Ich sage es mal so: Aus Kindern werden Leute, man lernt sich erst mit der Zeit selbst kennen und die echten/tiefen Freundschaften bilden sich meist auch nach der Pubertät. Mein bester Freund und ich kennen uns zwar tatsächlich seit der ersten Klasse und haben täglich immer noch Kontakt, zumal wir menschlich auf der selben Linie sind und fast immer egal zu was die selbe Meinung haben - auch die Partnerinnen verstehen sich gut - aber das ist nicht unbedingt die Regel.

Manchmal ergibt sich das halt einfach so, ich kenne das vor allem von "Kinderfreundschaften" unter Nachbarskindern oder Banknachbarn, die zusammen kamen aufgrund räumlicher Nähe der Elternhäuser oder weil man im Klassenzimmer beisammen saß. Oft geht so was während der Pubertät auseinander, weil man sich in andere Richtungen entwickelt und es in der Freundschaft doch weitaus weniger Gemeinsamkeiten gab als gedacht - oft genügt es schon, wenn der eine auf die Realschule geht und der andere aufs Gymnasium wechselt und man sich nicht mehr dauernd sieht oder auch neue Leute kennen lernt, mit denen die Chemie einfach stimmt.

Mir ist es mal ganz ähnlcih gegangen: Ich hatte in der Realschule einen Mitschüler - ausdrücklich keinen Freund, mehr so ein Kumpan, mit dem ich ganz gut klarkam und mich manchmal privat traf etwa zum Fahrradfahren oder Musikhören. Das ging gut, bis er sich etwa Mitte-Ende der siebten Klasse ca. ab April 2004 peu à peu zu einem frechen, unterschwellig stichelnden Zyniker entpuppte der mir fortan neidisch begegnete, weil ich bei anderen Schülern sowie den Lehrern beliebter war als er und bessere Noten schrieb. Der Gute begegnete mir fortan ohne Grund feindselig und aggressiv, eigentlich war er nur gefrustet ohne Ende. Der eigentliche Hintergrund war banal - ich hatte im Rahmen einer Gruppenarbeit einen kleinen Protestsong zum Thema Giftmülltransport per Schiff selbst geschrieben/mit der Combo vorgetragen und die Musiklehrerin war begeistert, während seine eigenen Reime eine schlechte Note einfuhren. Na ja!

"Machen" kann man da wenig, außer dass man den Kontakt einschränkt (am besten ohne es noch groß anzukündigen, das gibt noch mehr Terz und wird meist sowieso nicht kapiert oder im dümmsten Fall als Arroganz ausgelegt, sondern stillschweigend); indem man es hinnimmt, dem Ganzen nicht hinterher trauert, weiterhin positiv denkt und dankbar für die Erfahrung ist, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Wenn Gott eine Tür zuschlägt, macht er dir ein Fenster auf. Außerdem soll man sich keine Vorwürfe machen, manchmal spielt die Zeit gegen einen und eine Freundschaft, die wegen Kinkerlitzchen kaputt geht, war nie eine. Da soll man froh sein, wenn es vorbei ist. Dann ist es halt so.

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Ich gehe da nur mal von mir aus: Als ich noch Facebooker war, hatte ich lange Zeit ein relativ altes Foto von mir drin. Das war aktuell, als ich mich da anmeldete und ich habe es reingestellt - ich glaube, da war ich noch in der Ausbildung. Mir war das lang auch egal, ich war da nur sporadisch. Ich trug auf dem Foto Kleidung, die ich schon gar nicht mehr besaß und die nicht meinem eigentlcihen "Style" entsprach - mir ging das Bild mit der Zeit einfach auf den Geist, obwohl ich mich kaum verändert hatte. Da habe ich es dann gelöscht, ich glaube nach sieben oder acht Jahren, und durch ein Neues ersetzt. Will sagen: Manchmal überleben sich Fotos selbst.

Andere Möglichkeit: Die Person schämt sich für ihre Vorgeschichte bzw. ihr "früheres Ich" und will es ausraddieren. Deswegen löscht sie die alten Bilder, weil sie denkt, jemand könnte das sehen und sich drüber amüsieren. Ich kenne einige, denen damals moderne und heute uncoole Outfits genauso peinlich wären wie frühere Vorlieben für gewisse Dinge oder das Partyleben oder sonst was.

Oder man will "interessanter" wirken, sucht eigentlich Seitensprünge oder findet den Partner eigentlich total uncool. Das kann schon sein: Ich dachte mir auch mal eines ------> wenn ich mit einer bestimmten Person zusammen wäre, die sich weder gut anziehen kann noch gebildet noch freundlich noch irgendwie tiefgehend ist und nur mit dem Kinderwagen durch die Straßen wackelt ehe sie dabei denkt, wie reif und erwachsen sie ist, dann wäre mir das sowas von stockpeinlich, dass ich nicht mit ihr in Verbindung gebracht werden wollen würde und demzufolge keinerlei Fotos dulden würde, erst recht nicht öffentlich. Aber mit so einer Person wie dieser ehemaligen, wirklich absolut dümmlichen Mitschülerin von mir (die Kinderwagentante mit dem wackelnden Gang) würde ich andererseits gar nicht zusammen oder auch nur befreundet sein wollen bzw. wöllte gar nicht, dass wir Kontakt haben. Das provoziert wiederum die Frage, warum so jemand überhaupt mit "so jemandem" liiert ist. Bequemlichkeit? Finanzielle Abhängigkeit? Psychische Schwäche und daraus resultierende Unsicherheit oder extreme emotionale Abhängigkeit? Oder eine aufgebaute Fassade in bäuerlich-trutschigem und tratschendem Siedler-Ambiente, die unbedingt aufrecht erhalten muss, damit Oma Klein und die anderen nix zum Schnattern und Diffamieren haben?! Ich frage das nur, weil ich solche Schicksale bis zur Unfassbarkeit erlebt habe in meiner Heimat und es so etwas gibt. Diese Leute freuen sich noch, wenn man am Schrebergarten oder an der Trinkhalle Oma Klein, Onkel Hermann, Opa Heinz und wie sie alle heißen was Neues und "Brandheißes" servieren kann, das noch heißer ist als Frankfurter Würstchen und noch neuer ist als der eben erst gedruckte Aldizettel ------> und die, um die es dabei geht, werden oft grundlos und vorsätzlich erlegt. Das will man vermeiden, deswegen baut man Fassaden auf.

Ansonsten muss ich sagen: Es kann auf so was hindeuten, aber auch harmlos sein und nur rausgeflogen worden sein, weil das Foto einfach überaltert gewesen ist. Zwölf Jahre sind für viele eine lange Zeit in der Gesellschaft, in der viele meinen sich stetig neu erfinden und jeden Modetrend aufschnappen zu müssen. Ich bin einer, der sich nicht groß verändert hat, aber viele ehemalige Mitschüler habe ich zuletzt nicht mehr erkannt.

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Gewissensfrage: wählst Deine Partnerin oder Deine Geliebte?

Freundin:

34, guter Kumpel, bist mit ihr 12 Jahre zusammen, gemeinsames Haus, keine Kinder, Hund... deine Freunde und Familie integrieren sie.. Normal Alltag, sie ist ReNo Gehilfin, Du Ingenieur.

Jahresurlaub immer mit Hund, Freunden oder Familie zusammen in Dänemark.

Erotik durchschnittlich, eher selten. 34 Jahre alt, blond, lange Haare, grünäugig, aktiv auf Insta, Vorliebe für Mädelsabende mit den Freundinnen, Joggen, Hund, die eigenen grünen Augen und glatten blonden Haare.

Partyfrau, Gruppenmensch, Mitglied in großer Mädchenclique...kleidet sich gerne wie die Freundinnen im Partnerlook.

Lange Beziehung mit viel Bewährtem.

Aber: Wenige tiefgehende Gespräche. Wenig Lebenserfahrung.

Geliebte:

49, im Leben gefestigt, beruflich und im Ehrenamt erfolgreich, Leitungskompetenz.

Kind, Deine Familie und Freunde kennen sie nicht, eigenes Haus, 300 km weit weg.

Ingenieursbereich wie Du im Beruf, ähnlicher beruflicher Alltag.

Reist gerne, auch alleine oder zu zweit in andere Länder oder ins Inland, plant und organisiert gerne Rundreisen in Großbritannien, Irland, Schweden, an der Ostsee.

Hat keine Eltern und nur wenige sehr enge Freunde.

Sehr interressiert an Erotik, neugierig, hemmungslos, sexuell führend. Möchte oft und intensiv Sex und liebt Toys und Experimente.

49, schwarzbraune lockige Haare, braune Augen, eher selten Selfies in sozialen Netzwerken, postet eher Ausflüge, Hobbies, Interessen.

Achtet auf Körper und Ernährung, aber eher diskret, postet das nur selten in Netzwerken.

Hat viel Lebenserfahrung und kommuniziert sehr offen. Für sie ist der Mann nicht Ernährer, sondern Geliebter, Seelenpartner, Vertrauter.

Sie redet mit ihm über alles, egal welches Thema.

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Die offizielle Beziehung zu dieser Hundetante klingt nicht nach einer Beziehung, sondern nach bequemer Gewohnheit. Wahrscheinlich wäre ich für die Geliebte, aber dafür braucht man hohes Selbstbewusstsein und die emotionale Stärke, um auszubrechen und mal was ganz Anderes zu tun bzw. das Bewährte hinter sich zu lassen sowie realistisch zu denken und zu sehen, dass die offizielle Beziehung "nix" ist und nur Probleme verursacht.

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Nachbar 1, bei dem sie eingegraben ist und dem sie gehört.

Es ist immer derjenige, der so eine Pflanze besitzt bzw. auf dessen Grundstück sie steht. Derjenige ist für die Pflege verantwortlich, selbst wenn er sie Dritten wie etwa einem Gärtner oder einer Haushälterin übertragen würde - dann müsste er sich vergewissern, ob es korrekt gemacht wird. Der Nachbar, der die Pflanze duldet und wachsen lässt, ist dafür nicht verantwortlich.

Stört einen Nachbarn das ganze Szenario, kann er sich direkt an den Besitzer wenden und wenn das nicht fruchtet, führt der Weg im dümmsten Fall auf den Zivilklageweg. Ist schon passiert, ich erinnere an Regina Zindlers Maschendrahtzaun und den Knallerbsenstrauch.

Was man nicht darf: Einfach ein Geäst des Nachbarn wegschneiden. Mein Vermieter hatte diesbezüglich mal Ärger mit einem früheren Nachbarn, der irgendein Bäumchen auf dem Grundstück meines Vermieters in dessen Abwesenheit einfach so gekappt hat, weil er sich davon beim Rückwärts-Ausparken gestört gefühlt hat. Die Sache ging vor Gericht und mein Vermieter hat Recht bekommen - soweit ich weiß war Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch die Deliktsache.

Kleiner Tipp: Rechtsberatung erteilt die "Gemeinschaft Wohneigentum", die früher mal als Siedlerbund bekannt war. In Süddeutschland sind die recht verbreitet; wie es bei euch ist, weiß ich nicht. Kompetent sind sie schon. Uppps, das war jetzt 50.000 - ach Gott, ja!

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Bin selbst Deutsch-Jugoslawe (Janjever ------> Infos siehe hier, die meisten können damit nix anfangen in Deutschland) und für viele meiner (eher älteren) Landsleute auch in Deutschland und in meiner Familie ist das ein Tabuthema und es käme dem Verlust von Gesicht, Ehre und Ansehen gleich, wäre in der eigenen Familie jemand homosexuell. Es wäre eine der schlimmsten Demütigungen. Das hängt mit den traditionellen Weltbildern sowie speziell bei den Janjevern sicher auch mit der sehr katholischen Prägung zusammen, die so etwas nicht duldet und auch Scheidungen oder eine "wilde Ehe" nicht tolerieren - aber so denken da eigentlich nur die Älteren.

Es gibt zum Beispiel diverse Verwandte von mir, die es nur ungern sehen, dass in meinem Freundeskreis (bin 30 und bezeichne mich als eher tolerant, aber trotzdem noch mit vielen typisch jugoslawischen Einstellungen) ein bekennender Schwuler ist, der sich vor acht Jahren geoutet hat und das auch offensichtlich zeigt.

Andererseits haben viele Osteuropäer, auch Polen etwa, damit Probleme, zumindest ältere, weil sie eben sehr katholisch sind oder sehr traditionelle Weltbilder gelehrt bekamen, in denen so etwas nicht vorkommt oder viel eher in denen es nicht vorkommen darf.

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Sunny

Ich mochte bzw. mag eigentlich alle Hits von Boney M., bin mit der Musik groß geworden, Starparade mit Rainer Holbe, Disco, ZDF-Hitparade und so weiter - und habe auch eine CD von denen ("Rivers Of Babylon"), die ich mal für 3,99 Euro beim Kaufland gekauft habe ;-)

Am besten gefällt mir von denen hier "Sunny" weil es so fröhlich ist und die Melodie eingängig ist (es ist übrigens ein Cover von irgendeinem alten Soul-Song) -----> wobei "El Lute" auch toll ist (den Text finde ich so schön) und "I See A Boat On The River" war auch immer ein Boney M.-Lieblingslied von mir, kommt aber hier nicht vor in der Umfrage. Aber eigentlich waren die wie gesagt alle gut.

https://www.youtube.com/watch?v=GAjvTs4vUVM

https://www.youtube.com/watch?v=_FoVCBMkUw0

"Rivers Of Babylon" hat mir von Bruce Low ("Die Legende von Babylon") noch besser gefallen, ich fand den Bruce Low schon in der ZDF-Hitparade sehr sympathisch und auch seine anderen Lieder wie "Noah" oder "Silberpfeil, der Indianer" ziemlich ansprechend schon als Jugendlicher.

https://www.youtube.com/watch?v=wAvmPtNE6Qo

"Kalimba de Luna" (ich glaube, Boney M. coverte damit 1984 Tony Esposito) war natürlich auch ziemlich super, gefällt mir aber ehrlich gesagt am besten von Dalida (1933-1987) - diese Stimme war schon faszinierend, obwohl es einem eigentlich peinlich sein sollte in den Augen selbsternannter "Cooler", wenn man sagt, man findet Dalida gut und kennt ihren tragischen Lebensweg.

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Mir wären tiefgehende Gespräche wichtiger als Sex

Ganz ehrlich: Tiefgehende Gespräche. Das Menschliche ist mir wichtiger als ein sexuelles Abenteuer. Mir ist es lieber, mit jemandem menschlich gut auszukommen und viele Ansichten und Gedanken zu teilen bzw. es ist mir wichtiger als dass es im Bett mächtig abgeht. Viele denken, dass es in Beziehungen oder einer Ehe usw. nur um das Eine geht, aber das stimmt nicht. Es kann auch ohne "das Eine" gut laufen und Spaß machen, da es noch viele andere Sachen gibt, die man zusammen machen kann.. was nutzt mir eine Frau, die gut im Bett ist, wenn es charakterlich nicht passt oder wir uns ständig streiten?! Eben...!

Menschlich muss man sich täglich miteinander abgeben in einer Beziehung und wenn es da hapert oder die Beziehung nur auf Schlafzimmererlebnisse aufbaut, kann es unerträglich werden. Ich bin nicht harmoniesüchtig und mag Diskussionen über DInge, die sich lohnen - aber wenn man sich dauernd ankekst und streitet, womöglich wegen Belanglosigkeiten, rettet das auch guter Sex nicht. Ganz im Gegenteil: Ich steig' doch nicht mit jemandem in die Kiste, mit dem ich mich nur rumstreiten muss und/oder bei dem ich das Gefühl habe, dass es menschlich nicht passt oder ich bei ihm schlecht aufgehoben bin oder nicht anerkannt werde oder was-auch-immer.

Die wahre Liebe existiert aus meiner Sicht nicht im Schlafzimmer, sondern in jedem anderen Raum und wo man sich sonst auch immer aufhält. Ich kenne übrigens Paare, die getrennt schlafen - das wäre für mich zwar nix, aber so setzt jeder andere Schwerpunkte: Der eine so, der andere so!

Hatte davon abgesehen mal eine "Bekannte" in meinem Alter (bin 30), die beidseitig Oberschenkelamputiert war und keine Prothesen benutzen konnte - wir sind noch immer befreundet, aber es wäre vor Jahren mal fast zu einer Beziehung gekommen. Kurzzeitig "lief" da tatsächlich mal was, als ich Single gewesen bin und die Gefühle uns irgendwie einen Streich gespielt hatten. Es ist mehrfach dazu gekommen. Hat alles "normal" funktioniert und war gut - dass sie keine Beine hat, spielte kaum eine Rolle. Mit ihr wären dennoch bestimmte Erlebnisse in einer Beziehung, die für viele dazu gehören auch nicht oder wegen des Rollstuhls nur erschwert möglich gewesen und das hat sie mir eindeutig gesagt ... und andere fragten mich, was ich mit einem "zickigen Krüppel" bzw. einer "verkrüppelten Zicke" (der Wortlaut war eins von beiden, ich weiß es nich mehr) wie ihr nur wolle - aber es wäre mir egal gewesen, weil wir uns menschlich gut verstehen und sie einen tollen Charakter hat und ein schönes Gesicht sowie einen guten Klamottengeschmack und ein tolles Allgemeinwissen ... allerdings verstehen wir uns so gut, dass die platonische Freundschaft wichtiger erschienen ist bzw. wir sie nicht durch eine Beziehung und vielleicht eine Trennung riskieren wollten.

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Wie gut ist Opel in Qualität, Zuverlässigkeit und Wartungskosten?

Qualitativ hatte Opel eine Durchhängerphase und war so zwischen ich sage mal 1988 und 1998 nicht gerade erste Wahl. Ab dem Astra-G ging es dann wieder spürbar aufwärts, man hatte sich angestrengt und die Autos sind seither wieder solide. Mein 2003er Omega war zuverlässig und die Verarbeitung war einwandfrei, sieht man von vereinzelten billig oder nicht zuende gedacht wirkenden Detaillösungen wie Lichtschalter, Aschenbecher, Position der vorderen Mittelarmlehne und Cupholder ab.

Die Wartungskosten sind bei Opel schon immer auffallend niedrig gewesen für die jeweilige Klasse, Ersatzteile günstig und Stundensätze selbst bei Vertragshändlern im absolut fairen Bereich. Viele Serviceangebote und Verschleißteile gibt es inzwischen auch zum Komplettpreis-Angebot.

Leider hat Opel ein schlechtes Image aufgrund "langweiliger" Autos und einem eher undefinierten Stellenwert. Viele verbinden mit Opel einfallslos gestaltete Fahrzeuge für wenig finanzstarke Kunden und langweiliges Design sowie schlechte Qualität - aber daran ist die Presse nicht ganz unschuldig, die haben Opel nämlich damals mit System fertig gemacht. VW war keinen Deut besser - und gerade die Auto-Bild hat an Opel nie ein gutes Haar gelassen, Hauptsache VW gewinnt und VW ist besser, egal mit welchem Argument.

ein neuer Insignia ST kostet schon stolze 54.000€.

Sehen wir uns doch mal an, was der an Leistung hat, was er an Ausstattung mitbringt und ich bin mir sicher, woanders würde ein Auto dieser Klasse und Größe mit ähnlicher Ausstattung einige Tausender mehr kosten. Ein faires Angebot dürfte das grundsätzlich sein, aber andererseits ist es schon eine Hausnummer für einen Opel - und der Wertverlust wird hoch sein.

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Ich beantworte das als Mann ganz bewusst, aber nicht in dem Wunsch, dafür irgendwie belohnt zu werden - ich möchte einfach nur meine eigene Sichtweise dazu loswerden, weil mir das wichtig ist und ich diesbezüglich schon einige Erfahrungen gemacht habe.

Ich persönlich finde es stark, gerade weil viele Männer speziell in meinem Alter oder so Best-Ager, die mit Ü50 zeigen wollen was sie noch zu bieten haben, das auch nicht zugeben können und meinen, man müsse immer den Großhals markieren, der alles besser kann, alles besser weiß, keinerlei Gefühle zulässt, immer obenauf schwimmt und die Oberhand bewahrt. Schwach sind übrigens gerade diejenigen, die immer so auf stark machen müssen und natürlich auch nie zugeben würden, mal im Unrecht zu sein ----> das ist doch alles nur Fassade.

Ich weiß aber auch - und jetzt wird's elektrisch - dass es durchaus so scheinbar "selbstbewusste" obercoole Tanten gibt, die es für schwach oder gar ein Zeichen psychischer Krankheit oder sogar Behandlungsbedürftigkeit oder Idiotie halten, wenn jemand (nicht nur ein Mann) in ihrer Gegenwart einen Fehler einräumt oder ehrlich konstatiert, dass es ihm gerade nicht besonders gut geht oder zu seinen Schwächen steht und einräumt, etwas nicht zu können. Mich hielt mal jemand deswegen für schwach und krank, weil ich einen Fehler sofort zugegeben habe und dazu stand, dass es halt einfach so war - da ging es nicht mal um eine Beziehungssache, sondern um "menschliche Werte" (Bitte/Danke/Umgangsformen bzw. das kleine Einmaleins des freundlichen Umgangs miteinander, das ist mir wichtig, aber es ist etwas, das laut dieser Person nur von scheintoten schwachen Senioren gebräuchlich sei und ein Zeugnis dafür, dass man schwach sei) aber ich galt für diese Frau seither als schwache Person und bekam den Rat, in psychologische Behandlung zu gehen ... wobei die andererseits selbst total schwach ist und mit sich und ihr eigenes Leben nicht verantworten kann, wie ich später über Umwege erfuhr. Gerade "junge, coole" Menschen oder auch jüngere Frauen, die meinen sich immer beweisen zu müssen wie stark und selbstbewusst sie doch sind, haben da oft ein Problem mit bzw. sind so oberflächlich, dass es kracht - liegt manchmal an fehlender Lebenserfahrung, manchmal an Selbstherrlichkeit. Teilweise spielt da eine Erziehung nach dem Schema "meine kleine Prinzessin" sicher auch mit rein; diese Frauen halten sich für besonders schön, elegant, gebildet und cool, aber wenn man sie sich so ansieht und ihre Charaktere auf sich wirken lässt, leben sie in einer Art Illusion - aber bitte!

Häufig denken sie dann, mit gewisser aufgesetzter Arroganz eher beachtet oder respektiert zu werden und haben eigentlich Angst davor, als Frau nicht ernstgenommen zu werden. Ich hatte meine schlimmsten bzw. frechsten beruflichen Korrespondenzen mit Frauen ich sage mal zwischen 20 und 40 Jahren - danach scheint sich das Thema weitestgehend geklärt zu haben ... sofern man nicht meint, man müsse jung und dynamisch durch so einen schnippischen Auftritt wirken. Denn das gibt es bisweilen auch. Manche verwechseln das dann und wirken nicht dynamisch, cool und zupackend, sondern frech und überheblich.

Jeder Mensch ist stark, wenn er zu seinen Schwächen stehen kann, egal welches Geschlecht er hat. Schwäche beweist nur, wer sich immer nur als stark inszeniert - zumal man mit etwas Menschenkenntnis und Lebenserfahrung rasch dahinter kommt und mancher scheinbar "Obercoole" dann ganz alt aussieht. Ein starker Mensch kann auch zu seinen Gefühlen stehen und achtet nur bedingt darauf, wie er bei anderen ankommt.

Wenn mir persönlich jemand was Privates aller Art erzählt oder zu einer Schwäche steht, finde ich das schon bemerkenswert und es zeigt mir, dass mir jemand vertraut. Vor geraumer Zeit hatte mich mal jemand als "Vertrauensperson" bezeichnet in einem Gespräch, das ich wohl gar nicht hätte hören sollen und das ich zufällig mitbekam. Mich freute das, ich bilde mir aber nix drauf ein.

Das waren jetzt ein paar Statements von mir, völlig neutral und aus beruflicher Erfahrung heraus. Ich konnte die Frage anhand meiner Erfahrungen nicht einfach so stehen lassen, das bitte ich nachzusehen.

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Man hat ähnliche Ansichten vom Leben und Lieben und allem, ähnliche Interessen, ein ähnliches Temperament, eine ähnliche "Bildung" und ist sich nicht allzu gegensätzlich. Davon "dass Gegensätze sich anziehen" halte ich wenig, denn irgendwann kracht es da immer.

Hilfreich ist es auch, wenn man aus ähnlichen familiären Verhältnissen (Stichwort ähnliche Vorgeschichte) kommt. Jemand, der in einer ganz anderen "Schicht" wie sein Partner aufwächst, dürfte oft kein Verständnis haben für Entscheidungen oder Ansichten seines Partners. Teilweise ist es schon problematisch, wenn ein Einzelkind auf einen Partner stößt, der drei Geschwister hat. Damit hängt auch indirekt zusammen, dass es aus meiner Sicht von Vorteil ist, wenn der Partner aus der selben Gegend stammt: Die Mentalität ist dann ähnlich. Wenn sie zu verschieden ist, erschwert das auch einiges. Gleiches gilt für Umgangsformen: Ich könnte z.B. wahrscheinlich nicht mit jemandem klarkommen, der aus einer reichen, elitären Arztfamilie stammt, wo man Wert auf allerhand Dinge legt, die bei uns gar nicht der Rede wert gewesen sind. Da fehlt einfach die Basis.

Meine Freundin und ich sind uns ziemlich ähnlich, stammen aus der selben Ecke, haben einen ähnlichen "Dialekt" und haben unabhängig voneinander ähnliche familiäre bzw. gesellschaftliche Probleme in der Kindheit und Jugendzeit gehabt - ich war "der Ausländer" und sie war das Mädchen einer als eher unseriös angesehenen Familie. Wir haben ähnliches durchgemacht und können uns bei manchen Problemen dann auch selber helfen.

Thema Einkommen: Das macht auch was aus. Wenn einer deutlich mehr verdient, kann (nicht muss) das ein Faktor sein, warum eine Verbindung in die Brüche geht. Und auch das "Umfeld" macht viel aus: Ich habe z.B. mal ein Mädchen, das an mir sehr interessiert und eigentlich sympathisch war als Partnerin abgelehnt, weil sie einen ganz komischen Freundeskreis hatte; Leute, die mir unsympathisch waren und von denen ich wusste, die sehen in mir sowieso nur den Ausländer und leben in ihrem eigenen "Kosmos", mit dem ich nix zu tun haben will und in den ich nicht passe.

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...ernstgemeinte Antwort: Wer so denkt, macht es sich zu einfach und es ist auch oberflächlich so zu denken. Sicher ist es aber milieubedingt. Es mag Orte geben, wo die Kiddies echt nur feiern, saufen und Unsinn im Kopf haben und gerade auf dem Land wird sowieso viel früher getrunken sicher auch mangels sinnvoller und adäquater Möglichkeiten sich einzubringen oder die Freizeit zu gestalten -------> aber ich persönlich habe eher den Eindruck, dass die Jugend von heute aufgeklärter und häufig etwas vernünftiger ist als wir es damals gewesen sind (Jahrgang 1990/91), oft auch politischer. Wenn ich meine jüngsten Cousinen (18 und 20) ansehe, mit denen ich viel Kontakt habe, da staune ich schon - sind aber auch beide gut aufgewachsen mit soweit ich beurteilen kann sehr seriösem Umfeld und Eltern, die auf sie aufpassen. Die und ihre Freundinnen sind in vielen Dingen weiter, als meine Kumpels und ich und meine damalige Freundin waren.

Ausreißer gibt es immer - man muss aber auch sagen: Diejenigen, die immer betonen "sehr reif" zu sein sind es in der Regel nicht - wer wirklich "reif" ist, der hat es nicht nötig, ständig davon zu schwadronieren.

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Ich denke, dass er mit seiner Partnerin die gemeinsame Basis nicht hat und nur noch die Macht der Gewohnheit diese Beziehung regiert, er aber nicht willensstark und entschlossen/entschlussfreudig genug ist, um klare Verhältnisse zu schaffen. Möglicherweise hat er auch eine Bindungsschwäche, wenn du vom Kindermädchen schreibst und davon, dass er mit der Familie und den Eltern nie warm geworden ist. Deswegen fehlt ihm die Reife bzw. die Gabe oder auch die Stärke, Bindungen zu pflegen und einzuschätzen in ihrer Bedeutung: Er weiß, was er an den Leuten hat, ist aber nicht fähig, das auch zu glauben, weil ihm immer die bösen Eltern oder Geschwister usw. auf der Schulter hocken, die ihn beschimpfen und ihm augenrollend erklären, dass Person X nicht gut für ihn sei oder nur mit ihm spiele oder er nur eine Belastung für die ganze Welt und alle sei -----> nur so am Rande, wenn man das den Kiddies lang genug einredet, glauben sie es irgendwann und dann wird es zum Dogma, das einen sehr lang begleiten kann. So etwas führt teilweise zu skurril oder auch paranoid anmutenden Verhaltensweisen.

Gleichwohl vertraut er seiner Partnerin in gewissen Dingen nicht bzw. kann ihr aufgrund gewisser Oberflächlichkeit einfach nicht vertrauen - es ist anzunehmen, dass er genau weiß, wie die Lage ist und dass er mit dieser Freundin nicht kann, aber ohne sie möglicherweise finanziell oder gesellschaftlich auf dem Trockenen säße oder kein schönes Leben mehr habe. Solche Beziehungen sind auf dem Land bzw. im dörflichen Milieu weiter verbreitet als man denkt. Vermutlich ist er im falschen bzw. für ihn nicht geeigneten Milieu zugegen, weiß es ganz genau und ihm sind dort auch dank dieses Milieus so dermaßen die Hände gebunden, dass er sich zur Decke streckt - er will raus, aber er weiß, er hat keine Chance oder wäre dann bis in alle Ewigkeit dort erledigt.

An einen Ödipus-Komplex oder die Suche nach einem Mutter-Ersatz glaube ich hingegen nicht. Wer sich einen reinen Mutter-Ersatz wünscht, der sucht sich in der Regel wirklich nur Zuwendung und ein offenes Ohr und will die erste Geige spielen; erhofft sich eine Art vertrauenswürdige und herzenswarme Bezugsperson, die ihm und keinem anderen zuhört und keine Fragen stellt oder aber für ihn mitdenkt/die Richtung vorgibt, aber er dürfte nur am Rande auf sexuelle Kontakte "erpicht" sein - da sind dann andere Dinge viel wichtiger als der sexuelle Aspekt (das wäre dann das MILF-Thema und geht in Richtung Fetischismus - das ist was Anderes). Ich kenne solche Elternersatz-Verbindungen mit beiden Geschlechtern - entweder waren es Scheidungskinder oder Kiddies aus problematischen Verhältnissen denen einfach was gefehlt hat oder junge Leute in einer unsicheren psychischen Verfassung. Hatte selbst zum Beispiel (bin selbst 30 wie dein Freund) keinen Vater und habe eine Art Ersatz bei einem als merkwürdig geltenden Mann gefunden - von dem erwarte ich ehrlich gesagt nichts (er ist mittlerweile fast 90), aber es tut mir gut, bei ihm rumzusitzen und Dinge mit ihm zu unternehmen oder mit ihm über irgendwas zu reden wie Geschichte, Politik oder Bücher usw. oder auch mal Kreuzworträtsel mit ihm zu lösen.

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Das ist der M271 Benzinmotor mit 184 PS im 200er... und ja, die Ketten sind zumindest pflegebedürftig. Mir sind beim M271 Motor an verschiedenen W203 und W211 in der Tat einige Kettenschäden bekannt. Das betrifft aber zumeist eher selbst- oder in freien Werkstätten gewartete Fahrzeuge, die teils mit sehr günstigen Motorölen betrieben werden.

Dennoch ist der M271 Motor bezüglich der Steuerketten kein unbeschriebenes Blatt und gelängte Ketten sind bekannt, habe ich auch schon persönlich gesehen und gehört. Ein Indiz dafür sind schnarrende Laufgeräusche. Ich würde nicht von einer Krankheit sprechen, zumindest jedoch von häufigeren Schäden.

Einen Mercedes mit M271 Benzinmotor kann und darf man sich meiner Meinung nach nur dann kaufen, wenn die Steuerkette erst nachweislich ersetzt wurde und/oder das Fahrzeug lückenlos und ausschließlich von Mercedes Vertragswerkstätten scheckheftgepflegt worden ist. Der M271 setzt Öle nach Blatt 229.3 voraus, sollte auch nicht mit einem Saft für drei Euro pro Liter befüllt werden. Da muss man aufpassen.

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Technisch möglich ist alles. Normalerweise gehen Online-Archive lokaler Tageszeitungen - ich habe mal selbst bei einem Verlag gearbeitet - so um die zehn Jahre lang, selten etwas mehr, manchmal etwas kürzer. Für alles andere muss man ins Archiv gehen, das geht auf Anfrage mit dem Redaktionsleiter usw. nach Absprache aber ohne Probleme. Habe ich für eine Vereinschronik vor Jahren auch mal gemacht, die gesuchten und gefundenen Berichte waren 45 Jahre alt. Man muss nur sagen, wann es ungefähr erschienen ist.

Ich habe außerdem mal selbst einen Löschantrag gestellt über einen Artikel, in dem eine Vereinsgeschichte portraitiert wurde, bei der ich mitgewirkt hatte. Von Anfang war mir das unangenehm ... Printausgabe die einen Tag später entsorgt wird wenn's sein muss ja, Online bitte nicht. Der Redakteur war sehr nett und hatte sofort Einsehen. Binnen weniger Minuten war das Ding aus dem Netz. Der Autor selbst kann so was gar nicht löschen, ich hatte nämlich den Autor des Berichts (war ein freier Mitarbeiter, den ich kannte) selber gefragt und er meinte, das kann nur die Redaktion.

Ansonsten musst du deinen Bekannten mal fragen, wenn du dem Braten nicht traust oder du das Gefühl hast, er versucht was vor dir abzuschirmen, von dem er sich distanziert hat oder von dem er nicht will, dass du es weißt. Das kann allerdings auch in die Hose gehen.

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Was ist der Unterschied zwischen Bekanntschaft und Freundschaft ...und würdest Du einem Freund sagen, dass er sich nur noch wie ein Bekannter verhält?

Ein eigentlich sehr sehr enger Freund ist unzuverlässig geworden, verpennt Telefonate, kommt oft zu spät und ist dann teils sehr allgemein und oberflächlich.

Auf der anderen Seite betont er immer wieder, was für eine enge Freundschaft das ist, wie wichtig und viel wert ihm diese ist und dass er noch nie solch eine gute Freundschaft hatte.

Ich bin ihm auch eine gute Freundin, immer da, höre zu, gebe Rat, organisiere für uns usw.

Er hat angeblich immer Stress, immer Entschuldigungen, warum er zu spät ist, Telefonate verpasst oder verschiebt, Dinge vergisst, die er zu gemeinsamen Treffen mitbringen will (Getränke usw.) ...

Im Grunde genommen engagiere ich mich seit Beginn mehr und sitze ständig auf der Wartburg, höre mir Entschuldigungen und Besserungsgelöbnisse an.

Irgendwie ermüdet mich das. Für ihn bin ich eine sehr sehr gute Freundin, die Person, die immer für ihn da ist. Ich selbst regle meine Angelegenheiten alleine.

Es wäre aber schön, wenn da mehr Gleichgewicht wäre. Er kriegt es aber nicht hin.

Ich habe mich jetzt zurück gezogen und lasse ihn auf mich zukommen. Er kommt auch, sehr lieb und freundlich.

Ich würde ihm gerne mal sagen, dass er sich eigentlich eher wie ein Bekannter verhält... mal verbindlich, wenn es ihm nicht passt, ist er unverbindlich.

Das Unzuverlässige überwiegt oft. Dann kommen 1000 Entschuldigungen...

Er singt immer ein Hohelied auf diese sehr enge Freundschaft. Soll ich ihn darauf aufmerksam machen, dass sich so ein Bekannter verhält?

Worin liegen bei Euch die Unterschiede zwischen Freundschaft und (guten) Bekannten?

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Zunächst machst du das schon richtig, wenn du aktuell mal nicht reagierst, alles Weitere auf dich zukommen lässt und keinen "Aktionismus" mehr zeigst vorläufig. Je mehr du dich da auf ihn einstellst, umso mehr denkt er, dass er mit dir machen kann, was er will, sie meldet sich ja sowieso bzw. nimmt es nicht krumm.

Zumindest einer Person, oder auch zwei (bei der einen sicher, bei der Zweiten weiß ich es nicht genau, aber es könnte in die Richtung gehen) habe ich so etwas übrigens mal angesprochen, dass ich die Basis für eine Freundschaft "derzeit nicht mehr sehe". Die eine war beleidigt, die andere hat zumindest etwas verunsichert reagiert, Kontakt besteht zu beiden nur noch ganz sporadisch. Die eine war Jahre später einsichtig, als sie so 25 war und sich entschuldigte.

Möglicherweise stimmt das ja alles, was er da sagt von Terminen, beruflichem Frust, durch den er Dinge vergisst oder Absprachen usw. - es klingt zumindest nicht unschlüssig. Trotzdem stört einen das mit der Zeit auch, ich kann es gut verstehen.

Ganz grundsätzlich sollte man in einer echten Freundschaft auch so unbequeme Themen anschneiden können, das solltet ihr aus meiner Sicht mal tun - auf mich wirkt es eher so, als habe dieser Freund bzw. Bekannte Probleme mit sich selbst, eigentlich einen guten Kern, aber sei er nicht in der Lage dazu bzw. habe derzeit nicht die ausreichende soziale Kompetenz (ggf. nie erlernt?) das zu ermessen und zu kapieren, dass er dich verletzt.

Oder ist er nur ein Schauspieler, der mit deinen Gefühlen jongliert und auf ihnen tanzt, was du vielleicht erst jetzt merkst? Möglicherweise hat er nur ein warmes Plätzchen gesucht, war aber nie ernstlich dran interessiert, seine eigene (bequeme) Lage, über die wir es schon hatten, zu verändern? Soll es auch geben - habe ich schon erlebt - wäre aber nur ein unverbindlicher Gedankengang meinerseits. Solche Leute finden nach geraumer Zeit den Mut ehrlich zu sein und das alles dann schleifen zu lassen, weil sie der Ansicht sind jetzt "sicher" zu sein.

Worin liegen bei Euch die Unterschiede zwischen Freundschaft und (guten) Bekannten?

Mit einem echten Freund rede ich über viel persönlichere Themen als mit einem guten Bekannten, mit dem der Kontakt zwar in der Regel auch sehr gut ist, aber nicht so tief ins Private geht. Beispiel: Mein bester Kumpel und ich sowie der 87-jährige Freund und ich reden auch über Beziehungen und damit verbundene Themen oder typische "Männerthemen" - mit einem "guten Bekannten" würde ich das nicht tun. Bei einem Freund weiß man, der kommt einem nicht blöd und kommentiert das nicht, sondern versteht es oder hört auch mal schweigend zu. Und von einem echten Freund hole ich mir auch mal einen Rat und höre dann auch drauf, selbst wenn die Antwort nicht die ist, die ich mir erwünscht habe. Gerade der 87-Jährige hat mir mehrfach schon "den Marsch geblasen", aber ich wusste, dass er Recht hat bzw. mehr Ahnung als ich. Mit einem "guten Bekannten" hätte ich über diese Themen nie geredet und ihn nie um Rat gefragt. Es spielt aber keine Rolle, wie intensiv der Kontakt ist. Zu manchen Freunden hatte ich aus diversesten Gründen teils jahrelang keinen Kontakt.

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Verliebt in beste Freundin was tun?

Hallo Leser/innen,

Ich brauche eure Hilfe/Meinung zu einem Thema wo mich schon lange beschäftigt.

Erst mal zu mir:

Mein Name ist Timo und ich bin 19 Jahre alt und komme aus Hessen.

Und jetzt zum Thema:

Ich bin schon seit einer sehr langen Zeit in ein Mädchen „verliebt“ (benutze das Wort nicht gerne) fühle mich zu ihr hingezogen.

Sie heißt Emma und ist 17 Jahre alt und ich kenne sie vom Sportverein aus. Wir kennen uns schon ziemlich lange und sind sehr gute Freunde. Schreiben oft miteinander, treffen uns zusammen oder telefonieren. Und auch mit ihren Eltern verstehe ich mich sehr gut.

Ich hab schon immer gespürt, wie wichtig sie mir doch ist. Anfangs hab ich noch versucht die Gefühle für sie einfach wegzudrücken. Ich hab mir immer versucht einzureden, dass ich sie freundschaftlich einfach mag. Doch desto länger ich sie kannte desto perfekter wurde sie. Wir haben die gleichen Interessen, dieselben Freunde und versehen uns ungelogen Blind.

Heute ist mir klar, dass ich sie liebe. Auch, wenn ich es oft versucht habe andere Mädchen kennen zulernen und sie einfach nur als gute Freundin zu sehen. Kribbelt es immer aufs Neue, wenn ich nur an sie denke.

Wo meine (Probleme) liegen:

1. Ich hab schon des Öfteren versucht ihr zu zeigen, was ich für sie empfinde. Und hab immer auf ein Zeichen von ihr gewartet. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es das jemals gab.

2. Ich hab versucht den Kontakt mit ihr zu meiden, um meine Gefühle zu vergessen, doch wir sind im selben Verein, was das nicht möglich macht.

3. Mein bester Freund würde sie auch gerne kennenlernen und hat auch Gefühle für sie. Ich möchte auf keinen Fall ihm das wegnehmen. Er ist mir wichtiger als ich mir selbst. Deswegen kann ich auch mit ihm nicht darüber reden.

4. Mir fehlt es jemanden zu haben, wo ich lieben darf. Ich wünsche mir eine Freundin, für die ich da sein kann.

5. Ich weiß nicht wie lange ich noch Zeit habe mit ihr darüber zu sprechen, da sie und ich nun langsam in ein Alter kommen, wo man schon mal über einen Umzug und Co. nachdenkt.

6. Ich überlege, ob es besser wäre von ich wegzuziehen und sie als gute Freundin zu vergessen.

7. Ich habe Angst ihr zu sagen, was ich für sie fühle, weil ich damit die beste Freundschaft, die ich habe, aufs Spiel setzte.

8. Jedoch habe ich auch Angst, dass sie traurig ist und sie es vielleicht bracht, dass ich ihr meine Gefühle sage ganz egal, ob sie mich dann auch liebt oder nicht.

9. Es fühlt sich schrecklich an ihr etwas zu verschweigen.

Schlusswort:

Wenn ihr das alles gelesen habt, möchte ich euch vom ganzen Herzen danke. Und würde mich über jeden Kommentar freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Timo

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Hallo Timo!

Danke für deinen sehr offenen und sympathisch geschriebenen Einblick. Ich finde diese Ehrlichkeit toll und ich weiß wie das ist ------> ich (m, 30) wäre mal fast mit einer guten Freundin zusammen gekommen. Allerdings haben wir drauf verzichtet, weil im Falle einer Trennung nicht nur die Beziehung, sondern auch eine tolle und ehrliche Freundschaft kaputt gegangen wäre und keiner das alles riskieren wollte.

Ich rate dir daher eigentlich davon ab, diese Beziehung anzustreben - eben aus dem einen schweren Grund.

Andererseits musst du das selber wissen und wenn dich das im Herzen so sehr belastet, solltest du definitiv so bald wie möglich und so ehrlich wie möglich mit ihr drüber reden: Reden befreit und das Schlimmste was passieren könnte wäre, das sie deine Gefühle nicht erwidert - die Frage ist eben, ob und wie du damit umgehen würdest. Ich wüsste nicht, ob ich das könnte- ganz ehrlich - und ich wüsste nicht ob ich mit jemandem befreundet sein wollen würde, der mir einen Korb gibt und mich dadurch subtil und nicht böswillig, aber doch eigentlich "zurückweist".

Denke nach, höre auf dein Herz - denn dem machst du nichts vor.

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Rein sachlich spricht so gut wie nichts dafür. Die Dinger sind aber in Mode und viele wollen ihre Nachbarn beeindrucken bzw. ihnen zeigen, sich so etwas leisten zu können. Manchmal wird auch ein hoher Einstieg gesucht, etwa von Senioren - aber die kaufen dann einen kleinen SUV wie den Opel Mokka, den Ford EcoSport oder Ähnliches und keinen Audi, VW, Mercedes oder BMW.

Ich habe noch nie bürgerliche ältere Leute in Boliden wie dem BMW X5, der Mercedes M-Klasse/dem Mercedes GLE, dem VW Tourareg, einem Toyota LandCruiser, einem Lexus RX oder dem Audi Q5/Q7 gesehen ... scheinbar ist das den meisten Senioren dann doch zu fett und auch schlicht zu teuer. Wenn ich solche SUV-Schrankwände sehe, dann sitzen da entweder genervte Supermuttis auf dem Weg zum Kindergarten oder zum Aldi drinne oder irgendwelche komischen sonnengebräunten Best-Ager, die nach dem ersten Hexenschuss nicht mehr in den tiefergelegten Mercedes CLK oder den 5er-BMW einsteigen konnten. Oft ist so ein Ding dann auch auf peinliche Weise getunt und hat einen Auspuff, der so richtig bullert. DAS ist dann peino, aber doch nicht Opa Heinz in seinem Basis Opel Mokka oder Nissan Quashqai.

Als Allrad- oder Zugfahrzeuge sind die meisten SUV absolut ungeeignet, oftmals kaufen sich die Menschen auch die preisgünstigen "kastrierten" Versionen mit reinem Frontantrieb, die dann nur optisch dick und fett aussehen.

Meine Mam hat mal drüber gesagt, früher war's der Passat-Kombi, dann war es der Sharan (?) und heute ist es der Tiguan oder Touareg, mit dem man zeigt, "wer" man ist und dass man denkt es gepackt zu haben. Da kann was dran sein.

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Ich würde die Person zur Rede stellen. Hintergrund: Gelegentlich kann so etwas ja mal vorkommen, dass man verschläft oder nicht gut drauf ist oder im Beruf die Hölle heiß gemacht wird - aber eben nicht am laufenden Band. Wenn so etwas dauernd als Argument wiedergekäut wird, hätte es einen schalen Beigeschmack und ich würde der Person ziemlich direkt sagen, dass ich mich etwas veralbert fühle und sie doch im Zweifelsfall so ehrlich sein und den Kontakt einstellen soll, wenn sie offenbar kein Interesse dran hat. Und ja, so was habe ich schon mal gemacht - damit habe ich jemanden ziemlich getroffen weil die Person dachte, der nette Onkel wehrt sich sowieso nicht. Aber das war es wert und so etwas ist unglaublich befreiend.

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Schlecht sind beide nicht - das typische Argument eingefleischter und teilweise fanatischer Japanerfahrer mit überlegener Zuverlässigkeit ist ein Mythos aus den 80er-Jahren und trifft heute so nicht mehr zu; wirklich schlechte Autos bauen auch die angeblich so luschigen Italiener sowie auch Lada und Dacia nicht mehr.

Ich sage es mal so: Ein Mazda ist wirklich gut, aber ein aktueller Renault weit entfernt von Klapperkisten wie dem früheren R-11 und so weiter. Allerdings werden französische Autos oft nicht gepflegt und nur runtergerammelt; da geht jedes Auto kaputt. Ich bin kein Franzosenfan (ich fahre eine deutsche Marke), aber soooo schlecht ist ein Renault Clio nicht. Die Unterschiede zum Mazda zeigen sich im realen Fahrbetrieb vielleicht darin, dass der Mazda etwas besser verarbeitet ist oder leiser abrollt oder hier und da schöneres Plastik im Innenraum hat - aber das spielt im Endeffekt keine Rolle.

Bei Mazda sind die Ersatzteile und Inspektionen teurer, Renaults erzielen nach einigen Jahren hingegen geringere Wiederveraufserlöse - es schenkt sich wenig.

Du solltest beide Autos probefahren und entscheiden, was dir eher liegt. Auch sollte die Chemie mit dem Händler stimmen - höre dich um, welches Autohaus regional den besseren Ruf hat. Ansonsten würde ich auch definitiv mal einen Hyundai-Händler besuchen - die Autos sind sehr gut und preislich stimmt der Gegenwart.

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