Kann es sein, dass Schwulenhasser selbst latent schwul sind?

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18 Antworten

Das gibt es ziemlich oft - Wie weiter unten jemand schreibt sind dies oft sehr männlich auftretende Personen - Mit übertriebener Männlichkeit und offener Homophobie kompensieren sie ihr inneres Zerwürfnis.. und finden sich in reinen Männergruppen (Sport, Verein, Club) zusammen wo eigentlich alles was Männerbeziehungen bieten können vorhanden ist, ausser eben Sex.

Diesen Typus erkennt man daran dass er Sex mit Frauen hat aber nicht beziehungsfahig ist  - und eben lieber mit seinen auch homophoben Männerkumpels abhängt wo sie sich dann besoffen gegenseitig um den Hals fallen, rein platonisch natürlich :-)

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Es ist schon auffällig, dass besonders homophobe Menschen sich gerne homosexuellen Sex vorstellen bzw. darüber reden. Youtube-Kommentare wie "ich f*cke dich in den A*sch, du Sch*uchtel", sind gar nicht mal so selten.

Aber für eine abschließende Haltung hab ich zu wenig Psychologie studiert.

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Salue

Meine eigene Erfahrung bestätigt dies sogar ein wenig.

Eigentlich ist es sogar menschlich gut verständlich. Es dient der Abgrenzung gegenüber einer Eigenschaft, die man selber nicht will. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man sich selber noch nicht sicher ist und auch der Mut noch fehlt, mit sich selber im Reinen zu sein.

Verallgemeinern kann man dies natürlich nicht. Den Schritt zum Akzeptieren der eigenen Ichs ist sehr hart und nicht alle Betroffenen schaffen dies auch.

Es grüsst Dich

Tellensohn

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Jeder Mensch hat auch homosexuelle Anteile. Jeder.

Und ja, homophobe Menschen haben genau davor Angst. Ein selbstsicherer Heterosexueller braucht keine Angst davor zu haben, hat sie auch nicht. Aber wenn jemand - durchaus auf einer unbewussten Ebene - sich seiner selbst nicht sicher ist, Angst vor seinen homosexuellen Anteilen hat, ist er schnell homophob. Er bekämpft dann seine eigenen homosexuellen Anteile, indem er sie auf andere Menschen projiziert.

Darum muss ich immer schmunzeln, wenn jemand sich vehement gegen Schwule ausspricht und denke dann: "Du hast es nötig."

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Das ist gemischt.

Wer als Knabe von einem schwulen Erwachsenen mißbraucht wird und daraus einen Haß entwickelt, der hat völlig andere Motive als jemand, der latent schwul ist, dies aber für sich selbst für moralisch verwerflich hält und diese Gesinnung durch (unsinnigen) Haß auf Schwule bekräftigt, obwohl diese dann nur eine Ersatzrolle haben.

Daneben gibt es aber eine weitaus größere Anzahl an Schwulenhassern, die aus politischer Gesinnung heraus oder auch nur daraus, in ihrer persönlichen Gruppe mehr gelten zu wollen, solchen Haß in sich heranzüchten.

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Schwer vorstellbar, höchstens in der Form, dass Neid entsteht, dass die Gehassten mit ihrer Orientierung offener umgehen können oder ein indirekter Hass auf die Gesellschaft, der über diesen Druck auf die eigene Orientierung zurück fällt.

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Es wird zwar oft behauptet, dass Menschen an anderen oftmals das hassen, was sie an sich selbst erkennen (und nicht mögen). Ob dies aber wirklich immer so der Fall ist, halte ich für fragwürdig. Ich glaube das ist einfach ein wenig zu einfach gedacht, als das man das so pauschal sagen kann.

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Ja, das kann sein, bzw. ist auch nachgewiesenermaßen oft der Fall.

In den prüden USA führen Gay-Aktivisten sogar Listen mit prominenten Schwulenhassern, die beim Homosex erwischt wurden.

Das ist aber ein grundsätzliches psychologisches Phänomen, und ist folglich nicht nur beim Thema (Homo-)Sexualität zu beobachten.

Eine unerwünschte Handlung/Einstellung neigt der Mensch dadurch vor sich selbst und anderen zu leugnen, indem er dagegen (öffentlich) Stellung bezieht. Das dient als Schutzschild vor sich selbst, wie auch vor möglichen Verdächtigungen Fremder, die ja, bewusst wie unbewusst, durchaus im Bereich des möglichen wären ...

Im Fall der Homosexualität kommt noch hinzu, dass ein natürliches Verhalten (Primaten, inkl. des Homo Sapiens, sind eine bisexuelle Spezies, bei denen reine Homo- wie auch reine Heterosexualität eher die Ausnahme darstellt) auf eine extreme Tabuisierung trifft (aufgrund der Homophobie des Alten Testaments, und in Folge der drei daraus entstandenen Religionen Judentum, Islam und insbesondere des zusätzlich auch noch lustfeindlichen Christentums).

Fazit: Es muss nicht so sein, aber jemanden zu finden, der Sexualität so stark tabuisiert UND der wirklich 100% hetereosexuell ist, ist halt schon statistisch gesehen deutlich schwerer ...

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Natürlich kann das sein. Es besteht aber kein zwingender Zusammenhang.

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Das kommt öfters vor. Es sind dann Hasser, die ihre schwulen Anteile nicht ertragen, diese unterdrücken und sei`s durch Attacken auf Homosexuelle.

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Klar, beobachte mal die sozialen Gefilde in denen Homophobie verstärkt auftritt, und achte mal darauf, wie sich die Männer dort zueinander verhalten. Umarmungen und Küsse in Russland, Umarmungen in islamisch geprägten Ländern, Umarmungen, Küsse und gemeinsame Duschen im Fußball, ..... nur so als Beispiele.

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Eine Weisheit lautet: 

Du kannst nur dich selbst kritisieren. 

Das bedeutet dass man sich im Grunde selbst kritisiert wenn man einen anderen kritisiert, weil der störende Punkt den man im anderen sieht, auch ein Punkt ist der einen an sich selbst stört.  

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Das kann vielleicht bei einigen so sein aber, ich glaube die meisten von denen sind hetero.

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Nein, aber: Je sicherer ein Mann ist umso mehr sind ihm Schwule egal.

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Wer will dazu eine Statistik erheben?

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Nein denke ich nicht. 

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Ich bin mir relativ sicher, dass es nicht so ist.

Vor allem Kerle die selbst sehr "männlich" sind, distanzieren sich weit von Schwulen. Die Typen die viele feminine Seiten haben, sind da viel toleranter.

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Kommentar von Dahika
02.03.2017, 18:03

eben. Weil sie weniger Angst davor haben.

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Kommentar von AndyG66
02.03.2017, 18:11

eben - nur interpretierst du es genau falsch rum :-)

Eine heterosexuellen sehr männlichen Mann mit Selbstbewusstsein  - Hat es gar nicht nötig homophob zu sein..wieso sollte er auch?  Ist er das trotzdem, steht er bei mir ziemlich unter Verdacht :-)

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Das nicht aber es passt nicht in ihr "Weltbild"

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