Ich komme in dieser Welt nicht klar ...

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"Ich komme mit dieser Welt nicht klar"... ist das wahr? Du bist ein 19 Jahre alt, du hast 19 Jahre bereits gelebt, bist zu Schule gegangen, hast viel beschickt, du machst derzeit eine Ausbildung, du bist gläubig, du hast Ziele und Träume... du kommst mit dieser Welt klar, findest du nicht? Du kriegst dein Leben auf die Reihe, jeden Tag immer wieder aufs Neue. Ich sehe, dass du Zweifel hast, dass du dich tw. fremd und unwohl fühlst und mit dieser Welt haderst, aber das sind deine persönlichen Gefühle und Gedanken. Das heißt, eigentlich ist der wahrere Satz "Ich komme mit mir und meinen Gefühlen und Gedanken bezüglich dieser Welt nicht klar", oder?

Also schauen wir uns die mal an: "Ich denke mir oft, dass ich einfach nicht hierher gehöre". Kannst du dir sicher sein, dass dieser Gedanke stimmt, dass du nicht hierher gehörst? Wie fühlst du dich damit? Ich glaube, ich würde mich sehr einsam und hilflos fühlen. Es wäre ein schmerzhafter Gedanke für mich. Aber der Gedanke "Ich gehöre genau hierher, weil ich jetzt gerade hier bin, weil Gott mich auf diesen Flecken Erde gesetzt hat und ich hier meine Aufgabe in der Ausbildung habe und ich hier meine Träume entwickeln kann und ich hier tun kann, was ich gerne mag, z.B. Hobbies nachgehen, Freunde treffen, zur Kirche gehen. Es ist genau der richtige Ort für heute. Morgen oder übermorgen werde ich vielleicht nicht mehr hierher gehören und woanders hinziehen müssen, aber heute bin ich hier goldrichtig"... dieser Gedanke würde mich dann wieder glücklich machen. Wie sieht es bei dir aus? Könnte dieser Gedanke nicht genau so wahr sein?

Du schreibst auch über deine schwere Vergangenheit. Sie ist schwer, aber sie ist eben auch Vergangenheit. Wenn man sie immer wieder hochbeschwört, muss man sie immer wieder durchleben. Wer z.B. jeden Abend an die Schläge von seinem Vater denken muss, der wird quasi jeden Abend wieder geschlagen. Es ist in Ordnung anzuerkennen, dass dir ein Unrecht widerfahren ist in deiner Vergangenheit, aber nimm auch zur Kenntnis, dass dir hier und heute gerade kein Unrecht widerfährt, dass dein Leben jetzt nicht mehr schwer ist, dass nur deine Gedanken noch eine ziemliche Last auf deinen Schultern sind und dass man seine Gedanken zum Glück durch friedlichere und lebensbejahendere Gedanken ersetzen kann, wenn man erstmal entlarvt hat, wie schmerzhaft und auch falsch sie oft sind. Und wenn du dich das nächste Mal unwohl fühlst, aber nicht weißt, warum, dann bitte Gott nicht, dass er dieses Gefühl von dir nimmt, sondern danke ihm dafür, dass er dir die Möglichkeit gibt, dich selbst zu hinterfragen und an dir zu wachsen und dich mit deinen Gedanken auseinanderzusetzen, sie durch friedlichere zu ersetzen und damit letztlich zu erkennen, was für ein schönes Leben du mittlerweile hast.

Du hast irgendwelche irrationalen Schlussfolgerungen die sich immer auf die Seite des Schattens werfen. Und das muss es nicht sein. Ich weiß es hilft nichts andauernd nur positiv zu denken und einen auf ganz großen Optimisten zu machen, aber was noch viel schlimmer ist, ist es wenn man denkt man gehöre hier nicht hin, man taugt nichts oder nicht viel oder alles hat sich gegen mich verschworen. Glaub mir ich kenne diese Gedanken von mir selber - aber dann habe ich ein Psychologiebuch gelesen und halte das "Sich-Runtermachen" für genauso sinnlos wie die Bibel zu lesen und auf einen Gott zu hoffen.

Frag dich mal. Bist du wirklich nichts wert? Stimmt das wirklich hundertprozentig, basierend auf Fakten dass du nichts wert bist? Was ist mit deinem "tollen Kerl der gerade beruflich aufsteigt und der gut aussieht"? Sollte man das überschatten mit eigenen Negativeinstellungen? Soll das nicht zur Geltung kommen weil ja "irgendwas" in dir sagt "Hier fühle ich mich nicht wohl, hier ist was, na dann schmeiß ich mich mal weg". Ehrlich gesagt würde dir eine Verhaltenstherapie nicht schaden, damit du erkennst, dass es nicht soooo furchtbar schlimm ist und um dich steht. Du musst erkennen "Halt Moment... so schlimm ist es gar nicht, die hübsche Lady von der Bäckerei hat mir heute morgen zugezwinkert, der Kaffee ist in der Tasse und nicht irgenwo verteilt auf der Spüle oder die Batterien des Weckers funktionieren noch" Naja das Leben bietet eben Glück und Leid. Wieso versuchst du nicht aus dem Leid zu kommen und nach einer Erfüllung zu suchen. Wieso muss es das Gegenteil sein? Nämlich das krasse Gegenteil. Du hockst da rum und sagst "Es hat keinen Zweck, irgendwas läuft hier schief". Was bringt dir das? Ein Lottoschein mit Sechsrichtigen, rosa Zuckerwatte? Nichts. Du kannst nur die wunderbare Welt erkennen, wenn du sie erkennen willst und tief davon überzeugt bist dass es sie gibt. Und dass es kein Fluch von oben gibt der sagt "Hier das ist UFC! Den machen wir fertig!".

Und übrigens ist dein Leben weitaus besser als meins. Meine Batterien im Wecker funktionieren nicht mehr. Ich muss mich auf ein altes Nokia-Handy mit schrecklichem Weckklingelton verlassen. Naja du verstehst was ich meine. Nimms manchmal lieber mit Humor.

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Ich kann dich absolut verstehen. An manchen Tagen, wenn ich z.B. mal wieder viel in Gesellschaft anderer Menschen war, wird es mir umso mehr klar. Ich habe das Gefühl ich bin in einer Welt voller Prahler, Heuchler und Ignoranten! Prahlen davon wie toll, erfolgreich und sozial engagiert sie sind, während sie den ganzen Tag massenweise Wurst und Fleisch in sich hineinschäffeln und sich über das tote Tier lustig machen, ihren Hund knuddeln und sagen, ihr Wuffwuff sei so viel schlauer als ein Schwein und damit des Lebens berechtigt im Gegensatz zum Schwein. Bah, wie krank ist diese Welt bitte, bzw. die Logik der Menschen mit denen ich lebe? Die Menschen um mich herum sind nicht fähig, das wahrhaft Gute zu empfinden und mit dem Maßstab des Wahren zu messen. Und genau das lässt mich, die diese Dinge sieht, innerlich zerbrechen!!!

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