Ist Spiritualität Schwachsinn?

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15 Antworten

Da müsste man meiner Meinung nach zunächst einmal klären, was denn in diesem Fall der Begriff "Schwachsinn" eigentlich bedeuten soll.

Steht "Schwachsinn" für irrationale, wissenschaftlich nicht beweisbare, oder sogar widerlegte Ansichten, dann dürfte das in vielen Fällen zutreffen.

Allerdings finde ich es immer sehr unglücklich, derart abwertende und provokative Formulierungen zu nutzen, die von Intoleranz zeugen.

Für viele Menschen ist Spiritualität ein Gegengewicht zum Materialismus, durch den sie ihre emotionale Bedürfnisse nicht befriedigen können.

Viele negative Charaktereigenschaften werden durch Unzufriedenheit über die eigene Situation und mangelnde gesellschaftliche Anerkennung gefördert.

Ein sozialer "Verlierer" wird sich fast immer wünschen, jemand "besseres" zu sein - und womöglich versuchen, mit Gewalt daran zu kommen.

Alternativ bleibt ihm, da ihm diese "Aufwertung" in der Realität nicht gelingt, in die Irrationalität zu fliehen.

In seiner Phantasie wirkt eine "höhere Gerechtigkeit", die alle Materialisten richtet und den Armen und Unterdrückten zum Erfolg verhilft.

Die einen schließen sich daraufhin gesellschaftlichen Revolutionsbewegungen an, während andere ihr Selbstbewusstsein durch Spiritualität aufwerten wollen.

So lange die Leistungsgesellschaft und der Konsumwahn dazu führen, dass sich Menschen "abgehängt" und isoliert fühlen, so lange werden sie ihr Heil in Spiritualität suchen.

Viele Religionen und andere Bewegungen gingen, wenn man ihren Legenden folgt, vom Bodensatz der Gesellschaft, oder von gesellschaftlich fragwürdigen Gestalten aus.

Die biblischen Stammväter irrten in der Wüste umher, der Buddha war ein "Aussteiger" aus dem Luxusleben und Jesus sammelte soziale Randgruppen um sich, während Mohammed ein gewaltsamer Revolutionär war.

Würden materieller Wohlstand und gesellschaftliche Anerkennung alle Bedürfnisse befriedigen, gäbe es womöglich keine Spiritualität.

Spiritualität ist auf jeden Fall eine Sackgasse. Das liegt einfach daran, dass es keine einheitliche Definition gibt und die Verargumention immer aus der subjektiven Perspektive stattfindet.

Es existieren keine Belege dafür, dass es irgendetwas wie Spiritualität in irgendeiner Definition gibt.

Ich weiß, was du meinst, aber so krass würde ich es nicht formulieren. Das ist nicht sehr tolerant, wenn jemand glauben will und damit niemandem schadet, soll er das doch. Wenn jedoch versucht wird, zu bekehren, mit Gewalt zu drohen oder Kindern diese Sachen einzuflösen, dann sollte ein Riegel vorgeschoben werden.

Im Prinzip ist nicht eine religiöse (und ähnliches, wie du oben schon geschrieben hast) Theorie logisch und sinnvoll anwendbar - vor allem nicht im 21. Jahrhundert!

Religion ist eine Sackgasse, ein Anker für Hilflose und Unsichere, die Angst haben sich der Realität zu stellen und die vor Fakten die Augen verschließen.

Wenn es Gott gäb, gäbe es Beweise. Außerdem...warum sollte er sich verstecken? Er wird wohl kaum scharf darauf sein, dass die Religionskriege noch weiterhin überall wüten.

Da Du ja auch nach Religion fragst:

Hier ist einiges, was mich vom Christentum überzeugt:

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass
ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

matmatmat 06.08.2017, 07:35

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde

Echt? Tötlicher Knochenkrebs für Babys? Sexualtrieb und tötliche Geschlechtskrankheiten? Auch bei Tieren, die wohl kaum einen Freien Willen haben! Parasiten die Ihre Beute von innen auffressen? Luftröhre und Speiseröhre mit dem gleichen Ausgang, so daß jedes Jahr bei dummen Unfällen Leute ersticken? Das alles ist geplant?

Dann war der Schöpfer ein perverser Sadist oder betrunken auf der Arbeit... kann sein, daß Du so ein Wesen anbetest, aber ich hab da ernste Zweifel das es das Wesen gibt und falls es existiert wäre es nichts "göttliches"...

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Da Du den Begriff 'Glaube' nicht differenziert hast, gehe ich von der Allgemeinbedeutung dieses Begriffes aus und stelle Dir daher die Frage: Ist der Glaube an die Liebe als kompletter Schwachsinn zu bezeichnen?

Falls ja, so glaubst Du nicht an die Essenz der Liebe - Falls nein, so glaubst auch Du an etwas...

Definiere 'Spiritualität. Hast Du das getan? Was stellst Du Dir darunter vor? Hast Du dies selber schon durchlebt und ausprobiert?

Kannst Du all diese Fragen nur negieren - mit welchem Recht stellst Du Dich dann hin und gibst dann solche Urteile ab (Deine Fragen wie ' Eigentlich schon' und '...nichts anderes als Verblendung' geben unterschwellig Deine Sichtweise wieder)...

Spiritualität ist ein Teilbereich der Religionen und der Esoterik, stellt aber keine Aussage über die Religion und die Esoterik per se dar.

Spiritualität ist die Auseinandersetzung mit den geistigen Gesetzen, mit sich selbst, mit seiner Umwelt, mit seinem Umfeld, mit dem Transzendenten, mit dem Jenseits, mit Gott, mit seinen Gedanken, mit seinem Bewusstsein, mit seinen Handlungen, mit seinen Emotionen, mit den Wirkungen all dieser Auseinandersetzungen auf einen selbst und auf sein Umfeld, setzt sich mit dem Verstehen des Ganzen auseinander, arbeitet mit den geistigen Gesetzen und, und, und...

Nun, wenn Dir das alles als kompletter Schwachsinn erscheint...

Hinter Spiritualität steckt und steht viel, viel mehr dahinter als 'nur' der Glaube an eine - wie Du vermutlich zu denken scheinst - fiktive Gestalt namens Gott...

Hier ist Leben langes arbeiten, prüfen, lernen, annehmen, abgeben, verstehen, erkennen, umsetzen, geistig reifen, erneut lernen (man fällt immer wieder mal zurück) und erneut arbeiten usw. usf. angesagt

wovor die meisten sich hüten (wollen)...

Für die Spiritualität braucht man keine Religion und keine Konfessionszugehörigkeit - nur Dich selber und 'die anderen' als Spiegel Deiner selbst, als Beobachtungspunkte Deiner 'Arbeit' in und mit der Spiritualität...

Gruß Fantho

matmatmat 06.08.2017, 07:43

Ist der Glaube an die Liebe als kompletter Schwachsinn zu bezeichnen? Falls ja, so glaubst Du nicht an die Essenz der Liebe

Natürlich ist "Glaube an Liebe" Unsinn. Glaube bedeutet Dinge behaupten zu Wissen die man nicht wissen kann, manchmal sogar an Einstellungen festzuhalten die sicher anders sind. Das muß aber nicht sein, man kann wissen, daß es Liebe gibt.

Hinter Spiritualität steckt und steht viel, viel mehr dahinter als 'nur' der Glaube an eine [..] fiktive Gestalt namens Gott... Hier ist Leben langes arbeiten, prüfen, lernen, annehmen, 



Nee, da ist ein Wort falsch. Das Prüfen fällt bei Religion und Esoterik eigentlich immer weg. Mit den besten Überprüfungsmethoden die wir haben beleuchtet bleibt davon nämlich nur Unsinn übrig. leider prüfen die Leute entweder innerhalb ihrer Glaubenswelt und sehen sich dann durch die Gegenargumente bestärkt (Das Argument gegen Gott war so gut, das hat der Teufel gemacht, also muß es den geben, also gibt es auch Gott!) oder sie verwerfen selten mal ein Glaubenskonstrukt komplett und stürzen sich ungeprüft ins nächste, dem sie dann folgen... wirklich prüfen und Belege verlangen tun nur sehr wenige Menschen und die sind meiner Erfahrung nach areligiös oder glauben an sowas wie Spinozas Gott.

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Fantho 06.08.2017, 18:04
@matmatmat

Natürlich ist "Glaube an Liebe" Unsinn

Natur ist immer sinnhaftig...

Und nein, dies ist kein Unsinn, solange ein Mensch die Liebe noch nicht erfahren bzw. die Essenz Liebe als solche (noch) nicht erkannt hat...und solange kann er an die Liebe glauben - oder  nicht glauben...

Glaube bedeutet Dinge behaupten zu Wissen die man nicht wissen kann

Dann befasse Dich bitte noch einmal genauer mit der semantischen Bedeutung des Begriffes Glaube, denn hier fehlt etwas ganz Entscheidendes bei Deiner nicht ganz korrekten Erklärung...

Das muß aber nicht sein, man kann wissen, daß es Liebe gibt.

Man kann dies aber erst dann, wenn der vorherige Glaube zu Wissen wird, indem die Liebe erfahren und erlebt wurde...Vor der eigenen Erfahrung und der eigenen Erkenntnis bleibt nur der (Nicht)Glaube (an etwas)...

Wissen entsteht nur durch eigens gemachte Erfahrungen und Erkenntnisse; alles andere ist  WischiWaschi und blinder Glaube...

Das Prüfen fällt bei Religion und Esoterik eigentlich immer weg

Das mag bei Dir vielleicht so sein, aber ohne eine (Über)Prüfung des Gelesenen, Gelernten und / oder Gehörtem sollte es nie ablaufen, möchte man Erkenntnisse haben...

Und gerade bei Religionen und / oder Esoterik (beides Bereiche, in denen ich nicht zuhause bin) ist ein Über-Prüfen angedacht, wenn man über den Wahrheitsgehalt gewisser Aussagen und Lehren sich Wissen aneignen möchte...

sonst bleibt es nur bei blindem Glaube...

Mit den besten Überprüfungsmethoden die wir haben beleuchtet bleibt davon nämlich nur Unsinn übrig

Man erkennt an dieser Ausführung schon, dass der Logik kein Einlass gewährt wurde...

Dieses Ergebnis (Unsinn / Sinn) erhält man doch nur, wann man zuvor geprüft hat. So gesehen ist meine Aussage über das Prüfen korrekt. Was anderes habe ich auch nciht geschrieben, außer dass es sich um ein lebenlanges Über-Prüfen handelt...

Diese hier dargestellte und einfach gestrickte Denkweise kann letztendlich nur in eine Polemik und unsachliche Argumentation münden:

  1. Gläubige prüfen nicht und nehmen alles hin, was die Religionen ihnen vokauen
  2. Areligiöse prüfen und verlangen Belege bzw. wer prüft und Belege verlangt, wird areligiös werden

So interpretiere ich diese von Dir getätigten Aussagen.

Dies ist zwar gegeben, aber nicht nur!

Es gibt sehr viele Areligiöse, welche trotz Prüfungen und Belege Gläubige sind / wurden...

Auch andersherum...

Und wenn Du erneut zu meinen gedenkst, oder zu glauben scheinst, dem wäre nicht so, dann besitzt Du Unkenntnisse und ein kleines Weltbild...

Ich vermute mal, all diese Aussagen lassen sich anhand einer geringen Kenntnis über die Spiritualität und auch über die Bedeutung der Begriffe 'Glaube' und 'Wissen', 'Religion/Esoterik' und 'Spiritualität' begründen...

Gruß Fantho

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Hallo Garmos8221,

warum sollte das so sein? Religion oder Anbetung ist ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, der Wunsch danach ist sogar tief im Menschen verwurzelt. Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Die Religionen befriedigen zum Teil dieses Verlangen.

Der tiefere Grund dafür, dass sich die Religionen nicht als eine Kraft zum Guten erwiesen haben, liegt im Menschen selbst. Die Bibel drückt es so aus: "Die Neigung des Menschenherzens ist böse von seiner Jugend an" (1.Mose 8:21). Jeder Mensch hat also gewisse schlechte Neigungen und Wünsche ererbt. Das heißt aber nicht, dass man diesen Neigungen einfach folgen muss. Wir haben auch die Fähigkeit mitbekommen, uns selbst zu steuern und ein schlechtes Verlangen zu beherrschen. Damit jedoch ein Mensch das auch tut, braucht er ein starkes inneres Motiv. Genau dieses Motiv könnten die Religionen den Menschen liefern, doch haben sie darin kläglich versagt. Warum? Zum Teil ist das auf ihre religiösen Führer zurückzuführen, die vielfach ein denkbar schlechtes Vorbild für die übrigen Gläubigen waren.

Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass sie sich weniger von Liebe zu Gott als vielmehr von Eigennutz und Machtgier beherrschen ließen. Über die religiösen Führer seiner Tage sagte Jesus treffend einmal folgendes: "Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.   Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden" (Matthäus 23:3-5). In seinen Worten bezeichnet sie Jesus treffend als "Heuchler".

Andere Beispiele, die einen regelrechten Schandfleck in der Geschichte der Religionen hinterlassen haben sind die Inquisition, Kreuzzüge und die Hexenverbrennung im Mittelalter, für die die damaligen Kirchenobersten die hauptsächliche Verantwortung tragen.

Doch Religion geht auch anders! Jesus verglicht die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?   Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;   ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.   Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.   Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume". Von den "faulen Bäumen" habe ich ja gerade gesprochen und die schlechten Früchte, die sie hervorbringen, haben möglicherweise auch zu Deiner Frage geführt.

LG Philipp

Wann's schee moacht... :)

Im Ernst, wenn Menschen der Meinung sind, Spiritualität - egal, welche Richtung - hilft ihnen, ihr Leben besser im Griff zu haben, warum nicht? Von daher mag es sicher seinen Sinn haben.

Als Atheist und Anti-Theist sehe ich die Sache natürlich etwas anders. Aber jeder mag glauben, was immer er möchte, solange er anderen nicht damit schadet oder ihnen seinen Glauben aufdrängen will.

Garmos8221 03.08.2017, 19:11

sicher weniger gefährlich als organisierte Religionen.

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profanity 03.08.2017, 19:23
@Garmos8221

Was meinst du? Das Aufdrängen? Lies Sure 9,5 im Koran. Hier wird empfohlen, Ungläubige zum Konvertieren zu zwingen, ansonsten müssen sie ein Schutzgeld zahlen oder sterben. Das halte ich schon für ein gefährliches Aufdrängen...

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Ich bin fest davon überzeugt, dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

 Wenn die Bibel recht hat... 

  • gibt es einen Gott
  • ist dieser Gott erfahrbar
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
matmatmat 06.08.2017, 07:46

Wenn die Bibel recht hat... gibt es einen Gott... ist dieser Gott erfahrbar 

Oh wow, das bedeutet also, wenn man Gott nicht belegen kann durch überprüfbare, nachvollziehbare Erfahrungen, dann ist die ganze Bibel falsch und es gibt keine Ausreden mehr, Du würdest zugeben, daß es keinen Gott gibt?

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Spiritualität hat mit Religion eigentlich nichts zu tun. Bei den Religionen gibt es Regeln an die man sich halten muss, sonst wird man bestraft z. B. 10 Gebote etc.

Bei der Spiritualität gibt es so etwas nicht.

Beispielsweise werden in der Spiritualität Krankheiten als Einheit gesehen Körper, Geist, Seele und Bewusstsein. Und nicht, wenn ich eine Erkrankung habe, dann nehme ich schnell irgendwas damit die Schmerzen weg sind.

In der Spiritualität wird nach der Ursache geforscht, denn eine körperliche Erkrankung kann auch eine seelische Ursache haben.

Es gibt sie alle. Die Eingebildete, die herbeigesehnte, die eingeredete, die fehlgedeutete und echte spirituelle Erfahrung. Die Echte kommt meist vollkommen unerwartet und schlagartig und ist nicht sehr häufig.

Diese Frage beantwortet Jesus in seiner Bergpredigt:

"Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört." (Mat. 5:3)

Eine geistig gesinnte Person schätzt also geistige / religiöse Werte hoch ein.

Allerdings gibt es viele Religionen. Alle behaupten, den wahren Weg zur Spiritualität zu kennen. Ihre Wege dorthin sind aber sehr verschieden.

Gibt es überhaupt einen richtigen Weg zu echter Spiritualität?

Ja: die Bibel liefert eine zuverlässige Anleitung zu echter Spiritualität. Sie ist immerhin von Gott inspiriert (2. Tim. 3:16).

Paulus schrieb: „Ein physischer Mensch ... nimmt die Dinge des Geistes Gottes nicht an, denn sie sind ihm Torheit.“ Ein Geistesmensch hingegen hat „Christi Sinn“ (1. Korinther 2:14-16).

Ein Geistesmensch bemüht sich also, wie Jesus zu denken und seinen Fußstapfen zu folgen (1. Petrus 2:21; 4:1).

Wahre Spiritualität hat überhaupt nichts mit Schwachsinn zu tun.

Plazebo Medikamente sind auch sinnlos, können aber trotzdem helfen.

Fantho 03.08.2017, 21:54

Was für ein fataler Widerspruch! Denken vorher, schreiben nachher bitte...

Gruß Fantho

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atijaja 03.08.2017, 22:30

das war Absicht

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Fantho 03.08.2017, 22:39
@atijaja

Konnte ich leider nicht herauslesen :-(

Besser wäre gewesen: Placebos werden auch als sinnlos bezeichnet, können aber trotzdem helfen.

oder so in der Art...

Gruß Fantho

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matmatmat 06.08.2017, 07:48

Nicht "frei von spezifischer Wirkung" und "sinnlos" durcheinander bringen. Placebos sind durchaus manchmal sinnvoll... sogar harmlose Paceboreligionen zum wohlfühlen können sinnvoll sein, damit Leute nicht was verrückterem, radikalerem folgen...

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Spiritualität ist absolut kein Schwachsinn. 

Es wird nur von "beinharten" Materialisten gerne so dargestellt.

Spiritualität ist Spiritualität.

Und Schwachsinn ist Schwachsinn.

Manche Zeitgenossen können Spiritualität und Spiritismus nicht auseinanderhalten, andere wissen gar nicht, was Spiritualität ist oder sein könnte.

Das kann man nicht über einen Kamm scheren. Das reicht von Lebenserfüllung bis Lebenslüge.

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