Karriere machen, lohnt sich das?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Für mich überwiegen die Nachteile, aber das ist rein subjektiv. Wer Karriere macht, zahlt oft genug mit seiner Gesundheit oder mit seinem Privatleben, riskiert beides und läuft Gefahr, isoliert zu sein, weil nur noch die Arbeit zählt, ehe irgendwann Burnout- oder Chronicfatique-Syndrome oder gar ernsthafte Erkrankungen anklopfen. Das sind Dinge, auf die ich keine Lust habe und für die ich mir zu schade bin.

Ich weiß genau, dass ich woanders "groß Karriere machen" könnte und es gab vor 2-3 Jahren ein Unternehmen, das mich mit dem Hinweis auf "glänzende Aussichten" und konkreten Gehaltsangaben abwerben wollte, ich bin nicht drauf eingegangen. Ich habe das in meinem Freundeskreis für mich behalten, denn ich weiß, dass keiner das verstehen würde. Viele warten auf die Chance und ich schlage es aus, weil mir mein Familienleben, meine Freunde, meine Hobbys und mein gutes Betriebsklima vor Ort wichtiger sind.

Weil ich nicht studiert habe, nach wie vor in meinem Geburtsort & sogar in der Siedlung, in der ich aufgewachsen bin wohne, beruflich vor Ort arbeite und mir aus Urlaubsreisen, Statussymbolik und anderen "Werten" nix mache, gelte ich teilweise als einer, der sich verschenkt, weil ich da bleibe wo ich bin und bspw. nicht rüber nach Frankfurt zu einer Firma gehe.

Mein Lebensstil lässt sich mit "gemütlich" oder "beschaulich" auch gut vergleichen und ich überarbeite mich nicht, aber ich bin sehr zufrieden damit!

Ich weiß genau, anderswo könnte ich mehr verdienen, aber ich will das nicht weil ich mit dem was ich habe und mache zu 100 Prozent zufrieden bin. Außerdem stehe ich nicht auf Stress & sehe es nicht ein, täglich um 5 Uhr aufzustehen und bei Wind und Wetter in die S-Bahn nach FFM oder auf die A3 nach Würzburg zu hetzen um am Monatsende etwas mehr Kohle zu haben aber dafür weniger Zeit & mehr Hektik... mir ist das Menschliche lieber & da verzichte ich lieber auf etwas Geld und bin dafür mit mir selber und dem was ich tue im Reinen.

Wenn ich meinen Arbeitswandel mit Bekannten & Freunden vergleiche, ist meiner möglicherweise spießig und langweilig, aber dafür ist er bis auf die kleinen Sachen des Alltags - reine Nervensache - stressfrei und geruhsam. Während andere um 5 Uhr kurz vor knapp aufstehen & sich abhetzen um um 5.25 Uhr die S-Bahn noch zu kriegen oder vor der Rushhour auf die Autobahn zu rollen (auch bei Schnee oder Regen oder gar Glatteis wohlgemerkt), stehe ich zwischen 6.15-6.30 Uhr auf, lasse mir Zeit und fahre eine Stunde später mit meinem alten Benz 10 Kilometer (das schaffe ich auch bei schlechtem Wetter immer), ehe ich meinen Schreibtisch & daneben meinen Lieblingskollegen freundlich lachend an der Kaffeemaschine stehen sehe, ehe wir kurz danach den ersten Witz reißen oder uns unterhalten. Und ich gebe zu, dass ich für jeden Tag, an dem ich das so erleben darf total dankbar bin dass es genau so ist und nicht anders. 

Diese ganze Hektik wie ich sie von Freunden und Bekannten kenne, in Frankfurt oder Würzburg noch nach dem Feierabend ganz überhastet Bus oder Bahn zu schnappen oder wütend und schimpfend an den Kreuzungen zu stehen weil es nicht vorwärts geht spare ich mir. Ich setze mich nicht unter Druck weil ich es in meiner Stellung und meiner Zeitplanung nicht muss & ich lebe gesünder und vitaler. Andere sind oft total fahrig, genervt & haben mit Ende 20 die irrsinnigsten Probleme durch ihre selbstauferlegte Stresserei, das habe ich alles nicht. Allein das ist es mir auch schon wert. Bin echt zufrieden.

Und die Meinung anderer ist mir genauso egal-------> sorry, aber wer sich in mein Leben einzumischen versucht den nehme ich nicht ernst, weil jeder vor seiner Haustür kehren soll und sicherlich in seinem Leben auch nicht alles so toll ist wie er es suggeriert. Es gibt nämlich immer zwei Seiten von allem!

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Nun das hängt doch davon ab was man darunter versteht und ob es ein Limit gibt und auch was für eine Art Mensch man ist. Anstrengende und stressige Jobs mit vielen Stunden gibt es genauso in Kombination mit schlechtem Gehalt. Ebenso kann man Karriere machen und ne ruhige Pille schieben. Gerade da das hauptsächlich in größeren Unternehmen möglich ist, wo Reglungen zum Arbeitsschutz meist ernster genommen werden als in kleinen Firmen, ebenso ist ein Betriebsrat standard usw.

Frage ist am Ende immer was man darunter versteht. Wer immer nach höheren strebst und dafür quasi jede wache Minute seines Lebens opfert, der verzichtet damit ggf. auf ein Privatleben. Wenn der Person dann das Geld, der Status oder die Verantwortung und Position das wert sind, dann ist das vollkommen in Ordnung. Jeder ist anders.

Mir persönlich gefällt der klassische Weg dahin, sprich hin und her hoppen zwischen Unternehmen alle paar Jahre um möglichst große Steigerungen rauszuholen, um sich am Ende in einen Land niederzulassen mit entsprechenden Hierarchien wo man sich nach oben arbeiten kann usw. Ggf. dafür auch mehrfach umziehen etc. pp.

Dafür verdiene ich dann aber auch wahrscheinlich weniger als die Hälfte wie jemand der das tut und am Ende die selbe Tätigkeit ausführt.

Diese Frage kannst nur Du bzw. Deine Familie - falls vorhanden - beantworten.

Zumal es allein an Deiner Einstellung liegt, ob die geplante Karriere für Dich mehr Vor- oder Nachteile haben wird.

In der Regel macht sich das finanziell bemerkbar, evtl. aber auch in mehr Aufwand an Arbeitszeiten. Manche empfinden z.B. Verantwortung als Stress andere wiederum als eine Selbstverständlichkeit, die mit dem Job zusammen hängt.

Manche wollen (unbedingt) Karriere machen, anderen fällt sie in den Schoss, wiederum andere haben nicht das geringste Interesse an einer Karriere.

Es gibt kein eindeutiges ja - es lohnt sich oder nein - die Nachteile sind zu hoch.

Es liegt an Dir, welche Ziele Du verfolgen willst.

Wie denkst DU darüber?

Die Frage richtet sich an die Gläubigen hier.

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