Ich würde in der Probezeit gekündigt. Wie soll ich die Kündigung am besten begründen?

12 Antworten

Hey :)

Genau diesen Fall hatte ich letztens auch.Und damit zwei abgebrochene Ausbildungen.Hatte auf dem Arbeitsamt einen Termin zur Berufsberatung.Diese erzählte mir dann dass sie die Möglichkeit haben dir eine Ausbildung zu suchen damit du sie fortsetzen kannst. Nun suchen sie für mich einen Betrieb und ich werde noch vor Weihnachten einen haben. Nachhilfe für die Berufschule wäre auch mit drin. Der Nachteil ist dass du erstmal 338 Euro verdienst. Plus Kindergeld eben.... Aber das wird in der Regel nicht so lange sein da das unternehmen meist schnell den Vertrag übernimmt,Damit  bist du dann ganz denen ihr Azubi :)

Ich frage mich immer, warum fast jeder meint, er müsse sich bei einer neuen Bewerbung nach Kündigung erklären oder rechtfertigen.

Wie das Wort " Bewerbung" schon impliziert, macht man dabei Werbung in eigener Sache, stellt alle seine positiven Fähigkeiten und Kenntnisse und Motivation für das umworbene Unternehmen heraus.

Später im Gespräch kommt die Frage nach der abgebrochenen Ausbildung, da solltest du eine halbwegs ehrliche, aber vor Allem reflektiert selbstkritische Antwort parat haben. Nach dem Motto: aus dieser Erfahrung habe ich gelernt. Natürlich ohne dich für die neue Stelle als unfähig zu degradieren.

Deine Stärken sind bisher die Theorie..für die Praxis ist die Ausbildung da. 

Du solltest dir aber schon im Vorfeld überlegen, ob dir dieser Beruf tatsächlich liegt oder du in eine etwas andere Richtung gehen möchtest, zur Not mal das eine oder andere Praktikum zur Orientierung machen..

Dir viel Erfolg!

Du erklärst den Kündigungsgrund am besten nicht, sondern zeigst auf, dass Du selbst erkannt hast, warum die Kündigung erfolgt ist und deinen Anteil der Ursache angegangen bist. Ausreden/Schönreden ist kontraproduktiv. Selbstreflexion ist gefragt.

Ansonsten kannst Du noch die Möglichkeiten eines Praktikums ausloten.

du musst doch wissen, was die gründe für deine kündigung waren.

kfz-mechatroniker ist der allerletzte scheißberuf, den alle jungs lernen wollen, um an autos rumzubasteln.

ich werde keine ratschläge für eine bewerbung geben, damit du dich ins unglück stürzst.

auch du wirst älter und dann kriecht man eben nicht mehr schnell unters auto.

Hm ...
irgendwie passen 'Ausbildung' und 'Probezeit' aber nicht zusammen.
War das eine Probezeit vor der eigentlichen Ausbildung  ?

Dann sollte man das in jedem Fall auch so präsentieren.
Weil bei einer 'Kündigung während der Ausbildung' muss schon einiges vorgefallen sein.

Ich habe immer noch Interesse an diesen Beruf.

Dann frage ich mich aber doch, warum Du zunächst mal studiert hast.
Das ist doch ein ziemlich konträrer Ansatz.
Wie beurteilst Du selbst Deine handwerklichen Fähigkeiten ?
Das 'Interesse' alleine reicht nicht wenn man nun mal - nicht böse gemeint - 2 linke Hände hat
Das 'Problem' könnte auch sein, dass du schon vergleichsweise alt für einen Ausbildungsplatz bist. Und der Ausbildungsleiter wird das sicher auch berücksichtigt haben.
Und immer beachten: Bei einer Kündigung in der Probezeit muss keine echte Begründung vorliegen. Es könnte also sein, dass der Ausbildungsleiter eben keine 'gescheiterten' Studenten mag, die ja eh immer alles besser als der Praktiker zu wissen glauben.

Probezeit ist auch im Ausbildungsvertrag vollkommen normal. Da muss nicht "einiges" vorgefallen sein.

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