Hyperaktiv oder schlecht erzogen?

16 Antworten

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Hallo,

Hyperaktivität kann erst ab dem Schulalter relativ vernünftig und auch nur nach eingehenden Tests und Untersuchungen diagnostiziert werden.

Sprich doch einfach deine Kollegin mal auf das Verhalten ihres Kindes an. Wenn die Mutter und die Familie mit dem Kind und seinem Verhalten kein Problem hat und auch nicht ausgegrenzt wird, dann kann man nichts weiter tun.

Wenn das Familienleben unter dem Verhalten des Kindes aber leidet und belastet wird, dann sollte man zum Besuch eines Kinderpsychologen und einer Frühförderung raten, damit sowohl das Kind als auch die Eltern und Familie therapiert, gefördert, geschult und unterstützt werden können, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Alles Gute für deine Kollegin, ihre Tochter und Familie!

:-) AstridDerPu

Schön, dass dir meine Antwort gefallen hat. Hoffentlich hilft's!

Danke für das Sternchen!

:-) AstridDerPu

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ADHS kan man erst ab dem 6. lebensjahr vernpnftig diagnostizieren und auch dann macht dies ein arzt. kinder in dem alter sind in der trotzphase, da ist solch ein verhalten durchaus normel, sie testen ihre grenzen aus.

Aber so extrem habe ich noch nie ein Kind erlebt. Ich habe viel mit Kindern zu tun. Aber das geht gar nicht

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@Schoggi1

warum schreibst du oben, dass du nicht nicht auskennst, wenn du jetzt plötzlich "expertin" bist? ;-)

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@Nussbecher

hehe Ich bin keine expertin, aber ich kenne viele Leute mit Kindern und so ein Kind habe ich noch nie erlebt. Klar toben die auch manchmal aber irgendwann ist auch schluss und die können auch mal ganz ruhig sein, was ich von ihr nicht kenne ausser wenn sie schläft.

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Temperament und mangelnde Frustrationstoleranz auf Grund der Belastungssitation Geburt Geschwisterkind. Es kann auch einfach eine Phase sein oder das Kind war übermüdet. Wenn Kinder müde werden, drehen sie oft nochmal richtig auf, können sich aber nicht mehr gut genug konzentrieren und sind dann sehr weinerlich. Ich denke, dass man das so oberflächlich gar nicht beurteilen kann. Aber nach dem ersten Eindruck würde ich erstmal eine naheliegende Erklärung suchen. Dass DU das Kind nicht ertragen kannst, ist kein Maßstab. Die eigenen Kinder werden immer mit den liebenden Augen einer Mutter gesehen und man gewöhnt sich (fast) an alles. Die Mutter hat wahrscheinlich mit einem 6 Monaten alten Baby auch nicht wirklich viel Kraft mehr, um einer Dreijährigen wirklich immer konsequent Grenzen zu setzen, zumal sie mit Sicherheit auch ein quälendes schlechtes Gewissen hat, weil sie beiden Kindern gerade nicht gerecht werden kann. Eins bedingt das andere und in 6 Monaten sieht dann Welt schon wieder ganz anders aus.

Ein Kind mit diesem von Dir beschriebenem Verhalten würde mir auch auf die Nerven gehen. Und ich habe viele Kinder, halte also viel aus! Es können viele Faktoren zusammenkommen. Die Anlage des Kindes und die Einstellung der Mutter spielt sicher eine Rolle. Ebenso deren Erziehung. Hyperaktivität kann auch ursächlich dazukommen oder ausschließlich verantwortlich sein. Alles ist möglich, aber nichts muss sein! Aus der Ferne kann man das sowieso nicht beurteilen. Wenn Du wissen willst, wie Deine Kollegin das aushält, wirst Du nur von ihr erfahren. Vielleicht leidet sie auch unter dem Verhalten ihrer Tochter, vielleicht sieht sie das auch nicht so eng.

Nicht jedes Kind das aufgedreht und rumtobt ist krank im Kopf. Hyperaktivität erkennt man an einem störendem Verhalten welches besonders auffällt. Frag doch einfach deine Kollegin, denn es währe möglich das sie einfach zu viel Energydrinks intus haben.

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