Ist es de jure erlaubt eine Katze auf dem Grundstück zu töten?

9 Antworten

Wenn der Nachbar klug ist, lässt er die Katze in seinen Garten, dann wird sie diesen nach einer Weile als Teil ihres Reviers betrachten. Katzen machen ihr Geschäft niemals in ihr eigenes Revier, im Gegenteil, wenn sie dort "herrscht", werden auch keine fremden Katzen mehr Kot in seinem Garten hinterlassen.

Wir haben die selbe Situation. Unsere Katze geht ohne Probleme zu uns und auch zu beiden Nachbarn rechts und links von uns, auch auf den nebenan gelegenen Kinderspielplatz. Zum Glück haben wir ein sehr herzliches Verhältnis zu den Nachbarn und diese auch ein sehr gutes zu unserer Kittie. Es ist noch nie ein Stück Katzenkot gefunden worden. Ich habe sogar immer wieder den Sand des Kinderbuddelkastens durchgeharkt. Nichts, absolut nichts.

Katzen halten ihr Revier sauber. Ist von der Evolution ja auch sinnvoll eingerichtet worden, der Geruch ihres Kots würde sowohl Beutetiere vertreiben als auch Fressfeinde anlocken.

Unsere Katze, die ich für ganz normal halte, kotet auch in ihrem eigenen Revier. Aber sie verbuddelt es stets ordentlich. Wenn man sie nicht direkt dabei beobachtet, würde man nie etwas finden. 

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@Ratirat

Über der Erde ist es ein Sche**haufen, unter der Erde ein von Pflanzen willkommen geheißener Dünger. :-)

Aber auch vergrabenen Kot hätten wir beim Durchharken des Buddelkastens gefunden. Das war auch nicht der Fall. Und unsere Gartenerde ist leider so hart, dass unsere Kittie da ohne Krallenverlust kaum etwas vergraben könnte. Sie erleichtert sich definitiv außerhalb ihres Reviers. Sonst hätte ich das in ihren 13 Lebensjahren sicher mal beobachtet, da das Fenster meines Arbeitszimmers direkt auf den Garten schaut. Übrigens auch ihr tolles Katzenklo würdigt sie seit 12 Jahren keines Blickes mehr.

Vielleicht ist sie die erste Katze, der die Evolution die Fähigkeit verliehen hat, Darminhalt in Luft zu verwandeln. Pupsen tut sie natürlich mitten in ihrem Revier, nämlich auf meinem Schoß. :-)))

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Hier für alle die es nicht wahrhaben wollen: 

Tierschg §4 (1): 
Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

 

Und insofern der Nachbar diese Kenntnisse bzw. Fähigkeiten nicht hat, darf er es auch nicht töten. So wie ich das mitbekommen habe, hat auch niemand das Gegenteil behauptet.

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@BrightSunrise

"Und insofern der Nachbar diese Kenntnisse bzw. Fähigkeiten nicht hat, darf er es auch nicht töten."

Fachgerechte Genickbrechung hat man in zwei Minuten gelernt und dann ist die Sache erledigt. Wer keine entsprechenden Maßnahmen vornimmt und sich nicht erkundigt ist dann selber schuld. Mein Onkel musste das mal machen da selbst aufgrund wiederholter Verscheuchung die Katze immer wieder zurückkehrte und seine exotische Pflanze entwurzeln wollte (was unweigerlich zu dessen Tod geführt hätte und nebenbei noch 3000 Euro am A*sch wären). Das z.B. ist ein vernünftiger Grund da die Tötung im Rahmen einer Schädlingsbekämpfungsmaßnahme stattfand.


"So wie ich das mitbekommen habe, hat auch niemand das Gegenteil behauptet."

Ja das ist mir schon klar. Ich wollte nur im voraus grüne Faschisten (Veggies), sturköpfige, ignorante, egoistische Katzenhalter und Tierschutzfanatiker verscheuchen, das ist alles. Man kann solche Fragen nun mal nicht affektbeladen ausdiskutieren...

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Diese Auszug aus dem Tierschutzgesetz ist vollkommen richtig. Wichtig ist auch das es gesetzlich verboten ist ein Wirbeltier ohne triftigen Grund zu töten. Also selbst wen des Nachbar wüsste wie er eine katze fachgerecht tötet würde er sich strafbar machen.

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Lustig diese vermeintlich seriöse Wiedergabe - fehlt doch irgendwie das betäubungslose Schächten - töten durch Blutentzug ohne Betäubung-, das Juden und Muslime für sich in Deutschland als ein Sonderrecht fern jedes Tierschutzgedankens reklamieren!

Es lebe der Tierschutz für deutsche Lämmer und andere "Rindviecher", vor allem solche, die solche Rechtsbeugung zulassen!

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Da irrst Du Dich. Man darf ein Wirbeltier nicht ohne vernünftigen Grund töten oder verletzen. Auch nicht auf dem eigenen Grundstück!
Tötet er Deine Katze, kannst Du ihn anzeigen.
Es ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Er darf sie auch nicht einfangen und einsperren oder woanders hin bringen und aussetzen!

Und wenn er es doch tun würde; welche Strafe würde er vom Gericht bekommen?

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@Lichtwesen888

Das ist Unsinn was die da schreibt. Wildernde Tiere dürfen Jäger töten.

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@Drotan

Die haben aber eine Lizenz dafür! Und eine Katze im Garten ist kein wilderndes Tier.

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@BrightSunrise

"Und eine Katze im Garten ist kein wilderndes Tier."

Doch ist sie wenn sie in diesem Garten Tiere tötet. So absurd es klingen mag, aber ein wilderndes Tier darf auf dem Grundstück getötet werden.

"Zum Teufel mit der deutschen Rechtslage."

Also muss sich ein Grundstücksbesitzer alles auf seinem Grundstück gefallen lassen? Wenn dir die deutsche Rechtslage nicht gefällt dann sei doch so frei und wander aus :)

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@EinstAstral

Doch ist sie wenn sie in diesem Garten Tiere tötet.

Nein, eine Katze darf nur abgeschossen werden, wenn sie sich mehr als 300 m vom nächsten bewohnten Gebäude befindet, und das auch nicht in allen Bundesländern.

Also muss sich ein Grundstücksbesitzer alles auf seinem Grundstück gefallen lassen?

Alles nicht, Katzen schon.

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Das hängt vom Richter ab. Es kann eine Geldstrafe im vierstelligen Bereich sein oder ein Haftstrafe bis zu 3 Jahre oder was anderes. Das kann man pauschal nicht sagen. Beispiel: Wenn man eine Katze unkastriert nach draußen lässt, geht die Geldstrafe die verhängt werden kann, bis 5000€. Ich geh mal davon aus, dass sich in diesem Fall eine berechtigte Anzeige lohnen würde. Und selbst wenn nicht, steht es im Führungszeugnis. Bis jetzt wurden solche Fälle meistens verfolgt und auch gerecht bestraft. Z.B. als vor ein paar Jahren ein Mann eine Katze getötet und auf dem Grill der Besitzer gelegt hat, nur weil er Katzen nicht leiden konnte.

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Auf Drotan brauchst Du nicht hören. Der vertritt die typische Jägerhaltung. Und die kennt nichts außer morden ohne Sinn. Er ist wahrscheinlich einer von denen, die den Abschuss auf Hunde und Katzen verlangen. Was bis jetzt glücklicherweise noch nicht durchgesetzt wurde und auch nicht durchgesetzt wird!!! Auch mit Jagdschein darf weder Hund noch Katze auf dem Hof ermordet werden. Euer "Jagdschein" gibt Euch nicht die "ichmachjetztwasichwill" Macht!! Die Wilderei musst Du im übrigen nachweisen können. Sonst kann ja jeder Dummkopf kommen und das machen.

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"Und eine Katze im Garten ist kein wilderndes Tier."

Doch ist sie wenn sie in diesem Garten Tiere tötet. So absurd es klingen mag, aber ein wilderndes Tier darf auf dem Grundstück getötet werden.

"Zum Teufel mit der deutschen Rechtslage."

Also muss sich ein Grundstücksbesitzer alles auf seinem Grundstück gefallen lassen? Wenn dir die deutsche Rechtslage nicht gefällt dann sei doch so frei und wander aus :)

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@EinstAstral

Gut, da geb ich dir Recht. Aber eben auch nur mit einer Jagdlizenz.

Nein, er muss sich nicht alles gefallen lassen, wo hab ich das bitte geschrieben? Aber man tötet doch kein Tier, nur weil es einem nicht passt. Nein, mir gefällt sie deutsche Rechtslage nicht. Wenn man für das Töten eines Tieres nur eine Geldstrafe bekommt und für das Besitzen von Kinderpornographie ebenfalls nur 5000€ zahlen muss, ist das meines Erachtens nicht richtig. Und nein, ich werde nicht auswandern, davon ändert sich die Rechtslage ja auch nicht.

Allerdings möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal korrigieren.

Zum Teufel mit den (einigen) deutschen Richtern.

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Hier nochmal allgemein:

Tierschg §4 (1): 

Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

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