übertreiben veganer nicht ihre Lage?

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10 Antworten

Als Veganer konsumiert man keine tierischen Produkte. Das hat nichts damit zu tun, wer dafür bezahlt hat. 

Aber ich verstehe was du meinst und ich wäre mit einer unlogischen Antwort auch nicht zufrieden. Entweder man versucht damit es nicht zur Gewohnheit werden zu lassen oder man will es nicht unterstützen, dass der Freund es für die vegane Person gekauft hat. Würde ich sagen.

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Also bei mir ist es so:
Ich lebe vegan & schütze auch die umwelt (Projekte, kein plastik, wenig strom/ wasser verbrauch, keinen müll liegen lassen, müll trennen, recyceln)
Aber wenn wir zuhause sind & es bleibt kuchen/ usw übrig und man müsste es wegwerfen, esse ichs lieber

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übertreiben veganer nicht ihre Lage?

Natürlich. Ohne Übertreibung (und Lügen) funktioniert diese Ideologie ja nicht.

Erstens müssen alle Landwirte hemmungslose Tierquäler sein. Jeden tag stehen sie früh auf und treten als erstes ihren Tierbestand zusammen. Einfach so, weil es ihnen Spaß macht.

Danach muss er ja noch die 100 millionen Tonnen bestes Futtergetreide den Tieren geben, damit sie 1kg zunehmen.

Das geht aber erst, nachdem er 12.000 volle Badewannen mit besten Duschwasser den Tieren zum saufen gegeben hat.

Welthunger gibt es eh nur, weil die Landwirte so egoistisch sind und glauben, dass sie es verdient hätten nach 14 Stunden harte Arbeit auch noch entlohnt zu werden. Dabei wissen die doch ganz genau, dass das selbstangebaute menschentaugliche Futtergetreide eigentlich den Hungernden in Kenia zusteht.

Außerdem hat man ja herausgefunden, dass Landwirte jetzt um das Extraktionsschrot wieder Öl reinmachen, damit sie alleiniger Verantworter für den Regenwald sind. Daneben haben sie natürlich jede Biodiesel-Anlage in Afrika selbst angebrannt, damit nur noch die Tierfütterer für Soja zuständig ist.

Also....ich bin mir ja nicht so sicher, aber Veganer übertreiben schon von Anfang an.

Wo soll da die Logik sein?

Veganismus hat nichts mit Logik zu tun. Eher das gegenteil ist der Fall. Die Veganerlobby muss sich unlogischen Mist ausdenken, mit dem sie den Menschen den Kopf verdrehen können. Und ich finde es immer wieder erstaunlich wieviele Menschen auf solch eine Propaganda und solche Lügen herein fällt!

Gruß
Omni

(BG)

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Bei mir ist es genau DAS. Ich finde wir leben in einer so krassen überflussgesellschaft, dass wir schon lange nicht mehr auf tierische Produkte angewiesen sind ( und auch nicht wirklich auf diese fertigen Ersatzprodukte). Ich denke, wenn ich nicht muss, werde ich kein Leid unterstützen.

Als Kellnerin hatte ich vor einer weile einen Gast. Er hat sich aus unserer Umfangreichen Karte die Maultaschen herausgesucht. Soweit so gut. Essen kam an und er hat angefangen zu essen. Nach dem ersten bissen fragte er mich ,ob da Fleisch drinn sei. Ich bejahte. Er sagte er sei vegetarier und könne das nicht essen. So musste ich das gesamte essen wegwerfen ( es war ja schon am Gast) und er bekam ein neues. Wäre ich in der Situation gewesen, hätte ich das Produkt eher gegessen als es weggeschmissen, denn ich finde das wegwerfen ist schlimmer, ja sogar wesentlich schlimmer als achtloser konsum.

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Kommentar von Vierjahreszeit
11.07.2017, 08:40

Du hast dem Gast doch hoffentlich das weggeworfene Essen berechnet, dafür, dass er sich zu spät nach dem Inhalt der Maultasche erkundigt hat. 

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Kommentar von Gingeroni
11.07.2017, 09:00

ne hätt ich zwar gern, aber naja ..

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Nur mal ein ganz weit hergeholter Vergleich...

Ich esse keine Proukte von Nestle. Die würde ich auch nicht essen, wenn mir die jemand schenkt.

Die Folge ist, dass ich so etwas auch nicht mehr angeboten bekomme, das Ziel ist erreicht. Logo?

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So, wie Du es beschreibst, leben doch viele Leute.

Als ich auf einem Bauwagenplatz lebte, waren dort viele containervegan. Das heißt, wenn sie sich etwas gekauft haben, haben sie streng darauf geachtet, dass es vegan ist - wenn es containert war oder rumlag, war das egal.

Auch im Buddhismus essen viele prinzipiell vegan oder vegetarisch, lassen sich aber zu Tierprodukten oder sogar Fleisch einladen.

Ich selbst versuche auch größtenteils vegan zu leben, greife aber, wenn es gerade nicht anders geht oder ich eingeladen werde, auch auf Tierprodukte (bzw. tierprodukthaltige Speisen) zurück.

Ich will ja zum Beispiel nicht auf den guten Kuchen, den meine Schwiegermutter bäckt, verzichten.

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Kommentar von sdgfanm
11.07.2017, 16:35

Tun aber übertrieben vegane Menschen

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i.d.R ist es so. Es werden extrembeispiele aufgeführt und das wird einfach auf ALLES umgelegt allerdings blendet man die Pflanzenproduktion aus. Sie denken meist schwarz/weiss (Fleisch/tierisches böse - Pflanzen gut). Es fehlt also die bereitschaft zur differenzierung. Dadurch entstehen ideologien und fanatismus. Wenn der Nachbar Hühner selbst hällt und seine Tiere SEHR gut behandelt würden diese ebenso nicht von Veganern gegessen werden weil die Ideologie so fest gefahren ist dass es eben keine alternativen gibt. Man argumentiert immer mit Negativbeispielen und macht eben daran alles fest. Das ist wie bei Religiösen fanatikern...

es ist für viele eine art Quasireligion also der galube an die einzig wahre ernährung/Lebensstil. Je stärker sie nach ihrer eigenen Definition
ethisch motiviert sind um so mehr abneigung empfinden sie gegenüber
anders denkenden und handelnden Menschen der sich bis zum Hass steigert.

Man schustert sich also die Natur zu einer idyllischen harmonischen
Paralellwelt in der der Mensch nix verloren hat, Bäume zu Pflanzen ist
gut, Bäume zu fällen böse und der Jäger ist sowieso ein Mörder. Dass der
tot zum Leben dazu gehört will man nicht akzeptieren. Daher versucht
man mit schlechten Argumenten seine Quasireligion mehr stabilität zu
geben indem man sich Scheinargumente an den Haaren herbeizieht und diese zum Dogma erhebt.

Also Fleisch ist böse – und wer Fleisch isst, auch.

So denken zumindest viele, die Tiere lieben und Steak, Wurst und Schnitzel für ungesund halten.

Daher glaubt man man könne sich und alle dieser Welt von Krankheit und allem propagierten vermeintlich schlechten das damit verbunden wird fern halten. Also getrieben von Schuld und Sündengefühlen angestachelt durch medien glaubt der innerlich leidende "Nervöse" die einzige möglichkeit dem "Teufel des Fleischessens" zu entkommen ist dieser Büßer-Ideologie nachzugehen und diese "gute Botschaft" in die ganze Welt hinauszuschreien. Ist der innere Schulddruck und die damit verbundene Rechtfertigungsnotwendigkeit entsprechend stärker – wird sogar versucht der Verzicht auf „alles Tierische“ einem jeden Menschen mit schwarz/weiss Texten aufzuzwingen. Lenkt der Missionierte nicht ein weil er diesem ideologischen Quatsch keine glauben schenkt und das sinkende Schiff nicht betreten will wird er beschimpft und angegriffen. Erst wenn jede Fleischfressende Pflanze in den Wohnungen aller Menschen am Tofutropf hängt ist seine Mission erfüllt.

Veganismus und Fanatismus gehen meist Hand in Hand da sich der Veganismus grundsätzlich auf einer Sektenartigen schwarz/weiss denkschablone stüzt

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Kommentar von Gingeroni
10.07.2017, 23:55

Oder man sagt einfach man hat einfach keine Lust auf den ganzen quatsch und isst es dann halt einfach nicht. Trotzdem wird man immer als fanatischer idiologe hinhestellt. Danke fürs Vorverurteilen. Ich denke ich fange jetzt auch damit an Omnivore Menschen so zu behandeln.

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Kommentar von Gingeroni
11.07.2017, 09:02

Ich behaupte mal, dass meine Einstellung nicht so sehr eine Ausnahme ist, wie du denkst

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und warum lässt du nicht einfach die leute selber entscheiden, was sie wollen und was sie nicht wollen? dafür gibts keinen vernünftigen/logischen grund.

wenns für dich ok ist, ausnahmen zu machen- für andere ist es eben nicht ok.

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Entweder die Person isst vegan - oder isst nicht vegan, egal, wer bezahlt.

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Veganer schätzen vor allem ihre Situation falsch ein.

Wer auf tierische Produkte ganz und gar verzichtet, der läuft Gefahr, dass der Stoffwechsel nach einiger Zeit unter Mangelerscheinungen leidet.

Denn der menschliche Körper ist auch auf essentielle Stoffe angewiesen, welche er nur vom Tier beziehen kann.

Mit besten Grüßen

gregor443

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