ice keinen lokführer?

12 Antworten

Es gibt arbeitszeitrechtliche Regelungen, wie lange jemand ohne Pause und auch maximal am Tag arbeiten darf - und bei Erreichung dieser Grenze ist Schluss, dann darf der Lokführer nicht mehr fahren; dient übrigens auch der Sicherheit der Fahrgäste. Daher wird das Personal im Führerstand regelmäßig gewechselt - und wenn die Ablösung, warum auch immer, nicht da ist, bleibt der Zug notgedrungen stehen.

Der Zug könnte aus dem Zugdepot (Reinigung, Wartung, Reparatur) von einen Übergabe-Triebfahrzeugführer (TFZ-Führer / Lokführer) in den Bahnhof zur Bereitsrellung überführt. Dieser TFZ-F. hat aber nicht die erforderliche Streckenlizenz, um die Zugförderleistung zu bedienen. Denn hier muss ein entsprechend Streckenkundiger Kollege den Zug übernehmen. Warum das öfters mal nicht gelingt, ist schon in den anderen Antworten gut beschrieben. Schuld ist nicht zuletzt die doch recht dünn gewordene Personalabdeckung. Viel gravierender wirkt sich aus, wenn ein Stellwerk nicht besetzt werden kann. Dann geht erst mal gar nicht mehr. Bremen hat das mal erlebt. Der HBF wird im Tagesbetrieb von Hannover aus mitbedient. Die Idee der DB: Man möchte den Stellwerksbetrieb zentralisieren. Ein Defekt wegen Kabeldiebstahl verhinderte die Fernbedienung und man brauchte 2 Stunden, bis jemand das Stellwerk in Bremen quasi aus dem Dornröschenschlaf erwecken konnte. Es kann eben nicht jeder Fahrdienstleiter von einem zum anderen Stellwerk hin und her wechseln.

Da sollte wohl an deinem Bahnhof ein Schichtwechsel der Lokführer durchgeführt werden. Blöd, wenn dann die Ablösung nicht kommt. Warum auch immer.

Wenn man eins und eins zusammen zählt, könnte man von selbst drauf kommen. Möglicherweise Schichtwechsel. Ab dort sollte wohl ein anderer Triebfahrzeugführer übernehmen. Möglicherweise ist dieser erkrankt o.ä.

Ist keine Seltenheit und kommt immer wieder mal vor.

  • Lokführer wird während der Fahrt krank oder die Ablöse wird spontan krank
  • Lokführer hat Feierabend und db hat verplant, dass einer den Zug auch fahren muss und entsprechend keinen weiteren eingeplant
  • Lokführer eingeplant, der schon einen anderen Zug fährt
  • Dienstzeitgrenze erreicht

Als letzter Punkt: die Db ist nicht gerade für ihre optimalen Planungen bekannt. Wir mussten mal 20 Min warten, weil unser Anknftsgleis doppelt beleg t war.

die Db ist nicht gerade für ihre optimalen Planungen bekannt.

Passend dazu kam vorhin eine interessante Dokumentation über die DB auf N-TV. "Durchleuchtet - Das Chaos bei der Bahn".... Scheint wirklich ein Sauhaufen zu sein ;-)

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@BrascoC

Das ist ja schon schön ironisch, dass du die Doku gesehen hast und dann meinen Kommentar gelesen hast.

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