Können Stacheln beim Stachelhalsband nicht in den Hals stechen? O.o

21 Antworten

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Ja diese Stacheln bohren sich in den Hals. Ein Verbot wurde leider 2012 abgelehnt...

Wer die Dinger hernimmt verstößt gegen das Tieschutzgesetz § 3 Nr. 5 : Es ist verboten, ein Tier auszubilden oder zu trainieren, sofern damit erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind.

Und endet das nicht tödlich? :-/

Naja das Veterinäramt kümmert sich doch nicht um die Tiere, es ist ihnen auch gleich wenn gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird. Manchmal frage ich mich wozu die eigentlich überhaupt geschrieben wurden.

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@Terezza

Die kann aber meist auch nicht viel tun, denn das Veterinäramt muss zustimmen Tiere beispielsweise aus tierschutzwidriger Haltung zu beschlagnahmen. Schön wäre es, wenn die Polizei das so einfach entscheiden könnte, dann hätte man auch schon oft einige Tiere mehr retten können als über das Vetamt, denn die tun gar nichts. Die Polizei hingegen ist meist bereit zu handeln.

Die Polizei ist übrigens nicht für alles an Gesetzverstoßung zuständig, sonst müsste es kein Gericht etc. geben.

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@Sesshomarux33

die Polizei nimmt Strafanzeigen an. Das ist es, was sie tun. Und da Tierquälerei eine Straftat ist, kann man sie auch anzeigen. Zu einer Anzeige bei der Polizei muß kein Veterinäramt zustimmen.

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@Terezza

Das geht schon, aber zum Handeln muss das Vetamt leider zustimmen. EIne Strafanzeige wegen Tierquälerei bringt den Tieren dann auch nicht viel

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@Hundetante

bei der armee und wachhundausbildung auch benutzt.. In meiner Kindheit wohnte neben uns ein Hundeausbildner vom Militär, der hat sowas auch benutzt..ich habe seine Rottweiler sehr gern gehabt, alleine konnte man mit diesen Hunden aber niemanden lassen.

resultat ist, dass solche tiere nicht mehr in familien vermittelt werden könnten. Es sind gebrochene und aggressive Hunde, die nur ihrem "Folterer" bedinungslos folgen... soziale Kompetenz gleich null.

Glücklicherweise ist diese Art der Ausbildung auch immer seltener geworden, aber du hast recht: es kommt noch oft genug vor.

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@Sesshomarux33

Eine Strafanzeige macht dem Täter aber klar, daß er falsch liegt. Er wird auf jeden Fall zu einer Stellungnehmae eingeladen. Das Vet.amt muß die Polizei nicht einschalten, die können auch allein ermitteln. Ich hab so eine Anzeige schon mal gemacht, da kam die Polizei sogar vor Ort, um sich die Sache anzuschauen, haben dirket den Hundebesitzer angesprochen. In dem Fall ging es um einen Kettenhund. Das Ergebnis: Der Hund kam zu mir. Alternativ wäre er insTierheim gekommen, die Polizei hat das direkt angekündigt, falls der Besitzer den Hund nicht anders halten will. Das hat gereicht, damit der Besitzer sich ganz schnell vom Hund getrennt hat.

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@Kriegspandemie

Leider glaube ich nicht, dass diese Art der Ausbildung "seltener geworden" ist, da ich vor einiger Zeit bei einer Veranstaltung war, wo dieser "Mist" in Massen verkauft wurde!! Die tragen es ja nicht hin, wenn es dann "keiner kauft", oder!?

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das Stichwort erheblich iost leider das Problem- damit bekommste fast alles erlaubt

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@Seshikas

kürzlich wurden die Halsbänder auf einer Heimtiermesse angeboten. Auf meine Frage warum sie dort hängen gabs die lapidare Antwort: Es besteht Nachfrage. Allerdings muß ich auch Selbstkritik üben. Mein erster Deutscher Schäferhund trug ebenfalls solch ein Halsband. Ich war Jugendlicher und einem Schäferhundverein beigetreten. Alle Hunde trugen während der Ausbildung solch Halsband. Nur in der "Freizeit" wurde es gegen ein Metall Gliederhalsband getauscht. Ich war damals unwissend und habe meinem Hund sicherlich große Schmerzen zugefügt. Viel später hat mich ein Ausbilder darauf aufmerksam gemacht. Ich habe es keinem Hund mehr übergestreift. Jung und unerfahren und das nachgemacht was "alte" Hundeführer vormachten. Das Halsband liegt geölt auf dem Dachboden als Abschreckung für den Marder;))

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@Seehase

Früher hat man sich auch nicht so mit Tierhaltung auseinander gesetzt.. da war Zwingerhaltung ganz normal, zu futtern gab es Essensreste und mal für paar stunden anbinden galt als gar kein problem.. man wusste es halt nicht besser.. und es wäre auch nie jmd in den sinn gekommen das zu hinterfragen, denn die hunde gewöhnten sich halt an all das..

aber ich denke heute ist das alles dank medien schon lange nicht mehr so, keiner kann behaupten "er habe es nicht gewusst".. und wer heute noch solche mittel benutzt, tut das mit voller absicht..

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Man verstößt nicht gegen das Tierschutzgesetz.Die Dinger heißen auch nicht Stachelhalsbänder sondern Koralle. Und sie sind nicht spitz an den Enden sondern abgerundet.Es gibt heute wohl auch keine Hundeführer die die Enden anschleifen. Es gibt aber immer noch viele Hundeliebhaber deren Hunde Sprühhalsbänder tragen Mit denen ihnen so allerlei Substanzen ins Gesicht gesprüht werden. Die Koralle bei Ausbildungszwecken ahmt den Griff der Mutter mit dem Fang nach.Sie maßregelt ihre Welpen durch den Griff im Nacken.Ab und an zwickt sie auch einmal. Also erst mal schlau machen und nicht gleich keifen

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@Hundetante

Schmerzen haben in der Hundeerziehung nichts zu suchen, denn so lernt der Jungdhund, dass man durch Schmerz zufügen seinen Standpunkt vertreten darf. Das mag in einem Hunderudel durch gezielte Bisse sinnvoll sein, aber nicht im Zusammenleben mit dem Menschen. Der Mensch ist kein Hund und soll von seinem Haustier weder so betrachtet noch behandelt werden!

Daher soll man seinem Hund früh beibringen, dass beißen, schnappen oder andere Arten der Gewalt nicht akzeptabel sind. Das Stachelhalsband, oder die Koralle, wie die "harmlosere" Version benannt ist, bewirken aber genau das Gegenteil.

So erziehst du dir einen tollen scharfen Wachhund, mehr ist da nicht dahinter.

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@Hundetante

Eine Hundemutter übt den Schnauzgriff aber nur in Ausnahmen aus, wenns die Lütten wirklich übertreiben. Und nicht tagtäglich und bestimmt nicht, weil die Welpen zu schnell rennen.. Man kann sich auch alles schön reden. Und dass die Dinger Koralle heißen, macht sie nicht besser.

Ich bin mir sicher, dass die meisten Hundehalter, die ein Stachelhalsband benutzen, öfter gegen Tierschutzgesetze verstossen! Im Gesetz steht nämlich, man darf keinem Wirbeltier unnötig Schmerz zufügen. Und dieser Schmerz ist sowas von unnötig und über.

Vielleicht sollten sich die Koralle-Nutzer erstmal schlau machen und nicht gleich quälen.

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@Hundetante

Abgerundet? O.o Mit den Dingern könnte man sich locker ritzen. Das Ding was ich in der Hand hatte war alles andere als abgerundet, das war richtig spitz.

Sag mal tolerierst du dieses Foltergerät jetzt? Ich lege dir ans Herz dich mal schlau zu machen. Ein Nackengriff hat ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Bedeutung mehr im Sinne von tragen der Mutter, zudem du nicht die Mutter bist. Sondern da geht der Fang bei Kämpfe o.ä rein. Und so ungefährlich scheinen die Dinger ja doch nicht zu sein nachdem was ich von den Bildern hier gesehen habe und ich habe übrigens heute mal meinen Tierarzt gefragt, es kommen also doch sehr gefährliche Verletzungen zustande.

Ich habe gefragt, nicht gekeift. Wenn ich keife, dann sieht das anders aus. -.-

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@Hundetante

Also erst mal schlau machen und nicht gleich keifen...

Dazu würd ich dir ehrlich gesagt auch raten. Es gab 2012 eine Petiton gegen ein Verbot dieser Halsbänder. Es wurde zwar leider abgelehnt, im Beschluss wird aber darauf hingewiesen, das der Einsatz dieser Dinger, auf Basis des Tierschutzgesetzes geandet werden kann ;)

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@Sesshomarux33

Ich meinte die Tante :D

Deshalb auch der Auszug aus ihrem Komment und 'dazu würd ich dir auch raten'.

Der Komment war ja anscheinend an meine Antwort gerichtet, wenn man nach den Pfeilen und dem ersten Satz geht ;)

Also nicht gegen deine Frage :D...

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@roadrunn3r

Oh die Pfeile...bringen mich immer so durcheinander. Ich kann nie eine Verbindung zwischen den ganzen Kommentaren herstellen. Wieso können das manche so leicht? O.o

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@Hundetante

@Hundetante: Wenn du so "überzeugt" bist vom "Schnauzengriff", dann müsste dein "Stachelhalsband" eigentlich um den Fang, nicht um den Hals...

Es gibt auch "Fährtengeschirre" mit "Dornen, die auf die Brust drücken! Ahmen diese auch die "Mutterhündin" nach!!!!`?

Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört!

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du hast hier schon sehr viele antworten gekriegt...in der schweiz sind solche sachen strengstens verboten und werden rigoros geahndet,es dürfen auch keine würger ohne stopper oder halsbänder unter 8mm durchmesser verwendet werden...der einzige zweck solcher folterinstrumente ist,dem hund den willen zu brechen und das hat nichts mit tierliebe zu tun...um sich mit hunden,auch härtefällen zu verständigen brauchts hundegestiken-und mimiken und die sind meistens ganz gering,weil hunde sehr gute beobachter sind,sie ahmen dich und die andern hunde nach und lernen sehr viel so (nebst gewissen angeborenen charakterzügen)...ich mach auch schutzdienst(diensthundeführer) und mir käme nicht im traum in den sinn mit gewalt,geschweige den solchen methoden zu arbeiten,auch meinen kollegen nicht,den über beutetrieb und bestättigung erreicht man viel mehr und hat auch noch freude an seinem tierchen,gerade wen man in brenzlige situationen kommt,steht der hund für einem ein wen er mit liebe,ruhe und geduld erzogen wurde,eine bindung und vertrauen da ist,dann geht der hund für dich durchs feuer,ist immer da für dich mit all seinen sinnen...mein erster mali war ein hund, der mit 1 1/4jahren bei mir am 4.platz war,der wurde vom vorbesitzer mit strom und stachel trangsaliert,er hatte mit sich und der umwelt abgeschlossen...glaub mir,der wäre für mich durch die höhle,weil ich ihm das neue leben gezeigt habe,ihm gezeigt habe was liebe und ruhe ist...mit diesem hund hab ich soviel gelernt wie mit keinem andern hund und es brach mir das herz als er über die regenbogenbrücke ging

Danke für deine ANtwort! :) Wegen deinem Mali, mein Beileid. :( Wenstens hatte er in den letzten Jahren bei dir eine schöne Zeit. ^-^

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Ja, du unterschätz den HAls.....die stacheln borden sich nicht ganz in den HAls, da die Stacheln nicht so spitz sind und einwenig gebogen.. Meist kommt es aber nicht soweit, dass der HUnd zieht ,da es den HUnd schon sehr schnell schmerz hinzu fügt. Es entstehen keinerlei Löcher oder so, doch hat der HUnd ( wenn er zieht um den Schmerz zu entkommen) starke schmerzen, offene HAut, keine Haare oder Wunden... So hören sie auf zu ziehen. Ich finde es aber unerhört, dass andere Gesteze lächerlich streng sind....und dagegen bei Tierschutzgesetzen keine Acht auf den tieren gegeben wird. SIe sollten sich mehr auf diesen Abteil beschränken, als auf andere Sachen die doch nur gleich bleiben.......

MAnche MEnschen denken, wenn sie von Anfang sn solche Halzbänder benutzen, dann ziehen ihre Tiere nie, oder sie haben keine Zeit und keine LUst die Tiere abzurichten....es ist immer die frage WISO richten sich solche Menschen überhaupt tiere....

Viele Menschen handeln auch im Unwissen, das Unwissen ist des Tieres größter Feind, so kommt es doch überhaupt erst zu Tierquälere....

ICh hoffe ich konte dir einwenig helfen :)

Ich kann dir nicht so ganz zustimmen:

So hören sie auf zu ziehen.

Das tun sie nicht. Ein Hund kann die Schmerzen nicht mit Strafe, weil er was falsch getan hat, verknüpfen. Er wird versuchen wegzulaufen. :-/ Und irgendwann bohrt sich das Ding auch in den Hals, so viele Muskeln er auch haben mag, die halten auch nicht alles aus. Ich habe gerade mal "Stachelhalsbänder für Hund folgen" gegoogelt, die Bilder - schrecklich!

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@Sesshomarux33

Ich habe vor dieser Antwort ja auch geschrieben, das sie versuchen vor den schmerz weg zu laufen, doch noch einigen minuten danach geben sie ( meistens) auf, leider nicht immer :(

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@BorderFanatin

Wir hatten einen DSH zur Pension, der Herrchen immer mit Stachelhalsband und Würger durch die Gegend gezogen hat, der hat kein Stück "aufgegeben"... :( Was für eine tolle Art im Übrigen, mit seinem Hund umzugehen: Ich quäle Dich, bis Du "aufgibst"....

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@aotearoa01

Find ich sehr schlimm, das das noch erlaubt ist. Die Tiere hören ja nicht einmal auf zu ziehen :(

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@BorderFanatin

Wenn man lange genug im Tierschutz gearbeitet hat, wird man eher mit Hunden konfrontiert, die nicht "aufgeben". Das Aufgeben hat eher damit zu tun, dass die Hunde begreifen, dass die Schmerzen aufhören wenn sie langsam laufen. Und auch hier ist der Lerneffekt durchweg negativ und instrumentalisiert - das ist generell gefährlich. Im Tierschutz wird man mehr mit Hunden konfrontiert, die zwanghaft vor den Schmerzen fliehen (ziehen)

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Die Würger sind nicht verboten denk ich, weil man die ja nicht auf Zug einstellen muss , ich kenne einige, die haben die Dinger an ihren Hunden dran, aber die Leine dann halt durch beide Ringe, sodass sich nichts zuzieht. Ich leugne aber nicht, dass das nicht viele missbrauchen.

Ich habe ganz guten Kontakt zu einigen Hundetrainern, und erst letztens meinte einer zu mir, diese "Krallen" wären tatsächlich verboten. Also ich weiß nicht ob das die gleichen sind, die du meinst, aber da drücken sich die Krallen halt in den Hals, wenn Zug auf der Leine ist.

Bei meiner zweiten Hündin geht überhaupt kein Halsband, also nicht mal ein normales, die ist seehr sensibel und die kreischt wirklich los, wenn man da mal ne unkontrollierte Bewegung mit der Leine macht und sie "zupft" - daher benutzen wir ein Geschirr. Mit meiner großen allerdings haben wir ziemliche Leinenführigkeitsprobleme - egal ob Geschirr oder Halsband, sie wirft sich immer in die Leine - scheint völlig schmerzresistent und robust...nuja, wir arbeiten dran.

Ich kenne hier eine Frau mit nem Labi, der trägt nen Würger, weil die Frau meint , der ist ja selber Schuld, wenn er zieht. Allerdings liegt der Labi trotzdem voll in der Leine und stranguliert sich - da kann mans doch auch seinlassen, also jetzt mal abgesehen von den Schmerzen, man SIEHT doch, dass es nichts bringt. ... eigenartig.

Der arme Labbi versucht nur vor den Schmerzen zu entkommen. :(

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Aber es muss doch auch Gründe haben weshalb es direkt solche Würger gibt.

Weil es Leute gibt, die sie kaufen. So einfach. Mit Tierschutzgesetzen und dergleichen setzen sich solche Leute auch nicht auseinander. Hier würde nur ein Verbot helfen.

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