Sollen die GEZ-Gebühren abgeschafft werden?

Das Ergebnis basiert auf 56 Abstimmungen

Ja 60%
Nein 32%
Vielleicht 7%

45 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Hey, endlich mal wieder eine Rundfunkbeitrags-Abstimmung.

Aktuell ist eine Kopplung an die Inflationsrate im Gespräch, was die ständigen Diskussionen über eine Erhöhung minimieren würden.

Ich bin für Rundfunkbeiträge, weil es zwar viele Unsäglichkeiten gibt (Vorabendserien, Rosamunde Pilcher), aber auch sehr viel kritische Informationen.

Ich möchte keine Nachrichtensendungen, in denen die Hälfte der Zeit berichtet wird, welcher C, D, oder E-Promi gerade im Dschungel juckenden Ausschlag bekommen hat und deren restliches Programm aus Reality-Shows besteht.

Gerade zu Zeiten von Netflix und Prime und von Werbemüdigkeit wird hochwertiger Journalismus nicht mehr durch Werbung bezahlt werden können.

Ich finde es aber nicht richtig, dass alle die sich diese Sender nicht angucken auch bezahlen müssen.

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@XReckless21X

Wenn man einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten möchte, ist das die beste Methode. Da ist dann jeder selbst verantwortlich wie (des-)interessiert er ist.

Gerade weil jeder zahlt, darf man hohe Ansprüche stellen. Wie informierst Du dich denn täglich, wenn Du ohne öffentlich-rechtliches auskommst?

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wenn das, was du schreibst, alles so kritische wäre, dann frage ich mich, warum du dann immer rummzappst und außerdem kannst du doch gucken, was dir Spaß macht... und wenn,s Reklame ist und wäre...

die Bezahlsender halten ohnehin immer mehr Einzug - deshalb gucken die meisten (jungen...) die öffentlich rechtlichen gar nicht mehr...

hier geht,s nur um Macht, Mißbrauch und Geld (" wer ist der Stärkere...??) der Mißbrauch fäüngt da(nn) an, wenn diese Bosse und Eliten ein "Schwe**ne"Geld für,s " Machen " kriegen, was mit der Produktion überhaupt nichts zu tun hat... (!)

ein System, was sich nicht selbst finanzieren kann, ist nach demokratischen Kriterien ohnehin in Frage zu stellen... schließlich müssen die " anderen " ... ja auch kämpfen... aber wie gesagt: ohne Zwang der Rundfunkabgabe würde die ja " pleite " machen...

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@bachforelle49

Was für ein wirrer Kommentar. Das ist nicht gerade Werbung für die Abschaffung der Rundfunkgebühren, wenn die Protagonisten der Abschaffung nicht verständlich formulieren können...

"Ein System, dass sich nicht selbst finanzieren kann" ist natürlich eine unsinnige Aussage oder verlangst Du eine Pérpetuum móbile?. Privatfernsehen kann sich auch nicht selbst finanzieren. Es benötigt Werbeeinnahmen und macht sich davon abhängig.

Denkt man etwas weiter, kann sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk selbst finanzieren, da er ja von Bürgern bezahlt und für Bürger (und nicht für Shareholder und Werbewirtschaft) produziert wird. Natürlich wäre nur in einer Idealen Welt ein öffentlicher Rundfunk völlig frei von Beeinflussung. Man merkt ihn aber an, dass er eine andere Zielsetzung hat als der DFF in der DDR.

Und natürlich werden wieder die namenlosen Eliten und Bosse aufgeführt, die an allem schuld sind. Und dass man sich dabei selbst lächerlich macht, wenn man das als Argument für rein privat finanziertes Fernsehen bringt, wird nicht bemerkt. Bertelsmann, Amazon und Google werden ja nicht von Bossen und Eliten beherrscht und wollen nur unser Bestes...

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@derLordselbst

an derLordselbst bitte schön: " warum um alles in der Welt müssen von jedem Bürger - von den bekannten Ausnahmen nach Attest mal abgesehen - diese Rundfunkgebühren - zwangsweise - abgehalten werden - das verstehe, wer will: ich nicht... " der Rundfunk ist die einzige Institution in meinem Alltag, die mich dazu zwingt, denn Strom zB zahl`ich nach Verbrauch ja freiwillig

und das mit der Steuer ist auch langweilig, denn der Rundfunk ist ja nicht das Finanzamt??!! Also ist das nur eine Frage der Macht, Stärke und (UN)Abhängigkeit, ein Ausspielen niedrig(s)ter Unwerte, um die Muskeln spielen zu lassen frei nach dem Motto: So, jetzt werden wir es denen mal zeigen...

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@bachforelle49

Grundsätzlich kann man schon die Frage stellen, warum die Kosten für einen öffentlichen Rundfunk nicht direkt von den Steuern abgezogen werden, selbst wenn man (wie ich) grundsätzlich für die Beibehaltung dieser Institution ist.

Wer sich aber schon mal ein bisschen mit Steuergesetzgebung beschäftigt hat, mit Steueraufteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden und den Vor- und Nachteilen pauschaler Steuertöpfe wird verstehen, dass pragmatisch die Rundfunkabgabe beibehalten wurde.

Da Du, bachforelle, allerdings grundsätzlich die repräsentative Demokratie als eine Diktatur der Mächtigen verstehst, was eine bequeme Opferrolle ermöglicht (statt eigenes Engagement um etwas besser zu machen), wird Dich das nicht umstimmen.

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Leider bedeutet GEZ nicht automatisch qualitativ hochwertiger Journalismus. Genau das ist das Problem. Zudem versuchen die schon mehrfach bei Zählern doppelt abzukassieren. Mein bester Freund hat derzeit Ärger damit. Hat nachgewiesen, dass er bisher IMMER bezahlt hat, wollen ihm aber anlasten, er habe das mit einer anderen Kundennummer nicht. Es gilt aber nur EINE, die er bezahlt hat. Nicht doppelt. Das ist Betrug!

Als er mit dem Anwalt vor Gericht gehen wollte, zog WDR sich zurück und gab zu, dass ein Fehler vorlag. Aber erst, als feststand, dass er vors Gericht geht. Da haben die ihm die Teilkosten des Anwalts erstattet. Nur NDR ist noch hartnäckig und glaubt wohl nicht, dass er so weit geht. Er wird. Und dann muss, laut Anwalt, NDR alles zahlen.

Staatlicher Betrug soll abgeschafft werden! Wenn die dann endlich adäquate und seriöse Sachen machen, statt abzuzocken wo es geht (sagte sogar der Anwalt), dann gern. Aber so nicht!

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@Lenja89

Eigentlich wurden beim Beitragsservice bestimmte Fehler vermieden, wie das Outsourcen an gewinnorientierte Unternehmen.

Allerdings gibt es trotz öffentlich-rechtlicher Struktur immer wieder den gleichen Effekt wie bei Finanzämtern. Eine Bürokratie, die sich verselbständigt und sich nicht als Dienstleister, sondern als Verfolger der Kunden versteht.

Sobald Menschen (oder noch schlimmer - Computer) beteiligt sind, wird man das nicht verhindern können.

Das öffentlich rechtlicher, gebührenfinanzierter Rundfunk nicht automatisch zu hochwertigen Journalismus führt, ist selbstverständlich, genauso wie Privatfernsehen nicht durchgehend guten Journalismus verhindert.

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Nein

Seit Mittwoch stellt sich diese Frage nicht mehr - das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat doch klar geurteilt, daß die Erhebung eines Rundbeitrages in der jetzigen Form verfassungskonform ist.

KEINE Partei, kein Verband oder sonstige gesellschaftspolitisch relevante Interessenvertretung hat überhaupt die Absicht gehabt, den ÖR abzuschaffen. Auch die Mehrheit der Bürger will das nicht - das Grundgesetz sichert den ÖR zudem noch ab.

Es ging lediglich um die Art der Finanzierung (Steuern oder Beiträge).

Der ÖR ist unbedingt erforderlich, muß jedoch in seiner Ausrichtung und Durchführung auf den Prüfstand - insbesondere muß es unterbleiben, Sendungen nach ihrem Einschaltquoten zu beurteilen - diese dürfen keine Rolle spielen (eigentlich müsste es verboten werden, diese zu messen).

Die ÖR müssen sich in Ihrer Programmgestaltung wieder an dem grundgesetzlichen Auftrag ausrichten - auch die Besetzung der entsprechenden Gremien muß wieder verfassungskonform erfolgen (das BVerfG hat hier auch schon mehrmals angemahnt).

Nein

Ich finde es sinnvoll, jedoch sollte die Nutzung des Geldes überdacht werden.

Muss man für mehrere Millionen Senderechte Sportevents von privat Clubs zeigen? WM oder EM mal ausgenommen, finde ich das eine Verschwendung meines Geldes.

Sie sollen berichten und informieren, da reicht auch eine kurz Sportschau. Für die kompletten Spiele gibt es private Fernsehsender.

Ebenso frage ich mich, ob man dermaßen hohe Summen in Formate wie den Tatort stecken muss. Das bildet nicht, unterstützt also den Auftrag des Beitrages nicht, zudem kann man vieles günstiger und auch gut drehen. So gesehen könnte man sogar fragen, ob es eine unrechtmäßige Bevorzugung seitens der Politik gegenüber anderen Produktionen (also auch Regisseuren, Transportfirmen für Material, Schauspielern,...) ist! Ich glaube ja kaum, dass da alles ordentlich ausgeschrieben ist nach dem Motto: der günstigste kriegt den Job...

Auch die neutrale und umfassende Berichterstattung ist nicht gegeben. Man wichtiges kommt bei uns gar nicht an, obwohl es Einfluss auf unser Leben haben kann. zudem erfährt man oft nur eine Seite der Berichterstattung. Was zu langweilig ist wird gestrichen und alle paar Monate mal erwähnt, die Leute wollen es ja nicht mehr sehen. Aber genau das ist der falsche Ansatz, ein öffentlich rechtlicher Sender sollte solche Sachen weiter zeigen. Nicht pausenlos, aber gelegentlich.

ARD ist eben kein Sender, der Leute bespaßen soll, das machen Privatsender. Die öffentlichen Sender sollen informieren. Eine gute Tierdoku sehe ich daher weniger kritisch als den Tatort.

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