Darüber gibt es eine Reihe von Studien. Dieses Papier war online zugänglich, gleich auf der ersten Google Seite:

https://www.lmz-bw.de/fileadmin/user_upload/Medienbildung_MCO/fileadmin/bibliothek/flueren_altersbild/flueren_altersbild.pdf

Weitere Stichworte zum Thema: TV Tropes, Film-Klischees, Rollenbilder, Geschlechterrollen, Stereotype, etc. + Medien

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Das wird eher schwierig, da es keine eine "Roma-Kultur" gibt. Es gibt nicht "die" Roma, sondern viele "Romvölker" und noch mehr Untergruppen mit teils ganz unterschiedlichen "Kulturen". Du kannst kaum rumänische Kalderash mit spanischen Kalé vergleichen.

Wie schwierig das ist kann ich dir am Beispiel des Chakra darlegen. Das Speichenrad wurde beim ersten Kongress der Romanes sprechenden Menschen 1971 als Symbol für eine gemeinsame "Flagge" der Roma gewählt. Das Rad symbolisiert nicht nur die durch Jahrhunderte durchlebte Lebensweise von (Halb-)Nomadität und Verfolgung, sondern auch die ursprüngliche Herkunft in Indien, denn Chakra ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Rad. Es ist auch auf der indischen Flagge zu finden und ein wichtiges Symbol im Hinduismus und Buddhismus. Auf dieses Symbol haben sich hauptsächlich westeuropäische Roma geinigt, wobei es auch in der Ukraine und Russland verwendet wird. Viele Roma lehnen es allerdings ab, weil das Rad als solches das Nomadentum als gemeinsame Lebensweise der Roma stilisiert - für viele trifft das aber bereits seit Jahrhunderten nicht mehr zu. Ebenso wird der Verweis auf Indien als "exotisierend" und als Fortschreibung der Zuschreibung von Roma und Sinti als "Fremde" kritisiert. Trotzdem verwenden auch viele Roma das Symbol. Aufgrund der breiten Bedeutung (Im Buddhismus/ Hinduismus steht das Rad auch für das Lebensrad, den achtfachen Pfad zur Erleuchtung, verschiedene Qualitäten des Menschen etc.), wäre das aber vielleicht etwas worauf du zurückgreifen könntest.

Einfach irgendwelchen Schmuck oder Amulette würde ich nicht kaufen - vieles davon ist exotisierender Klimbatsch und sich einfach die Symbole einer Kultur "anzueignen", wenn man nichts darüber weiß - weder die Bedeutung entsprechender Symbole kennt, noch die Lebensweise und Lebensansichten der entsprechenden Volkgruppe versteht, ist kritikwürdig. Insbesondere wenn man bedenkt wie Roma über Jahrhunderte hinweg (und immer noch) behandelt werden.

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Bei der Namensgebung solltest du besser auch noch beachten, dass Hunde bestimmte Namen "besser" hören können. Viele Vokale im Namen (insbesondere die "hoch" gesprochen werden können, wie z.B. "i") und wenige Silben sind vorteilhafter.

Hier kannst du Namen nach Bedeutung suchen, ich hab z.B. "Glück" genommen: http://www.baby-vornamen.de/vornamensuche.php#Suche

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Also Pavlodar wirst du sicherlich nicht mit Moskau vergleichen können, aber an der Größe der Stadt gemessen, wird es da schon ein Einkaufszentrum haben Нртур oder Тулпар z.B. und nen Bazaar wirst du mit Sicherheit auch finden. Ich glaube weniger, dass du auf gf jemanden finden wirst, der selbst in Pavlodar war. Da müsste dir der Zufall helfen.

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Im Augenblick ist doch die Frage ob die eine Freundin überhaupt noch mit dir befreundet sein will. Erzwingen kannst du das ja nicht, wenn sie dir nicht mehr vertraut. Das wäre natürlich bitter, aber was willst du machen?

Warum sie überhaupt miteinander streiten ist ja auch noch so ein Faktor. Wenn die zwei sich einfach nicht leiden können, kannst du dich da eher raus halten. Du musst aber auch klar kommunizieren, dass dir beide wichtig sind. Wenn sie dich aber aktiv in ihren Zwist mit hinein ziehen und du selbst ein "Streitthema" bist, wird es schwierig - wie du vermutlich schon gemerkt hast. Dann wird es anstrengend. Freunde sollten auch die Freiheit ihrer Freunde akzeptieren, befreundet zu sein mit wem sie wollen. Mein Freund hat auch Kumpel die ich so ziemlich gar nicht leiden kann - aber ich würde im Traum nicht darauf kommen ihm den Umgang zu verbieten oder ihn deswegen unter Druck zu setzen.

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Ich sage immer: Jede Abweichung von der Norm oder dem Idealbild ist nur ein Faktor, um ungeeignete Kandidaten für eine echte Beziehung auszusieben. Davon abgesehen muss man selbst aber natürlich auch in der Lage sein seine Idealvorstellungen relativieren zu können - sonst ist man selbst ja auch nicht besser...

Mein Freund dachte z.B. lange er würde nur auf blonde, "klassische" "Mädchen Mädchen" stehen. Als 15-Jähriger wäre er im Leben nicht mit mir zusammen gekommen (und ich nicht mit ihm). Ein paar Jahre später und reifer und um ein paar (bessere ;P ) Freunde reicher, fand er diese Prioritäten plötzlich ziemlich sinnlos und die kleine, Brünnette mit der Hornbrille plötzlich ziemlich interessant ;)

Und im Übrigen liegst du mit 174cm vollkommen im Normbereich und bist gut 10cm größer als die Durchschnittsfrau, da musst du dir also eigentlich sowieso keine Sorgen machen. Ich kenne auch Männer die 10, 15 cm kleiner sind als du und ne größere Freundin haben - mal ganz zu schweigen von großen Frauen. Da kenne ich auch welche die kleinere Männer haben. Sogar mit Ring am Finger.

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Im "Schichtbetrieb" ist das sehr wohl möglich. Nicht alle Menschen arbeiten im 8-Stunden Tagestakt.

Ich wohne zur zeit noch zu Hause. Daher kümmern sich auch meine Eltern und Geschwister um den Hund. Unter der Woche sind meine Eltern vormittags oft zu Hause. Sie sind selbstständig und arbeiten Schicht. Mein Bruder studiert, macht aber zur Zeit ein Praktikum und ist den ganzen Tag über weg - abgesehen davon kann er sich aber regelmäßig um den Hund kümmern. Und meine Schwester ist als Schülerin fast jeden Nachmittag zu Hause. Ich bin drei Mal die Woche vormittags für vier bis fünf Stunden aus dem Haus und bin zwei Mal in der Woche ab mittags weg. Dazu kommen einige Samstage an denen ich arbeite. Mein Freund wohnt derzeit auch bei mir, studiert ebenfalls und muss zwei Mal die Woche auch erst mittags bzw. nachmittags weg. Hin und wieder kann ich meinen Hund sogar mitnehmen und ich plane das in Zukunft regelmäßig zu tun. Dazu müssen die Umstände natürlich passen (ich arbeit mit Kindern und Jugendlichen) aber wie sich erfreulicherweise gezeigt hat, klappt das gut, wird von meinem Arbeitgeber gefördert und ist auch noch gut für den Hund. Insgesamt kommt es selten vor, dass der Hund überhaupt mal allein ist und wenn dann nie länger als fünf Stunden. Und selbst wenn es mal vorkommen sollte - Oma wohnt um die Ecke und könnte im Falle des Falles einspringen.

Ich persönlich behaupte nicht einmal, dass es nicht so wäre, dass manche Hunde es besser vertragen alleine zu sein als andere. Aber der Hund an sich ist ein Rudeltier. Und ob man nun 15 Minuten oder zwei Stunden weg ist - allein sein ist für einen Hund immer schlimm. Für den einen eben mehr als den anderen. Aber das weiß man nicht bevor man sich eben genau diesen Hund anschafft. Und das ändert nichts daran, dass ein Hund prinzipiell nicht gern allein ist. Selbst wenn er nicht permanent am Rockzipel hängt. Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass es nicht einfach nur darum geht ein konstruiertes "Richtlinie" von 5 Stunden zu überschreiten, sondern darum dem Hund kontinuierlich Führung zu geben. Die 4 bzw. 5 Stunden die häufig angegeben werden sind nicht als Richtlinie, sondern als Maximum zu sehen. Ein Hund sollte nach Möglichket nicht nur nicht mehr als 4 oder 5 Stunden allein sein, sondern er sollte nach Möglichkeit gar nicht allein sein. Das ist natürlich kaum in der Realität zu gewährleisten und da Hunde zudem auch Gewohnheitstiere sind, ist es für den Hund unter Umständen auch leichter wenn er regelmäßig alleine ist - aber prinzipiell gilt nunmal: Je weniger der Hund allein sein muss, desto besser. Wer weiß, dass er oder sie regelmäßig 8 Stunden außer Haus ist und keine andere Möglichkeit hat dem Hund Gesellschaft anzubieten muss nunmal auf einen Hund verzichten. So ist es eben nunmal, man kann im Leben nicht alles haben.

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Jaaaa... "Troll-Psychologie" ist schon was Faszinierendes. Im Endeffekt ist es meist eine Mischung aus verschiedenen Faktoren: Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger Anonymität oder die Leichtigkeit mit der man seinen Hass  versprühen und Menschen nieder zu machen kann, ohne den eigenen Keller verlassen zu müssen oder die direkte Reaktion zu erleben. Gerade die fehlenden Konsequenzen werden häufig als verstärkender Faktor gesehen. Im realen Leben muss jemand der sich asozial verhält nicht nur mit Sanktionen aus der Umgebung rechnen, sondern er oder sie wird auch mit der Menschlichkeit seines Gegenübers konfrontiert. Wenn ich eine "digitale" Person beleidige, sehe ich nur ihre schriftliche Reaktion. Und diese zu provozieren scheint für viele reizvoll zu sein. Es ist leichter den Menschen hinter der Antwort auszublenden und psychologisch gesehen ist es dieser Mechanismus der Entmenschlichung der zum schlimmsten und grauenhaftesten Verhalten von Menschen führt.

Man kann z.B. auch bei der Motivation unterscheiden. Jugendliche im Internet treiben oft das weiter was sie auch im realen Leben tun - sie testen aus wie weit sie gehen können (und da sie dabei oft keine Grenzen antreffen lernen sie das als "normal" und "nicht schlimm" wahrzunehmen). Es gibt aber auch Menschen die im Internet gezielt alle Hemmungen ablegen, weil ihnen keiner was kann. Und dann natürlich auch noch Menschen, die die Strukturen des Internets ausnutzen, um politische oder auch sozial relevante Meinungen herumzuschreien für die sie im realen Leben sanktioniert werden - oft mit einer gewissen Selbstgerechtigkeit (das sind dann die, die was von Meinungsfreiheit und Sanktionen schreien).

Das Internet an sich befördert derartiges Verhalten nunmal schon aufrgund seiner Struktur selbst. Möglichkeiten es einzuschränken bestehen eigentlich nur in der Durchsetzung von Richtlinien und dem Ausschluss von Nutzern die provozieren und beleidigen. Und indem man es ernst nimmt. Ein weiteres Problem liegt nämlich auch darin, dass das Internet weiterhin nicht als "die" Realität wahrgenommen wird. Auch das ist wiederum ein Faktor, der dazu einlädt jede soziale Hemmschwelle zu übertreten. Das Problem hast du aber schon richtig erkannt. Auch verbale Beleidigungen oder Drohungen im Netz haben in der Realität Auswirkungen. Vor allem weil auch im Netz in der Regel diejenigen Menschen den Hass abbekommen, die auch im realen Leben von Menschen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Man muss kein Genie sein, um sich vorstellen zu können, dass die Realität z.B. für Conchita Wurst auch nicht gerade das tolerante Traumland ist. Das Wissen darum, dass wildfremde Menschen einem einfach aus Spaß an der Freude den Tod wünschen ist psychisch enorm belastend. Aber leider ist es so gut wie unmöglich dieses Verhalten im Netz juristisch zu verfolgen und auch zu bestrafen und die Verantwortung darüber wie man damit umgeht, obliegt letztlich jeder Plattform selbst.

Und gerade YouTube ist bekannt für seine ätzenden Kommentatoren. Ich persönlich vermeide die Seite z.B. so weit es geht - was aufgrund der Monopolstellung eben leider nicht so einfach ist. Fakt ist: Solange für die Webseiten keine negativen Folgen durch das Gift, dass ihre Nutzer verbreiten, entstehen, solange ändern sie auch nichts am Umgang mit Drohungen oder Beleidigungen.

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Es gibt zwar schon viele hilfreiche Antworten, aber ich möchte auch nochmal sagen, dass ich deine Rücksichtnahme wirklich toll finde.

Ich denke aber auch, dass du dich selbst nicht so unter Druck zu setzen brauchst. Wenn einer der Beteiligten nervös ist, ist das schon hinderlich - bei zweien aber erst recht. Und so wie sich das anhört, achtest du schon sehr auf deine Freundin, also glaube ich nicht, dass soviel schief gehen wird. Wichtig ist wie gesagt, dass man es locker angeht.

Ein paar Dinge die man vielleicht auch noch allgemein sagen kann: Schmerzen oder gar Blut sind beim ersten Mal nicht "normal" oder selbstverständlich. Dazu kommt es z.B. in der Regel nicht deshalb, weil das Jungfernhäutchen reißt, sondern weil die meisten jungen Frauen sich in der Erwartung der Schmerzen und aus Nervosität verspannen und nicht locker lassen können. Natürlich ist das erste Mal nicht gerade angenehm (wobei es auch einige Glückliche gibt, die da anderes erleben), weil es plump gesagt eben doch ein Fremdkörper ist, der da in den eigenen Körper eindringt. Das ist beim ersten Mal eben... ungewohnt, so kann man es vielleicht am ehesten beschreiben. Und das ist oft auch nochmal ein Punkt an dem sich - vermute ich mal, viele unwillkürlich anspannen. Achte also darauf, dass sie sich nicht aus Nervosität anspannt und halte dich nicht zurück das auch anzusprechen, das wird deiner Freundin nochmal Sicherheit geben. Streicheln, Küssen oder auch Massieren helfen beim Entspannen - frag deine Freundin danach, was ihr am ehesten dabei hilft locker zu lassen.

Ein weiterer Punkt: Menschen sind unterschiedlich. Ich höre z.B. selten, dass offen angesprochen wird, dass manche Menschen physisch besser zusammen passen als andere. Oder simpel gesagt: Im Extremfall kann so mancher Mann für manche Frau auch mal etwas zu groß sein. Dementsprechend kann es auch durchaus mal vorkommen, dass es beim ersten Versuch nicht klappt - obwohl beide wirklich, wirklich wollen. Und auch im weiteren Verlauf einer Beziehung gibt es immer wieder mal Tage, wo es einfach nicht geht. So ist das Leben, sage ich mal - man sollte das locker sehen. Deshalb ein weiterer Tipp von mir persönlich: Neben den unverzichtbaren Verhütungsmitteln kann auch Gleitgel eine echte Hilfe sein. Ich will jetzt nicht sagen, dass du einfach Gleitgel benutzen sollst - du solltest schon darauf achten, dass deine Freundin auch wirklich erregt, also feucht ist bevor irgendwas irgendwo rein geht. Aber die Gewissheit, dass das Gleitgel griffbereit ist, kann die ganze Situation definitiv entspannter machen. Schmerzen beim Sex entstehen durch Reibung - genauer gesagt trockene Reibung und hier sollte man auch wissen, dass nicht jede Frau mit dergleichen Fähigkeit gesegnet ist genügend feucht zu werden.

Ich hoffe das waren jetzt noch einige "technische" Details, die nützlich sind.

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