Sex vor Ehe mit zukünftigen Ehepartner (christentum)?

25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn ihr genau wisst das ihr heiraten wollt, dann ist es finde ich okay. Aber es kommt auf euch an wie ihr das seht und wie strenggläubig ihr seit... Ich glaube seit ich geboren bin(bin in einer Christenfamilie aufgewachsen) Und bin eher locker, obwohl ich mein Leben Gott überreicht habe (deshalb bin ich auf Gutefrage;) Ich sehe ihn als Freund und Freunde helfen sich gegenseitig ;)

Naja, genug zu mir, ihr müsst selber sehen wie ihr das macht... Wie gesagt, wenn ihr schon fast verlobt seid finde ich okay, wenn ihr euch noch nicht sicher seit, warten bis ihr es seit. Meine Meinung...

Schönen Tag noch :)

Was meinst du "Freunde helfen sich gegenseitig" ? Du hilfst Gott und er dir?

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obwohl ich mein Leben Gott überreicht habe (deshalb bin ich auf Gutefrage;)

Also wärend du hier schreibst, macht Gott die Einkäufe? ;)

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@Meatwad

Ich habe Gott gesagt er darf mit meinem Leben anstellen was er möchte. Ich will mein Leben damit verbringen andere zu glauben zu führen oder anderen zu helfen. Ich habe engen Kontakt mit ihn und kann mich mehr oder weniger mit ihm verständigen. Ich tue (fast) alles was mir "gesagt" wird und möchte Gott einfach Dienen. Er hat mir schon IMMER bei ALLEM geholfen wo ich hilfe brauchte und dafür möchte ich mich revangieren. Ich helfe ihm sein Wort weiter zu geben und er hilft mir in meinem Leben.

Ich lebe in seiner Hand und vertraue ihm so gut es geht...

Liebe Grüße

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Das Neue Testament der Bibel ist vor ca 1900 Jahren geschrieben worden, das Alte ist noch wesentlich älter.

Die Möglichkeit der längeren Freundschaft zwischen Mann und Frau vor einer Hochzeit gab es im alten Israel nicht. Außerdem waren da immer noch die Familien der beiden; ungestört konnte man sich kaum treffen. D.h. die Frage, ob man schon mit seinem zukünftigen Ehepartner zusammenschlafen sollte, stellte sich nicht in dem Maße, wie sie sich heute bei Christen stellt.

Es gab daher im biblischen Verständnis nur Sexualität in der Ehe, was aber in erster Linie zeitbezogen zu sehen ist.

Miteinander schlafen gehört zu den schönsten Dingen, die es gibt. Umso vertrauter man ist, umso schöner und aufregender kann es sein. Klar, dass man diese Vertrautheit auch schon vor der Ehe haben kann. Wenn ihr es euch beide schön machen wollt und euer Miteinander schlafen eingebettet in Vertrautheit ist, warum nicht? Wir, meine damalige Freundin und jetzige Frau, hatten damit kein Problem und hatten schöne erste spannende Erfahrungen..

Wenn euch euer Glaube aber sagt, dass die alten Aussagen der Bibel auch heute noch zutreffen, ihr also damit eurem Verständnis nach eine Sünde begehen solltet, dann wartet lieber noch, bis ihr verheiratet seid. Sonst lauft ihr Gefahr, dass das erste Mal alles andere als schön wird.


Die Möglichkeit der längeren Freundschaft zwischen Mann und Frau vor einer Hochzeit gab es im alten Israel nicht.

Und was ist mit Jakob, der sieben Jahre für Laban gearbeitet hat, bevor er seine Frau bekam? (1. Mose 29)
Da lief NICHTS vorher, denn mit dem Beischlaf wurde die Ehe erst vollzogen. So liefen die Hochzeiten in Israel damals ab. Und es konnte schon länger dauern, bis man die/den Auserwählten bekam.

LG Kessy

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KEINE EHE VOR DEM SEX!

Jungfräulichkeit wird oft völlig überbewertet. In ferner Vergangenheit war eine jungfräuliche Braut die Gewähr dafür, dass der frischgebackene Ehemann nicht versehentlich die Nachkommen eines Konkurrenten großzieht bzw. eine ledige Mutter ohne Versorger mittellos zurückbleibt. Daher haben praktisch alle Religionsstifter den vorehelichen Verkehr zur "Sünde" erklärt und entsprechend sanktioniert -was ja auch durchaus gut gemeint und mangels Alternativen der einzig mögliche Weg war. Daher hat diese Praxis und das Ideal der Enthaltung bis zur Ehe auch Eingang in viele Kulturen gefunden.Leider gibt es immer noch Kulturen, welche diese (und andere - ich sag nur "Ernährungsvorschriften") gut gemeinten jahrhundertealten Regeln bitterernst nehmen ohne diese in den Kontext der heutigen Zeit zu setzen - bis hin zum ("Ehren-")Mord... .

Aus Sicht eines Religionsstifters ist Sex ja  nur eine unerwünschte Ablenkung vom Wesentlichen (nämlich zu beten, missionieren usw.) und daher zähneknirschend zur Vermehrung (der Gläubigen) geduldet. Dies ist auch der Grund warum Verhütung, Abtreibung usw. meist ebenfalls verboten ist. Da man die Menschen in den Betten meist häufiger "Oh Gott!" rufen hört, als in der Kirche, lässt sich dieses Konkurrenz-denken gut nachvollziehen ;-)

Dank Geburtenkontrolle, Safer Sex und Vaterschaftstest sind die eigentlichen Beweggründe für die Forderung nach Jungfräulichkeit längst obsolet. Jetzt geht es nur noch um den obskuren Begriff der "Ehre" - wobei meiner Meinung nach der wichtigste Beweggrund die Angst vor dem Vergleich ist ("Was ist, wenn meine Frau/mein Mann mit einem meiner Vorgänger mehr Spaß hatte...?").

Interessant ist, dass dieses Ideal dann allerdings oft mit allerlei Doppeldeutigkeiten umgangen wird. So ist es manchen Muslimen gestattet eine Zeitehe einzugehen - d.h. ein Mann kann eine Frau (Prostituierte) für eine Stunde "heiraten" und verstößt so nicht gegen heilige Gebote. Viele Gläubige - auch in der christlich-amerikanischen "Purity-Bewegung" haben einfach bis zur Ehe ausschliesslich Oral- und Analverkehr und bleiben so "rein" und "jungfräulich" bis zur Ehe... . Sex ist ja auch etwas, was den Partner nicht "abnutzt" oder "entweiht" - warum also das ganze Bohei?

Ob man also sein modernes Leben nach den Buchstaben uralter Schriften und Gebräuche richtet und ein schlechtes Gewissen haben muss, weil man nicht mehr lebt wie vor tausend und mehr Jahren, muss jeder für sich entscheiden bzw. sich überlegen, ob er sich von anderen Menschen (Pfarrer, Imam, Rabbi oder sonstwem) sein Leben diktieren lassen möchte.

Menschen mit gesundem Selbstbewusstsein begrüßen es, wenn die Frau/der Mann auch noch andere Erfahrungen hatte, denn sonst fragen sich viele erst später, wie es denn mit einem anderen Partner wäre und gehen irgendwann fremd... . Da Sex auch ein wichtiger Faktor in einer Beziehung ist (auch wenn einige Moralapostel und Fantasie-Romantiker dies immer wieder bestreiten), sollte man sich auch im Bett verstehen. Hier den Partner erst zu heiraten und dann herauszufinden, ob man die gleichen Vorstellungen von gutem Sex hat, ist als würde man an der Schiessbude versuchen einen Treffer zu landen - blind und mit nur einem Schuss. Viel Glück dabei... .

Die Vorstellungen einer romantischen Hochzeitsnacht zweier Jungfrauen ist in der Praxis dann auch weit weniger romantisch als verkrampft, bemüht und peinlich - dann lieber eine(n) Partner(in) mit Erfahrung.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Bitte mehr Respekt bitte.

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@anonym300300300

Respekt?

Gegenüber einem Märchenbuch? Das hat keine Gefühle!

Gegenüber Menschen, die anderen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden und mit "ewigem Höllenfeuer" bedrohen, weil sie ihre Natur (Sexualtrieb, Homosexualität...) ausleben? Die haben in meinen Augen keinen Respekt verdient und sollen sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern!

Gegenüber Menschen, die hier Fragen stellen, weil sie ein Problem haben? Sehr gerne - da gebe ich gerne Antworten, die frei von religiöser Doktrin sind - auch wenn ich dabei ein paar Märchenbuch-Fans auf die Füße trete!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Im großen und ganzen: Sehr lange rede, kurzer Sinn. Du kannst auch gleich den Satz in der Schlussfolgerung schreiben und... Naja, klingt iwi. als ob du deine Meinung so umschreiben wolltest als wäre es Fakt. Wie dem auch sei, wenn eine Liebe angeblich nicht ohne Sex vor der Ehe funktioniert, wie lief es dann mit den eine Milliarde Menschen??? Es gibt sooo viele die auch ohne Sex vor der ehe glücklich geworden sind und ich gedenke auch erst dann Sex zu haben wenn wir schon (fast) verlobt sind!

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@The1Help

Jungfräulich in die Ehe zu gehen ist kein Garant für eine glückliche Beziehung. Sex ist nichts "heiliges" oder "magisches"! Das ganze Bohei, das um Sex veranstaltet wird, hat lediglich mit der Furcht vor ungewollter Schwangerschaft und dem "Verunreinigen der Blutlinie" zu tun - eine Tradition, die von Kulturen der Bronzezeit begründet wurden, denen weder zuverlässige Verhütung noch DNA-Tests zur Verfügung standen. Die Märchenbücher, die diese Menschen geschrieben haben - die noch nicht einmal wussten wohin nachts die Sonne verschwindet - sollten nicht das Leben im 21sten Jahrhundert bestimmen!

Sex und Ehe bilden daher nur aus Sicht einer geordneten Aufzucht des Nachwuchses eine Einheit 

Religion ist aber nicht die "Lösung", sondern das Problem: Menschen, die GLAUBEN das Leben sei nur eine Prüfung für das "Jenseits" finden sich leichter mit unglücklichen Lebensumständen ab - sei es die Beziehung, der Job usw. Diese Menschen LEBEN nämlich nicht - sie WARTEN AUF DEN TOD!

Millionen von Menschen SIND unglücklich in ihren Beziehungen und sehen oft nur keine Möglichkeit sich zu trennen - weil sie mit dem Tode bedroht werden, ihre "Ehre verlieren" und von der Familie/Gemeinde/Umfeld künftig geschnitten würden.

Sich mit dem ersten Sex für jemand "ganz Besonderen aufzusparen" ist eine wahnsinnig romantische Vorstellung und hilft sich über seine "schwachen Mitmenschen" erhaben zu fühlen. Fakt ist jedoch, dass fast jede zweite Ehe geschieden wird - glaubst Du nicht diese Paare hätten nicht auch alle gedacht, sie hätten endlich "die/den Richtige(n)" gefunden und sie wären sich "absolut sicher".

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Ich habe es sogar anders verstanden, wer Sex mit einem Menschen hat der ist bereits im Bund der Ehe und zwar vor Gott. Denn mit dem "miteinander schlafen" geht man bereits eine geschlechtliche Vereinigung ein die vor Gott als Ehe bezeichnet wird, sich aus dieser Vereinigung zu lösen würde einen Ehebruch nach sich ziehen.

So habe ICH das verstanden, das sind MEINE Erkenntnisse, keine Ahnung ob die richitg sind, aber jetzt wollte ich nochmal gläubige christen fragen:

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