Ich würde in der Probezeit gekündigt. Wie soll ich die Kündigung am besten begründen?

12 Antworten

Vor 26 Jahren wollte mein Sohn die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker machen. Er stellte sich u.a. auch bei Mercedes vor und musste um zu zeigen wie geschickt er ist einen Vergaser zerlegen und wieder zusammen bauen. War kein Problem und hat wunderbar geklappt.

Der Sohn einer Arbeitskollegin musste das gleiche bei der Vorstellung machen und konnte das nicht verstehen. Warum schreibe ich das, nun du schreibst das deine Stärken die Theorie wäre. Theorie ist nicht Praxis und die ist auch ausschlaggebend.

Ich möchte dir nichts unterstellen aber du bist wie der Sohn meiner Arbeitskollegin denn der Junge hatte doch Abitur im Gegensatz zu meinem Sohn und dann einen Vergaser zerlegen? mit Abitur macht man das doch im Kopf und nicht mit den Händen denn die können dabei schmutzig werden.

Übrigens mein Sohn ist schon seit Jahren Meister und macht sich Heute noch die Hände schmutzig wenn es sein muss.

Zu deiner Kündigung, sag deinem neuen Arbeitgeber wie es ist wenn du in der Probezeit überhaupt eine Kündigung bekommst statt einer Absage. Beim neuen Arbeitgeber etwas mehr zu packen und nicht nur herumstehen.


Hey :)

Genau diesen Fall hatte ich letztens auch.Und damit zwei abgebrochene Ausbildungen.Hatte auf dem Arbeitsamt einen Termin zur Berufsberatung.Diese erzählte mir dann dass sie die Möglichkeit haben dir eine Ausbildung zu suchen damit du sie fortsetzen kannst. Nun suchen sie für mich einen Betrieb und ich werde noch vor Weihnachten einen haben. Nachhilfe für die Berufschule wäre auch mit drin. Der Nachteil ist dass du erstmal 338 Euro verdienst. Plus Kindergeld eben.... Aber das wird in der Regel nicht so lange sein da das unternehmen meist schnell den Vertrag übernimmt,Damit  bist du dann ganz denen ihr Azubi :)

Ich frage mich immer, warum fast jeder meint, er müsse sich bei einer neuen Bewerbung nach Kündigung erklären oder rechtfertigen.

Wie das Wort " Bewerbung" schon impliziert, macht man dabei Werbung in eigener Sache, stellt alle seine positiven Fähigkeiten und Kenntnisse und Motivation für das umworbene Unternehmen heraus.

Später im Gespräch kommt die Frage nach der abgebrochenen Ausbildung, da solltest du eine halbwegs ehrliche, aber vor Allem reflektiert selbstkritische Antwort parat haben. Nach dem Motto: aus dieser Erfahrung habe ich gelernt. Natürlich ohne dich für die neue Stelle als unfähig zu degradieren.

Deine Stärken sind bisher die Theorie..für die Praxis ist die Ausbildung da. 

Du solltest dir aber schon im Vorfeld überlegen, ob dir dieser Beruf tatsächlich liegt oder du in eine etwas andere Richtung gehen möchtest, zur Not mal das eine oder andere Praktikum zur Orientierung machen..

Dir viel Erfolg!

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