.....die ist gaaaanz schön Stark. Die Lobby muss mit allen Mitteln Fleisch schlecht machen. Das ist besser für's Geschäft, weil man da mehr Veganzeug verkaufen kann!

Die Veganerlobby ist viel zu mächtig!

Das sieht man übrgigends an den falschen Daten, die du hier ständig versuchst unters Volk zu mischen und als Fakten verkaufst!

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@Omnivore08

Du verkaust Fleisch mit Behauptungen wie alle Videos bei youtube seien alt und aus dem Ausland auf die Frage einer Schülerin. Und wer eher Lobby und oder einseitig ist soll sich mal  unsere Profile und sonstige Antworten ansehen WWF stört halt das Geschäft - wird aber an Schulen genutzt. 

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@kami1a, UserMod Light

ja schon traurig, dass mittlerweile vegane Propaganda an Schulen getragen wird. Unschuldige Kinder schon den Kopf waschen finde ich ekelhaft. Aber es geht halt ums Geschäft der Veganindustrie. Ganz vorne mit dabei ist PeTA und seine Mitarbeiter

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@Omnivore08

Keine Sorge: Grade in Schulkantinen gibt es fast täglich (noch) lecker Fleisch und die gesunde Milch...:) Zum Glück wird dieser Umstand auch immer stärker thematisiert - bei weitem nicht nur von deiner vielgehassten "Veganlobby" ! :)

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Streng gesehen,ist eine Person die auf Fleisch verzichtet,aber nicht auf Fisch ein Pescetarier.

Ich bin selber Vegetarier aber esse manchmal Fisch, also bin ich hin und wieder Pescetarier c:

Ich sag`s mal so: Es sind Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben... Ursprünglich und per definitionem waren und sind "Vegetarier" Menschen, die sich rein pflanzlich ernährten und ernähren... Irgendwann wurde das mal irgendwie verfälscht, erweitert und umgemünzt dahingehend, dass man als "Vegetarier" auch Tierprodukte konsumieren kann, aber ich denke, darauf kommt es im Grunde gar nicht wirklich an... Wichtig ist, dass man niemals stehenbleibt und - um bei deinem Beispiel zu bleiben - immer mehr erkennt, dass auch Fische sehr soziale und leidensfähige Lebewesen sind, die in Familienverbänden leben, soziale Strukturen und innige Freundschaften bilden und immense Schmerzen und Qualen erleiden während der Zucht, beim Fang und der grausamen Tötung, die das Sterben durch Ersticken über Stunden hinzieht... Ich will hier niemandem ein schlechtes Gewissen einreden - das ist nicht meine Intention hier, ich sage nur: Bleibt niemals stehen !

Hallo EmptyCages,

keine Frage - man sollte niemals stehenbleiben. Das Leben ist ein einziger Lernprozess und wir entwickeln uns (normalerweise) weiter. Und wir Menschen besitzen einen unglaublichen Luxus, zumindest hier bei uns in Europa - die Freiheit. Die Freiheit zu denken, zu handeln, unser Verhalten zu ändern und auch die Freiheit, unsere menschlichen Sinne einzusetzen, wie Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Spüren ... Unser Gehirn verarbeitet die Sinneserfahrungen und wir lernen dabei und entwickeln uns weiter. Das wird als "Lernprozess" beschrieben. Es läuft aus meiner Sicht grundsätzlich etwas schief, wenn andere Menschen mir oder anderen sagen wollen, was ich tun oder lassen soll und was ich z.B. essen darf oder auch nicht.

Manche stellen neue Regeln auf und versuchen, diese anderen überzustülpen. Ich erlebe das jeden Tag und ich frage mich, woher so etwas kommt. Auf den Weg gemacht? Was ist der Weg und wer legt das fest? Wenn ich im Wald unterwegs bin, komme ich oft an Weggabelungen und ich habe dann immer die Wahl, welchen Weg ich einschlage. Unterschiedliche Wege verschaffen mit immer auch unterschiedliche Perspektivem auf den Wald bzw. die Natur und auch dadurch lerne ich und erfahre neue Dinge. Mnachmal laufe ich auch einen Weg wieder zurück und allein dadurch sehe ich Dinge wieder anders.

Ich lebe gottseidank in der Natur auf dem Land in einer wunderschönen Waldregion und kann und darf hier meine Sinne noch voll ausschöpfen und weiter "schärfen". Interessanterweise haben die Menschen, die hier leben, oftmals keine Probleme mit der Ernährung. Vielleicht deshalb, weil sie noch eine "gesunde" Einstellung zur Natur, Tieren und Pflanzen haben? Je weiter man sich von einer natürlichen Umgebung und natürlichen Lebensweise entfernt, so skurriler werden oft die Ansichten und Verhaltensweisen, habe ich festgestellt.

Ich bin als Naturführer auch in der Erwachsenen- und Umweltbildung aktiv und habe außerdem beruflich mit Lebensmitteln zu tun. Oft bin ich entsetzt und weiß gar nicht, wo ich ansetzen soll, wenn jemand zu mir kommt, der/die sich als "Veganer" bezeichnet und sich darüber aufregt, dass andere Menschen Honig essen, den man ja den armen Bienen wegnimmt und dagegen müsse man ja schließlich angehen und Zeichen setzen, etc.... Ich denke noch weiter kann man sich von der Natur und von einem ökologischen Verständnis nicht entfernt haben, wenn man so etwas von sich gibt.

Ich empfehle in diesem Fall zur nachhaltigen Behandlung dann eine "Kur" in der Natur, vielleicht einen Urlaub auf einem Bio-Bauernhof, ein Besuch bei einem Imker, bei Menschen, die Lebensmittel noch selber herstellen, um so von der Utopie und von Wolke 7 herunter zu kommen und wieder langsam  geerdet zu werden :-)

LG  Jürgen

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@juergenkrosta

Danke für deinen ausführlichen Kommentar... Schön formuliert und eine Einstellung, die ich begrüße - allerdings kann ich hier nicht wirklich einen Bezug zu meiner Antwort erkennen bzw. nachvollziehen... Ich lebe seit meiner Geburt vor über 50 Jahren auf dem Land, in einem kleinen Dorf - gerade deshalb habe ich für mich als Kind die Entscheidung getroffen, keine Tiere etc. mehr zu essen usw... Ich kenne jeder Pflanze, jeden Baum, jedes Tier, jedes Blatt da draußen ! Das Gros der Veganer lebt mitnichten mit dem Kopf in den Wolken - ganz im Gegenteil ! Wir sind weder realitätsfern noch eingebildet oder sonstwie abgehoben ! Letzteres sind vielmehr diejenigen, die den heile-Welt-Bildern der Tierindustrie und der Werbung Glauben schenken, die Firmen wie der "Rügenwalder Mühle" (Schinkenspicker) die Intention abkaufen, Tierleid vermindern zu wollen... In Wahrheit wird dort Schweineleid vermindert, indem man Hühnerleid vermehrt, denn die sog. "vegetarischen" Produkte bestehen zum Großteil aus Hühnereiweiss - wohlgemerkt aus konventioneller (Qual)Haltung... Schnell wegzappen und umblättern, wenn Bilder von leidenden Wesen gezeigt werden, die einem das Gewissen belasten oder gar den Gaumenschmaus verderben könnten... Ich finde es erschütternd, mit welcher Selbstverständlichkeit lebende und fühlende Wesen immer noch instrumentalisiert und materialisiert werden als "Nahrung", ohne deren wunderbares Wesen zu erkennen und zu berücksichtigen... Was das Leid der Bienen angeht, solltest du dich auch nochmal informieren, vielleicht durch das Buch "Vegan" von Alexandra Kuchenbaur (im Kapitel: Leiden, das an Honig klebt)...

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Ich kenne sogar vegetariere, die essen fleisch! Aber nur, wenn das gleisch ansonsten entsorgt werden müsste! Und das find ich sogar sehr gut!

Du verwechselst da was - du meinst die sog. "Freeganer", die containern - die haben aber primär nichts mit Vegetariern und schon gar nix mit Veganern zu tun... Ich finde das aber davon abgesehen auch irgendwie sehr gut - es setzt immerhin ein Zeichen und ist ein deutliches Statement gegen unsere Wegwerfgesellschaft...:)

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Nene, sie ist vegetarierin!

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@pemali

Nun wird es aber kurios...! Von mir aus darf sie sich nennen, wie sie möchte, ich muss zum Glück nicht alles verstehen...:)

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Na gut, ich ess ja such nicht alles, was essbar ist! Wie muss ich mich denn überhaupt nennen?

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@pemali

In jedem Fall wie nichts, das mit "Veg" anfängt...:)

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Man darf alles ! :-) Aber man ist kein Vegetarier wenn man Fisch isst , sondern das ganze nennt sich dann Pescetarier.
Liebe Grüße !

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