Mein Sohn ist ein Antifeminist. Wie reagieren?

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9 Antworten

Hi,

"
aber meine Freundin sagte das es in seiner Argumentation vor allem um feministischen Hass auf Jungen und Männer ging.
"

Ich würd bei dem Thema unterscheiden zwischen Gleichstellung (<- bin absolut dafür) von Frau und Mann, Feminiusmus und radikalem Feminismus.

Gerade letzterer ist extrem männerfeindlich und grundsätzlich abzulehnen, meiner Ansicht nach. Da mit solchen Methoden tiefe Keile in grundlegende soziale Strukturen getrieben werden und die Gesellschaft als ganzes Schaden nimmt.

Aus neugride habe ich mal in einige Frauen Bücher reingelesen und was den Männern da alles angekreidet wird, das hat mich in ungläubiges Staunen versetzt.

Viele Grüße


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Kommentar von bekind
27.08.2016, 01:48

und noch jemand der nicht weiß was feminismus ist.

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Frag ihn einfach nach seinen ansichten zu dem thema. Also ganz normal auf interesse ebene.

Endweder im sinne von ich habe gehört das du drüber diskutiert hast und ich würde gerne deine meinung darüber wissen.

Je nach dem was er dir erzählt kannst du davon sicherlich ableiten wie ernst das thema für ihn ist und wie informiert er wirklich darüber ist.

Es gibt ja gerade in den USA eine relativ radikal feministische bewegung die hauptsächlich im internet aktiv sind und von ihrer meinung her quasi den spieß einfach umdrehen.

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Kommentar von JohannaMarie016
26.08.2016, 17:37

Das wird wohl der beste Weg sein. Es hat mich schon schockiert so etwas zu hören.

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Ihn über die Realität aufklären. Also darüber, wie sehr Frauen in Deutschland diskriminiert werden- Gender-Pay-Gap, Gläserne Decke, Sexismus z.B. in den Medien etc.. Und ihm auch zeigen, dass die Behauptungen der Antifeministen- "Männerhass" etc.- Unsinn sind. 

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Kommentar von Blauzahnadapter
13.09.2016, 23:31

Gender-Pay-Gap :-)

1.0

Der (nicht vorhandene) Gender Pay Gap (oder neudeutsch "das Gender Pay Gap") ist der Unterschied zwischen dem, was Frauen und dem, was Männer pro Stunde verdienen ("geschlechtsspezifische Lohnschere", auch "Gender Wage Gap" genannt).

Nimmt man 100 ZUFÄLLIGE arbeitende Frauen und 100 ZUFÄLLIGE arbeitende Männer, so verdienen Frauen ungefähr 75% von dem, was Männer verdienen.

Manchmal wird fälschlicherweise behauptet, dass es unterschiedliche Löhne bei GLEICHER Arbeit wären ("Lohndiskriminierung"), in Wirklichkeit werden aber Löhne verglichen für UNTERSCHIEDLICHE Arbeiten ("Putzfrau vs Bankdirektor").

Das Berechnen des Gender Pay Gaps zeigt also nicht, wie ungerecht Frauen bezahlt werden, sondern wie unterschiedlich die Berufswege und Lebensentwürfe von Männern und Frauen sind.

Wenn es tatsächlich wahr wäre, dass Frauen viel WENIGER Geld bekämen, trotz gleicher Leistung, so würden Unternehmen nur noch Frauen einstellen.

Wenn man nun den Gender Pay Gap weiter analysiert, zeigt sich, dass sämtliche Unterschiede zwischen den Verdiensten von Frauen und Männern ziemlich leicht zu erklären sind:

0
Kommentar von Blauzahnadapter
13.09.2016, 23:42
Gender Pay Gap

1.1

 - Frauen haben wg. Krankheit häufiger Fehltage
("Diesen Monat ist die Regelblutung/Migräne etc. besonders
schlimm"). http://www.20min.ch/wissen/news/story/20470120

- Frauen arbeiten  lieber in Teilzeit und gehen pünktlich nach
Hause, statt Überstunden zu schieben (insgesamt arbeiten Frauen ca. 40% weniger als Männer) ("kürzere Wochenarbeits- und
Lebensarbeitszeit")

- Frauen arbeiten bedeutend weniger in gefährlichen Berufen, wo es eine Gefahrenzulage gibt.

- Frauen sind kurzbeinig und leiden häufig an Skoliose, also
verrichten nur ungern körperlich anstrengende Arbeiten
(Möbelpackerinnen sieht man äusserst selten).

- Frauen sind evolutionsmässig dazu geeignet zu putzen (weshalb sie übrigens eine Vorliebe für funkelnde glänzende Gegenstände haben, z.B. Diamanten oder Gold) und hassen deshalb Arbeiten, wo man sich schmutzig machen muss (Jobs mit Schmutzzulage wie Bergbau, Kanalreinigung, Baugewerbe, Giesserei, Schwerindustrie etc.)

- Frauen haben eine signifikant niedrigere Schmerztoleranzgrenze
("höhere subjektive Schmerzempfindungen als Männer"),
deshalb meiden sie Berufe, wo es körperlich "zur Sache
geht".

- Frauen erreichen ihr intellektuelles Optimummit 25-35 und sind danach unwillens, sich weiteren Ausbildungen zu widmen, also sind Akademikerinnen durchschnittlich weniger qualifiziert als gleichaltrige Akademiker

- Frauen sind evolutionsmässig dafür prädestiniert, im Haus zu bleiben (um zu putzen und sich um Kinder zu kümmern), also arbeiten sie lieber im Büro ("Kaffeemaschinen-Radius") statt außer Haus oder auf Dienstreise.

- Frauen sind submissiver als Männer, also geben sie lieber die
Verantwortung ab, wollen gesagt bekommen, was sie tun sollen und scheuen Führungspositionen (so sind zwar fast alle Grundschullehrer weiblich, aber Grundschuldirektoren
überproportional männlich).

- Frauen sind unfähiger, sich länger zu binden (z.B. werden
Scheidungen meistens von Frauen eingereicht) und sind sozial
inkompetenter (z.B. sind weibliche Vorgesetzte viel unbeliebter als
männliche), also haben sie eine kürzere Betriebszugehörigkeit und somit keinen "Treuebonus"

- Frauen sind unsicher und ängsteln vor der Zukunft, also machen sie sich seltener selbstständig und gründen weniger Firmen

- Frauen schlafen gerne (weil sie angepasst sind an die Schlafrhythmen v. Babies und Kleinkindern), also schieben sie nur
ungern Nachtschichten.

-Frauen haben ungerne viel Action, stehen aber gerne im Mittelpunkt
("Prinzessinnensyndrom"), also bevorzugen sie kleinere
Firmen statt größere Frauen leiden viel häufiger als Männer an
Angst vor überfüllten Plätzen (Agoraphobie), also meiden sie
Messen, größere Firmen und halten sich lieber in sicheren kleinen
Räumen auf

- Frauen reden gerne, begeben sich also unnötig in Situationen, in
denen sie abgewertet werden können, also werden sie schneller entmutigt.

Die mentale und körperliche Leistungsfähigkeit, die ja sowieso
schon viel geringer ist als die von Männern, von Frauen kann bereits
Tage nach einer Befruchtung noch einmal beträchtlich sinken. Siehe Energieverbrauch von Menschenweibchen.

- Frauen sind weniger intelligent und können sich weniger konzentrieren ("höhere Gehirnvernetzung"), also erfinden sie weniger Erfindungen (Patentanmeldungen, ca. 95% Männer vs 5% Frauen).

- Frauen verhalten sich oft infantil, also weinen sie eher, schämen
sich leichter, können leicht durch Argumente überrumpelt werden und finden Verhandlungen unangenehm, also sind sie ungeeignet für
Berufe, in denen man durchsetzungsfähig sein muss und verkaufen sich bei Lohngesprächen billiger als Männer.

- Frauen sind uninteressierter als Männer und nicht so engagiert wie
Männer (ausser was Kinder und Mode angeht), also wählen sie Berufe, bei denen man fachlich nicht auf dem Laufenden sein muss

- Frauen haben weniger Ideenreichtum (und sind daher auf die Fantasien von anderen angewiesen, z.B. Belletristik) und können sich schlecht in andere hineinversetzen (ausser in Kinder), also
produzieren sie nur selten gute Kunst (Bestseller-Bücher, erfolgreiche Filme, …)

- Frauen mögen nutzloses Fantasiegelaber, also studieren sie gerne
Studiengänge mit Hauptschwerpunkten wie japanische Literaturwissenschaft, Niederlandistik oder frühmittelalterliche
Kunstgeschichte, für die die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt überschaubar ist.

Ausnahme: Der fast einzige kulturell-wertvolle Beitrag, den Frauen leisten, ist Singen, doch nur bei wenigen Frauen stimmt Gesang und Bühnentauglichkeit.

- Frauen sind inkompetenter als Männer, also leisten sie auch weniger (weshalb weibliche Selbstständige viel weniger Geld verdienen als männliche Selbstständige).

- Frauen benutzen ihre Schönheit als Verkaufsargument, also verlieren sie ihren Job schneller, sobald die Schönheit verblasst ("Gesicht gab ihr den Job, Gesicht nahm ihr den Job")

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Kommentar von Blauzahnadapter
13.09.2016, 23:50
Gender Pay Gap / Gläserne Decke

2.0 

Es gibt ungefähr 20-30 solcher Statistiken und füttert man die Lohnberechnungsformeln damit,  so verschwindet der Gender Pay Gap ganz von alleine, bis sich sogar herausstellt, dass Frauen unverschämterweise MEHR als Männer pro Stunde bekommen
in einigen Bereichen.

Der Gender Pay Gap müsste also nicht übersetzt werden mit "Lohnlücke", sondern mit "LOHNLÜGE" (bzw. "Leistungslücke").

Es gibt keine gläserne Decke, sondern nur eine gläserne
Schädeldecke
.

-und-

Da Frauen sowieso ziemlich unfähig sind, Grosses zu leisten (wie man anhand der geschichtlichen Fast-Bedeutungslosigkeit von Frauenleistungen sieht), handelt es sich selbst im besten Falle nicht um eine gläserne Decke, sondern um einen gläsernen Deckel.

Aber es geht uns hier nicht um den bereinigten Pay Gap (= wo man alle Unterschiede weggerechnet hat, z.B. Überstunden).

Sondern es geht uns hier um den unbereinigten Geschlechter Pay Gap (= also den groben Pay Gap an sich), weil dieser unbereinigte Pay Gap mehrere Sachen klar herausstellt:

Im Gegensatz zu der Jammer-Opfer-Propaganda von Emanzen sind Frauen nicht die Leidtragenden des Gender Pay Gaps,

sondern die VERURSACHERINNEN/TÄTERINNEN.

-und-

Es wird einen Pay Gap noch in 50 Jahren
geben, weil Frauen bzw. Feministinnen es so wollen.

-und-

Frauen benutzen ihr Recht auf weniger Erwerbsarbeit, indem sie Männer die Erwerbsarbeit machen lassen. Frauen benutzen Mutterschaft als eine willkommene Möglichkeit, sich vom Erwerbsleben zu verabschieden

("Ich hätte nie gedacht, dass ich so gerne zu Hause bleibe")

 -und-

Die Diskussion über den Gender Gap ist keine Diskussion über "Faire Bezahlung", sondern über die Entweiblichung von Frauen ganz im Sinne des Lesbosozialismus.

Bei der Eliminierung des Gender Pay Gaps geht es letztendlich um Frauenquoten und Krippenpflicht.

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Kommentar von Blauzahnadapter
14.09.2016, 00:14
"Sexismus z.B. in den Medien etc."

Frauen sind Opfer, Männer sind Täter. Das soll also dem antifeministischen Sohn von dem „unfehlbaren“ Feminismus
eingebläut werden? Das ist Manipulation!!!

Was halten Sie von Werbung wie dieser /watch?v=9FiFKtw8lxM ?
Sehr gerne würde ich Ihre Reaktion sehen, wenn in dieser Werbung die Geschlechterrollen vertauscht würden.

Habe ich Recht, wenn Männer in der Werbung als Idioten und Nichtskönner dargestellt werden, ist das natürlich einen Lacher
wert? Aber wehe, die Frau wird so in der Werbung präsentiert, dann
ist die feministische Hölle los. Das ist dann ganz schlimm
sexistisch und frauenfeindlich. Diese Heuchelei ist verabscheuenswert!!!

Einfach mal in den Kanal von Vinny Mac die Videoreihe „Misandry in the media“ anschauen, dann können wir gerne weiter über den Sexismus diskutieren.

Wer im Glashaus sitzt, sollte sich bitte mit Sexismus-Vorwürfen (Steinen) vornehm zurückhalten. Das gilt insbesondere auch für diese Werbefilm watch?v=wbwqBxFamrU .

Nun habe ich noch ein paar Fragen an Sie:

- Wir sind uns doch einig, dass es falsch ist, wenn ein Mann anzügliche Bemerkungen ablässt?

Gewiss nicht !

Warum sollte eine Frau das Recht haben, VISUELL ihre weiblichen Reize herauszustellen (Make-Up, lange Haare, Push-Up-Bras, luftige Hemden, enge Jeans), aber ein Mann nicht das Recht haben, diese Reize VERBAL zu kommentieren?

- Wir sind uns doch einig, dass es falsch ist, dass der Mann den Busen einer Frau kommentiert, denn eine Frau macht ja auch keine
Bemerkungen über den Penis des Mannes"

Gewiss nicht !

Der Busen ist ein sekundäres Geschlechtsmerkmal, der Penis ein primäres. Ein Busenkommentar ist also vergleichbar mit einer Anmerkung über den männlichen Bart oder Gesäss.

- Aber wir sind uns doch einig, dass es Seximus ist, wenn ein Mann
einer Frau lüstern nachschaut oder dumme Anmachsprüche ablässt."

Gewiss nicht !

Das hat nicht ansatzweise mit Sexismus (= "Entrechtung aufgrund des Geschlechts") zu tun.

Wenn Frauen über Sexismus schwafeln, dann handelt es sich meistens nicht um Sexismus, sondern um das, was sie unter Sexismus verstehen. Also typischerweise "Irgendwas mit Sex" oder "Irgendwas, worüber ich mich als Prinzessin/Emanze so richtig aufregen könnte".

Die Trilogie „Der dressierte Mann. Das polygame Geschlecht. Das Ende der Dressur“ von Esther Vilar sollte der Sohn und Mann unbedingt gelesen haben. Das ist eine Frau mit Herz und Verstand. Aber diese Lektüre wird ihm sicher verboten?!

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Wie alt ist ihr Sohn denn? Am besten man spricht ihn darauf an und hört sich sein Argumente dafür an eine antifeministische Einstellung zu haben. Diese können sie dann vielleicht entkräften.
Ich denke aber, wenn ihr Sohn nicht über ca. 15 Jahre alt ist, ist er auch kein Anitfemitist.

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Kommentar von Smersch
26.08.2016, 17:31

Ich glaube nicht, dass er ein Antifemitist ist, da soetwas bei Teenagern oft nur dummes Sprücheklopfen ist.

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Kommentar von Smersch
26.08.2016, 17:32

Aber am besten sie reden mit ihrem Sohn darüber.

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Kommentar von Blauzahnadapter
14.09.2016, 00:50

Was sagt denn der Vater zu seiner Einstellung? Das Buch "Der dressierte Mann" von Esther Vilar wäre für ihn in dieser Situation die passende Lektüre. Mir hat es wie vielen Männern die Augen geöffnet. Es hat bei amazon sogar mehr als 4 Sterne erhalten.

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Wie alt ist er? Wenn er teenager ist dann würde ich gar nichts machen. Er ist halt am Sprüche klopfen

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Kommentar von JohannaMarie016
26.08.2016, 17:28

Er ist 16 Jahre alt. Politisch ist er sonst sehr liberal. 

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Jeder Mensch darf (ist auch gut so) über den Feminismus denken wie er will. Das ist Meinungsfreiheit. Ich bin auch gegen den Feminismus und finde diesen Genderwahnsinn auch schrecklich, so als hätte es eine Frau nötig überall auch mit erwähnt zu werden. Eine Frau ist von Natur das schwächere Geschlecht und das darf man nicht Ausnutzen! Gleichberechtigung ja, Feminismus nein.

Problematisch wird es, wenn dein Sohn denkt dass Frauen in die Küche gehören usw denn das ist Sexismus und Frauenhass.

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Kommentar von bekind
27.08.2016, 01:47

feminismus bedeutet gleichberechtigung, informier dich bitte bevor du schreibst

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Hör dir seine Denkweise an. Danach kannst du ihm deine mitteilen und ihn in einigen Punkten aufklären.

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Er kann gegen den Feminismus sein so viel er will, das ist Meinungsfreiheit. Problematisch wird es erst wenn er sexistisch wird und auch danach handelt

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Kommentar von JohannaMarie016
26.08.2016, 17:32

In meiner Anwesenheit war er nie besonders sexistisch. Aber er ist auch dem Thema Geschlecht ausgewichen. Naja, möglicherweise weiß ich jetzt auch warum. 

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Kommentar von bekind
27.08.2016, 01:43

wenn man gegen feminismus ist ist man automatisch sexistisch, da gibts keinen zwischenraum

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also hasst er wenn frauen schlecht über männer reden? dann hat dein sohn nämlich keine ahnung von feminismus, erklär ihm einfach dass feminismus nur ein anderes wort für gleichberechtigung ist

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