Wann werden endlich auch die naivsten Politiker einsehen, dass Ghettobildung zur Gewalt führt?

Eingesehen haben sie es schon lang, nur darf man es anscheinend im linksgrünen Multikulti-Merkeldeutschland nicht sagen, weil hinterher gleich alle von politischer Korrektheit reden und die Nazikeule auspacken - und keiner stellt sich gern an den Pranger. was man aus menschlicher Sicht sicher versteht. Das mal aber nur aus der Sparte "Grundsätzliches".

Auf den Bildbericht gehe ich nicht näher ein, weil ich mir dessen Tenor gut vorstellen kann und das nicht mein Niveau ist, aber ich kann dir mal meine eigenen - subjektiven - Eindrücke da lassen.

Als ehemaliger Frankfurter - rund 30 Jahre in der Gegend - mit verwandtschaftlichen Beziehungen in beide Städte kenne ich Hanau und Offenbach mitsamt allen Problemen sehr gut und auch die problematischen Stadtteile, in die man besser nicht geht und die man schon tagsüber nach Möglichkeit vermeidet.

Ich weiß auch, dass die Politik dort ziemlich machtlos ist, weil man zwar alles Mögliche probiert hat, es aber in aller Regel unterwandert wird und Probleme wie Clans, Illegalitäten aller Art, schwer zu kontrollierende und faktisch nicht nachzuweisende ich sag mal "Vorgänge" nicht mehr handzuhaben sind. Ein Stückweit traut man sich auch einfach nicht, seitens der Obrigkeit was zu machen - inwieweit das in die oben genannte Thematik reinspielt weiß ich nicht und will es aus der Ferne heraus auch nicht mehr beurteuilen, weil ich aus der Ferne keine aktuellen Einblicke mehr habe. Vor 10 Jahren hatte ich aber den Eindruck, dass Resignation das Stimmungsbild beherrscht.

Das eigentliche Ghetto-Problem in Hanau und Offenbach ist aber nicht neu, das hat in den 70ern schon bestanden - es gab damals schon hinter vorgehaltener Hand solche Hinweise, wo man besser nicht hingeht und wo "was läuft", nur gab es nicht diese mediale Fluktuation und dieses ewige Aufbauschen.

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Wird alles halb so schlimm sein - vielleicht ist das einfach die Pubertät mit ihren Höhen und Tiefen, da kann so etwas häufiger vorkommen.. bei uns in der 7./8. Klasse war so etwas damals auch immer wieder festzustellen und eigentlich dahingehend nix Besonderes.

Oder hat er einfach einen ganz speziellen eigenwilligen Charakter und seinen eigenen Kopf, sodass ihn sein Umfeld und die Meinung des Umfelds zu ihm absolut am Allerwertesten vorbeigehen -------> solche Charakterköpfe gibt es und sie sind durchaus interessante Gesellen, weil sie zu ihrer Ansicht stehen. Aber das muss man herausfinden bzw. dazu muss man die Leute näher kennen lernen um zu sagen "nö, ist pubertär" oder "ja, ist ein Individualist".

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So ähnlich ist es mir mal passiert, als jemand eine Lehrstelle für sein Kind suchte und mich nach zehn Jahren aus dem Nichts heraus über Facebook kontaktierte.

Ich habe das nicht als aufrichtig gemeinten Freundschaftsgruß nach langen Jahren wahrgenommen, sondern als das, was es in Wirklichkeit war ... man brauchte Hilfe und jemand dachte an den guten alten Viktor, der ganz sicher noch altersmilder und gütiger wurde als er früher sowieso schon war.

Ich würde den Weg zu diesem Freund/Bekannte über den privaten Weg suchen und als Freund in der Praxis anrufen und fragen, wie man Dr. XYZ privat erreichen kann - man kenne sich aus der Schulzeit und du würdest gern mal wieder mit ihm reden, einfach so. Eventuell ist ja ein "Türöffner" möglich wie ein Klassentreffen oder Ähnliches. Einfach versuchen - und wenn's nix ist, dann war's halt nix.

Wir waren doch mal so gute Freunde.

Den Spruch habe ich auch schon mal gehört, ich versuche dir das mal zu erklären: Manche schließen mit ihrem "Vorleben" bzw.Schule usw. irgendwann einfach aus einem Grund oder auch "einfach aus Prinzip" ab, ich habe das genauso gemacht und will heute keine Kontakte mehr aus der Zeit haben, seien sie auch gut gemeint von Leuten, die mir einmal sehr sympathisch waren, da bin ich eisern.

Man kann zwar durchaus versuchen, aus einem Tief selber wieder rauszufinden, aber das erfordert viel Kraft & mentale Stärke, die du offenbar momentan nicht hast.

Wenn du das Gefühl haben solltest, es nicht zu schaffen, solltest du dir aber professionelle Hilfe suchen. Es gibt auch sehr gute Therapeuten. Du musst einfach den richtigen für dich finden. Und es gibt nicht nur diesen ehemaligen Mitschüler.

Alles Gute für dich!

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Hallo!

Inwiefern sind Lieblingslieder wirklich eine Frage des persönlichen Geschmacks? Oder gibt es nicht doch handfeste Kriterien, mit denen man ein Lied beliebt machen kann?

Oft sind "Lieblingslieder" die Bekanntesten, weil man sie kennt und oft gehört hat ... es ist oft der Lauf, dass man Lieder im Radio hört und irgendwann so sehr davon eingenommen wurde, dass man sie gut findet oder sogar käuflich erwirbt.

Was zum Lieblingslied wird, entscheidet man selbst und ich sage mal so: Wer nur die bekanntesten und eingängigsten und erfolgreichsten Lieder nennt, die ein Interpret aufnahm, ist meist nicht direkt Fan, sondern kennt nur die großen Hits und sucht sich davon einen aus bzw. sagt das vielleicht auch nur damit das Umfeld denkt "ah ja, der hört das und das".

Den echten Fan zeichnet aus, dass er sich intensiv befasst mit den Liedern seines Lieblings und daher auch Albumfüller kennt oder Alben, die kommerziell nicht so große Hits wurden.

Mein Lieblingslied des hier schon erwähnten Udo Jürgens, dem ich sehr nahe stehe, kann ich so gar nicht bestimmen, eher meine Lieblingsalben. Es sind "Deinetwegen", "Das blaue Album" und "Café Größenwahn" sowie "Zärtlicher Chaot" und "Es lebe das Laster" durchgängig - alles keine besonders erfolgreichen Platten, aber textlich mit sehr starken und kritischen Beiträgen. "Mitten durchs Herz" von 1995 ist für mich so ein Beispiel oder "Gestern, heute, morgen" von 1996. Da steckt so viel Seele drin ... schon Wahnsinn irgendwie, Udo halt.

https://www.youtube.com/watch?v=9uiqWz7fFpw

https://www.youtube.com/watch?v=v1-KoSVtEdE

Ein Lieblingslied von Hanne Haller ist für mich "Hellwach" ... bis auf einen Auftritt im ZDF-Fernsehgarten und gelegentliches Airplay in den frühen 2000ern nahm die Öffentlichkeit das nie wahr, aber es ist von der Gesamtwirkung so schrullig und sympathisch, dass es mich voll abholt. Gleiches gilt für ihr 1998er Lied "Max" oder "Emanzipiert" von 1989.

https://www.youtube.com/watch?v=gDCYH9p8Dhc

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Für Privatpersonen lohnt es sich kaum. Man darf nicht vergessen: Ein Leasingauto ist kein Eigentum des Nutzers, sondern nur ein angemietetes (gegen Geld ausgeliehenes) Objekt. Viele vergessen das. Meist folgt das böse Erwachen dann nach drei Jahren, wenn das geleaste und damit eigentlich nur gemietete Auto zurück gegeben werden soll und jeder Kratzer/jede Gebrauchsspur oder wie bei einem Mietwagen jeder zu viel gefahrene Kilometer berechnet wird oder der angebotene Restkaufpreis über dem eigentlichen Marktwert eines vergleichbaren Fahrzeugs liegt. Dumm gelaufen ist es auch, wenn der Leasingwagen vertragsgemäß zurückgegeben werden muss und das neue Auto noch gar nicht da ist (Liefertermin). Das habe ich sogar schon mitbekommen.

Will sagen: Die Rechnung geht für Otto Normalverbraucher nicht auf. Trotzdem fallen immer wieder Leute drauf rein, weil die Werbung Leasing als vorteilhaft und neuartig deklariert.

Im Grunde genommen ist Leasing nur für Gewerbenutzer, Taxiunternehmer oder Fuhrparkbetreiber eine Option, die nach zwei-drei Jahren aufgrund hoher Laufleistung sowieso das Fahrzeug wechseln müssten, damit es durch eine halbwegs erträgliche Laufleistung überhaupt noch verkäuflich ist. So hat es mir auch mal mein Fahrlehrer geschildert.

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Eigentlich kann man hier nur die Zeit für sich arbeiten lassen und nicht auf solche Nachrichten eingehen. Jedes Wort, das dein Bruder hier als Kommentar loslassen wird auf die Nachrichten dieser Mädchen deren Hormone zur Zeit ohnehin Achterbahn fahren, wird ihm sicher im Mund herumgedreht und bewirkt noch größere Traurigkeit, noch tieferes Schmollen und vielleicht sogar, dass sie ihm im Alltag auf einmal mit Hass und Missgunst begegnen.

Oder er hat den Schneid und redet Klartext auf einer Ebene, die man versteht und die unmissverständlich ist- aber ob das was bringt, ist die andere Frage. Das braucht ganz viel Fingerspitzengefühl, das ein Jugendlicher meist vom Alter/Reifegrad her gar nicht haben kann - ist gar nicht schlimm, das lernt er noch.

Wenn es allzu belästigend wird, wäre es jedoch eine Option, den Lehrer einzuschalten und ihm das mal zu stecken. Er muss das ja gar nicht mit diesen persönlichen Beispielen aufzeigen; ein "Klassengespräch" könnte schon ausreichend sein, das aufzeigt wie tief zu tief ist und dass alle Liebe manchmal vielleicht zu viel ist.

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Ja, das gibt's hier in der Gegend auch, zumindest eine solche Attrappe habe ich schon gesehen. Steht in einem kleinen Weiler, durch den die meisten mit 70-80 durchbrettern, wie ich mir habe sagen lassen (wohne hier noch nicht so lang). Das Ding steht da schon mit Sicherheit fünf Jahre, da ist es mir erstmals aufgefallen als ich erstmalig durch dieses Dorf gefahren bin: Wer da nicht ständig ist, den schreckt so etwas ab - ansonsten ist es ein Papiertiger wie auch die normale Blitzersäule, deren Standort die Anrainer alsbald kennen und dann bremsen se halt ab, ehe man danach wieder in die Gänge kommt und dem Wagen Zunder gibt.

Aus menschlicher Sicht ist so etwas vielleicht auch zur Lärmverminderung verständlich, es sollte aber nicht die Sicht der Verkehrsteilnehmer behindern - wobei so etwas die kommunale Verkehrsschau regelt, wenn es zu bunt wird.

Da finde ich irgendwelche Hobby-Ordnungshüter und Fanatiker, die selbst blitzen und sich zum Zeitvertreib eigene Radarfallen "schenken" oder Falschparker aufschreiben viel schlimmer - zumal jemand, der so eine Säule bastelt, wirklich verzweifelt sein muss und das ggf. als letzte Linderung eines inakzeptablen Zustands durch Schnellfahrer und Verkehrslärm definieren dürfte ------> ohne Grund macht so etwas keiner, auch nicht Opa Heinz, dem tagein tagaus total langweilig ist.

Ansonsten erinnere ich mich grad an "Papp-Polizeiautos", die mal in England aufgestellt worden sind. Die hatten den Opel-Senator B bzw. das Vauxhallderivat des großen Rüsselsheimers als Streifenwagen auf eine große Pappfolie hektrographiert und zur Abschreckung aufgestellt, damit die Leute langsamer fuhren. War Anfang 90er ein Versuch, über den die Auto-Bild ca. 1993 berichtet hatte. Das ist ja nix Anderes.

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Hallo!

Klar, da denkt man sich erstmal "Schreck lass nach", aber nix wird so heiß gegessen wie gekocht. Ob die Beziehung langfristig was wird bzw. heile bleibt, hängt von vielen Faktoren ab in die wir hier keinen Einblick haben.

Aber wegen der anderen Sache mit Oma, Opa und Mutter kann ich dir vielleicht helfen: Versuche sachlich abzuwägen, aus welchem Grund sie diese Denkweise haben und was sie dazu bringt, so zu urteilen... klar hat man die rosarote Brille auf, ist man verliebt, aber man sollte trotzdem versuchen auch solche Ansichten zu hinterfragen.

Ich kenne euch zweie ja nicht -----> möglicherweise ist er ja wirklich ein ziemlicher Dödel, der dir nciht gut tut oder charakterlich nicht grad der Feinste ist. Deine Mutter sowie die Großeltern haben eine gewisse Lebenserfahrung, die du im Augenblick noch nicht hast/mit 20 Lenzen noch nciht haben kannst ------> nicht dass ich auf deren Seite stehe, aber vielleicht haben sie ihn durchschaut und diese Ansicht nicht "aus Prinzip", weil sie dich nicht loslassen können/wollen.

Redet mal sachlich miteinander ohne dass einer in die Luft geht, zur Not mit jemand Neutralem (Tante, Onkel?) der deinen PArtner nicht kennt und daher auch nix dazu beisteuern kann... ansonsten ist es leider schon so, dass solche Kritik von außen ein Beziehungskiller sein kann. Den Rest musst du dir denken bzw. musst auf dein Herz hören!

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Toyota, Honda und Mazda sind ganz schön teuer geworden und deutsche Autos genauso komplett ausgestattet; Subarus Allradprogramm ist ein Fall für schrullige Exzentriker, Daihatsu gibt es nicht mehr, Mitsubishi ist ein für die Masse weitestgehend uninteressanter Nischenhersteller und Nissan dümpelt seit 15 Jahren auch nur noch vor sich hin. Lexus, Acura und Infiniti braucht man für den Normalverbraucher nicht zu empfehlen ganz abgesehen von den sehr dünnen Kundendienst-Netzen, das für die Premiumschienen nur in Verdichtungsräumen zu finden ist.

Im Grunde würde ich von Japanern abraten, weil im Gegensatz zu den 80ern/90ern (viel Auto für wenig Geld) heute nix mehr für sie spricht, aber die Koreaner sowie Opel und Ford näher ins Auge fassen.

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Hallo!

Ich weiß, was du meinst ... ich habe einen originale Omega Speedmaster mit Papieren, originalem Kaufvertrag usw. vom Großonkel geerbt, die ich aus ähnlichen Gründen eigentlich auch nicht trage oder nur dann wenn ich weiß, ich bin in der Familie oder unter echten Freunden und es ist ein extrem festlicher Anlass.

Wobei so eine Omega-Uhr immer noch was Anderes ist als ein Gucci-Shirt: Wie du selber schon schreibst, gibt es da so viele Plagiate, dass die Mehrheit beim Anblick des Shirts nicht per se an einen reichen, dekadenten Menschen denkt, sondern an jemanden, der sich beim Tschechenmarkt in Eger mit solchem Zeugs eingedeckt hat. Wer wirklich die Kohle hat, führt so etwas nicht vor.

Ansonsten sage ich mal ganz frei raus... wenn ich durch Würzburg laufe, sehe ich viele solcher und ähnlicher Shirts, die meisten sind vermutlich unecht und ich sehe und vergesse das. So geht es den meisten, die haben schlicht andere Sorgen als die Kleidung anderer Leute :)

Ich denke, du machst dir zu viele Gedanken über das, was andere denken könnte ... und kannst das Shirt ganz einfach im Alltag tragen.. wenn du es nicht mit protzigem, prolligem Imponiergehabe trägst, ist das nichts besonders Bemerkenswertes.

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Hallo!

Ein junger Arzt mag enthusiastisch sein und noch gewissen Elan haben, läuft aber auch Gefahr, Dinge vorschnell "modernisieren" und alles neu erfinden zu wollen - und hat menschlich häufig auch nicht diese gewisse Reife, die er braucht, um zwischenmenschliche Probleme zu erkennen und taktvoll zu lösen bzw. Patienten auf der menschlichen Schiene zu helfen.

Ich erinnere mich etwa an eine Thematik, als ich eine Pollenallergie hatte, die im Frühjahr 2001 festgestellt wurde. Der Kinderarzt und der Hausarzt, beide damals so Mitte 30, faselten immer von seltsam langwierigen Erkältungen und tippten auf Lungenprobleme, ehe der Hausarzt in Urlaub ging und eine ältere Ärztin, damals um die 60, Vertretung machte. In der Zeit war es wieder schlimmer, ich ging hin. Die Ärztin sagte, dass das keine rechte Erkältungsgeschichte sei und führte sofort einen Allergietest durch nach dem klar war - der Junge ist nicht krank und hat's nicht an der Lunge, sondern ist Pollenallergiker. Seitdem sehe ich das alles so wie heute.

Ein zu betagter Arzt, der eigentlich im Rentenalter wäre und noch weiter macht, weil er etwa keinen Nachfolger kriegt, mag menschlich meist in Ordnung sein bzw. ein weitsichtiger und erfahrener Zeitgenosse sein, dem wirklich niemand ein X für ein U vormachen kann - aber es dürfte oft sehr stark an Traditionen festhalten, auch in der Behandlung, und bisweilen sehr eigene Ansätze haben.

Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte, ich sage man muss mit dem Arzt klarkommen. Ich bin bisher mit männlichen Ärzten um die 50-60 am besten ausgekommen: Die waren nicht zu jung, aber auch nicht zu alt - und als Mann kann ich einfach besser mit anderen Männern über gesundheitliche Themen reden. Es wäre mir unangenehm, mich z.B. vor einer Frau auszuziehen, zu der ich keinerlei Beziehung pflege und für die ich kein Empfinden habe.

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Hallo!

Ich find's allemale okay und auch für den Anlass in Ordnung, da habe ich an Konfifeiern schon "schlimmere" im Sinne von freizügigere und offenere Kleider gesehen ... dieses hier würde ich sogar als durchaus geschmackvoll und elegant bezeichnen. Solltest du dir unsicher sein, kannst du ja ein Bolerojäckchen drüber ziehen.

Wichtig ist, dass es DIR zusagt und nicht, dass es den ANDEREN gefällt oder irgendwelche komischen "Konventionen" erfüllt :)

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Hallo!

Ich vermute, dass er einen sehr "starken" Charakter im Sinne von Dominanz sowie eine hohe Meinung von sich selber hat und nicht damit klarkommt, die zweite Geige zu spielen oder nicht immer das Sagen zu haben. Vermutlich fühlt er sich zurückgesetzt ------> mein Tipp: Beobachte das Treiben mal, wenn er mit anderen "interagiert" und dort nicht an vorderster Front steht bzw. mitkriegt, nicht maßgebend zu sein.

Er wird es gewohnt sein, dass alle immer nach seiner Pfeife tanzen, ihm keiner Kontra gibt und kann deswegen damit nicht zurecht kommen, wenn doch mal jemand es "wagt", gegen ihn was zu sagen oder seine Meinung nicht als Nabel der Welt anzusehen. Solche Leute kenne ich zur Genüge - die können durchaus nett und höflich sein und ihre starken Seiten haben, aber es ist oft sehr anstrengend, mit ihnen in irgendeiner Weise Kontakt zu pflegen.

Versuche am besten, die Worte deines Vaters nicht so ernst zu nehmen. Lass' ihn reden und zetern, der regte sich bisher scheint's immer rasch wieder ab -----> wenn du seinen Charakter und seine Neigung kennst, leicht auszuflippen oder sich immer im Vordergrund wähnen zu müssen, dann kannst du das einfach hinnehmen.. auch wenn es zugegeben sehr schwer ist, das immer und immer wieder zu ertragen.

Es wäre sinnig, wenn so jemand in eine Therapie geht oder zumindest Einsehen hat, aber das passiert in den meisten Fällen nicht. Wer eigentlich in Therapie gehört, sieht das in der Regel nicht ein oder weiß es zwar tief in seinem Inneren, verdrängt es aber ... das liegt jedoch an der Gesellschaft, die Leute mit psychischen Problemen aller Art - und solche Denkweisen sind meines Erachtens psychische Probleme in Reinkultur - stigmatisiert.

Letzten Endes wird der beste und einzigste Weg für dich darin bestehen, den Vater so hinzunehmen und nicht ganz für voll zu nehmen, wenn er sich wieder mal dazu bemüßigt sieht, in der Gegend rumzupöbeln oder aggressiv zu werden ohne für die Allgemeinheit ersichtlichen Grund.

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Diesen Tempomaten habe ich auch im W202, Baujahr 1997. Die Handhabe ist eigentlich ganz einfach vor allem verglichen mit Nachrüstgeräten wie dem VDO-Tempostat den wir in unserem W124 hatten ------> man speichert die gefahrene Geschwindigkeit und tippt dafür den Schalter nach oben. Wenn man den Hebel zieht, wird das Tempo erhöht - zieht man ihn aber nach unten, wird die gespeicherte Geschwindigkeit verringert.

Tritt man aufs Bremspedal oder schiebt man den Wahlhebel der Automatik in die N-Stellung wird der Tempomat ausgeschaltet. Weiterhin ist die Geschwindigkeit immer neu einzuspeichern bzw. wenn man den Motor abstellt, wird der Speicher gelöscht.

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Musstet ihr Erfahrungen mit Diskriminierung sammeln?

Servus Community!

Meine Frage mag für den einen oder anderen etwas albern klingen, da im Endeffekt jeder Mensch (zumindest einmal im Leben) abgewertet oder ausgegrenzt wurde, jedoch geht es mir um etwas anderes.

Wurdet ihr bzw. werdet ihr wegen etwas diskriminiert? Egal aus welchen Gründen.

Ich persönlich hatte schon seit meiner Schulzeit mit Diskriminierung zu kämpfen. Obwohl ich vorbildlich auftrete und tagtäglich meinen Pflichten nachkomme, werde ich in Österreich nicht akzeptiert. Ich lebe leider in einer sehr schlechten Umgebung, mit vielen giftigen Menschen. Dazu herrscht hier ein extremes Schubladendenken, sodass mir mein südländisches Aussehen logischerweise keine Pluspunkte erbringt.

Ich durfte viele Leute, insbesondere junge Knaben kennenlernen, denen es ähnlich erging. Dabei spreche ich nicht von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten oder Menschen aus ganz anderen Kulturen, sondern um Personen aus westeuropäischen (hauptsächlich romanischen) Kulturgruppen, die hier aufgewachsen sind. Klingt albern, aber es ist tatsächlich so, das hier z. B.: schwarzfarbige Haare oft mit Kriminalität, Gewalt und Terrorismus in Verbindung gebracht werden. Ich bin quasi auch gezwungen ein großes Kreuz zu tragen, damit die Menschen auf der Straße sehen, das ich ein Christ bin und daher "von mir aus keine Gefahr ausgeht".

Mir geht es aber nicht um ein Problemlösungsgeschick für mein Problem. Es interessiert mich einfach ob ihr ähnliche Erfahrungen sammeln musstet? Egal weswegen.

Freue mich aufzahlreiche, begründete Antworten! c:

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Ich wurde einst diskriminiert, ...

Leider ja, aber es grenzte sich auf die Realschulzeit ein. Schlimm waren eigentlich auch noch nicht mal Gleichaltrige oder Lehrer (bis auf eine Lehrerin, der ich aber als Neuntklässler eine "stille Ansage" unterbreitete, ab der Ruhe im Karton war).

Casus Knacksus war, dass viele Eltern Gleichaltriger nicht damit klarkamen, mich als Kind einer jugoslawischen Familie auf der "für Bessere gedachten" Realschule zu sehen. Dass ich in der Hochhaussiedlung und beim Opa groß wurde, gab denen noch zusätzlichen Aufwind. Man bezeichnete meine Familie als angeblich allesamt kriminelle Albaner und Jugoslawen, die Verbindungen in Rocker- und Autoschiebermilieus hätten, ihren Wohlstand in Deutschland über krumme Geschäfte in der "Heimat" finanzieren, semi-legale Geschäfte hierzulande machen und eigentlich permanent dran interessiert sind, Leute abzuzocken, nicht selten auch körperlich ausfällig werden, Einbrüchen und Räubereien nie abgeneigt und irgendwie immer besoffen sind und wenn nicht das, dann mit ellenlanger Schuldenliste in edelsten Bistros und Tavernen "ausgestattet". Nix von alledem hat je gestimmt, ich muss sogar sagen: Der typische "deutsche Jugendliche" aus meiner Schulzeit war mit 15/16 schon voll, während ich zuhause meine erste Flasche Oettinger versucht hatte.

Als meine Noten dann besser waren als die vom selbstbewussten Nachwuchs urdeutscher Familien, hatte ich kein schönes Leben mehr und war solange mitsamt meiner Familie die Zielscheibe oftmals grob verunglimpfender, auf Klischees und übler Nachrede basierender Diffamierungen, bis mein Klassenlehrer der 7./8. Klasse am Elternabend ausrastete nachdem er mitbekam, dass man meinen Opa deswegen wieder mal anmachte. Da ging es dadrum, dass ich bei einer mehrtägigen Skifreizeit nicht mitfahren wollte und es deswegen 15 Euro pro Kind teurer werden würde. Das war Ende 2004. 

Laut einiger - durchaus recht wohlhabender - Eltern der anderen waren natürlich "wieder diese komischen Ausländer, die hier sowieso nix zu suchen haben" Schuld und eine Mutter hetzte offen gegen uns. Dem Lehrer platzte der Kragen, was ich ihm nie vergessen werde, und er diskutierte einige Mütter so sehr an die Wand, dass Tränen flossen. Die Mutter meiner "Kindergartenfreundin" - die auf eine andere Schule ging - hat den Opa auch mal irgendwo verteidigt, als er von der Mutter einer Mitschülerin angepöbelt wurde. 

Nach dieser Aktion seitens dem Lehrer war irgendwie auf einmal Ruhe und ich hatte ein recht geruhsames Leben in dieser Klasse. Die Eltern der anderen mochten mich zwar immer noch nicht, aber sie ließen endlich uns in Ruhe und das war schon mal ein Etappensieg, wie ich damals sagte - weiß ich noch genau.

Aber bis der Lehrer seinem Unmut Luft machte war es echt schlimm und mehr wie einmal geschmacklos. Wohlgemerkt waren meine Mitschüler durch die Bank zwar nicht meine Wellenlinie, aber das Klima war trotz eher winterlichem Tonfall über Jahre hinweg problemlos, normal-zuvorkommend und ich wurde nicht anders oder schlechter behandelt als andere. Ich war keiner der "Coolen", aber andererseits auch keiner, der nach heutiger Definition "gemobbt" wurde. Das muss ich ganz klar sagen - gemobbt wurden andere durchaus, mich ließen sie weitestgehend in Ruhe bzw. fragten mich sogar immer wieder um Rat oder wollten mich als Streitschlichter oder um mit Lehrern zu vermitteln. Nee, das war eigentlich okay - Problematisch waren die Eltern.

Es gab nur ein Mädchen, das bezogen auf mich immer von "diese Viiiiktor" sprach, um irgendeinen ausländischen Akzent zu imitieren, den ich nie hatte und mich damit jahrelang hänselte. Anfangs ärgerte mich das, später war's egal und ich dachte mir ... die hat halt Probleme mit sich selber. Sehe ich mir heute ihren Lebenslauf und ihre Familie mit einem völlig aus dem Ruder geratenen Bruder an, wird mir im Nachgang einiges klar. Aber nee, sonst war's eigentlich okay, wobei ich mir eines als denke: Vielleicht haben sie mich relativ mild behandelt, weil ich größer und stärker war und man wusste, dass meine Familie viel "mit Autos macht" aufgrund vieler KFZ-Berufe und Nähe zu regionalen Autohäusern, mit denen die meisten von uns auf Du und Du sind -----> da gab es teilweise Angst davor, dass wir mit Autoschiebern wirklich was zu tun hätten "die nicht lange fackeln und Leute umlegen" (dieses alte wie blöde Klischee) und weil einer meiner Onkels in einer Motorradgruppe - die eigentlich total friedlich sind; das sind alles ältere Männer, die in ihrer Freizeit mit BMWs und Harleys Ausfahrten zu Sehenswürdigkeiten machen und einmal pro Jahr ein Fest ausrichten, dessen Erlöse an die Kindergärten geht - aktiv war/ist, hieß es, wir seien mit den Rockergruppen befreundet, also sollte man den Jugo besser in Frieden lassen, am Ende holt der noch seine 300 Kumpels und den ganzen Jugoslawen-Clan mit all diesen dicken Autos und sein Opa ist sowieso Übersetzer beim Gericht für Serbo-Kroatisch und kennt die hiesigen Richter gut ... und es gibt Zunder ... und man wusste halt, dass ein enger Freunde von mir - fünf Jahre älter als ich, vor dem hatten sie Respekt - aktiv Thaiboxen macht und Auszeichnungen sammelte wie andere Leute Briefmarken.

Habe mit der Sache inzwischen abgeschlossen, als ich vor einigen Jahren eine damals besonders stark gegen uns hetzende Mutter ganz lässig fragte was sie eigenglich damals gegen uns "Jugos" denn eigentlich hatte.. sie stammelte überfordert was von "semi-kriminellen Albanern und Russen" vor denen sie Angst hatte, dass sie ihre Kiddies verprügeln, in ihr Haus einsteigen und ähnliches.. schon klar, das ganze Klischeedenken halt^^ Ich merkte, dass ich sie tief verletzt und genau da getroffen habe wo es ihr wehtat. War fast eine Genugtuung, seitdem ist das für mich erledigt.

Eine Mutter, die besonders gern intrigierte, habe ich im vor einigen Jahren dann "behindert" indem ich bewusst halb auf dem Gehsteig parkte und sie über die Straße gehen musste, weil da mein ausladendes Schiff namens Opel Omega stand ... ich weiß, es ist Kinderquatsch, so etwas zu machen, aber da konnte ich nicht anders und es war auch echt eine Genugtuung, als sie dann ganz blöd rüber zu mir linste, als ich mit einer guten Bekannten - einer hier sehr angesehenen Frau - vor deren Haus stand und locker plauderte. Da bin ich zu sehr der emotionale Osteuropäer, den so etwas jahrelang in seiner Ehre kränkt. Und diese Frau weiß ganz genau, wie diese lustige Geste mit dem Omega gemeint war.

Vergessen habe ich's nicht, aber inzwischen vergeben; die hatten damals anscheinend so wenig zu tun, dass meine Herkunft ihnen einen Anreiz geboten hat, sich drüber zu amüsieren.

Heute würde ich so etwas nicht mehr machen und allgemein muss ich sagen - ich hege keinen Groll, aber ich habe aus der Realschulzeit zu niemandem mehr Kontakt und will das auch nicht. In der Berufsschule lief das ganz anders, da habe ich noch zahlreiche Kontakte und wir treffen uns alle paar Wochen mal, die meisten wohnen hier noch.

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...kommt drauf an.

Wenn man Markenschuhe hochwertiger, aber nicht als "coole Trend-Brands" bekannter Marken hinzu zieht, dann kann diese Gleichung ("Marke = Qualität") schon aufgehen, ja. Ich etwa trage am liebsten Schuhe von Jomos und Josef Seibel sowie Rieker und habe Hausschuhe von Rohde. Die sind durchweg prima, super verarbeitet und haltbar bei normaler "Belastung" im Alltag.

Wer aber einfach nur teurer gehandelte "coole" Treter, bei denen die Marke und der Aufwand für Promotion mitbezahlt werden müssen, als Referenz hinzu zieht, kann das ganz anders aussehen ----> Schuhe cooler Trendmarken sind wie Kleidungsstücke von ebendiesen meist einfach nur teurer, ohne wirklich von signifikant besserer Machart und edlerer Verarbeitung zu sein wie "was Günstiges".

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Passiert ist schon alles - es gibt Dinge, die kann man sich nur wundern, aber oft geht es noch nicht mal um den Diebstahl einer wertvollen Sache, sondern um den Klau an sich. Kommt auch immer drauf an, wer klaut - ein Profi wagt sich an andere Dinge, während der Jugendliche was stibitzt, das er halt in die Finger kriegt.

Zu meiner Schulzeit, 15-20 Jahre rund ist das her, gab es offiziell die Empfehlung, entweder nicht mit dem Rad zu kommen oder es in extremer Weise zu verrammeln. Da wurden sogar am helllichten Tag Räder geklaut und Schlösser zerstört, man musste extrem aufpassen.

Einem Lehrer kam sogar irgendein altes Winora-Damenrad ohne Gangschaltung und mit hässlichem Kettenschutz abhanden, obwohl gerade dieser Lehrer vorher im Lehrerzimmer, in das ich zufällig reinhorchte in just diesem Moment, erklärt hatte, dass diese alte Karre niemand klaut und er sich das Ding aus der "zu verschenken"-Rubrik des Kleinanzeigers geholt habe.

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Ich bin Opel (Omega) und Ford (Mondeo) gefahren, fuhr auch einen Audi 100 und fahre aktuell seit sieben Jahren einen Mercedes C180. Bis auf den Omega waren alle im Bereich um die 90-122 PS anzusiedeln (Audi 90, Ford 115 und Mercedes 122 PS). Alle wurden in der Regel beim Vertragshändler gewartet, der Mercedes geht seit 2-3 Jahren zum Fordhändler, nachdem die MB-Vertretung leider mehrfach pfuschte und ich kein Vertrauen mehr hatte.

Bei identischen Arbeitsumfängen (Inspektion/Wartung mit Öl 10W-40 und Filter ohne Zusatzarbeiten) komme ich zu folgendem Ergebnis: Am teuersten war bisher selbst unter der Berücksichtigung auf die D-Mark-Preise und 15W-40 Öl beim alten 1989er Audi 100 eindeutig VAG bzw. der Audihändler, gefolgt von Mercedes, Ford und Opel in der Reihenfolge - witzig vor allem deswegen, weil der Omega als Sechszylinderversion mit 3,2 Litern Hubraum und 218 PS mein stärkstes Auto überhaupt war. Bezogen auf Stundensätze und auch Ersatzteilpreise war Opel am günstigsten; Mercedes und Ford waren etwas teurer, Audi auch hier selbst unter Berücksichtigung von D-Mark-Preisen und Inflation der teuerste Anbieter.

Am teuersten in der ganzen Familie war unter dieser Prämisse - Inspektion mit Öl 10W-40 und Filter - übrigens ein Brot-und-Butter-Auto, dem man das nie ansehen würde, dass es so viel Geld verbraucht: Der Mitsubishi Carisma 1,9 DI-D mit 102 PS, den mein Bruder einige Jahre fuhr. Der wurde bei MMC gewartet und produzierte dort schon beim Regelkundendienst horrende Summen, was mit der Grund für den Markenwechsel meines Bruders war. Auch der BMW 523i (E39) meines Großonkels, Baujahr 1996 oder 1997, war bei BMW im Kundendienst teuer, etwa auf Audi-Niveau, und langte mehr zu als Mercedes. Relativ teuer, glaubt man als gar nicht, ist übrigens auch Peugeot -----> ein 406, für den ich mich mal interessiert hatte als Nachfolger meines Audi 100, lag in den Reparatur- und Inspektionspreisen auf noch höherem Niveau als der Audi und ein Lehrer von mir, der einen kompakten 309 fuhr, klagte auch immer über die Spitzenpreise der Peugeot-Talbot-Werkstatt.

Bezogen sind unsere Kosten auf den Großraum Würzburg/Frankfurt ----> klar ist es regional unterschiedlich, aber es ist meiner Ansicht nach tatsächlich so, dass Ford und Opel preiswerter sind, was die Vertragswerkstätten angeht. Da ist man nicht "Premium" und nicht so selbstsicher wie VAG oder BMW und nicht ein aus Tradition teurer Oberklassehersteller wie Mercedes.

Man muss sagen ... auch Benz ist nicht halb so teuer wie der Stammtisch es gern zu sagen pflegt, die Verschleißteile für den C180, die ich bisher brauchte (Bremsen rundherum, diverse Kleinteile) sind sogar angenehm günstig; gerade für ältere Modelle kann man da eigentlich nix sagen - nur die Arbeitspreise bzw. Stundensätze langen ordentlich zu. Ein Kühlerwechsel hätte bei MB 800 Euro gekostet, allen der originale Kühler über 400 ... nur zur Info, der Fordhändler hat die ganze Arbeit inklusive Kühlmittel und einem Nachbaukühler in Erstausrüsterqualität und allem für weniger als 400 erledigt und das genauso gut oder vielleicht sogar gewissenhafter.

Ich werde mich nach diesem C180 trotz Zufriedenheit übrigens von Mercedes verabschieden und wieder einen Ford Mondeo, aber einen der Jahre 2005-2007 kaufen (siehe Anlage), ein gutes Auto zum fairen Preis.

https://www.youtube.com/watch?v=zWbUlZBB17I

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Hallo Daniel!

Auch wenn keiner dir eine Garantie geben kann und niemand weiß, wie lange der noch hält, ist der W202 im Alter eine der besseren Gebrauchtwagen-Alternativen und im Gegensatz zu vielen anderen auch mit 276.000 Kilometern generell durchaus zu empfehlen, wenn der Zustand passt. Das Risiko ist hier berechenbarer als bei vielen anderen Fahrzeugen seiner Zeit. Dass der Wagen in seinem biblischen Alter überhaupt noch existiert, spricht für ihn - wahrscheinlich wurde er relativ normal behandelt und durchweg gewartet.

Der M111 Motor, hier mit 122 PS, ist im Grunde problemlos; im Alter können Kopfdichtungen undicht werden oder auch Luftmassenmesser Ärger machen, ansonsten war's das aber rein auf den Motor bezogen. Undichte Kühler kann es noch geben, ansonsten hat der klassische M111 noch nicht mal auf den Ölverbrauch bezogen ein bekanntes Laster.

Grundsätzliche Schwachstellen der W202-Serie sind defekte ELCODE Schlüssel beim 1998er (ab Mai '97 verbaut), ausgeleierte Spurstangenköpfe alle 80.-90.000 Kilometer, das ölsiffende Differential (wobei das der TÜV nicht als Drama ansieht), Rost und ansonsten rein pflegebedingte bzw. auf schlechte Behandlung, das hohe Fahrzeugalter und Wartungsversäumnisse zurückzuführen sind.

Letztes Jahr hatte ich mit einem C180 zu tun, der nur noch auf drei Zylindern lief - ich habe da ein bisschen nachgehorcht und erfahren, dass nach 18 Jahren Rentnerbesitz ein junger Heizer um die 30 im täglichen Berufsalltag dem Wagen ohne Pflege so sehr Stoff gab, dass der C180 dann nach wenigen Wochen buchstäblich die Schnauze voll gehabt hatte. Solche Schäden sind aber krasse Ausnahmen und wenn doch was dergleichen kommt, haben sie solch eine Vorgeschichte ... ich kenne den W202 sehr gut, so etwas liegt ihm eigentlich fern!

Ein gut gepflegter und regelmäßig gewarteter W202 egal welcher Motorisierung kann auch mit 276.000 Kilometern noch mal so viel schaffen, wenn er nicht durchrostet, weswegen mit den Autos vertraute Personen auch ein noch höherer Kilometerstand nicht abschreckt sofern die "Eckdaten" stimmen. Ich fahre seit Jahren W202 und bin sehr zufrieden (ca. 248.000 Kilometer aktuell), auch C180 Automatik - und der W202 mit der höchsten mir bekannten Laufleistung war ein C280 Automatik von 1994 in diesem "Imperialrot", der mit dem ersten Motor über 550.000 Kilometer auf der Uhr hatte, erste Hand, scheckheftgepflegt, aber zum Schluss durchgerostet. Die Autos waren als Taxi nicht umsonst sehr beliebt.

Ich kann die 202er jedem empfehlen, die einen zuverlässigen und einfachen Wegbegleiter suchen - das Auto mag langweilig aussehen und ist nix für Angeber, aber es ist solide und robust, billig im Unterhalt und bietet für ein so kleines Auto einen absolut bemerkenswerten Fahrkomfort. Man merkt, wie hoch der konstruktive Aufwand war, bei jedem Kilometer.

1500 Euro sind zwar kein Schnäppchen für 276.000 Kilometer und den C180 Automatik, weil der Wert für diese Autos aktuell dank geringer Nachfrage faktisch nicht messbar ist und eher sinkt als steigt, aber wenn der Wagen ein gutes Blech hat und du damit klarkommst, wieso nicht. Ein gutes Indiz sind immer wenige Besitzer älterer Jahrgänge mit geführtem Serviceheft. Hatte erst letztes Jahr mit einem anderen C180 zu tun, 1998er glaube ich, 305000 gelaufen, Vorbesitzer geboren 1937, Scheckheft war übervoll mit MB-Stempeln und wurde sogar erweitert, damit man weiter eintragen konnte - ich wollte den nicht, aber der Kauf bot ein meiner Ansicht nach überschaubares Risiko, technisch war der gut.

Kann dich nur dazu ermutigen, da mal hinzugehen aber nicht allein ... nimm' jemanden mit und lass' dich nicht unter Druck setzen, sondern schlafe eine Nacht drüber. Sicher lässt sich über den Preis reden ... Händler zahlen für solches Alteisen 600 bis 1000 Euro im Einkauf, privat dürften 1100 fair sein, mit Klimaanlage auch 1200.

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Hallo!

Ich baue nur noch auf wenige Marken, d.h. mein Kleiderschrank gleicht sich immer mehr auf deren Bestände an.

Diese sind JAKO, Trigema sowie zum Teil noch (weil sie tolle weiße Longsleeves haben) s.Oliver und Esprit und was Hemden angeht Olymp, Jupiter, Eterna und Marvelis. Bei den Socken benutze ich inzwischen fast nur noch das Modell "Tiago" von Falke, das in Deutschland produziert wird - ich glaube, irgendwo in Hessen oder Nordrhein-Westfalen. Was Hosen angeht, sind die unter verschiedenen "italienisch" klingenden Handelsnamen wie "Luigi Morini" angebotenen Herrenhosen der Firma "Anton Murk" in Ordnung, fair fürs Geld und stoffmäßig sehr angenehm - was Jeans angeht, kann ich nicht mitreden, da ich nur eine einzige habe; die ist von Brühl, auch eine deutsche Firma. Ist nicht billig, aber gut.

Bei Schuhen vertraue ich auf Josef Seibel und Rieker.

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Die Frage ist immer, wer so etwas behauptet. Volksbanken und Sparkassen auf der Suche nach motiviertem Nachwuchs urteilen da sicher ganz anders als irgendein hippes Onlinemagazin für linksgrüne, alternativ und akademisch ausgerichtete Kreise.

Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Aber Bankkaufmann ist sicher nicht der schlechteste Lehrberuf, zumal Umfeld und Verdienst meist ganz gut sind. Außerdem sagt niemand, dass man im erlernten Beruf für immer und ewig tätig ist... ich habe auch einen ganz anderen Beruf erlernt als den, den ich inzwischen ausübe. Von daher - Bankkaufmann ist sicherlich für jemanden, der sich dafür interessiert bzw. die Vorraussetzungen mitbringt, eine Option wert und eine solide Basis für alles, was noch kommt.

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Dunkelblaue Wanderjacke und schwarze Wanderhose - ja

Hallo!

Das kann man schon tragen. Eine Jacke ist da auch was anderes als ein Shirt oder ein Hemd zur schwarzen Hose - das kann durchaus okay aussehen und bei einer Jacke wird oft, gerade wenn es sich um eine Wanderjacke und damit eher FUnktionskleidung handelt, nach anderen Kriterien gemessen als nach "modischen Aspekten".

Solltest du dir dennoch unsicher sein, probierst du das Ganze am besten vor dem Spiegel mal aus oder fragst Freunde/Verwandte/Familienmitglieder, denen du diesbezüglich vertraust, um Rat.

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Gebraucht preiswert zu haben und relativ gut sind SUV-Modelle, die nicht von Premiumherstellern kommen und eher ein Schattendasein fristen. Hier könnte man den Mitsubishi Outlander ab ca. 2006 mit seinen französischen "Kumpels" Citroen C-Crosser und Peugeot 4007 nennen, aber auch den Subaru Forester oder den Honda CR-V, den Opel Antara und den Hyundai Tucson bzw. SantaFé, sind alle relativ ordentlich und mit etwas Glück als gepflegtes Modell ohne Geländeeinsatz zu finden. Ein seltener Zaungast ist der Fiat Freemont. Zu dem kann ich nix sagen, preislich ist er aber oft sehr attraktiv und die Motoren bei Fiat waren immer super.

Oft wurden Midprice SUV Modelle der Importhersteller von älteren Leuten gekauft, die einen hohen Einstieg suchten, aber keinen Golf Plus oder Ähnliches wollten.

Toyota und alle Premiummarken sind viel zu teuer, selbst der Ford Kuga ist aufgrund seiner Beliebtheit kein Schnäppchen. Auch der Suzuki Vitara ist nur bedingt gut, da er Qualitätsprobleme hat ----> da eher noch einen Peugeot.

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Der alte W140 (die dicke S-Klasse von 1991 bis 1998) hatte so etwas ab Werk, die Optik wurde da aber mehr oder weniger durch einen durchgehenden weißen Reflektor unterhalb des Kofferraumdeckels, der auch die beiden Rückfahrleuchten beinhaltete, erzeugt und nicht durch die Leuchteinheiten als Solche. Auf diesem Foto eines frühen 300SD von 1991/92 sieht man das ganz schön.

Aber es könnte auch was mit Heckblenden zu tun haben, die vor allem beim W124 als Limousine und Coupé um 1990 herum sehr beliebt gewesen sind. Unser 230E hatte so etwas auch, gab es in rot/weiß, rot/gelb oder schwarz, je nach Gusto des Kunden. Wer da nicht genau hinsieht, könnte meinen, es handele sich um eine durchgehende Leuchteneinheit. Später gab es das auch für den W202, da sah es aber nicht authentisch aus - nur beim 124er wirkte es wie aus einem Guss, sodass man da schon denken kann, es ist eine einzige Leuchteneinheit. So in etwa wie an diesem frühen 250D in Perlmuttgrau-Metallic kann das aussehen, hier mal ein Beispielfoto..!

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Meist handelt es sich dabei um Gedanken, die zwischen traditionellem Mummenschanz und neumodischen Aspekten wie "Mottoparty" rangieren ... oder, wenn es bei euch um Abendgarderobe geht, um einen rein lokalen Brauch.

Fastnacht/Fasching/Karneval usw. wird überall anders zelebriert, das könnte auch ein Indiz für die regional verschiedenen Gepflogenheiten bezüglich Kleidung sein. Ich kenne auch Gegenden, wo es total egal ist, wie man erscheint oder Mottos wie "je blöder, umso besser" greifen.

Andererseits kommt es bestimmt auch auf den Stellenwert der Sitzung an; eine kleine Dorfprunksitzung in irgendeinem Pfarrheim, wo die Büttenredner und Bänkelsänger nicht selten persönlich auf unterstem Niveau austeilen und das als "Brauchtum" zu verkaufen versuchen und das Auditorium schon nach einer Stunden größtenteils hackedicht ist, hat da sicherlich auch bezüglich der Kleidungswahl einen "burschikoseren" Charakter als eine größere, komplett durchtaktete Hallen-Stadtsitzung mit sehr niveauvollem Programm, das sechs Stunden lang Pointe für Pointe zum "um die Ecke denken" und elegante Tänze im Stil von Rondò Veneziano bietet und ein eher gesetztes Publikum anspricht und wo auch die Honorationen mit dabei sind.

Für den Fall, dass jemand Rondò Veneziano nicht kennt, ist hier mal eine recht erfolgreiche Produktion des Ensembles um G.P. Reverberi, das ich gelegentlich mal doch ganz gern höre. Ich hatte so etwas auf Sitzungen durchaus schon erlebt, was Tanz-Revues zu Musik angeht. Und auch so etwas kann als Fastnacht laufen, je nach Publikum.

https://www.youtube.com/watch?v=XrelDSu8voA

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Ich war selbst ein Opfer solcher Verballhornung und wurde zur Realschule von ein paar Mädchen, die sich gern über meine Herkunft lustig machten, "diese Viktor" genannt statt einfach "der Viktor". Sie wollten damit wohl einen ausländischen Akzent, den ich aber so extrem gar nicht habe, aufs Korn nehmen und mich ärgern. Höre es noch vor mir -----> "diiiiiiiese Viiiiiktor". Wurde gern auch in dem Kontext genannt, dass die mir Dinge nachsagten, die gar nicht stimmten; ein Satz war: "Diiiiiiese Viiiiiktor hat in diiiie Buuuus geraaauucht". Ich habe bis heute in irgendeinem Bus gequalmt, nur zur Info.

Daher würde ich sagen, meist ist es ein Stilmittel um Leute zu ärgern und zur Weißglut zu treiben. Wenn es aber ausländische, unbekannte Namen sind oder aber Doppelnamen, die was von einem Zungenbrecher haben (Kramp-Karrenbauer nur zum Beispiel spricht sich auch nicht soooo leicht wie von mir aus Schmidt oder Lehmann), kann es auch durchaus passieren, dass da Unwissenheit dahinter steckt und man es nicht richtig weiß, daher ins Stocken gerät.

Man muss da immer aufpassen, aber man kann in die Menschen leider nicht hineinschauen.

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Da kann ich mich kaum entscheiden; lass' mich so antworten -----> der ganze Film "Pappa ante Portas" ist eine Ansammlung skurriler und deswegen unfassbar guter Zitate und Anspielungen von "mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein" bis hin zum Drögel-Riegel, den Klobürstenverkäuferin (wo man zunächst mal meint, das seien Zeugen Jehovas), den Mielke-Schwestern ("Brigitte, kommst du mal...?!), dem Kommentar "mein Kind sitzt und spricht" über seinen 16-jährigen Sohn Dieter und natürlich Hedwig und Helmut im Zug ("wir ergänzen uns nur sehr gut - ich freue mich immer, wenn Hedwig was besser weiß").

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Das ist definitiv die äußere Hälfte eines linken Rücklichts des BMW 5er (E34 Serie) aus den Baujahren 1987 bis 1996 (Limousine). Schwarze Rückleuchten gab es für den E34 ausschließlich von Hella und ab etwa Mitte 1988. War damals sehr modern, das hat man in den 90ern oft gesehen - meist in der Tat an E34, Mercedes 190er und W124, Golf 2/Passat 35i und Audi 80 (B3 Baureihe).

Oben ist der Blinker, außen die Bremsleuchte, innen das Schlusslicht. Die zweite Hälfte des Rücklichts - hier nicht vorhanden, im Original sah das so aus; beinhaltet den Rückfahrscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte.

Würde das Ding mal bei Ebay-Kleinanzeigen inserieren. Da die schwarzen Rückleuchten für den E34 - ich meine nicht irgendwelchen lasierten Billigschrott ohne ABE, den es bei jedem Ebay-Händler gibt - heute neu nicht mehr zu bekommen sind und die Tuninggemeinde immer Nachschub braucht und sei es zum "Horten" für schlechtere Zeiten - ich kenn's von meiner Mercedes-Affinität - findet sich bestimmt jemand.

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Hallo Johanna!

Was ich jetzt schreibe beruht auf Erfahrungen, die ich über die Jahre in Beruf und Privatleben gemacht habe/machen durfte/musste ----> wie man das auch immer sieht.

Intellektuelle Menschen, die wirklich intellektuell sind und nicht nur "auf intellektuell machen" (was man erkennt, wenn man sich mit ihnen befasst und/oder sie über eine gewisse Zeit erlebt), sind in der Regel durchaus intelligent. Ein typischer "Intellektueller" im klassischen Sinne benötigt eine gewisse Intelligenz, um überhaupt den Zugang zu "intellektuellen" Werten wie Kultur, Journalismus, Literatur oder Musik finden zu können; ein aufgesetzter Intellektueller biedert sich nur an und adaptiert oder zitiert oder gehört gezwungenermaßen etwa in der Familie oder Schule einer intellektuellen Gesellschaft an, die er nachäfft, sei es unbewusst oder um dabei zu sein.

Denn "Intellektuelle" sondern sich häufig ab und stufen Leute in Kategorien ein bzw. als weniger intellektuell und damit schlechter als sie usw. - es gibt dahingehend weit mehr Intellektuelle, die sich für besser halten als alle anderen, total intolerant gegenüber in jedweder Art und sei es was den Musikgeschmack angeht (habe ich alles schon erlebt) oder bezogen auf die Frage Raucher/Nichtraucher Andersdenkenden sind und doch auf der anderen Seite linksgrüne Phrasen über Toleranz und Menschlichkeit dreschen als Intellektuelle, die zugänglich sind, sich überzeugen lassen und anderen Gesinnungen auch einen gewissen ihnen zustehenden Wert/Respekt zubilligen. Und Letztere sind für mich keine klassischen "Intellektuellen".

Dahingehend, um das zu vertiefen, gibt es auch sehr intelligente Menschen, die vom Typ her absolut nicht intellektuell sind, sondern eher volkstümlich und gemütlich, ohne aber gängige, mit Volkstümelei oft in einem Atemzug genannte (und oft genug ja leider auch zutreffende) Vorurteile wie Dümmlichkeit, Engstirnigkeit (wie war das mit Luther, der die Einwohner irgendeines Dorfs als Kreuzköpfe beschimpft haben soll?) oder Bigotterie zu erfüllen.

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Hallo!

Oft ist das schlicht charakterbedingt - so, wie es auch üble Schreihälse gibt, die keinerlei Geduld haben und für die Empathie und Höflichkeit Fremdworte zu sein scheinen, gibt es eben auch sensible, emotionale Menschen.

Man kann nicht einfach so raus aus seiner Haut. Meist machen das nur die Erfahrungen, dass man mit den Jahren ruhiger und gelassener wird: Je mehr man erlebt hat, umso "gediegener" wird man eines Tages ... nur erzwingen kann man es nicht, das muss man einfach auf sich zukommen lassen.

Es ist aber schon ein ganz großer und auch wichtiger Schritt sich selbst so anzunehmen, wie man ist und mit seinem Charakter nicht zu hadern, denn genau so züchtet man sich nennenswerte und ggf. sogar über längere Zeitfenster belastende psychische Probleme heran.

Versuche einfach dich anzunehmen, wie du bist und auch die Mitmenschen, von denen du weißt, dass sie dir nicht gut tun, auf die lange Bank zu schieben, sofern du nicht auf sie angewiesen bist. Nach dem Motto ------> links rein, rechts raus. Fällt oft schwer, aber es ist hilfreich.

Hoffe ich konnte dir helfen!

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Hallo!

Ich würde mal sagen: Autos. Denn mobil sein kannst du sowohl mit einem alten Ford-Fiesta für 150 Euro mit einem Jahr Rest-TÜV und starken Gebrauchsspuren als auch mit einem Boliden in Millionenhöhe. Am Ende sind das doch alles nur fahrbare Untersätze, die einen trocken von A nach B bringen. Hier mal eine lustige Werbung vom 1987er Fiesta, den ich damit meine.

https://www.youtube.com/watch?v=dgWmX55lD2E

Häuser sind - denkt man als gar nicht - bzw. Wohneigentum ist auch ein Thema für sich. Ich weiß von alten, sanierungsbedürftigen, lückenhaft ausgestatteten, veralteten aber für Anspruchslose gerade noch so bewohnbaren Burgen in alten Innenstädten für 10.000 Euro, aber man kann ja auch einen luxuriösen Hochhauskomplex in Milliardenhöhe bauen oder bewohnen...

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Ja

Hallo!

Normalerweise ist das Bauchgefühl schon eine gute Aussage -----> und wenn du wirklich Lust hast und spürst, dass du noch was zu geben hast, dann ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Kannte auch jemanden, der nach schwerer Krankheit so einen "Selbsttest" wagte -----> alle rieten ihm ab, er selber zog es durch und hat es gepackt, steht wieder mitten im Leben und ist inzwischen ein erfolgreicher, angesehener Geschäftsmann. Noch vor 10 Jahren sagte man, der würde es auch nicht mehr packen...

Maßgebend ist dein Gefühhl ----> wenn du denkst, in dieser Werkstätte nicht mehr gut aufgehoben zu sein, solltest du die Konsequenz ziehen und das Herz macht dir nix vor.

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Hallo Tanja!

Womöglich ist er einfach geistig zurückgeblieben und entwicklungsverzögert, weswegen sich sein Leben deswegen im Delta zwischen lauter Musik, wenig Arbeit und schwacher Leistungsfähigkeit abspielt. Auf andere kann das möglicherweise wie ein unreifes, lustloses und nicht motiviertes Handeln aussehen. Du hast dir die Frage...

der noch unterentwickelt ist

...mit diesen Worten im Grunde schon selbst beantwortet. Dieser Mensch scheint nicht altersgemäß entwickelt bzw. etwas einfach strukturiert zu sein und daher den Anforderungen des Arbeitsmarkts eben nicht zu genügen bzw. ist dort nicht vermittelbar (das muss ja über ein Gutachten auch eingestuft werden, denn einfach ohne Grund oder aus Witz kommt niemand in eine solche Werkstätte, die begrenzte Platzkapazitäten hat und nicht jeden aufnehmen kann), sodass er sich in dieser Werkstätte für Menschen mit Behinderungen zu verdingen hat. Eventuell ist er geistig/emotional so zurückgeblieben, dass ihm nur 90 Minuten am Tag zugemutet werden können.

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Verständnis / Unverständnis für Eltern, die Geschlechtsumwandlung ihres Kindes nicht verstehen?

Eine ehemalige Klassenkameradin von mir hat schon lange mit dem Gedanken gespielt, das Geschlecht umzuwandeln. Sie hat nun mit ihrer Testosteronkur - oder wie man das nennt - begonnen. Sie bekommt nun also männliche Hormone verabreicht.

Ihre Eltern sehen das eher skeptisch. Sie haben Angst, dass ihr Kind aus einem bloßen Bauchgefühl heraus entscheidet. Schon länger wollte das Mädchen mit einem männlichen Namen angesprochen werden, was die Eltern nicht gemacht haben, da es nunmal nicht der Name ihres Kindes ist. "Du bist auf den Namen getauft, warum sollten wir dich anders nennen?"

Das Mädchen/Junge hat fast sämtlichen Kontakt zu ihnen Eltern getrennt. Sie wirft ihnen Intoleranz, Reaktionäres Denken und Diskriminierung vor.

Ich persönlich finde das zu hart. Ich kann mich in die Eltern durchaus reinversetzen. Ich ziehe ein Kind groß, gebe ihr einen Namen, liebe sie, mache alles für sie und plötzlich kommt meine geliebte Tochter an: "Ich werde zum Mann! Entweder Du akzeptierst das oder wir sehen uns nie wieder!" Ich kann auch die Sorgen der Eltern nachvollziehen. Eine Geschlechtsumwandlung ist schließlich nicht mehr rückgängig zu machen.

Aber das Mädchen geht da eher mit dem Holzhammer vor: Entweder man ist für sie oder man ist gegen sie. Entweder man akzeptiert Transsexualität vollumfänglich oder man ist diskriminierend!

Ich persönlich kann es mir auch noch nicht richtig vorstellen. Dass dann das Mädchen, dass ich aus meiner Schulzeit gekannt habe, plötzlich nicht mehr da ist. Als ob sie tot wäre. Das Mädchen mit dem ich früher so viel gelacht habe, gibt es dann nicht mehr! Für mich wird sie immer die kleine bleiben.

Auf der anderen Seite kann ich auch das Mädchen verstehen, die vielleicht so sehr von ihrer Sache überzeugen ist, dass sie keinerlei Verständnis für Zweifel und Ängste hat und einfach nur Unterstützung möchte.

Wie denkt ihr über dieses äußerst komplexe Thema?

Es gibt bestimmt auch einige, die schreiben: "Ach, solange das Mädchen glücklich ist..." Aber ich finde, dass ist zu kurz gegriffen; zu oberflächlich. Bedenkt: Für das Mädchen wird ein Traum wahr. Für die Eltern stirbt eine Tochter.

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Ich persönlich finde das zu hart. Ich kann mich in die Eltern durchaus reinversetzen. Ich ziehe ein Kind groß, gebe ihr einen Namen, liebe sie, mache alles für sie und plötzlich kommt meine geliebte Tochter an: "Ich werde zum Mann! Entweder Du akzeptierst das oder wir sehen uns nie wieder!" Ich kann auch die Sorgen der Eltern nachvollziehen. Eine Geschlechtsumwandlung ist schließlich nicht mehr rückgängig zu machen.

Aus dieser Sicht kann man das tatsächlich verstehen - rein menschlich ist das ein großer Schritt und wenn ich jetzt "ehemalige Mitschülerin" lese gehe ich bei dir von einer ca. 18-22-jährigen Person aus, wo man tatsächlich bisweilen durchaus auch von Kurzschluss- und Momenthandlungen ausgehen kann - wenn auch nicht auf dieser Ebene, denn so etwas ist lang überlegt und geschieht nicht, weil es cool ist und Fun macht und le dernier cri ist. Ganz im Gegenteil.

Ich habe so einen ähnlichen Fall miterlebt, wo der Vater zweier etwa Gleichaltriger sich mit weit über 50 dazu entschloss, als Frau weiter zu erleben. Habe die ganze Story über drei Jahre hinweg von Outing bis Umwandlung von A bis Z als Freund miterlebt und muss sagen ----> ja, das war nicht ohne und ein Trauma für die Kinder, die damals 15 und 18 waren, sehr schwer und eines hat den Kontakt in der Tat abgebrochen, ging in Jugendhilfe und zog weg zum Abimachen und Studieren, weil es nicht mehr zum Aushalten gewesen sein muss rein psychisch. Die Ehe ging auch kaputt, die Frau ging in Psychologische Behandlung und fühlte sich um 35 Jahre ihres Lebens betrogen, nachdem er gesagt hat, er habe sich schon immer als Frau gefühlt und nur wegen den Eltern zuliebe geheiratet - und gewartet bis die ELtern tot sind, damit er freie Fahrt hat (siehe bei dir; so etwas bringt Eltern aus dem Konzept).

So etwas macht einfach nur fertig; man gewöhnt sich an jemanden, den man liebt und dann passiert so etwas. Auch für mich war es anfangs sehr schwer, nicht mehr "den Klaus" zu erleben, den ich schon als Grundschüler gekannt habe, sondern eine Frau, die dem Klaus entfernt ähnlich sah, aber eben keine biologische Frau ist und eine Person, die ich weder als Klaus ansehen kann noch als die Frau, die sie jetzt sein und mit aller Gewalt darstellen möchte! Ich habe das dann ausgeblendet, weil ich Klaus nett fand und ihn auch als Frau anfangs immer noch schätzte, bis er es übertrieb und sich so (sorry, dass ich den Ausdruck gebrauchen tue) "tuntig" aufführte, dass ich mir wie in einer Freakshow vorkam und dachte, da sitzt mir Schlitzies Urenkel gegenüber. Es war echt gruselig zum Schluss, aber das gab sich erst mit den Jahren. Anfangs habe ich eigentlich keinen Unterschied gemacht, ob es "der Klaus" war oder jetzt diese Frau, auch wenn es zunächst nicht einfach war.

Das ist alles dennoch rein menschlich und verunsichert Gemüt, Gefühl und Gedanken, stellt alles auf eine harte Probe und ja, ich kann die Tochter mit der ich noch immer Kontakt habe, durchaus verstehen, wenn sie mit der Person, die mal ihr Vater war heute nix mehr zu tun haben will. Vor allem kam das da so sukzessive über Nacht und es war wohl ein Riesenschock, den Vater in einem Frauenkleid vor dem Spiegel posierend zu sehen, wie er seine Stimme hoch presst und erklärt, er will jetzt eine Frau sein und wenn er seinen Namen als Mann hört, gibt es Ärger und er weiß schon, wie er jetzt heißen will. Ich kann das echt verstehen, da bricht halt einfach eine Welt zusammen und so wird es auch hier für die Eltern deiner Bekannten gewesen sein. Das ist wie bei einem Menschen, der mit Lebenslügen groß wird und mit Ende 20 erfährt, dass vieles halt doch anders lief wie es ihm erklärt worden ist. Da bricht eine ganze Welt zusammen.

Mein Bruder meinte damals - der kannte "den Klaus" auch schon immer - dass er einerseits die Freude zur Selbstverwirklichung teile und das strikte Durchziehen der Mission bewundert habe, es aber trotzdem in dem Falle total egoistisch sei gegenüber Familie und Kindern, die eine Vaterfigur gebraucht hätten - vor allem in der Pubertät. Grosso modo kann ich ihm zustimmen.

Mit Kleinmut oder Provinzdenken oder Rückständigkeit hat das wenig zu tun, selbst wenn der angeblich ach so toleranten Linksgrün-Multikulti-Gesellschaft alle dann "ja, aaaaber..." schreien und mit dem Fuß stampfen und nüchterne Gedanken verunglimpfen ohne dass jemand eine Ahnung hat und das schon mal durchgemacht oder live mit erlebt hat -----> man muss erst mal so eine Lage selber erlebt haben um dazu was sagen zu können!

Wahrscheinlich braucht so etwas einfach Zeit und wurde hier auf eine rhetorisch unglückliche Weise gemacht; die Eltern fühlten sich wohl vor den Kopf gestoßen und haben deswegen so reagiert. Mit der Zeit, so sagt man, wird aus Gras Milch und dann sieht es hier vielleicht wieder ganz anders aus.

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Teilweise soll diese Form der "Isolierung" dabei behilflich sein, die Pralinen zu "konservieren". Das betrifft vor allem Schnapspralinen bzw. anderweitig flüssig Gefülltes, es soll wohl ein Auslaufen verhindert werden. Die "edle Optik" spielt sicher auch mit rein.

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Ich denke, das hat etwas mit dem "Jugendwahn" zu tun, den es früher so noch nicht gab: Lockere Kleidung, die eigentlich ungepflegt ist, wenn man nachdenkt steht heute anscheinend für einen jugendlichen, dynamischen, sportlichen und "coolen" Auftritt - und den hatten die Leute früher scheinbar einfach nicht nötig!

Weiters dürfte es daran liegen, dass die Generation der "Babyboomer" alles anders machen wollte als die bieder wirkenden eigenen Eltern und das eben auch auf die Wahl der Kleidung bezogen hat. Da gilt alles Förmliche als überholt, man geht sogar mit Jeans ins Konzert und Theater ... aber ich habe seit einiger Zeit beobachtet, dass gerade Leute in meinem Alter (bin ein 1990er) wieder auf den Trichter kommen und es klassischer angehen bzw. es eher die "Best Ager" sind, die modisch aus der Reihe tanzen und negative Akzente setzen, indem sie völlig unpassend sogar zu exklusiven Anlässen erscheinen.

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Guten Morgen!

Was heißt Modesünde - ich schäme mich dafür nicht. Die Zeit war damals halt so und es war fast Standard, so rumzulaufen und andere aus meiner Klasse waren seinerzeit deutlich geschmacksbefreiter angezogen. Aber es war im Rückblick vermutlich ein hellgrauer Anzug, den ich auf einem Klassenfoto der Oberstufe und bei irgendeinem "höheren Anlass" der Schule trug, mit einem weißen Hemd. Ich sah ziemlich gezwungen aus, wohl sah das aus wie ein Versicherungsvertreter in der Freizeit oder so irgendwie. Aber man hat sich halt gebeugt. Diesen Anzug hat einer meiner Onkels so Ende der 80er für 400 D-Mark beim örtlichen Modehaus gekauft, ehe er nach zweimaligem Tragen merkte dass ihm die Farbe eigentlich nicht steht. Also erbte ich den Anzug --------> die Jacke dazu habe ich heute noch und er passt noch immer, aber sie ist inzwischen eher ein provisorischer "Überzug", der im Kofferraum meines Wagens liegt.

Ansonsten gäbe es noch was, das mir spontan einfiel und das vielleicht keine Modesünde ist, aber doch recht kurios. Das war in der Zeit, als ich einen Gipsfuß hatte und eine Jogginghose trug - muss ca. 2014 gewesen sein. Ich muss ausholen: Das war die Saison, in der diese schwarzen, dunkelblauen oder pastellfarbigen Chinos mit weißen Seitenstreifen in Mode kamen - und ich trug eine gerade geschnittene Jogginghose aus festerem Jersey mit weißem Seitenstreifen. Sie war nicht weit, aber bequem. Meine damalige Freundin - jetzt wieder Freundin/PArtnerin - wollte noch schnell in den Edeka und ich wollte mit. Sie sagte, dass sie es nicht akzeptiert, wenn ich in einer Jogginghose aus dem Haus gehe, ich konterte mit dem Gips und sie hatte ein Einsehen, aber sie war der Meinung, das geht auch besser und ich sollte trotzdem zumindest außerhalb der Wohnung eine andere Hose tragen. Nachdem die Alltagshosen fast durchweg in der Wäsche waren und ich in irgendeine anzuprobierende Hose mit dem Gips nicht kam, hat sie überlegt und gesagt, sie probiert jetzt mal was - und zog eine Hose hervor, die sie sich erst im Village oder wo gekauft hatte: War die Kopie meiner Jogginghose, nur als Chino, aus ähnlichem weichem Stoff. Sie hat sich diese Hose dann angezogen und gesagt, die "pinrollt" sie jetzt und das wolle sie auch bei meiner Jogginghose machen.. dann war es im Grunde Partnerlook und das Beste war, wir hatten dazu beide auch mehr "aus Witz" (wenn schon, denn schon^^) identische Oberteile angezogen - das dunkelblaue Jeanshemd, sie hat es für Frauen und ich für Männer, ist ansonsten das selbe Modell der selben Firma. War ganz witzig, aber auf eine "gepinrollte" Jogginghose muss man auch erst mal kommen. Ich habe das seitdem nie mehr getragen und wäre auf diese Idee nie gekommen.

Musikalisch gibt's Paola Felix mit "Mode" ... mehr ist mir dazu nicht eingefallen. Sicher ein biederes Lied, aber irgendwie nett.

https://www.youtube.com/watch?v=dnmOITKvre8

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Für mich sind Unehrlichkeit, Eifersucht, Aggressivität, fehlende Bereitschaft sich an harmlose Regeln zu halten, ein chronisch unfreundlicher, rüpelhafter Umgangston mit Hang zur Beleidigung ohne Grund, aber auch "Kontrollsucht" oder ein Hang zu körperlicher Gewalt sowie extreme Ungepflegtheit, die chronisch fehlende Einsicht eigener Fehler und völliges Desinteresse an der Umwelt solche Beziehungskiller (bin m, 29).

Meist liegt es aber an beiden und viele Trennungen wären eigentlich absolut vermeidbar gewesen, wenn man mal mit'nander geredet hätte auf einem "Niveau" von dem man meinen sollte, dass es Erwachsene drauf haben sollten!

Aber es kann sein, dass manche sich in einer Art Abhängigkeitsverhältnis von ihrem Partner befinden und der Meinung sind, besser so jemand mit dem es nur Spökes und Terz gibt als allein zu sein. So etwas habe ich selbst in meinem Freundeskreis auch schon erlebt. Oder der Partner übt in irgendeiner Weise Druck aus. Meist sind Typen mit sehr üblen Charaktereigenschaften durchaus nicht unintelligent und auch nicht von gestern und wissen, wie sie es verstehen müssen. Das ist ja das Traurige dabei.

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Gut

Ist ganz hübsch, aber für den Alltag braucht man schon gewisses ich sag mal "Standing", um so etwas anzuziehen etwa im Büro! Ich kenne zwar eine Frau um die 40, die so etwas macht und allgemein einen etwas eigenwilligen aber coolen Style hat - der nimmt man so etwas ab, weil es authentisch ist und man sie auch nur so kennt :)

Aber einfach mal so dieses Kleid im Alltag tragen ... ich weiß nicht. Letzten Endes ist das so cool, dass es eher was für die Freizeit und ein bestimmtes Event ist, an dem das Kleid einfach total gut passt und den richtigen "Look" dafür darstellt :)

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Viel steht und fällt mit der Arbeitshaltung und möglicherweise liegt es bei dir einfach an einer zu passiven und zu "soften" Ansicht der Dinge: Dir fehlt das Interesse, dir fehlt der Antrieb, dir fehlt womöglich auch eine Perspektive. Ist in der Jugend nix soweit außergewöhnliches!

Vielleicht hilft es dir aber, wenn du dir Ziele setzt, etwa beruflicher Natur - und dir einredest, dass gute Noten und gute Arbeitsergebnisse in der Schule und die darin investierte Mühe dir dabei behilflich sein können, diese Ziele eines Tages auch zu erreichen.

Jeder Erfolg in der Schule schafft zudem mehr Selbstwertgefühl und hilft dahingehend auch dabei, ins Visier genommene Ziele umso kraftvoller zu erreichen.

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Musikalisch haben sie in etwa die selben Fans begeistert und das in der selben Zeitspanne. Oft traten sie auch in den selben ZDF-Shows etwa mit Rainer Holbe oder Ilja Richter oder Dieter-Thomas Heck auf.

Textlich bzw. grundthematisch waren sie sich oft näher als gedacht, außer dass Udo Jürgens das Ganze moderner, frecher und intellektueller aufzog als Peter Alexander, dessen ernste Milieustudien wie "Pedro" oder "Die Firma" immer noch wie volkstümliche, zum einmütigen Mitschunkeln gedachte Schlager für Oma und Opa klangen.

https://www.youtube.com/watch?v=GjFIZmObVD4

Klar war Udo Jürgens stets der modernere, agile Gegenentwurf zum behäbigen Peter Alexander, aber am Ende erreichten sie oft die selben Fans - so ist es auch bei mir. Wer damals Musik hörte, kam an Udo und Peter nicht vorbei und war oft auch noch Fan von Roger Whittaker, Roland Kaiser, Heino, James Last und Karel Gott.

Es gab bis in die 90er hinein eben noch keine "Oldieparaden" und keine "Klassiker", da die heutigen Oldies damals einfach zehn Jahre alte Gassenhauer waren und "Oldies" im eigentlichen Sinne oft kriegsmäßig konnotiert und daher verpönt waren - man hatte eigentlich nur die Wahl, aktuelle Musik oder gleich Klassisches zu hören.

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Ich kenne jemanden, der bei einem 1998er BMW 318i E46 beim BMW-Händler rund 1100 Euro für die neue Kopfdichtung bezahlt hat, ist aber schon einige Jahre her. Mit BMW-Tarif wäre das okay, freie Betriebe kriegen das für 700 bis 800 Euro auch schon hin.

Wenn sich ein Meister da nicht hin traut, spricht das - zumindest bei einer solchen Routinegeschichte - nach meinem Dafürhalten nicht für eine besonders seriöse Werkstätte. So etwas ist nur verständlich, wenn man etwa eine komplizierte Sache an einem Mercedes bei einem Ford-Händler in Auftrag geben will und dieser benötigtes Spezialwerkzeug nicht hat.

Ich würde erst mal eine ausreichend qualifizierte Werkstatt aufsuchen, die sagen, was genau Sache ist und was das kosten wird. Das ist besser als jeder Feld-Wald-und-Wiesen-Mechaniker, der "vermutet" und eine Reparatur dann sogar noch ausschlägt.

Bei einem Haarriss im Motorblock wäre im Grunde ein neuer Motor fällig - bei einem 18 Jahre alten Gebrauchtwagen ist das ein Kapitel für sich. Da muss man klären, ob sich das noch lohnt. Ansonsten sind durchgebrannte Kopfdichtungen eine alte BMW-Schwäche.

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Hallo Tanja!

Generell sind Kleider schon für die Arbeitswelt geeignet, sofern sie weder rücken- noch schulterfrei sind und auch nicht irgendwie tief ausgeschnitten und kurz. Ein gutes Zeichen wäre eigene Unsicherheit: Wenn man sich nicht im Klaren darüber ist, ob dieses oder jenes Kleid für die Arbeit geeignet sei, sollte man es lieber ausschließlich in der Freizeit tragen.

Wenn ein Kleid keine Ärmel hat, würde ich etwas drüber ziehen, ein Bolerojäckchen oder Ähnliches oder eine Strickweste - auch damit man nicht friert.

Recht gut für die Arbeit/das Büro geeignet sind diese Hemdblusenkleider, die es kurzärmlig oder langärmlig gibt. Aktuell kann man im Januar eigentlich beides tragen, denkbar ist es unter einer Weste oder, was auch durchaus cool aussieht, wäre das kurzärmlige Hemdblusenkleid über einem weißen Langarm-Shirt eine Option. Dazu eine schöne Leggings oder dickere Strumpfhose plus Stiefel -----> passt gut und eckt nicht an, kommt auch deinem Hinweis auf "normale Kleider" am nächsten!

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Hallo!

Ich würde sagen, dass das normal ist. Mein Bruder zahlte anfänglich für seinen 1989er Audi 80 mit 90 PS und rund 18.000 eingetragenen Jahreskilometern sowie ohne Garage eine ähnliche Summe, als er mit Schadenklasse 0,5 anfing. Ich glaube, im Monat waren das bei der R+V Versicherung inklusive Schutzbrief und Steuer ca.140 Euro für den ollen Audi - und nur Haftpflicht. Gerade bei der Kombi "Fahranfänger plus recht gehobenes, älteres und bei Fahranfängern aufgrund niedriger Gebrauchtwagenpreise beliebtes, daher tendenziell eher in Unfälle verwickeltes Auto einer deutschen Premiummarke" wie deinem Mercedes SLK ist das eigentlich kein besonders verwundernswerter Versicherungsbetrag.

Wenn er dir als zu hoch erscheint, solltest du jedoch die Unterlagen durchsehen und mit deinem Berater Kontakt aufnehmen. Eventuell wurde da nicht alles berücksichtigt. Von der Logik her könnte das aber hinkommen, wenn man mit 18 Jahren anfängt. Fragen kostet aber nix und dafür sind die Berater ja da!

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Obwohl dieser Wagen in der Tat ähnlich wie der legendäre Opel Omega B V8 faszinierend und eine Klasse für sich ist: Lass' es sein! Ich rate davon nur ab - der Passat W8 war schon als Neuwagen grenzwertig und ist zu Recht komplett gefloppt. Der W8 war 2001 als Alternative in der Oberklasse geplant und kostete neu ohne Extras über 80.000 D-Mark -----> und das setzt sich in der Unterhaltung fort.

Heute ist das Auto dank der ins Land gezogenen Jahre, der um die Jahrtausendwende allgemein grenzwertigen VW-"Qualität" (muss man sich das geben?) und teurer W8-spezifischer Ersatzteile sowie dem hohen Spritverbrauch und der wartungsintensiven Technik erst recht nur hartgesottenen VAG-Liebhabern zu empfehlen. Durch den hohen Wertverlust kam der W8 auch sehr schnell in falsche Hände, die zwar die Raten gerade so abbezahlen konnten, danach aber keine Kohle mehr für fachgerechte Wartung und Reparatur hatten.

Da ist eine E-Klasse mit Sechszylindermotor aus heutiger Sicht - nicht, weil ich selber Mercedes fahre, sondern weil man hier auch immer wieder komplett durchgehend scheckheftgepflegte Opa-Autos kriegt und anders als beim 5er-BMW kaum Tuning-Müll im Umlauf ist, da die E-Klasse als Tuning-Objekt dank des Altherren-Images trotz einer Vielzahl von Teilen à la Lorinser, AMG oder Carlsson einfach nicht beliebt ist - summa sumarum das deutlich risikolosere Geschäft.

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Hallo!

Hatte schon damit gerechnet, dass die Lobhudelei auf den W124 und den 190er auch hier allenthalben aufkommt, aber das ist alles kalter Kaffee: Die Dinger rosten auch wie blöd (das dürfen sie aber auf ihr Alter bezogen), sind weniger sparsam, unsicherer, meist sehr karg ausgestattet und inzwischen viel zu teuer. Vor 15 Jahren konnte man so etwas empfehlen, inzwischen sind die Preise derart abgehoben und der Bestand ist meist so "durchgefault" und zusammengelutscht, dass meist von "Schrott zu Höchstpreisen" die Rede ist und die Anbieter sich noch wundern, warum niemand den "letzten echten Benz" haben will.

Bin in der Alt-Mercedes-Szene recht aktiv, kenne den lokalen Bestand fast komplett, weiß immer wo einer grad zu verkaufen ist und meistens sind die 124er und 190er, die ich weiß, wirklich noch nicht mal einen Besichtigungstermin wert - und trotzdem teuer; wie gesagt, die Leute wundern sich dann noch, warum das "Liebhaberauto", das mit dem obligatorischen Satz "braucht bisschen Kosmetik" angeboten wird, niemand haben will und die "Kenner", die man sich wünscht, woanders einen Besseren für erheblich weniger Geld kaufen.

Ich rate im Vergleich aber zum Mercedes W202, den ich selbst besitze: Ich fahre den C180 seit genau fast sieben Jahren, habe ihn damals vom Vorführwagenkäufer gekauft und bislang rund 65000 Kilometer damit abgespult. Ein Alltagsauto, brav und unauffällig, aber erste Klasse in Sachen Haltbarkeit. Was soll ich sagen? Ich bin nie günstiger, zuverlässiger und besser Auto gefahren!

Typische Schwachstellen sind Rost, die Kopfdichtung und die Spurstangenköpfe, die so alle ca. 80-90000 Kilometer ausleiern. Bei höheren Laufleistungen können Hydrostößel tickern, die Kopfdichtung kann ab im Schnitt 200.000 Kilometer undicht werden, was sich in Wasserverlust äußert. Den ggf. problematischen, bei meinem schon gewechselten Luftmassenmesser ab Ende 1996 hat dieses Auto noch nicht, dafür macht das Zündschloss bei früheren Modellen bis 1997 gern mal Terz ----> es klemmt und hackelt gern, bis es nicht mehr geht bzw. der Schlüssel nicht mehr abgezogen werden kann. Dafür hat die Mopf 2 ab Mai 1997 den ELCODE-Schlüssel, der nach durchschnittlich 15 Jahren einfach so ohne Vorwarnung kaputtgeht; Ersatz kostet 300 Euro und ist nur bei Mercedes zu haben.

Das Differenzial sifft gern in unbedenklichem Maße Öl ----> der TÜV schreibt's auf, ist aber kein problematischer Mangel. Man muss aber sagen: Wer sich mit den Dingern auskennt hält ein trockenes Differenzial für "viel zu trocken", zumal es dann auch rostet, wenn es trocken ist. Hatte erst neulich einen 202er C180 Esprit von '99 auf der Hebebühne ----> Differenzial staubtrocken, das ist sehr untypisch für einen W202. Ansonsten war's das ziemlich, das meiste ist schlicht auf das Alter oder auch versäumte Wartungsintervalle zurückzuführen.

Die Fünfgangautomatik habe ich selbst, die ist mit etwas Wartung und ATF-Wechseln schon in Ordnung - da wurden nur vereinzelte Schäden in der Garantiezeit massiv überbewertet, weil die Kunden bei Mercedes sehr anspruchsvoll waren, es Fehler vorher nicht in dem Ausmaß gab und die Taxifahrer sowieso immer was zu meckern haben - die haben auch den 124er anfangs gehasst, den heute alle ach so in den Himmel heben (wir hatten auch einen 124er - ein schlimmer Roster, keinen Deut besser als etwa von Ford Scorpio, wenn nicht sogar schlechter).

Beim Rost würde ich auf das Herstellerwerk achten: Die in Bremen-Sebaldsbrück gebauten Modelle (Fahrzeugnummer WDB2020181F......) sind besser als die Sindelfinger (Fahrzeugnummer WDB2020181A......). Meiner ist ein Bremer, da habe ich auch sehr drauf geachtet. Die Fahrzeugnummer findest du auf der Datenkarte, einer in Schreibmaschinenschrift gehaltenen blauen Karte auf der letzten Seite im Wartungsheft. Oft wird die vorne gar nicht eingetragen.

Den Rost sieht man "ehrlich", bei der Mopf 2 muss man die Kappen für die Wagenheberaufnahme abziehen (mit Feile, Schraubendreher oder Ähnlichem). Federbeinaufnahmen erkennt man auch sofort, ansonsten hat der nicht so viele Rostnester; das Meiste ist rund um Zierleisten, Kanten, Radläufen und Schlösser zu finden. Meistens reicht's für den TÜV sogar.

Viele Schwächen hat die C-Klasse im Allgemeinen nicht, die meisten sind auch dank relativ niedriger Ersatzteilpreise günstig zu beheben -----> und Mercedes selbst bietet eine Service-Vorteilskarte an, mit der man 20 Prozent auf Inspektionen und Werkstattaufträge spart. Die Verschleißteile sind erstaunlich preiswert: Jeder, der einem Basis C180 W202 teure Preise attestiert, hatte nie einen und plappert nur das nach, was er am Stammtisch von einem hörte, der seit 40 Jahren kompakte Opels fährt und auch nur irgendwas zusammenreimt.

Man darf halt nicht wählerisch sein was Ausstattungen und Farben angeht, aber es gibt rostarme oder rostfreie Autos auch für 1500 bis 2000 Euro, wenn man gezielt sucht. Meiner lag bei 1700 Euro. Es gab eine Roststelle, die ist behoben, sonst hat der null Rost. Das Kundeninteresse am W202 ist sehr gering, die Leute nehmen ihn nicht wahr, es ist das lächerliche Opa-Auto, deswegen ist er billig zu kriegen. Preis und Leistung stimmen aber.

Ich achtete damals penibel auf einem Bremer "Vormopf" und kaufte einen vom April 1997 - beim Mopf 2 muss man was Rost angeht stärker aufpassen; die mir Bekannten sind meist zweimal schon entrostet worden und fangen alle paar Jahre an den gleichen Stellen wieder an. Endgültig ausgerottet wird das "Soldatengold" nur mit Tauschteilen oder besser Neuteilen, aber das macht niemand - es sei denn, er steht total die Dinger oder kann es selber.

Technisch ist der C180 W202 mit 122 PS gut motorisiert, relativ sparsam (meiner mit Fünfgangautomatik braucht im Mix 9,5 Liter auf 100 Km, E10 tanke ich nicht) und extrem zuverlässig. Die verschiedenen 200er und 220er machen keinen Sinn, der C230 und der C250 Turbodiesel sind die besten Maschinen für den W202 vom Leistungsgewicht her, aber schon damals sehr teuer und daher selten gewesen. C240, C280 und die kleinen Diesel bringen auch nix; der 240er ist für einen Sechszylinder ziemlich saftlos und läuft rau, die 280er sind mehr ein Fall für Liebhaber, Fragen nach C200 Diesel mit 75 PS und C220 Diesel mit 95 PS (Einspritzpumpe!!) beantworten sich mit Blick auf die Leistungswerte von selbst und die späten CDI ab 1997 sind meistens total durchgeritten mit Laufleistungen jenseits der Schmerzgrenze.

Das Fahrverhalten ist sicher und lammfromm, allerdings kann so eine C-Klasse auf kurvigen Straßen sehr viel Spaß machen und zeigt, dass sie als Basis für einen DTM-Rennwagen diente.

Mit einem guten C180 aus "Rentnerbesitz", der regelmäßig gewartet wurde und allgemein gut in Schuss ist, machst du sicher keinen Fehler. Automatik ist empfehlenswert, der Handschalter aber auch besser als sein Ruf.

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In aller Regel wird das einmal zu dem Zeitpunkt gemacht, wenn die Leute einziehen und dann nie wieder, weil es nicht als nötig erscheint und man den Namen meist schon noch irgendwie lesen kann. Ich gebe zu, so hatte ich das auch gemacht bzw. ich hatte Opas Klingelschild einfach übernommen, war ja der selbe Nachname, und es sah halbwegs okay aus.

Wenn an einem Eigenheim eher Qualität zum Einsatz kommt, ist das am Hochhaus eben die Buchstaben-Stanzmaschine oder der Dymo-Labelwriter - und eine Messingplatte mit hochwertiger Gravur nutzt sich in 10-20-30 Jahren eben einfach weniger ab als ein schwarzer dünner Plastikstreifen, auf dem zum Beispiel "W. Kuhn" eingraviert worden ist.

Teilweise steckt da aber auch die Hausverwaltung dahinter, die das von sich aus macht; die Bewohner sind da nicht mal involviert, aber die Hausverwaltung nimmt das in die Hände und verbummelt's immer wieder oder kommt nicht dazu. Meistens wird hier erst Hand angelegt, wenn nach 50 Jahren die erste Haustür zu ersetzen ist und damit auch Klingelanlage und Briefkästen erneuert werden.

Häufiges Problem in Mehrfamilienhäusern sind aber hohe Fluktuationen. Da werden durch unsachgemäßes Arbeiten Klingelschilder abgebrochen und dann schreibt man halt mit Edding drüber und schmiert in bedenklicher Handschrift was an den Briefkasten usw., weil man keine Schilder mehr einfügen kann oder es für die alten Konzeptionen keinerlei Ersatzteile mehr gibt, aber niemandem es wert ist selber zu basteln.

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Das ist die Mentalität; mir kommt's vor, dass die Hemmschwelle dazu in den letzten vielleicht 15 Jahren sukzessive abnahm. Bin auch schon öfters auf unfassbar distanzlose Menschen gestoßen, die sich exakt solche Dinge anmaßten wie von dir beschrieben :/

Böse meinen es die wenigsten, aber sie machen es trotzdem. Es ist schon selten wenn jemand etwas Privates fragt und davor sagt, er möchte nicht taktlos sein oder fragt, ob es erlaubt ist, so etwas überhaupt zu fragen ... aber ICH bin genau so groß geworden und ICH dulde es auch nicht, wenn irgendein dahergelaufener Typ was wissen will, das ihn nix angeht. Deswegen behalte es mir vor, dann auch sinngemäß zu antworten, damit die Leute wissen was sie fragen dürfen und was nicht.

Die machen das vielleicht auch, weil sie meinen, es ganz einfach zu "dürfen" oder weil sie selbst damit kein Problem haben sich zu öffnen - machen se ja bei Facebook, Instagram und Co. selbst im vorgerückten Alter oftmals - und von sich auf andere schließen bzw. sich als Maßstab für andere definieren. Das kann man letzten Endes auch in Richtung Egoismus gehen lassen ---> man denkt und blickt nur bis zum Tellerrand und nimmt das als Richtschnur für alle an. Wer den Bogen weiter spannt, kommt beim teilweise grotesken Normendenken raus, laut dem alle gleich zu sein haben oder bestimmte Dinge zu erfüllen haben ... es ist ein schier endloses Thema!

Ich denke, dass soziale Netzwerke und die "digitale Öffnung" vieler Zeitgenossen auf dieser Ebene sowie Gerüchte, die auf diesem Wege wiedergekäut werden bis zur Grenze, zu dem aktuellen Zustand beitrug. Aber man muss trotzdem eine Lanze für die Meisten brechen, die nach wie vor sehr anständig sind. Es sind nur ein paar wenige, die wirklich daneben treten und verbal aus der Reihe tanzen oder dummes Zeug fragen, das ihnen nicht zusteht.

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Hallo!

Realistisch sind vielleicht 5000 oder 6000 Euro, die ein echter Liebhaber auch für einen solchen 325i E36 zahlen würde. Dieser hier ist mit Zulassung Januar 1991 einer der Ersten, wenig gelaufen mit Scheckheft ... so etwas gibt es nicht mehr oft, die Zahl der Fahrzeuge, die in diesem Zustand und original erhalten überlebt haben, dürfte sehr gering sein ... dreistellig vielleicht. Gerade dieses Alpinweiß II und die fast nicht vorhandene Sonderausstattung lassen den Wagen zu einem Volltreffer für echte Fans werden, die so etwas auch angemessen bezahlen.

Ich kannte solche Geschäfte, da kamen bei ähnlichen Autos Preise um die 5000 Euro raus, und das fand ich unter Liebhaberkreisen nicht unfair. Es kann sein, dass solche speziellen Autos etwas länger stehen, aber dann auch jemand kommt, der den vollen Preis zahlt, weil er Ahnung hat und genau so einen Wagen sucht.

Man muss da mal 15 Jahre zurückgehen: Gerade der 325i war Anfang der 2000er mit großem Motor, hohem Spritverbrauch und Euro-1-Katalysator quasi wertlos und selbst Autos in diesem Zustand siehe hier mussten fast verschenkt werden; so wurden sie von der Klischee-Zielgruppe dann binnen weniger Jahre zugrunde geritten und verschwanden als Bastelbuden im Export oder landeten direkt auf dem Schrottplatz in Deutschland.

In Österreich ist das Preisniveau immer etwas heftiger als in Deutschland, auch weil das Angebot an gebrauchten Autos dort viel geringer ist - und aus deren Sicht sind die 9000 Euronen wahrscheinlich sogar Standard. In Deutschland wären 5000 bis 6000 Euro ein Liebhaberpreis, der in Ordnung ginge.

Aber für den Alltag ist das kein Auto, das ist ein Fahrzeug für Liebhaber und Sammler. Bei 50.000 Kilometern sind Standschäden aller Art denkbar, auch uralte Reifen, womöglich die Ersten (keine Seltenheit), poröse Plastikbehälter und Schläuche im Motorraum sowie ein Motor, den man erst mal behutsam einfahren muss. Rost gibt es wahrscheinlich auch irgendwo; das Auto ist 29 Jahre alt, auch wenn es dem E36 formal nicht anzusehen ist, und der E36 hat schlicht und ergreifend ein definitiv vorhandenes Rostproblem.

Rein zeitlich gesehen, das Serviceheft ist ja abgelichtet worden, wäre sowieso jetzt wieder ein Kundendienst fällig - der letzte war laut Stempel im Sommer 2018, das Zeitintervall sieht bei BMW eigentlich vor, einmal pro Jahr Öl- und Filterwechsel plus kleine Inspektion; sicherer wäre bei einem solchen "Standzeug" die große Inspektion - und das ist kein Arbeitspensum für Bastler, sondern etwas für Leute, die sich auskennen. Die große BMW-Inspektion mit allem kostet bei BMW mal eben rund 800 Euro, ich weiß es vom Großonkel, der zuletzt 523i (E39) fuhr und vorher alle möglichen 5er durch hatte.

Summa sumarum ist das weder ein Wagen für den Alltag noch ein Auto für den Anfänger, der vor der Disco damit punkten möchte oder einen billigen Sechszylinder sucht ... so einer soll sich, wenn's denn sein muss, einen gammeligen 320i mit 150 PS kaufen, Baujahr 95/96 mit zwei Airbags und vielleicht Klima, fünf Vorbesitzern und zwei Jahren TÜV, gibt's bestimmt bei irgendeinem lokalen Schotter-Ali für 999 Euro "Verhandlungsbasis" und reicht zum Zusammenlutschen zwischen Lehrstelle und Berufsschule, Disco, Elternhaus und irgendeinem Aldi oder Ähnlichem allemale aus.

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...gute Besserung!

Ich versuche es mal so zu formulieren -----> der Gipsfuß/Vacopedschuh fesselt einen nicht an das Haus. Solange du die Krücken benutzt und wie vorgesehen entlastest, sollte das kein Problem sein. Ich würde aber nicht sofort voll auf die Tube drücken, sondern langsam mit kleinen Runden beginnen und mich dann beständig steigern, je nach Kondition und eigener Sicherheit im Umgang mit den Krücken.

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...ouh, den hatte meine frühere Freundin auch mal^^ Mittelfußbruch? Gute Besserung jedenfalls :)

Das Gewicht von dem Ding kann ich nicht beziffern, aber ich denke, es dürfte im Bereich 2-3 Kilogramm liegen. Eventuell hilft dir dieses "Faltblatt" das es da dazu gibt, wobei ich dessen Inhalt nicht kenne. Ich weiß nur, dass wir es damals mitbekommen hatten. Möglicherweise findet sich auch hier was, habe grad mal gegoogelt.

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Ich habe jetzt mal einen Geheimtipp ------> schau' dich doch unverbindlich nach einem VW Vento um, eventuell gefällt er dir. Ist vielen nicht mehr bekannt, war nie ein Hit - ist aber ein Auto, bei dem man "warum nicht" sagen kann.

Der Vento, faktisch ein Golf 3 mit Stufenheck, kommt dem Audi 80 vom Charakter her sehr nah, hat ähnliche Stärken und Schwächen und ist meistens billig zu kriegen, zudem ein typisches "Opa-Auto" mit oft geringer Laufleistung und ordentlichem Pflegezustand. Der 1,8-Liter Ottomotor mit 90 PS und Handschaltung ist das beste Geschäft und der meistgekaufte Vento gewesen. Hier mal eine Werbung!

https://www.youtube.com/watch?v=xSFOwV5dxDA

Er ist zwar nicht "die sportliche Reiselimousine von Volkswagen", wie es 1992 in der Werbung hieß, aber ein reeller Gegenwert für eher Anspruchslose und ein bei relativ geringem Wartungsaufwand und pflichtig erledigten Zahnriemenwechsel-Terminen sehr zuverlässiges Auto - solide Technik auf Golf 3 Basis. Man kann dem Golf 3 alles mögliche nachsagen, aber er bietet gute Technik. 2000 Euro sind preislich die Obergrenze, da solltest du fünfstellige Laufleistungen kriegen und ein bestens erhaltenes Fahrzeug aus erster Hand.

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Hallo!

Der C5 war der erste gehobene Audi von insgesamt mangelhafter, den Preisen nicht entsprechender Qualität und dubioser Zuverlässigkeit. Selbst der viel gescholtene Opel Omega ist hier erheblich besser, ein typischer Franzose der späten 90er-Jahre (Peugeot 605 usw.) faktisch auch.

Das war die Zeit, in der Audi etabliert war und sich - anders als beim Audi 100, den ich zur vollsten Zufriedenheit gefahren hatte - nicht mehr anstrengen musste: Man war jetzt jemand, die Kunden waren da, oft Umsteiger von Mercedes oder BMW oder Wechsler vom Opel Omega - die griffen auch zu.

Aber die Qualität war schon bei jungen Autos oft bedenklich und niemals so gut wie bei C3 und C4. Ich rede nicht von Spaltmaßen oder Blechen, sondern von der Technik: Gerade der Wunsch nach einem Wagen mit Automatikgetriebe spricht dafür, keinen Audi A6 C5 zu wählen. Es gab hier je nach Baujahr tiptronic und multitronic - beides sind tendenziell anfällige Aggregate mit häufigen Problemen und insgesamt auch geringem Schaltkomfort. Man merkt hier, dass VAG kein Automatikspezialist wie etwa Mercedes oder Opel/GM ist.

Das einzige solide Geschäft wäre der 1,8-Liter-Basisbenziner mit 125 PS und Handschaltung -----> so einen aus "Rentnerhand" kann man kaufen, ansonsten ist der A6 ab 1997 summa sumarum eines der schlechtesten Autos seiner Klasse, was Werte wie Zuverlässigkeit und Reparaturfreundlichkeit angeht.

Wenn es ein Automatik sein muss, bieten sich in der Klasse aus diesen Jahren eigentlich nur die Mercedes E-Klasse W210 (Rost ohne Ende, aber technisch beherrschbar; es tauchen als noch schöne E200 oder E230 Classic/Elegance Automatik "vom Opa" auf) oder der Opel Omega B (aber bitte erst ab Baujahr 1999, vorher war auch eher ein Roster und die Verarbeitung im Innenraum war für Oberklasse grenzwertig ... mein 2003er hingegen war wirklich solide) als 2,2-Liter mit 144 PS an. Auch vom Omega ist gerade, wenn Limousinen mit Automatik gesucht sind, das gepflegte Rentnerauto eigentlich Standard und meist ein guter Kauf - und recht günstig, weil unbeliebt mit schwierigem Image und eine typische "Standuhr", aber kein von Fans gesuchter Youngtimer.

Alles andere ist entweder heute zu selten oder zu problematisch - deswegen nannte ich auch die 5er-BMWs nicht, die entweder verbastelt sind oder original und schweineteuer und zudem gern mal mit rund um 200.000 Kilometern Probleme mit dem Automatikgetriebe haben.

Ein Geheimtipp, wenn du ein Auto ohne Image erträgst, wäre ein schöner Toyota Camry Automatik; auch ein Nissan Maxima Automatik ist nicht schlecht und sehr zuverlässig - leider selten zu finden und tendenziell eher in den Neuen Bundesländern, wo Oberklassejapaner beliebt waren, aber meist gepflegt aus erstem Besitz für faire Preise. Gerade der unscheinbare Maxima ist ein Geheimtipp.

Oder gehe mal eine Klasse drunter, wenn viel Stadtverkehr ansteht (der fette A6 ist da vielleicht hinderlich): Mercedes C180, Opel Vectra B, Peugeot 406 und Citroen Xantia mit toller ZF-Automatik oder Mitsubishi Carisma sind nicht verkehrt und auch mit Automatikgetrieben empfehlenswert.

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Hallo!

Ich finde es okay, zumal es auf deinen Geschmack ankommt und nicht auf das, was die Anderen zu deiner Kleidung sagen könnten ------> streng genommen steht's denen gar nicht mal zu, sich verächtlich über deine Klamotten aufzuregen: Wenn sie es doch tun und dir ein strebermäßiges Outfit unterstellen oder sich drüber irgendwie lustig machen dann denke dir... da rein und da raus, die haben doch gar nicht das Recht dazu. Daher sollte man denen gar nicht zuhören, weil man sich dann nur im Kreise dreht und iregndwann wahnsinnig wird, wenn man sich zu viele Gedanken macht. Versuch' es einfach :)

Ich kann dir da noch eine Geschichte erzählen, weil es mir auch mal so ging wie mit dir mit einem Hemd, aber es war meine Ausbildungsstelle. Es war ein Hemd, das ich vor ca. elf oder zwölf Jahren mal auf den Rat meiner damaligen Freundin gekauft habe und eigentlich zuerst nicht tragen wollte^^ dann habe ich es eines Tages einfach auf meiner Ausbildung angezogen bzw. zog es an und ging so aus dem Haus, ehe ich mich versah war ich auf der Straße und im Büro gefiel es einer Kollegin gleich total gut :) Das gab mir dann die Bestätigung und so begann ich es öfters anzuziehen.. war/ist so ein "Shirt-Hemd" von s.Oliver, das aussieht wie ein kurzärmliges Hemd überm hellblauen Langarm-Shirt, war damals total in Mode ;)

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Hallo!

Mir passiert das auch immer wieder, aber das ist nicht schlimm. Auch meinen beruflichen Mails haftet der Beigeschmack an, oft sehr schroff zu wirken, obwohl ich einfach präzise formuliere, damit ich wenig schreiben und der Empfänger wenig lesen muss um die Materie zu kennen.

Würde das gar nicht als Problem ansehen: Die Leute, die einen wirklich kennen, wissen ja, dass es nicht böse gemeint ist und sehen es daher auch nicht als Beleidigung an: Wer's weiß, kommt damit klar. Alle anderen lernen's mit der Zeit oder sind es nicht wert, dass man sich ihretwegen Gedanken macht :)

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Gute und für das Budget brauchbare Fahrzeuge sind der Opel-Astra G oder H, der Ford-Focus Mk1 oder Mk2, der Toyota Corolla ab 2001, der Nissan Almera ab 2000, der Citroen C4/vorher Xsara (ein Außenseiter, aber gut verarbeitet und solide) sowie der erste Hyundai i30, wenn es den für 4000 Euro gibt. Auch ein Golf 4 mit 100 PS ist nicht schlecht; nicht empfehlenswert ist der sehr rostfreudige Mazda 3 wie der anfällige Peugeot 307 und der ebenfalls instabile Fiat Stilo.

Grundsätzlich gilt: Je mehr dran ist, umso mehr geht kaputt.

Empfehlenswert sind daher eher Autos mit eher karger Ausstattung - elektrische Fenster, einfaches Radio mit Cassette oder CD, Klimaanlage, Sicherheitspaket - mehr braucht man sowieso nicht, einen Satz schicker Alufelgen bietet der Zubehörmarkt günstig an nebst guter Reifen.

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Ich habe Ähnliches leider auch schon erlebt und immer abgelehnt. Genau dazu rate ich auch.

So etwas ist nicht nur geschmacklos, sondern im Ernstfall ein Aufreger à la carte. Das muss man sich echt nicht antun. Am Ende ist der Ruf ruiniert und solche komischen Dreiecksgeschichten kommen immer irgendwann raus ... die Rechnung kommt immer, auch wenn man nicht mehr daran denkt, wie auch Stefan Waggershausen bereits gesungen hat.

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Es ist exakt so - ich sage immer: Nur wer im Dreck sitzt, kann mit Dreck werfen!

Ich denke, dass hier typischer Sozialneid eine große Rolle spielt: Wer neidisch ist auf andere und sich im Nachteil sieht bzw. ein allgemein geringes Selbstwertgefühl hat, hat eine niedrigere Hemmschwelle und mobbt auch eher mal; jemand, der mit sich im Reinen steht und ein allgemein eher positives Umfeld hat, der hat das gar nicht nötig.

Solche Typen kann man ignorieren oder bedauern, am besten ist eine Mischung beider Elemente. Wenn man denen zuhört oder auf sie eingeht, freuen die sich nur noch und finden einen Freibrief für weitere "Tätigkeiten" dieser Art.

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Ich hatte beide Modelle, aber in anderen Motorisierungen - ich fuhr einen Ford Mondeo mit 1,8-Liter-Motor und 115 PS, später einen Opel Omega B 3.2 V6 mit 218 PS. War mit beiden zufrieden, aber der Omega kann nur in den späteren Baujahren als empfehlenswert betrachtet werden - vor 1997 erfüllte er nicht die an ihn gesetzten Erwartungen, was Karosseriequalität, Rostschutz und Zuverlässigkeit angeht. Andererseits sind die Montagsautos längst verschrottet; übrig blieben die schönen Rentnerautos, die unter Berücksichtigung des Alters oft kein schlechter Kauf sind - aber die kann man nur mit den Zweilitern empfehlen. Denn beim Omega ist der X25XE Motor (Omega 2.5) konstruktiv kein großer Wurf und weder besonders robust noch besonders laufruhig noch besonders sparsam und mit Automatikgetriebe, das oft gewählt wurde, ziemlich träge. Der Omega MV6 mit 211 PS war anfangs auch nicht besser, erst die Mastkur auf 3,2 Liter Hubraum verbesserte vieles (1998 oder 1999, meiner war von 2003) und machte den Opel Sechszylinder wieder konkurrenzfähig. Wenn man den hervorragenden, ab Ende 1990 im Omega A und Senator B eingebauten C26NE (2.6i) Reihensechszylinder kannte, war der X25XE ein ganz schlechter Scherz - sollte halt in der Entwicklung Kosten sparen und sowohl Fronttriebler als auch die hinterradgetriebenen Omegas befördern, das war eben doch nix. Motorschäden bereits in jungen Jahren waren leider keine Ausnahme.

Der Mondeo-Sechszylinder ist technisch besser, war aber bereits 1993/94 Alteisen - so wie die Sechszylinder des Ford Sierra noch aus den 60ern stammten. Er läuft rau, ist zugeschnürt und ein trinkfester Geselle - mit Automatik noch schlimmer, zumal die alte Mondeo-Automatik ein Dreiganggetriebe ist, bei dem ein Overdrive einen vierten Gang lediglich simuliert. Den auf diesem 2.5 V6 aufbauenden Ford Mondeo ST200 gab es nur ab Sommer 1999, der ist sehr selten und war nur ein Jahr in Produktion, bis der Mk2 im Oktober 2000 vom Mk3 abgelöst wurde - im Grunde ein Liebhaberstück für extreme Ford-Fans. Auf dem freien Markt taucht so einer sehr selten auf.

Beide Autos sind unter heutigen Gegebenheiten eigentlich nicht mehr zu empfehlen - zumindest als Sechszylinder. Die Vierzylinder sind allesamt unaufgeregte und sehr solide Motoren, sowohl beim Omega als auch beim Mondeo; echte Dauerläufer.

Rost betrifft beide, aber eher den Opel als den Ford und den Opel eher bis 1998. Wer die Zahnriemen regelmäßig wechselt, mit Spannrolle und Wasserpumpe (ist ein Abwasch) und das Serviceheft liest, wird hier keine Probleme haben.

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Hallo!

Dann ist das aber ein ganz Später ----> diese Automatik mit Tippschaltung kam im Sommer 1999 auch in W202 (C-Klasse) und W210 (E-Klasse), im CLK zur selben Zeit - CLK ist ja im Grunde genommen eine zweitürige Mercedes C-Klasse der W202 Baureihe (ich fahre W202).

Habe dir weiter unten zur Erklärung des Ganzen ein Foto angefügt, das ich mal warum auch immer aufgenommen habe ... es zeigt einen längst entsorgten C180 Classic vom September 1999 (Serviceheft habe ich noch, deswegen weiß ich den Monat^^) bzw. dessen Schaltkulisse.

"-D+" ist im Grunde die Fahrstellung: Du fährst den CLK in der D-Stellung; nach links und rechts kannst du den Wahlhebel drücken, willst du manuell runter- oder hochschalten. Diese "manuellen" Stellungen sind im Regelfahrbetrieb allerdings im Grunde nie notwendig, so wie ich bei meinem W202 von 1997 mit Fünfgang-Automatik ohne Tippschaltung noch nie die 4-3-2-1-Stellungen anwählte, bei der das Getriebe nur bis zu den kleineren Gängen schaltet. Tippschaltungen waren damals in Mode, DaimlerChrysler zog halt nach.

Das ist was für besondere Fahrsituationen (siehe Handbuch!). Ein 1999er CLK hat schon dieses mehrbändige Buch ------> die Automatikgetriebe werden im Band "Fahren" abgehandelt. Wenn du das nicht mehr hast, gehst du zum Schrottplatz, suchst einen CLK und holst das Buch, oder du schaust bei Ebay. Es lohnt sich, das sind sehr gut erklärende, schön bebilderte und leicht verständliche Anleitungen ohne blödsinniges Fach-Chinesisch.

Ansonsten noch was Grundsätzliches: Standardmodus und Winterprogramm betätigt der Kippschalter links neben dem Wahlhebel. "W" ist Winter, "S" Standard (nicht "Sport" - das Automatikgetriebe hat kein Sportprogramm; bei "W" werden die Gänge früher geschaltet und der Wagen fährt im zweiten Gang an, soll auf Glatteis Vorteile bringen. Im Realfahrbetrieb merkt man den Unterschied so gut wie gar nicht. Der Standardmodus ("S") reicht aus.

Hier nun das Foto (eigene Aufnahme). Du wirst die selbe Schaltkulisse haben, eventuell mit anderem Holz-/Carbon-/Espritfolien-Dekor je nach Ausstattung deines CLK und anderen Schaltern, aber die Kulisse ist die Gleiche.

Ich wünsche dir gute Fahrt mit dem CLK, das ist ein solides Auto, wenn nicht von Rost geplagt ein echter Kumpel, der noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Der 200er (M111 Motor) ist der beste Benziner, den es hier gibt.

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Hallo!

So etwas dürfte damit zusammenhängen, dass der Mensch keine Maschine ist und eine "Tagesform" hat. Kommt dann noch eine impulsive und leicht reizbare, wenig belastbare Gemütshaltung dazu, kommt rasch das Eine zum Anderen und solche Vorfälle häufen sich dann umso mehr -----> es gibt ruhige Typen, die fast nix aus der Bahn haut und wiederum heißblütige, nervlich nicht sehr belastbare Menschen, die beim kleinsten Vorfall komplett ausflippen.

Ich hatte auch eine Fachlehrerin - weiß gar nicht mehr in welchem Fach - die mal ganz nett war und mal schon beim Reinkommen ins Zimmer sagte, sie stehe kurz vor dem Explodieren, weil in anderen Klassen zuvor irgendwas vorfiel. Zudem kommt es vielleicht auch mit dadrauf an, wann man die Person XYZ trifft: Um 16 Uhr, wo sie total am Schreien ist, hat sie mglicherweise viel frustrierenden Mist erlebt, den sie um 9 Uhr morgens noch vor sich hatte, wo sie recht verträglich war und dem Umfeld offen und echt begegnete.

Mit rein spielt da aber auch, dass wir alle mit den Jahren reifer werden und dann auch unsere früheren Fehler und Verhaltensweisen zu überdenken beginnen, uns neu orientieren und merken, dass manches falsch gewesen ist. Charaktereigenschaften prägen sich mit den Jahren aus; ich wurde immer ruhiger und gesetzter und zugleich immer ungeselliger - andere in meinem Umfeld wurden mit den Jahren immer fahriger und die Hemmschwelle zu pöbeln oder physische und psychische Gewalt auszuüben sank schier mit jedem Lebensjahr.

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Männlich, nein.

Nein und zwar aus dem Grund, weil ich jetzt schon keiner bin, der gern Verantwortung trägt bzw. einer bin, der die Verantwortung delegiert an Leute, die es meiner Meinung nach besser können; ich bin auch für Auszubildende und Praktikanten der falsche Ansprechpartner, weil ich keine Führungsqualität habe. Ich stehe dazu wenigstens ehrlich und weiß, dass es so ist.

Außerdem muss man sich das so vorstellen: Wer irgendetwas entscheidet ist nicht gefeit davor Fehler zu machen. Wir sind alle nicht perfekt Es gibt immer wieder Fehler, es ist nur menschlich Fehler zu machen. Aber ich möchte nicht in der Haut irgendeines Typen stecken, der einen Fehler entscheidet bzw. bewilligt und etwas Schlimmes damit auslöst, unter dem letzten Endes Menschen leiden.

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Der Vento ist eigentlich okay - da er ein typisches "Opa-Auto" ist, ist er meistens auch nach über 20 Jahren vom Zustand her ganz ordentlich und kann durchaus noch ein paar Jahre halten. Die Schwachstellen sind typisch VAG (Zahnriemen, Bremsschläuche, Kühlsystem, hier und da Rost), aber eigentlich ist der VW-Vento ein recht passabler fahrbarer Untersatz - für Anspruchslose noch heute ideal. Mit Baujahr 1996 hat der auch ABS und zwei Airbags, der 90-PS-Motor mit 1,8 Litern Hubraum ist der vielleicht beste VW-Motor überhaupt (EA827), lässt sich gut und sparsam fahren. Von der Raumausnutzung her wird man kaum was Geräumigeres finden, ich habe den Golf 3 und den Vento als sehr intelligent gemachte Autos in guter Erinnerung. Die waren geräumiger als 3er-BMWs und Audi 80 der frühen 90er.

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Hallo!

Beruflich kann ich mich da nicht festlegen zumal ich Wert drauf lege nur Kleidung und Accessoires zu tragen, die ich auch selbst mag und die mir gefallen ... aber allgemein hänge ich an einer bestimmten Armbanduhr, hinter der eine persönliche Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Zuversicht steckt. Auch einen bestimmten Schal mag ich sehr, den trage ich auch besonders gern; war ein Geschenk eines Freundes. Ich habe für die Arbeit auch zwei bestimmte Sakkos, die ich lieber als andere anziehe, weil sie mir optisch besonders gefallen, sehr hochwertig verarbeitet sind und gut kombiniert werden können.

Privat ist es etwas lockerer; mein Freizeit-Lieblingskleidungsstück ist ein dunkelblaues Jeanshemd von Mustang, das ich dann mit auf "Dreiviertellänge" aufgekrempelten Ärmeln zur beigen Chino trage. Das ist Slimfit, aber sehr angenehm zu tragen und beim Jeanshemd passt das finde ich auch irgendwie besser, wenn es enger anliegt.

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Ich versuche die Frage historisch gesehen zu werden: Bis zum Debüt des strittigen Golf 3 im Jahre 1991 und der Einstellung eines gewissen José Ignacio Lopez bei VW, der mitsamt seinen "Warriors" schon Opel vom Anbieter solider fahrbarer Untersätze zu einem Low-Quality-Verein degradiert hatte, war VW einer der besten Autobauer überhaupt mit hervorragender Technik, hoher Zuverlässigkeit und kompromisslos auf Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit getrimmten Fahrzeugen.

Von daher waren sie mit Autos wie dem Golf 2/Jetta und dem Polo 2 (86-C) durchaus qualitativ auf einem Level mit Mercedes, in Sachen Rostschutz sogar besser, denn auch 190er und W124 sind sehr rostfreudig, was man dem Golf 2 nicht nachsagen kann. Ich bin kein VW-Fan, aber das lässt sich denke ich schon zusammenfassen. Im Grunde waren auch Passat 32B und Santana sehr standfest und keine Roster, der 35i war bis 1992/93 auch okay und konnte dann wieder übel rosten.

Eindrucksvoll hat das Bestreben des VAG-Konzerns vor allem Audi bewiesen. Es gab um 1985-1995 eine Zeit, in der Audi etwas besser war als Mercedes und weit besser als BMW. Ich hatte etwa einen 1989er Audi 100 C3, mein Bruder hatte einen gleichaltrigen Audi 80 B3, mein Onkel hatte ein 1988er Audi-Coupé 2.3E auf Basis des B3. Mein Opa hatte einen 1989er Mercedes 230E (W124), mein Großonkel einen als Direktionswagen gekauften BMW 525i (E34) von 1988 und mein anderer Onkel auch einen 525i (E34) von 1989 - und die Audis waren deutlich solider und erlesener verarbeitet. Das fing schon an bei Kleinigkeiten wie den Türgriffen außen und innen, dem Handschuhkasten mit vernünftigem Deckel, den Schaltern und den liebevoll gestalteten Armaturenbrettern sowie unfassbar guten Sitzen bereits in der "Crayon-Stoff"-Grundausstattung des Audi 80 meines Bruders; mein 100 und das Coupé waren beide Zermattsilber-Metallic mit Serretvelours in "Quarz". Es ging weiter bis hin zur Vollverzinkung und der Edelstahl-Auspuffanlage sowie Procon-Ten und anderen schlichtweg genialen Ingolstädter Ideen. Da kam Mercedes nur bedingt mit und BMW faktisch gar nicht; der 124er war technisch super, aber er rostete heftig bei einer im Bereich des Armaturenbretts nicht vollständig zufriedenstellenden Verarbeitungsqualität und schlechten Sitzen - und die E34 Modelle waren zwar motormäßig okay, aber hatten häufigen Kleinärger aller Art im Elektronikbereich (Bordcomputer usw.), den die Audis bis auf eine defekte und nicht mehr reparierte Zentralverriegelung meines 100ers, als dieser 19 Jahre alt gewesen ist, nicht an den Tag legten. Audi wollte damals um jeden Preis in die Oberklasse und hat es mit der exzellenten Qualität dieser Autos gepackt, die damaligen VWs waren mit Stoffen und Materialien her zwar etwas einfacher verarbeitet, aber auch im Grunde perfekt zusammengebaut und super gegen Rost geschützt.

Leider hat Audi dann, als man etabliert war und der erste A4 den legendär soliden 80er ablöste, was 1994 war, diesen Trumpf verspielt und war keine Alternative mehr zu Benz.

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Hallo Tanja!

Ich war schon immer ein vorurteilsfreier Mensch und habe auch Leute, die niemand leiden konnte, erstmal kennen lernen wollen, um mir ein Urteil zu bilden ob Person XYZ wirklich "nix" ist und schlechter Umgang oder ein Volltrottel oder was auch immer oder eigentlich ganz in Ordnung ist, aber einen schlechten Ruf hat. Von daher: Nein!

Manche, die ich auf diese Weise abklopfte, waren zwar wirklich "nix" und entsprachen weitestgehend mal mehr und mal weniger ihrem Image. Die meisten aber waren eigentlich ganz nett und hatten ihren Ruf aufgrund Äußerlichkeiten, einem anderen Musikgeschmack als die Masse, ihrer Herkunft und anderer Belanglosigkeiten verpasst bekommen ----> und mal ganz locker gesagt; wenn JUgendliche jemanden ausgrenzen, darf man das sowieso nicht so ernst nehmen, weil so etwas in 99 Prozent aller FÄlle sag ich mal auf solchen Belanglosigkeiten wie "der Daniel hat keine Markenklamotten" oder "die Christina trinkt keinen Alkohol" oder so etwas in der Art beruht. So etwas geht dennoch durch die Decke und entwickelt in vielen Fällen eine gewisse Eigendynamik.

Nur einmal habe ich mich, das war ca. 2004/05 in der Realschule, mit den anderen zusammen getan weil ich selbst betroffen war: Da gab es ein Mädchen, das stets bestrebt war sich im Image der "lieben Pfarrerstochter" zu sonnen, aber im Hintergrund die Leute gemobbt hat wo es ging. Als sie in der achten Klasse, nachdem sich die Lage zuspitzte eben keiner mehr in seiner Nähe haben wollte und sie von irgendeiner Gruppenarbeit ausgeschlossen worden ist, behauptete sie eines Tages im Jahr 2005 weinend, sie werde von uns allen gemobbt (das war grad so die Zeit, wo der Begriff "Mobbing" aufkeimte). Hier war der Tenor der Klasse und ich meldete mich da auch zu Wort ------> wer jahrelang Intrigen spinnt, Leute aushorcht und lächerlich macht oder sonst wie den Anderen an den Karren fährt, der gehört eben nicht mehr dazu. Unser Lehrer hieß auch die Ausgrenzung des Mädchens durch die Klasse an sich nicht gut, aber er betonte damals auch, dass sie sich fragen solle, wie sie denn bis dato die ganzen Jahre mit der Klasse umging und ob da nicht ein Zusammenhang bestehen könnte. Ich sage mal: Wäre ich damals von diesem Mädchen in Ruhe gelassen und nicht dauernd angequäkt und angekekst worden, hätte ich da gar keinen Aktionismus gezeigt, Partei zu beziehen für oder gegen irgendjemanden.

Sensibilisiert hat mich ansonsten vielleicht, dass ich als Mitglied einer jugoslawischen Großfamilie in meiner Kindheit und Jugendzeit selbst oft unter Beobachtung gestanden war und es bereits im Kindergarten u.a. durch Eltern anderer Kinder oder auch andere Kinder, die wohl von den Eltern gegen mich aufgeheizt worden sind, mehr oder weniger zu spüren bekam nicht erwünscht zu sein wegen meiner Herkunft und Familie. Das klärte sich zwar über die Jahre & die Leute scheinen 2019 andere Probleme zu haben als auf irgendwelche Ausländer oder "Jugos" wie uns zu hetzen, aber es prägt dennoch.

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Der Audi A2 scheiterte nicht nur wegen seiner umstrittenen Optik, sondern auch aufgrund der hohen Preise. Der kostete damals bei karger Ausstattung (VAG halt, frech wie immer) schon deutlich über 30.000 D-Mark, somit etwas mehr als die recht beliebte Mercedes A-Klasse und erheblich mehr als ein VW-Golf, da haben sich die Kunden das einfach überlegt und im Zweifel keinen A2 gekauft.

Hier ging letztlich alles schief, was schief gehen konnte; der Wagen traf nicht den Geschmack des Publikums und die, die ihn vielleicht gern gehabt hätten, konnten sich den Audi A2 nicht leisten. Leasing und Finanzierung waren um 2000 herum noch nicht so verbreitet wie heute und kamen oft einem "Offenbarungseid" gleich.

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Hallo!

Bin kein VAG-Fan, aber diese Autos sind grosso modo ganz in Ordnung, solange man V6 und VR6, W8 und Automatik/tiptronic sowie mit Sonderausstattung vollgestopfte Modelle und den TDI, der generell mit überfälligem Zahnriemenwechsel abgegeben wird und viele Kilometer auf der Uhr hat, sich heute auch nicht mehr lohnt mit roter oder maximal gelber Plakette, im eigenen Interesse vermeidet.

Allerdings sind Kombis (nennt sich Variant bei Volkswagen) wie bei anderen Mittelklässlern in der Regel total vergurkt und heute sind praktisch nur noch Limousinen in einem Zustand aufzutreiben, bei dem man sagen kann, warum nicht.

Das beste Geschäft dürfte hier eine Stufenheck-Limousine mit 1,6-Liter Benzinmotor und Handschaltung sein, so etwas gepflegt mit Scheckheft aus "Rentnerhand" ist eine normalerweise recht solide Sache und sicher ein treuer Freund noch für einige Jahre, wenn man normale Wartung und altersentsprechenden Verschleiß - ein Passat 3B/3BG lief bis Frühjahr 2005 und ist mindestens 14 Jahre lang unterwegs - einkalkuliert und Schwachstellen wie den Zahnriemen sowie die Fahrwerksteile wie Querlenker im Auge behält. Der Fahrkomfort ist gut, die Zuverlässigkeit erinnert an den soliden Golf 2/Jetta der 80er. Rost ist keine spezifische Schwachstelle, da war die Limousine oft besser als der Variant. Für einen VW mit Erscheinungsdatum 1996 - da war die "VW Qualität" grenzwertig und der Lopéz-Effekt ein Dauerthema - ist der 3B/3BG okay, aber ... na ja, halt ein VW.

Und selbst dann ist der Ford-Mondeo Mk3 ab 2003/04 das erheblich bessere Auto mit soliderer Technik und einem günstigeren Verhältnis von Preis und Leistung - und er hat dem "Passerati" das praktische und sportliche Fließheck voraus, das es recht häufig gibt.

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Der FoFi klingt zumindest nach einem Winterauto nach klassischer Definition. Denn unter einem typischen "Winterauto" versteht man landauf landab ein relativ billiges Auto im Wert von wenigen hundert Euro, das optisch nicht schön sein muss/soll und über den Winter aufgebraucht wird. Damit schont man ein besseres Fahrzeug oder sein Motorrad, das man im Sommer fährt.

Den Wagen, den du kurz beschrieben hast, kann man sich unter dieser Prämisse durchaus mal ansehen, die Baureihe Mk6 hat eigentlich einen sehr guten Ruf. Mit 69 PS ist er nicht sehr spurtstark, aber ansonsten sind das ordentliche Fahrzeuge gewesen, die sich sehr "erwachsen" fahren. Wer da aussteigt und um den Fiesta läuft fragt sich nicht selten ob er nicht in einem viel größeren Wagen fuhr.

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Hallo!

In meinem W202 fühle ich mich nicht unsicher - aber es stimmt schon, nach 22 Jahren ist der nicht mehr so stabil wie bei der Auslieferung im Frühjahr 1997. Für den Audi 80, den mein Bruder besaß, galt das Gleiche; mein Opel Omega war auch kein Wagen, in dem ich mich verwundbar fühlte.

In einem Kleinwagen mit kurzer Knautschzone fühle ich mich subjektiv unsicherer und angreifbarer, zumal das Heck dort nix abfängt. Frontaufprälle sind da kein großes Thema bei der aktuellen Sicherheit, aber schon der Corsa-C ist hier 20-25 Jahre alt, was die Konzeption angeht und gewiss kein Maßstab: Der Corsa-B kam 1993 auf den Markt, der Corsa-C war genau genommen eine starke Überarbeitung mit partiellen Neubausteinen und dürfte rein rechnerisch ab ca. 1995/96 entwickelt worden sein, damit er 2000 debütieren konnte.

Im W202 oder Omega ist das Schlimmste, dass dir das Heck bis zum Rücksitz eingestampft wird - im Kleinwagen hockt der Auffahrende dir bei genügend Wucht in der Lehne des Vordersitzes.

Klar ist das immer eine subjektive Sicht, aber ich bin kein Freund kleiner Autos, zumal hier wenig Leistung gerade Anfänger oft zu risikoreichen Manövern bewegen, die Fahrzeuge dann viel Sprit verbrauchen und die gebrauchten Kleinen oft sehr teuer sind trotz schlechten Zustands, weil unerfahrene Anfänger meinen, man möge sich einen Polo, Corsa usw. kaufen um Geld zu sparen.

Crashtest-Ergebnisse sind übrigens ebenso subjektiv wie überholt. Man weiß da nie, wer im Hintergrund wessen "Interessen" vertritt, wie viel Geld von wem an wen fließt und wie genau getestet wird. Der W202 war im Crashtest damals schon schlecht und bekam soweit ich weiß von zwei Sternen im Nachhinein einen abgezogen, aber andererseits weiß man leider nie, wer da wie geschmiert wurde und nach welchen Kriterien getestet wird. Die reale Welt sieht anders aus als ein Test, bei dem auch die Kriterien in der Kritik stehen: Die Euro-NCAP-Schiene verlangt zum Beispiel um einiges mehr, als die Autobauer technisch und wirtschaftlich einrichten können.

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Hallo!

Lexus ist eigentlich sehr standfest und hier muss man sagen ------> 200.000 Kilometer sind für einen zwölf Jahre alten Wagen dieser Klasse sogar noch nicht mal viel Holz, auch wenn Verschleiß nicht ausbleibt.

Für einen Lexus ist das erst recht nicht viel; klar muss man Gebrauchsspuren aller Art in Kauf nehmen und irgendwann sicher mal eine Werkstätte Hand anlegen muss, aber ein Lexus ist nicht nur von exzellenter Qualität, sondern auch meist ein von sehr seriösen und solventen Zeitgenossen bewegtes KFZ, das überpünktlich zum Kundendienst in eine geeignete (Vertrags-)Werkstätte gegeben und nicht von Spinnern bewegt wird, da der Lexus zum Aufreißen vor der Disse ungeeignet ist. Nur zwei Vorbesitzer laut Inserat deuten das Bild einer solchen Vorgeschichte letztlich schon an.

Das Risiko ist daher natürlich bei diesem Alter schon da, aber im Vergleich zu gleichaltrigen "Bimmern und Benzern und Audis" eher gering ----> trotzdem muss eine ausgiebige Probefahrt ebenso drin sein wie eine Besichtigung eventuell auf Hebebühne, eine Einsichtnahme des Kundendiensthefts und ggf. Rechnungen sowie ein "Kontrollanruf" bei den Vorbesitzern (Brief zeigen lassen!) -----> ich unterstelle nix, aber ein Lexus ist so perfekt verarbeitet, dass man ihm auch meinetwegen 400.000 Kilometer bei normaler Pflege nicht direkt ansieht.

Einfach mal kritisch schauen, die Unterhaltung des Lexus GS ist aber kein billiges Vergnügen (das ist Premium pur!) und zum Service muss so ein Geschoss auch zwingend zum Lexushändler ("Lexus Forum") und nicht zum Schotter-Ali jwd im Industriegebiet. Diese Autos sind hochwertige Technik pur, aber nicht so anspruchslos wie meinetwegen ein alter Benz, der auch bei der Araltanke um die Ecke repariert werden könnte.

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Hallo!

Automatik ist das Optimum, ich durfte neulich diese Fünfgangautomatik des CLK in einem frühen W203 C180 mit 129 PS von Baujahr 2000 fahren - die ist absolut erste Sahne und zudem bekannt robust. Ob mein W202 die Gleiche hat weiß ich nicht, aber die war auch schon gut. Die Schaltungen sind hakelig, die Sequentronic ist selten und macht überhaupt keinen Sinn, ist eine "halbe Sache", was die Kunden damals aber gemerkt hatten.

Kompressor ist nicht direkt schlimm jedoch eher ein Fall für sich, aber eigentlich waren M111 und M111 EVO erheblich solider als die ab 2002 in W211/W203 usw. verbauten M271 Motoren mit Steuerkettenproblemen.

Rostprobleme gibt es eher an den Coupés als an den bei Karmann in Osnabrück montierten Cabrios, aber auch beim Coupé-CLK hält sich das in Grenzen. Liegt aber auch meist schlicht an der besseren Pflege, die so ein Auto erhält im Vergleich zur Alltags-C-Klasse oder einem T-Modell. Ich habe zuletzt im Oktober in einem solchen 208er CLK200 Sport Automatik von 1998 gesessen -----> aus zweiter Hand, älterer Herr plus DaimlerChrysler AG, Scheckheft drin, kaum nennenswerter Rost ... aber 314.000 Kilometer auf der Uhr. Der sah frischer und besser als die Mehrzahl der gleichaltrigen C- und E-Klasse Modelle aus, fuhr sich auch sehr gut.

Elektronikprobleme sind eher selten im Vergleich zu etwa BMW; es kann defekte ELCODE-Schlüssel oder Kombi-Instrumente und Radio-Navi-Systeme geben, sonst ist eher wenig zu befürchten; bei so alten Autos ist das auch immer Glückssache. Die Schlüssel kosten bei Mercedes ca. 300 Euro und Voraussetzung für eine Neubestellung ist hier der Eigentumsnachweis mit Brief und Personalausweis des Halters (nicht Fahrzeugführers). Kombi-Instrumente nerven nur ab Sommer 1999 (Modellpflege) und dann meist durch Pixelfehler vorwiegend im Bereich der Schaltanzeige für die Automatik und die Uhrzeit, vorher ging es eigentlich - das alte Kombi-Instrument stammt aus W202 und W210, kann im Alter gelegentlich komplett kaputtgehen, aber Pixelfehler sind unwahrscheinlich. Das sind noch alte Anzeigen, viel ist da nicht dran.

Letztlich ist zwar auch der CLK auf seine Weise ein Mercedes der umstrittenen Schrempp-/DaimlerChrysler-Ära, aber insgesamt ist er dennoch ein gutes Auto, das im hohen Alter dank seiner robusten W202/W210/W124-Technikkomponenten durchaus empfohlen werden kann, wenn man sich den minderwertigen Mist anderer Hersteller aus dieser Zeit ansieht.

Wenn man einen aus seriösen Besitzverhältnissen ohne viel Rost kriegt, der auch regelmäßig gewartet wurde und den Kompressor eher meidet, kann man hier einen Dauerläufer bekommen. Mehr als 3000 Euro würde ich nicht ausgeben wollen für einen 200er, aber die Preise sind selten viel höher. Die Nachfrage ist eher gering für die Coupés; die Kiddies lechzen nicht danach, die Sammler lehnen das Teil aktuell noch bis auf ein paar Fanatiker ab.

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...geht so. Wir haben den manchmal gesehen, ich fand ihn mit Andi Borg eigentlich ganz okay, der Moderator wirkte sympathisch und man merkte Borg an, dass er sich mit volkstümlicher Musik und Schlagern identifiziert und die Show gut findet, die er gestaltet. Karl Moik habe ich kaum mitbekommen oder viel eher verdrängt, den habe ich eher als Sänger in Erinnerung aber ich denke, er war ähnlich wie Andi Borg.

Schlimm fand ich nur die "Stadlshow", die glaube ich nur ein- oder zweimal lief, ich glaube moderiert von Alexander Mazza. Das war dermaßen oberpeinlich und aufgesetzt, dass man sich fragte, wann Oliver Kalkofe aus der Kullisse springt und es als Parodie enttarnt. Vermissen tue ich beides nicht wirklich.

Was ich aber vermisse ist ein Format wie "Kein schöner Land" mit Günter Wewel unter Regie von Arno Jos Graf. Von vielen als Volksmusiksendung verschrien, war das eigentlich ein Reisemagazin mit ein bisschen Lokalkunde auch in Sachen Musik - da traten auch einheimische Künstler auf wie in dieser Prag-Ausgabe von 1994 Lenka Filipovà, die in Deutschland total unbekannt ist, oder später mal Peppino di Capri.

https://www.youtube.com/watch?v=s54vIf1_d5k

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Hallo!

Rollkragenpullover sind zeitlose "Classics", die mit dem richtigen Kombinationsgeschick an vielerlei Anlässen getragen werden können. Da kommt es auf die Farbe und den Stoff an, sogar zum Sakko kann man sie tragen.

Ähnlich gut geeignet sind auch Hemden aller Art, die du zu dunklen nicht ausgewaschenen Jeans ohne Löcher und Risse trägst oder aber zu Twillhosen/Chinos, es gibt viele nette Alternativen. Auch ein einfarbiges dezentes Langarm-Shirt aus hochwertigem Stoff/Jersey ist eigentlich immer eine recht hübsche Option und relativ bequem.

Was ich sehr gerne trage ist dieses Outfit (siehe Foto) bestehend aus dunkelblauem, etwas aufgewickeltem Jeanshemd zu beiger Chino. Ist zwar eher was für die Freizeit bzw. ich in meinem Job kann es nicht anzieehn, aber für die Schule und leger feierliche Anlässe wie Familienzusammenkünfte ist es prima geeignet!

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Dietrich ist in meiner Generation - bin ein 1990er - unter Russlanddeutschen nicht so selten wie gedacht ähnlich wie andere altdeutsche Vornamen etwa Heinrich, Artur/Arthur, Waldemar, Siegfried oder Eugen ... sind meist wortgetreue Eindeutschungen russischer Namen wie Genrik/Gendrich (Heinrich), Wladimir/Vladimir (Waldemar) oder Sergej/Sergey (Siegfried), denn so moderne Namen wie bei uns gab es da eben noch nicht. Ich bin selbst Deutsch-Jugoslawe und trage einen ähnliche Vornamen, der in Deutschland eher in den 1930ern verbreitet war. Ein Bekannter von mir, geboren ich glaube 1954 oder 1955, heißt auch Dietrich, der Name ist mir schon immer ein Begriff.

Ansonsten ist "Dietrich" zwar ein klassischer, aber auch ein recht netter Name, den man auf jeden Fall problemlos aussprechen kann und den auch niemand ernsthaft falsch schreiben dürfte. Wer einen so einfachen Namen falsch schreibt oder falsch ausspricht, dem ist meiner Ansicht nach auch nicht mehr groß zu helfen.

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Die breite Masse wird darauf programmiert Billig-Musik zu kaufen

Generell lässt sich das so schon sagen. Dennoch gibt es immer noch sehr, sehr gute Kunst, nur ist die eben unpopulär und findet eher in verborgenen Räumen statt. Davon bekommt die breite Masse nix mehr mit!

So sind Kleinkunst-Spezialisten wie Hans-Jürgen Buchner (Haindling) und selbst hochkarätige Liedermacher der ganz alten Schule wie Herman van Veen, Stefan Waggershausen oder Achim Reichel durchaus auch im fortgeschrittenen Alter noch on Tour, nur eben in kleinen Kulturkreisen statt den großen Sälen. Das kriegt dann natürlich niemand mit, der sich nicht dafür begeistert, die Facebookseiten abonniert hat und danach sucht.

So ist's übrigens letzten Endes auch mit dem Fernsehprogramm -----> da kommt das Beste auf Spartenkanälen, die niemand außer echten Fans einschaltet.

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Richtige Weltstars wird man nicht vergessen - Kuli aber war kein Weltstar, sondern ein im deutschsprachigen Raum bekannter Entertainer, dessen letzte "Einer wird gewinnen"-Show (das weiß ich genau) 1987 ausgestrahlt worden ist und schon damals war das eine Sendung, die eher ältere Semester ansprechend fanden. Später moderierte er kurzzeitig den "Großen Preis", als Wim Thoelke 1992/93 schwer erkrankte und Carolin Reiber beim Publikum durchgefallen war, aber bereits 1998 starb er dann - wenngleich mit 76 oder 77 Jahren; ich meine, Kuli war ein 1921er. Und ähnlich alt waren auch die meisten seiner Fernsehfreunde, die ihn mochten.

Die hier in der letzten EWG-Sendung beworbene Doppel-LP "Goodbye Kuli" habe ich sogar, wenngleich als Doppel-MC, und ich höre die sogar, habe sie selbst gekauft, nicht etwa geerbt. Eine schöne Sammlung, ich dürfte aber in meinem Alter ziemlich die krasse Ausnahme sein, wenn ich so etwas bewusst gekauft habe.

https://www.youtube.com/watch?v=tHIdreQzix8

https://www.youtube.com/watch?v=pq6eIGKrN1A

Meine 1936 geborene Großtante kennt Kuli natürlich noch und ich kenne den auch noch, weil ich mit ihm und seiner Generation groß geworden bin, aber schon viele aus meiner Generation dürften ihn nicht kennen, weil sie nicht wie ich beim Opa, sondern bei "coolen" Eltern aufwuchsen, die Kuli, Frankenfeld, Heinz Schenk, Reno Nonsens, Peter Alexander, Rainer Holbe (den mochte ich besonders), Dieter-Thomas Heck, Lou van Burg und Co. für peinliche Relikte ihrer eigenen Vergangenheit ansehen und sich teilweise mit 60 wie Teenager geben.

Ich denke auch nicht, dass Kuli wirklich vergessen wird; es wird immer Nerds wie mich geben, die so etwas mögen und daran ihren Spaß haben und obsessive TV-Liebhaber und Historiker habe ich da noch gar nicht einbezogen.

Echte Weltstars wie etwa den 1998 gestorbenen Frank Sinatra, Elvis (Tod 1977), Roy Orbison (gestorben Ende 1988), diverse Schauspieler oder auch Literaten kennen jedoch auch viele junge Leute zumindest dem Namen nach oder können 1-2 große Hits, Filme oder Bücher aufzählen. Selbst den oftmals als Schnulzenheini abgewerteten Roy Black kennen viele in meinem Alter noch, obwohl er 1991 starb und seine großen Hits da schon 20 Jahre zurücklagen, sieht man von Dieter Bohlens "Rosenzeit" und dem "Schloss am Wörthersee" ab.

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Mein Bruder hatte einen Audi 80, ich habe noch immer einen C180 W202.

Die Wagen sind qualitativ soweit vergleichbar und haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Beim W202 ist das Hauptproblem der Rost, beim Audi 80 sind es Kühlsystem, Fahrwerksteile und zunehmend Wartungsversäumnisse in Sachen Zahnriemen/Spannrolle. Der Audi ist ein Fronttriebler, der Mercedes hat Hinterradantrieb ist jedoch unproblematisch zu fahren.

Qualitativ war Audi damals sehr nah an Mercedes bzw. genauso gut und besser als BMW oder Opel, die Wahl ist heute eine Frage der Sympathie und der Verfügbarkeit guter Exemplare. Da sehe ich den W202 vorne, da er bis 2001 gebaut wurde und hier noch deutlich mehr gute Autos unterwegs sind als beim Audi 80, der 1994 vom ersten A4 abgelöst wurde.

In Sachen Sicherheit ist der W202 besser. ABS und Fahrerairbag haben alle, den Beifahrerairbag gibt es seit Ende 1994 ohne Aufpreis, seit Mitte 1997 gibt es auch Seitenairbags, Bremsassistent (für alle) und gegen Aufpreis ESP. Auch sind die Benziner der M111 Motorenfamilie mit Steuerkette sparsamer und vitaler als der alte Zweiliter des Audi 80 (B4), der zwar auch nicht lahm ist, aber durstig und eben 30 PS weniger bietet.

Automatik ist beim Audi 80 ein trauriges Thema; der Dreigang-Automat war schon bei der Premiere des Audi 80 (B3) im Jahr 1986 nicht mehr zeitgemäß und war es bei der Umstellung auf den B4 noch weniger. Insgesamt ein unkomfortables und auch defektanfälliges Aggregat; der Viergang-Automat vom Audi 100 war nicht besser - Automatik und VAG passt bis heute nicht zusammen. Wenn du einen Automatik willst, bleibt dir eigentlich nur der C180 übrig - Vier- oder Fünfgang ist zu haben, 1996 wurde umgestellt, beides ist gut und zeigt, dass Mercedes ein Oberklasse-Hersteller und Automatik-Spezialist ist.

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Ja. Das ist möglich

Wenn jemand naiv genug ist oder andererseits psychisch gesehen schwach genug bis willenlos und unter Medikamenten ist und der Typ, der ihr was einreden will, kein schwer von Begriff stotternder Dünnbrettbohrer ist sondern rhethorisch gut dabei und es wirklich will, funktioniert so etwas durchaus. Zu einem Tango gehören aber immer zwei: Derjenige, der das einredet und derjenige, der das nicht zu hinterfragen wagt.

Mir ist aus meinem weiteren Freundeskreis sogar ein derartiger "Vorfall" von ca. 2008 bekannt, wo ein Psychologe, der im Laufe der Behandlung nicht mehr weiter gekommen ist, einer Person einreden wollte in die Psychiatrie zu müssen und ein schlechter, schwacher, kranker Mensch zu sein, der sich damit gefälligst abfinden und sich auf eigenen Impuls da einweisen lassen solle.

Die Person, damals total depressiv und verängstigt, hätte das beinahe über sich ergehen lassen und sich schon informiert, wenn nicht ein Verwandter den Braten gerochen hätte und dafür sorgte, dass man schnellstens von diesem "Facharzt" weg kam. Es ließ sich dann auch alles wohl klären. Ich habe heute keinen Kontakt mehr zu dieser Person, aber beim letzten Kontakt ca. 2014 stand die wenige Jahre zuvor noch laut einhelliger Meinung angeblich kranke, schwache und schlechte Person wieder mitten im Leben.

Es ist wirklich schlimm, aber leider gar nicht so selten -----> Zahlen wird es natürlich nicht geben, aber solche Erlebnisse sind es dann eben, die die ganze Innung in den Schmutz ziehen.

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Ich fahre Mercedes und bin zufrieden, aber die neuen Modelle gefallen mir nicht mehr und das nächste Auto wird trotz absoluter Zufriedenheit kein Mercedes mehr; die E-Klasse gefiele mir zwar gut, aber ich brauche so ein großes Auto einfach nicht.

In der Vergangenheit fuhr ich mit Opel und Ford ebenso gut, das sind letztlich auch meine Lieblingsmarken. Einen Audi hatte ich auch schon (Audi 100 aus den 80er-Jahren), bin aber der Meinung, dass Audi und ich nicht zusammenpassen und ich auch alles andere als ein typischer Audi-Fahrer bin: Sehe ich heute den typischen Audi-Fahrer merke ich, das ist nicht meine Welt.

Nee, ich bin eigentlich ein Opelaner und Ford-Freund, schon als Jugendlicher haben mich diese Marken immer besonders interessiert. Zu Mercedes kam ich dereinst mit aus dem Grund, weil ich mit dem damaligen Team des Opelhändlers nicht einig wurde und die C-Klasse (W202) mir gefiel und ein prima Gesamtpaket lieferte - favorisiert war eigentlich ein Omega, den ich aber später dann auch zur absoluten Zufriedenheit mit viel Freude besessen habe.

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Nein, eigentlich nicht. Gerade bei geläufigen Namen passiert so etwas öfters als gedacht erst recht wenn man eventuell Verwandte derselben Generation hat. Das ist auch nicht schlimm - wenn man es aber einfach nicht will, etwa weil Name XYZ einfach total negativ konnotiert ist durch den prügelnden Vater, die herrschsüchtige Mutter oder den etwas dümmlichen Vetter und man bei dem Namen XYZ spontan Angstzustände kriegt oder negative Gedanken, dann kann man ja entsprechend vorgehen.

So habe ich mich zweimal mit einer Anna getroffen, obwohl der Name mehrfach in meiner Familie vorkam und vorkommt und wäre in meinem Freundeskreis vor geraumer Zeit beinahe der Dritte gewesen, der mit einer Verena zusammen ist - und als ich mit einer Caroline liiert war, hatte mein Cousin eine Freundin namens Carolin :)

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Hallo!

Eventuell kann man das Metallband verkürzen. Ich hatte das Problem an meiner Regent-Uhr ebenfalls; da hat der Uhrmacher ein Glied entfernt und schon hat es gepasst. Er meinte zwar, es sei nun fast zu eng so, aber ich komme damit viel besser zurecht als mit einer Uhr, die am Handgelenk herumwackelt und sich dreht.

Maßgebend ist nicht das, was der Uhrmacher sagt sondern das, was dein Gefühl sagt.

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Hallo!

Ich würde das ganz locker angehen - zumal so etwas nicht geplant werden kann: Man sollte das immer ganz gemütlich regeln und auf sich zukommen lassen, sich nicht unter Druck setzen und nicht versuchen, irgendwas übers Knie zu brechen - das bringt nichts.

Warte einfach die passende Situation ab und frage sie dann so ehrlich wie möglich und ohne dich zu verstellen.. aber am besten persönlich, also nicht per WhatsApp, Facebook oder sonst wie, denn das ist unpersönlich und kommt nicht so klasse rüber.. ansonsten denke dir dabei, dass du ja nix zu verlieren hast ------> ganz im Gegenteil: Selbst wenn sie abwinkt und "nee, danke" sagt, weißt du, wo du dran bist und dass sie eben doch keine Option für dich ist.

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diese komischen Weihnachtspullis

Ein Muss sind die natürlich nicht, nee^^ letztlich solltest du anziehen, was dir gefällt; typische Freizeitkleidung ist vollkommen in Ordnung, egal ob das Jeans, Winterjacke und Turnschuhe oder Blazer, Chino und Stiefel sind ------> es muss den Temperaturen bzw. der Witterung angepasst sein und dir zusagen. Aber so richtige Dresscodes sind mir nicht bekannt und diese Weihnachtspullis sind vielleicht für manchen cool und lustig, aber keine Pflicht.

Als ich mit einer Freundin gemütlich durch den Weihnachtsmarkt lief trug ich eine beige Chino, ein dunkelblaues Jeanshemd mit aufgewickelten Ärmeln & eine schwarze Jacke, dazu schwarze Schuhe :) Und sie trug eine dunkle Jeansröhre, einen schwarzen Stiefel & am anderen Fuß den sog. "Vacoped" (eine Art Gipsstiefel aus Plastik), ein weißes Langarm-Shirt und drüber 'ne schwarz-weiß engkarierte Kurzarmbluse, dazu eine schwarze Jacke :)

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Opel

Ich fahre aktuell seit Jahren Mercedes und bin sehr zufrieden, aber da die neueren Modelle der Marke mich nicht mehr ansprechen und auch die Niederlassung hier viel Vertrauen durch Pfusch sogar an der Bremsanlage verspielt hat, kaufe ich wahrscheinlich keinen mehr und ersetze meinen 1997er Mercedes C180 entweder durch einen baugleichen C180, der noch besser ist, oder einen Ford Mondeo.

Mercedes ist nicht mehr das, was es mal war; als meiner 2016 verunfallte und ich kurz an ein neueres Auto dachte, habe ich bei Probefahrten mit W204 und teilweise auch W211, die mir angedient werden sollten ("nehm'n Se den, der is' noch nich' alt, der is' super, allet andere hammwer ooch") gemerkt, dass das nichts mehr mit Mercedes zu tun hat und ich mir da gleich irgendeine Mondeo oder sonst einen Japse kaufen kann.

Ein Auto von VW hat mich nie interessiert, Audi (100) und Opel (Omega) fuhr ich früher und es war okay; BMW ist nicht meine Marke, was eine 2016 (s.o.) absolvierte Probefahrt mit einem trotz seiner Außenmaße subjektiv eng wirkenden 5er bekräftigt hat, ein Auto von Porsche ist finanziell nicht drin und eigentlich für den Alltag untauglich. Ich brauche vier Türen, Komfort, Platz und einen Händler vor Ort zu fairen Betriebskosten - und das gibt es bei Porsche nicht.

Eigentlich wäre ich hier für Ford, aber ich entscheide mich für Opel, weil ich mit der aktuellen Mercedes-Palette wenig anfangen kann und man einem Opel vieles vorwerfen kann, aber sicher nicht ein schlechtes Verhältnis von Preis und Leistung. Wenn Opel heute noch einen Omega bauen würde, wäre ich Opel treu geblieben - aber diese Insignia-Lachplatte kann ich als Beitrag zur Mittelklasse nicht ernst nehmen; neu mag der ganz schick sein, aber nach zwei Jahren sieht der innen schon alt und abgerockt aus und die Qualität ist auch nicht so der Hit. Das kann Ford erheblich besser!

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Mir geht es auch so

Rein subjektiv geht's mir auch so, wobei das jeder anders sieht und ich es noch nicht einmal begründen kann. Als ich neulich von der Arbeit nach Hause gefahren bin, habe ich gemerkt, dass ich heuer zum ersten Mal nicht gezielt Weihnachtsmusik hörte und irgendwie auch so dieses weihnachtliche "Flair" gar nicht aufkommt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich mich im Jahr 2019 von vielen Wegbegleitern verabschiedet, mein Leben neu geordnet und viele Menschen "aussortiert" habe, aus den Sozialen Netzwerken austrat und vieles über Bord warf, was ansonsten eine gewisse Rolle gespielt hat ----> es passiert oft, dass sich Vorfälle darin dann wieder spiegeln. Als mein Opa vor Jahren starb, ging es mir auch so, da habe ich Weihnachten auch bewusst ganz allein verbracht, weil ich nicht feiern wollte.

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Anderes, und zwar...

Den W124 hatten wir - einer der schlimmsten Roster, den man sich vorstellen kann. So wartungsfreundlich und zuverlässig die Technik ist, so problematisch ist das Blech. Unser 230E von Juni 1989 ("Mopf 0") wurde trotz guter Pflege bereits zum TÜV-Termin im Sommer 2004 erstmals geschweißt und dann immer wieder - zum Schluss war er 2012 dann so verfault, dass man bald nicht mehr wusste, wo man da noch ansetzen sollte. Gut, er hatte sein Geld verdient und viele damalige Mitbewerber hätten bei gleicher Behandlung keine 23 Jahre durchgehalten, aber trotzdem muss man dem W124 in allen Baujahren eine Rostanfälligkeit nachsagen, die hoch ist und dennoch von allen "Liebhabern" geleugnet wird.

Die 190er sind nicht besser, W202 und W210 verlagern sich auf Türen, Klappen, Radläufe und Hauben, die gefährlichen Stellen wie Wagenheberaufnahmen oder Hinterachsaufnahmen sind bei den C- und E-Klasse Modellen nicht so sehr betroffen.

Wirklich robust sind aus dieser Aufstellung nur der Audi 80 und der Volvo 850, deren Qualität ihre Nachfolger nicht ansatzweise erreicht hatten. Alles andere ist in der Regel nur technisch gut, aber blechmäßig tendenziell übel - aber ich erinnere jetzt mal an den Audi 100, der vieles vom VAG-Porsche-Langzeitauto in sich vereint und für 30 Jahre oder 500.000 Kilometer Lebensdauer ausgelegt wurde. Der ist zwar auch nicht unzerstörbar, aber sehr nah dran und der Audi 80 steht ihm kaum nach.

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Hallo!

Niedriges Selbstbewusstsein bis hin zum Minderwertigkeitskomplex, eine gewisse Unzufriedenheit mit sich selbst, das Gefühl "sich immer vor Anderen beweisen zu müssen" und auch eine gewisse Genugtuung "sich gewisse Dinge jetzt leisten zu können" spielen da häufig auch mit rein. Ich kenn' die Litanei nur zu gut ... unter anderem deswegen gehe ich nicht mehr an Klassentreffen.

Aber es gibt auch einfach nur typische Aufschneider; mancher ist von Natur aus so ein Großhals, kann alles besser, weiß alles besser, hat von allem ein bisschen mehr und so weiter ... wobei man das mit gewisser Lebenserfahrung, Weitsicht und auch Menschenkenntnis relativ rasch beurteilen kann. Ich betreue im Außendienst die Kunden einer Zeitung, die da Anzeigen kaufen und muss sagen, dass ich alles schon gesehen habe und es nichts gibt, das es nicht gibt.

Es ist andererseits zu beobachten, dass aus sehr einfachen Verhältnissen stammende Personen, die beruflich (zu) viel Macht bekommen oder auf einmal zu Geld kommen, auf einem solchen Niveau abheben und meinen, sich beweisen zu müssen und das Leben zu einer Art Präsentationsbühne für ihren neuen Segen gestalten zu müssen -----> das sind letztlich typische Star-Allüren.

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Ich sehe das wie du - die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ich beruflich und privat so kenne oder zumindest im weitesten Sinne kenne, sind menschlich wie politisch dermaßen konservativ, dass man eher den Eindruck einer Generation gewinnt, die einfach nur weg von der mitunter regelrecht peinlichen Lockerheit "cooler Eltern" will und sich nach Werten wie Sicherheit, Geborgenheit, Konservativität, Maßregelungen und Gemütlichkeit sehnt.

Aber diese jungen Leute sind oftmals die, die leise Töne bevorzugen und sich nicht an die Öffentlichkeit damit begeben. Erhört werden dahingehend die Schreier, die Pöbler, die Stänkerer, die Rädelsführer und Unruhestifter, die Demonstranten und die Ideologen, die meinen, die Menschheit erziehen zu müssen -----> und das sind in aller Regel eben jene Linksgrünen, die du schilderst, die es zwanghaft für sich beanspruchen. Die treten in Presse und Rundfunk auf, sind forsch, laut und man hört ihnen gezwungenermaßen zu.

Das passt nicht zu dem Nimbus einer Jugend, die mental und politisch tendenziell immer konservativer wird, was auch diverse Studien schon belegt haben - aber es passt zu einer stark medienlastigen und von semi-seriösen, an Meinungsmache interessierten Medien unterwanderten Gesellschaft, wo oft einzig der, der am Lautesten brüllt und schreit (Greta?), auf offene Ohren stößt. Im Grunde könnte man das, wenn man es boshaft formulieren wollen würde, beinahe unter "Fake News" einordnen ------> ich habe Hemmungen, diesen Ausdruck zu benutzen, aber hier könnte er passen, wenn man es so sagen wollen würde!

Es gibt nicht nur linksgrüne Jugendliche und tiefrote Jusos, die immer am Protestieren und Austeilen sind, aber exakt die sind es, die sich in den Medien ein Sprachrohr gesucht haben ------> die Konservativen nutzen die Medien eher dann, wenn die Junge Union in der Lokalzeitung ihre Jahreshauptversammlung ankündigt und um reges Erscheinen ihrer Mitglieder wirbt. Genau so kenne ich das.

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Vollverzinkt war kein Volvo, aber zumindest die 900er und 850er sind gut gegen Korrosion geschützt und gehen nur in Ausnahmefällen am Rost kaputt ----> die kranken meist an einem Wartungsstau, weil ewig lang kein Geld mehr in die Hand genommen wurde, da die Autos so anspruchslos sind und irgendwann der TÜV-Prüfer mit dem Daumen wackelt und es insgesamt zu teuer wird, gemessen am Restwert und Alter des Fahrzeugs.

Kleinere Volvos, nicht nur die Holländer (440/460/480, 300er usw.) waren oft ziemlich rostfreudige Fahrzeuge, die wenig mit Schwedenstahl zu tun hatten - aber man muss andererseits trotzdem eine Lanze für sie brechen: Vergleicht man sie mit anderen Autos ihrer Zeit, waren sie gut gegen Rost geschützt. Ein Opel, Ford, VW, Fiat, Renault usw. war oft nach dem dritten TÜV-Termin sichtbar angerostet, der Volvo hielt noch ein paar Jahre mehr durch.

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Täglich, fühle mich damit wohl

Sakkos trage ich beruflich bedingt täglich und durchaus sehr gerne.

An diversen Events in der Freizeit ertappe ich mich auch immer wieder beim Griff an das Sakko ----> nicht nur aus Gewohnheit, sondern auch, weil ich die Sakkos bequem finde ich gut an- und ausziehen kann. Aber ich achte immer auf gute Passformen und kaufe keine engen Slimfit-Sakkos, und ich achte auf gute Qualität in Sachen Stoff, Verarbeitung und Innenfutter.

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Das Thema ist nicht neu: Die Jugend hat schon immer versucht zu rebellieren und anders zu sein als die anderen - oftmals tun sie das in welcher Richtung auch immer (Musik, Gesellschaft, Kleidung, Hobbys usw. und auch in Sachen Politik) ohne konkrete Anhaltspunkte und ohne ersichtlichen Grund, sondern mehr aus Prinzip und sind nicht selten auch Mitläufer unter Gleichaltrigen, um dabei zu sein, denn genau das wollen die meisten Teenager im Grunde ihres Herzens: Cool sein, angesagt sein, dabei sein - oft egal um welchen Preis, zumal man sich oft selbst noch nicht so wirklich kennen gelernt hat und seine liebe Not, mit anderen und diversen Herausforderungen des Lebens umzugehen.

Oft spielen dann auch noch die Lust auf eine Beziehung und der Schwarm eine Rolle. Ich will nicht wissen, wie viele Jugendliche freitags protestieren, um einem "coolen Boy" oder einem hübschen Mädchen zu imponieren "weil man da mitmacht". Ähnlich könnte es bei den Grünen sein. Die Grünen haben aber auch den "Vorteil", dass sie eher junge, hippe Abgeordnete und Lichtgestalten haben als die anderen Parteien ----> die Jugend wird eher von einer lässigen 30-Jährigen in Jeans und Kurzarm-Bluse über weißem Longsleeve "abgeholt" als von einem steif wirkenden 65-jährigen CDU-MdB, der mit Anzug und Krawatte beim politischen Frühschoppen irgendwelchen Rentnern und Weintrinkern nach dem Mund redet.

"Grün" waren schon in meiner Jugend (bin ein 1990er) viele, nur trugen sie es nicht so vehement und aggressiv durch die Welt, weil es eben auch die medialen Möglichkeiten dafür noch gar nicht gegeben hat. Das muss man ja auch sehen: Heute wird alles getwittert, beim Instagram oder Facebook oder sonst wo geteilt und auch kommentiert und geht durch die ganze Presse - bei uns gab's eine Tageszeitung, irgendeinen primitiven Chatroom wie Partyfans, vielleicht hatte der eine oder andere eine eigene Mail-Adresse ... und das war's de facto, da war das Internet mehr was zur Kommunikation und Recherche dienendes und nicht irgendeine Basis, um Stimmungen zu generieren und politisch, religiös oder ideologisch auf fanatischer, missionierender Ebene durch die Gegend zu hetzen. Und es gab noch nicht diesen Selbstverwirklichungsdrang, nach dem sich viele dazu bemüßigt sehen als ideologische Aufseher der Menschheit oder ihrer Heimatgemeinde aufzutreten.

Die Spätfolgen der 68er, die alles anders machen wollten und dafür oft auch keinen Grund vorlegen konnten, spielen da sicher auch noch mit rein, ebenso wie Eltern, denen alles egal ist, die keinerlei politische Bildung und keinerlei Aktionismus haben ihren Kindern was zu erklären oder es auf eine so verklemmte und überhebliche Art tun, dass die grüne Tendenz eine Frustreaktion ist, um den großhalsigen Papa zu "verärgern".

Die Schule hat da wenig Einfluss; sobald ein Lehrer politisch motiviert unterrichtet, kann das Probleme geben - das wird heute noch schlimmer sein als bei uns, wo ein im Stadtrat als Republikaner (!) sitzender Pädagoge komplett unter Beschuss stand (aber in der Schule blieb er neutral).

Ansonsten aber muss ich sagen, dass viele spätestens dann, wenn sie selber Geld verdienen, nicht mehr auf Kosten der Eltern leben, nicht mehr studieren und selber schauen müssen, wo sie bleiben, den Grünen auf die Schliche kommen - es sind und bleiben letztlich Schlangenfänger wie andere Parteien auch und grüne Politik muss man sich erst mal leisten können. Ein paar "Freigeister" und Elektrovolvo-Fahrer können das vielleicht, aber das ist eben nicht die Allgemeinheit.

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Hallo!

Machen kannst du das bestimmt - wichtig ist, dass es ehrlich und aus dem Herzen kommt. Du musst das wollen und mit dir selbst ausmachen; wenn du das Bedürfnis hast, mit ihr Kontakt aufzunehmen, dann solltest du es deinem Herzen willen auch tun, um damit abschließen zu können. Wer derartige Wünsche ewig mit sich herumträgt, der dreht sich geistig oft nur noch im Kreise!

Ich habe angst dass sie es falsch interpretieren könnte und es nacher nur alten schmerz hervorruft. 

Das kann natürlich passieren, aber man sollte sich andererseits trotz aller "Ehre" nicht zu viele Gedanken machen über Dinge, die eventuell sein könnten; das hemmt einen nur und trägt nicht zum Wohlbefinden bei. Und wer nicht wagt der nicht gewinnt ... mal angenommen, du ergreifst wieder die Initiative: Das Schlimmste, was passieren kann ist doch im Grunde nur, dass sie "nee, verschwind'" sagt - und selbst dann weißt du, wo du dran bist. Du kannst also genau genommen nur gewinnen.

Ich habe mit früheren Freundinnen auch durchaus noch gelegentlichen Kontakt auf einem normalen, freundlichen, unter Erwachsenen eigentlich zu erwartenden Niveau und kann nicht sagen, dass es mich oder andere Menschen belastet. Es kommt auch immer drauf an, wie man auseinander gegangen ist und wie man selbst zu dem Thema steht, ob man eigene Fehler einsieht oder nicht, ob man es vertreten kann oder nicht und so weiter. Häufig kann beobachtet werden, dass man mit den Jahren eben doch reift und dahingehend auch andere Aspekte im Sinn hat ... ich hätte vor einem Jahr auch noch nicht gedacht, mal wieder mit der Frau, von der ich mich 2017 nach einer unschönen Verkettung wirklich blöder Ereignisse getrennt hatte, normal reden zu können, Witze machen und über Erlebtes und Erlittenes zwanglos lachen zu können - war aber gestern mal wieder der Fall. Mit den Jahren sieht man vieles halt doch anders!

Letztlich ist das eine Sache, die du mit dir vereinbaren musst.

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Naja, der Preis ist nachvollziehbar

Hallo!

Verglichen mit Mercedes, wo der ELCODE-Schlüssel ab 1996/97 bei rund 300 Euro ohne Codierung liegt, ist der Schlüssel des 2001er Audi A4 fast sogar preiswert; das hätte ich persönlich gerade bei VAG nicht gedacht, denn meistens sind Mercedes-Originalteile günstiger als die von VAG!

Angesichts der Tatsache, dass das nicht wie früher bei meinem 1989er Audi 100, wo der Schlüssel erst nur auf- und zusperren, Zündschloss und Handschuhfachschloss bedienen konnte, ein einfacher Schlüssel sondern ein kleiner Computer mit Mikroprozessoren usw. ist, ist der Preis von 195 Euronen eigentlich sogar angemessen.

Irgendwelche Billigteile ungeklärter oder dubioser Ebay-Herkunft sollte man tunlichst vermeiden: Wer billig kauft, der kauft meist zweimal und landet alsbald dann doch beim Originalteil, das einfach besser ist.

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Ja

Ja, das habe ich vor rund acht Wochen erledigen lassen - hat der Fordhändler gemacht, der die Aktion gleich mit dem "Licht-Test" verbunden hat, den es im Oktober kostenlos gibt. Grund: Für den Preis von 30 Euro inklusive Einlagern der Räder und diesem erwähnten Licht-Test lege ich mich nicht selbst unters Auto.

Man weiß zudem nie, wie das Wetter umschwenkt - das ist jetzt jederzeit drin und es wäre nicht das erste Mal. Ich brauche meinen Wagen beruflich trotz stetig geringer werdender Jahreslaufleistung von inzwischen maximal 8000 Kilometern pro Jahr auch im Winter und wechsle jedes Jahr zur Sicherheit schon ziemlich zu Anfang des Oktobers.

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Kann beides sein, aber ich würde den Lehrer informieren, damit er intervenieren kann oder sich ggf. selbst anzeigt, je nachdem ob da was dran ist oder nicht.

Leider wird in dieser Hinsicht genug Schindluder getrieben und es gibt oft genug dererlei Vorwürfe von Teenagern, die sich wichtig machen und Aufmerksamkeit erhaschen wollen, aber es kann eben auch die Wahrheit sein - und Spamwellen könnten es auch sein. Es ist wie mit allem im Leben, schlauer ist man hinterher.

Ich würde auf eine solche Nachricht aber auf gar keinen Fall antworten.

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Audi 80 der robustere A4?

Ja, um Einiges.

Beim ersten Audi A4 musste schon gespart werden - und Audi war 1994 bereits im automobilen Oberhaus etabliert.

Der Audi 80 B3 und B4 hatte zusammen mit dem Audi 100 den Weg dorthin geebnet, weil die Fahrzeuge von exzellenter Qualität und besser als BMW und Mercedes waren - mein Audi 100 von 1989 war im Innenraum solider verarbeitet mit wertigeren Stoffen und Materialien sowie Kleinigkeiten wie satt einrastenden Hebeln, Schaltern und der dezenten roten Beleuchtung, da kam der vier Wochen ältere Mercedes 230E meines Opas nicht mit, in Sachen Rostschutz erst recht nicht.

Beim A4 war man dann etabliert und musste sich scheint's auch nicht mehr so extrem anstrengen, um das Ziel zu erreichen. Da konnten scheinbar manche Dinge auch vernachlässigt werden, der A6 bekam das dann ab 1997 in voller Breitseite zu spüren.

Sowohl die Verarbeitungsqualität im Innenraum als auch die Belastbarkeit mechanischer Teile und die Rostvorsorge erreichten bei Audi 80 und Audi 100 mit Abkömmlingen wie Audi-Coupé, Audi 200 und Audi V8 ihren Höhepunkt, danach baute es kontinuierlich ab.

Mein Bruder fährt einen (gepflegten) A4 B5 1,6 vom Sommer 1998, der wirklich gut in Schuss ist und außer Querlenkern und dem Auspuff sowie einmal Zahnriemen, Bremsen rundherum und sonst jedes Jahr Inspektion plus Klimaservice usw. seit 2016 noch nix brauchte - die Autos sind gut, aber nur mit den richtigen Vorbesitzern.

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Hallo!

Versuchen würde ich es auf jeden Fall, du würdest es später bereuen.

Wenn es dir gut geht, versuche es einfach und denke positiv. Wichtig ist, dass du all das erklären kannst, damit keine Lücke im Lebenslauf klafft, und vielleicht durch Nachweise ärztlicher Behandlung falls vorhanden belegen kannst. Auch die Bewerbung sollte gut sein und bei den Fotos sollte ein echter Profi zeigen was er kann, Handycam-Schnappschüsse sind nicht ausreichend und sehen genauso billig aus, wie sie waren.

Ansonsten ist die Situation gerade jetzt günstig um sich eine Lehrstelle zu suchen - und man braucht nicht immer Abitur :)

Viel Erfolg!

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Hallo!

Corollas sind eigentlich alle gut, die meisten Fehler im Budgetbereich unterhalb 2.500 Euronen sind auf das Alter der Fahrzeuge, eventuell vernachlässigte Pflege und Wartung oder auch Materialermüdung und damit Verschleiß, letzten Endes also auch auf das Alter des Wagens zurückzuführen. Generell aber ist der Corolla in allen Jahrgängen solide bzw. solider als viele gleichaltrige Modelle!

Für rund 2.500 Euro empfehle ich ein Modell der späten 90er-Jahre, von denen immer wieder top-gepflegte Rentnerfahrzeuge mit geringen Laufleistungen und vollem Serviceheft auftauchen. Empfehlenswert sind die eigentlich immer, gerade der Corolla ab 1997 wurde vom Markt damals schon eher ignoriert wegen seiner ungewöhnlichen Optik, die den sehr konservativen Kunden nicht so besonders gefiel - heute ist es ähnlich und das macht die Autos preislich attraktiv.

Corolla-Kunden sind ohnehin ein ganz eigener Kundenkreis, denen es sogar missfiel, dass der Wagen 2007 in Auris umbenannt wurde, obwohl er die konsequente Weiterentwicklung des Ende 2001 eingeführten Corolla-Modells gewesen ist.

Viele Menschen in Deutschland, die die Zuverlässigkeit des Modells nie direkt erfuhren, verbinden den Namen "Toyota Corolla" auch bis heute mit einem altmodischen, nicht besonders begehrenswerten KFZ, was die Modelle der späten 90er mit ihrem Hartplastik-Look im Innenraum besonders traf ... gegen Golf 4, Focus & Astra-G waren die nciht mehr up to date in Sachen "Haptik" (blödes Wort sowieso anhin^^) und hatten es damals schwer, nachdem den Traditionskäufern das Äußere nicht zusagte.

Der Toyota Yaris hält da nicht ganz mit und wurde schon in einer Zeit entwickelt, als Toyota rechnen musste und auch - glaube ich - nicht mehr durchgängig in Japan produziert. Er ist sehr zäh, aber andererseits kein Auto für gesetzte Herren mit Hang zur Fahrzeugpflege gewesen, sondern ein Kleinwagen für den Anfänger, die Hausfrau oder junge Leute, die nur in die Werkstatt gehen, wenn es der Gesetzgeber (---> sprich "TÜV und ASU") fordert oder sich sinnbildlich kein Rad mehr dreht.

Der Corolla ist für 2.500 Euro der bessere Kauf, weil in aller Regel erheblich besser in Schuss.

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