Gibt es Zeitungen, die keine Verbindungen zum transatlantischen Netzwerk (Atlantik-Brücke etc.) besitzen?

15 Antworten

Die Länge des Beitrages ist eben doch kein Garant für seine Qualität. Der Beitrag von "aktiver User" ist nicht nur grenzwertig, sondern schlicht falsch:

Behauptung 1: "Es gab und gibt nicht "die Medien" als Sammelbegriff."
Doch, natürlich gibt es sowohl den Begriff wie das Phänomen. Die Medien sind die Instanzen, die Informationen sammeln, auswählen und narrativ für die anvisierte Zielgruppe aufbereiten. Natürlich kann man den Medienbegriff weiter systematisieren - der Playboy ist ein anderes Medium als eine wis. Publikation, der ggfs. sogar eine Dissertatioin vorausgegangen ist. Aber sie alle sind Medien - auch wenn der obige Schreiber "aktiver User" das nicht gerne hört.

Behauptung 2: "Die Medien sind allesamt Konkurrenten."
Das stimmt auch wieder nur halb. Richtig ist, dass Verlage Wirtschaftsbetriebe mit Gewinninteresse sind. Falsch ist aber die kindlich.naive Schlussfolgerung, dass die Gewinnabsicht auch zwangsläufig zu Meinungsvielfalt und Sachlichkeit führen müsse. Die BILD-"Zeitung" ist das auflagenstärkste Blatt in DE, aber dem Springer-Verlag gehören auch noch Welt, Welt Kompakt, Welt am Sonntag, Berliner Zeitung; außerdem hält der Konzern Anteile an verschiedenen privaten Radiosendern wie Antenne Bayern, Radio FFH in Hessen und Radio NRW in Nordrhein-Westfalen, außerdem immowelt.de oder finanzen.net. Es ist einfach dumm, anzunehmen, dass sich die verschiedenen "Produkte" desselben Verlages gegenseitig konkurrieren würden. Vielmehr stützen und legitimieren ( und zitieren!) sie sich gegenseitig.

Wie in der Biologie, so gilt auch in der Wirtschaft die Maxime der Konkurrenzvermeidung, denn Konkurrenzkämpfe kosten Geld und mindern den Gewinn. Auch die Produktion von Content ist teuer; deshalb findet man fast identische Artikel oft in verschiedenen Medien wieder, bei denen als Quelle dann bspw. "dpa" angegeben ist. Redigieren und Recherchieren kostet Geld und ist deshalb "not desireable".

Konkurrenzkampf findet daher fast ausschließlich zwischen politischen Positionen statt (unten mehr dazu), bspw. zwischen einer FAZ (Nordatlantik-Brücke und NATO-nah) oder einer taz (deutlich links ausgerichtet). Der Konkurrenzkampf findet dabei um die Deutungshoheit für politische Ereignisse statt, bspw. ob Saddam Hussein ein böser Didaktor ist, Putin gestürzt werden müsse oder ob Impfgegner unsolidarisch sind. Die Deutungshoheit bestimmt über den Impact Factor auch die Auflage des Blattes - und auch den Zugang seiner angestellten Redakteure in die politischen Kreise, wie ein Artikel im "Basel Express" anschaulich darlegt: https://www.basel-express.ch/redaktion/medienkritik/216-ach-wie-gut-dass-niemand-weiss-dass-meine-freundin-springer-heisst

Nur am Rande: Wer jetzt behauptet, der Baseler Express sei ja auch ein Teil der Lügenpresse, hat sich selbst in seinem Argment, es gäbe keine Lügenpresse, völlig widerlegt. ;-)

Behauptung 3: "ARD-Sender sind nicht alle Links oder Mainstream .. der NDR und WDR sind extrem linkslastig [...] der Bayerische Rundfunk und der MDR zum Beispiel eher rechtslastig. Alles zusammen bildet den Ausgleich."

Die Schlussfolgerung geht von einer kuriosen Prämisse aus - nämlich der naiven Idee, dass der öffentliche deutsche Rundfunk die gesamte politische Bandbreite vertrete, also alle Meinungen dort gleich vertreten seien.

Tatsächlich sitzen aber zahlreiche "Politikerinnen und Politiker in den Aufsichtsgremien von ARD, ZDF und Deutschlandradio", die keineswegs neutral die Geschicke der Öffentlich-Rechtlichen steuern, sondern stets "mit dem Parteibuch" in der Tasche in die Gremien gehen, wie der MDR zugibt (https://www.mdr.de/medien360g/medienpolitik/rundfunkbeitrag-einfluss-politik-100.html) Erwartungsgemäß wiegelt der MDR ab, wenn es um Kritik an dieser politischen Einflussnahme geht. Andere, nämlich von Parteigängern unabhängige Medien (den Begriff haben wir ja schon geklärt) sehen das indes deutlich kritischer. Beispiele gibt es rreichlich dafür, etwa der Skandal um die Entfernung des politisch unbequemen Markus Brender https://taz.de/Der-Griff-der-Parteien-nach-ARD--ZDF/!5151175/) oder die Allianz von Merkel und Friede Springer https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/was-oeffentlich-rechtliche-sender-und-politik-verbindet-14033898.html). Diverse Schmiergeld- und Korruptionsskandale haben die Idee der Neutralität längst widerlegt (https://www.dwdl.de/nachrichten/25278/ndr_neue_details_im_schmiergeldskandal/) oder gerade die politische Agenda um den Heinze-Skandal: Hier hat sich

"gezeigt, dass der Umbau der ARD eine auf wenige Richtung weisende Personen verdichtete Entscheidungspyramide hervorgebracht habe, die einen solchen Missbrauch der Macht erst möglich mache." (ebd.)

Nicht immer geht es direkt um politische Einflussnahme, aber immer um wirtschaftliche Interessen - die dann indirekt wieder politisiert werden. Aufschlussreich ist, dass Kurt Beck (SPD) 2009 sogar eine Klage einreichte, mit der er versuchte, den (damaligen) Einfluss der CDU auf die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten per Gericht zu stoppen https://www.dwdl.de/nachrichten/29134/beck_beschliet_klage_gegen_zdfstaatsvertrag/).

Ein Artikel von vocer (https://www.vocer.org/ard-und-zdf-gehoeren-nicht-den-parteien/) fasst es gut zusammen - und eignet sich, um den gequirlten Quark von "aktiver User" im früheren Beitrag (oben) abschließend zu entwerten.

Selbst dem letzten Gutgläubigen ist mittlerweile klar: Die Staatsferne von ARD und ZDF steht nur noch auf dem Papier. Die Besetzungen von Spitzenpositionen werden in den Anstalten nach parteipolitischem Proporz durchgesetzt. Es herrscht ein fein austariertes System, das die Personalauswahl nach der politischen Farbenlehre garantiert. Das Problem ist fast so alt wie die Rundfunkanstalten selbst. Schon vor über 40 Jahren warnte der Soziologe Stefan Müller-Doohm:

Solange die Aufsichtsgremien nach dem Parteiproporz besetzt sind, sich also die beiden großen Parteien die Herrschaft teilen, muss man die Funktionsfähigkeit des Rundfunkrates im Sinne einer demokratischen Programmkontrolle bezweifeln. (…) Dem Rundfunk fehlt so jene Unabhängigkeit, derer er als Mittel zur politischen Informierung, Kommentierung und Kritik bedarf.

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Einen Ausgleich zu den Mainstream-Medien sind bspw. die Magazine Rubikon oder Telepolis. Allerdings muss man sich hier auf minunter komplexere Sachinhalte und anspruchsvollere Textstrukturen einstellen.

Woher ich das weiß:Recherche

In diesem Land gibt es tausende von Veröffentlichungen,Zeitungen,Büchern,Internetblogs,etc. Da wird auch was für VTs dabei sein was ins Weltbild passt.

das Problem ist nicht etwas zu finden, was ins "Weltbild passt", die Suche ausschließlich danach wäre meiner Meinung auch nicht wirklich sinnvoll, oder finden sie?

Vielmehr halte ich die Dominanz transatlantischer Sichtweisen, die das Weltbild des Durcschnittsdeutschen einseitig prägen für ein Problem: Es gibt wirklich Menschen, die glauben, das in Russland Schwule verfolgt werden, oder das bewiesen wurde, das Skripal durch die Russen vergiftet wurde. usw.

Diese systematische Verblödung halte ich für problematisch.

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Ja, ich kann dir ,,epochtimes.de" empfehlen.

Die berichten eher neutral und enthüllen recht vieles.

Und gleich zum Grundfehler all jener, die von "Lügenpresse" reden. Die gibt und gab es so nie in der Bundesrepublik Deutschland. Auch gibt es keine politische Abhängigkeit. Sondern immer nur eine wirtschaftliche. Zeitungen leben von den Abos und den Werbeeinnahmen der Konzerne. Nicht von Politikern oder Parteien. Nun denke ich mir, das dir die Zornesröte jetzt schon im Gesicht steht, aber langsam. Es ist oft ein hartnäckiger Denkfehler. Ich komme auf 4 Punkte

  1. Es gab und gibt nicht "die Medien" als Sammelbegriff. Wer sowas als Sammelbegriff formuliert macht schon den größten Fehler schlechthin und sagt damit "ich habe leider keine Ahnung von der deutschen Medienlandschaft". Warum? Weil "die" Medien allesamt Konkurrenten sind. Sie sind weder "gleichgeschaltet", noch vertreten alle Medien die gleichen Meinungen. Die "Süddeutsche Zeitung" oder "taz" z.B. sind völlig konträr zur "Welt" oder zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Erbitterte Konkurrenten, und alle Zeitungen und Zeitschriften haben nur einen Geschäftszweck: überleben, Leser binden. Das ist nicht einfach, aber ganz sicher sind die jeweiligen Journalisten in den Verlagshäusern eher auf Kontra-Regierung eingestellt und schauen lieber 10 mal hin. Unfair (gegenüber den Journalisten) ausgedrückt: einen Skandal aufzudecken steigert eher die Leserzahlen, also den Umsatz, als ein braves Blabla. Und genau um die Leserzahlen geht es. Denn nur mit halbwegs vielen Leserzahlen kann ich auch die Werbung in meinem Blatt verkaufen, und davon leben die Verlagshäuser, also die Print-Medien. Sie sind zudem niemals "abhängig" von "der" Politik (die es auch nicht gibt! AfD und Linke trennen Welten! Und wir können beide jedesmal wählen, wenn wir wollen) sondern - wenn überhaupt - von Großkonzernen, die bisher riesige Medienkampagnen schalteten. Die Autoindustrie zum Beispiel. Aber hier breche ich mal eine Lanze für die Print-Medien. Die FAZ berichtete vor vielen Jahren mal negativ über ein neues VW - Modell. Wolfsburg stornierte daraufhin alle Großaufträge für die FAZ um finanziellen Druck auf die Auto-Motor-Redaktion auszuüben. Brachte aber nichts. Die FAZ blieb standhaft und berichtete weiterhin so, wie sie es sah. Auch wenn es für eine lange Zeit bedeutete: ein paar hunderttausend Euro weniger in der Kasse. Fazit hier: Wenn ein Verlagshaus politisch rechts steht (AxelSpringer mit Welt und Bild, oder die FAZ) so ist das die Grundausrichtung der Geschäftsführer. Kein Journalist wird gezwungen, einen Arbeitsvertrag bei konservativen oder eher linksliberalen (SZ, WAZ-Gruppe usw.) zu unterschreiben. Er sucht sich seinen Arbeitgeber aus, wie jeder andere Mensch auch. Und so finden sich immer unterschiedliche Tendenzen in den Printmedien. Viel mehr, als in typischer Weise unter staatskontrolle befindliche Privatmedien wie in der Türkei oder in Russland. (früher unter Berlusconi auch Italien)
  2. "Die Medien" als Sammelbegriff beinhalten hunderte verschiedenster Anbieter in Deutschland. Eine Vielfalt, die man sonst in Europa suchen kann. Also Print, Hörfunk, TV, und hier wieder die Unterscheidung: privatwirtschaftlich oder öffentlich-rechtlich. Öffentlich-Rechtlich bedeutet nur eines: mehr Unabhängigkeit. Während beim TV die RTL-Group, Sat1-Pro7 Media, oder im Hörfunk (die RegioCast, RadioNRW, RTL-Radio-Group, Madsack-Gruppe usw.) ganz genauso dringend auf Zuschauer/Hörerzahlen schauen (IWV-Zahlen und MA-Analsyse 2mal jährlich, googlen!), um Werbeblöcke möglichst teuer verkaufen zu können, brauchen öffentlich-rechtliche dies so nicht zwingend. Die Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen findet, so wie fast überall in Europa durch die Bevölkerung selbst statt. Und jetzt Achtung! Das besondere - und wichtige - ist dabei die Konstellation "GEZ". Die Gebühren werden in Deutschland eben anders, als in anderen Ländern nicht einfach per Steuern eingezogen, sondern explizit von einer unabhängigen Kommission erstellt, und nicht von der Regierungspartei (über die Höhe könnte man stundenlang zu Recht streiten, aber das ist ein anderes Thema) Warum ist das wichtig? Wären wir hier in Deutschland wirklich von ARD-ZDF-Deutschlandfunk "staatlich gelenkt", dann müssten die TV-Redakteuere von Steuergeldern abhängig sein. So könnte jede Regierung(!) bestimmen, ob sie den Geldhahn zudreht oder nicht. In Deutschland kann - dank GEZ - keine Regierung unseren Sendern den Saft abdrehen. Nun zur politischen Ausrichtung der ARD/ZDF. Zunächst auch hier wieder: ARD und ZDF sind Konkurrenten, denn bis 20:00 Uhr wird auch hier Werbung geschaltet, und beide wollen möglichst viele Zuschauer generieren, damit auch hier die Werbeblöcke (= Einnahmen) verkauft werden können. Daher auch hier dieser dumme Quoten-Druck.
  3. ARD-Sender sind nicht alle Links oder Mainstream. Wer das behauptet, kennt die ARD eben leider nicht. Die ARD ist eine Gemeinschaft aus allen Regionalsendern. Und währen der NDR und WDR extrem linkslastig sind, sind der Bayerische Rundfunk und der MDR zum Beispiel eher rechtslastig. Alles zusammen bildet den Ausgleich.
  4. Das wesentliche aber ist folgendes: wer von Lügenpresse redet, schäumt vor Wut, weil er unbedingt seine Meinung lesen, hören, oder sehen will. Pegidianer zum Beispiel wollen überall sehen, das der Islam uns überschwemmt. Ganz sachlich berichtet darüber oft die Welt, Bild, N24, während eher verharmlosend RadioBremen, WDR und NDR berichten. Was viele dabei vergessen: die Tagesschau, also die Hauptnachrichten-Sendung in der ARD kommt nunmal (leider oder nicht-leider) vom NDR in Hamburg. Und der NDR-Hamburg ist definitiv sehr linkslastig. Die gleiche Tagesschau vom MDR oder vom Bayerischen Rundfunk wäre eine völlig andere. Das ist vielleicht der einzige Fehler, den die ARD heute hat. Die Nachrichten-Redaktion sollte rotieren. Wäre für ein ausgeglicheneres Gesamtbild besser.

Sei dir aber über eines ganz sicher: es gibt keine polit-Absprachen oder Abhängigkeiten einzelner Sender, schon garnicht der gesamten ARD oder ZDF usw.. Mit etwas logischer Überlegung kommst du aber auch selbst darauf: wie wollte man die vielen tausend Mitarbeiter denn "auf Linie" bringen, und vor allem: welcher Nutzen? Die Sender sind nicht abhängig von der Politik. Auch wenn du vielleicht nicht das dauernd hörst oder liest oder siehst, was dir besser gefallen würde. Vielleicht hast du einfach eine "ganz besondere" Sicht der Dinge, russophil, linkslastig, rechtslastig, was auch immer. Aber du kannst einer ganzen Medienlandschaft nicht unterstellen, sie wäre einseitig. Das ist falsch. Nirgends ist die Medienlandschaft vielseiter, vielfältiger und professioneller, als hier in der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn ich sie richtig verstehe, glauben sie das hier eine gesunde Konkurrenz dafür sorgt, das sich an Ende irgendwie alles ausgleicht.

Das sehe ich anders aus folgenden Gründen:

Diese Art von Optimierung bewirkt ja nicht maximale Objektivität, sondern maximale Auflagen und finanziellen Erfolg.

Klar kann jeder fast alles schreiben, die Meinungsbildung dominieren aber die, die finanzielle Macht haben ihre Ansichten bestmöglich zu verbreiten. Wer keine Lobby hat, wird nicht gehört.

Der öffentliche Rundfunk bekommt seine 8.000.000.000€/Jahr unabhängig, ob er nun hinsichtlich Objektivität überzeugt oder auch nicht. Natürlich muss man nicht alle Mitarbeiter "auf Linie" bringen, es reicht, wenn ein Klima geschaffen wird, das Abweichlern und Andersdenkenden keinen Raum lässt. Ich denke es ist eher andersherum: "auf Linie sein" ist karrierefördernd. Zumindest hat man gute Chancen für einen Preis, eine Auszeichung oder so, wenn man momentan was gegen die Russen sagt.

Halten sie ernsthaft die Berichterstattung bezüglich Russland auch nur halbwegs für ausgeglichen?

Ich sehe hier ein Vorzeigebeispiel für Propaganda und Hetze, und das, obwohl mich eigentlich nichts mit Russland verbindet und ich auch praktisch von Geburt an die gleiche Gehirnwäsche bekommen habe, wie sie vermutlich auch.

Ich bin auch nicht "russophil" - wieder so ein blödes Totschlagargument, mit dem versucht wird "Andersdenkende" als lächerlich abzustempeln.

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@tomxxxx

Da wesentliche haben Sie nicht beachtet. Die Rundfunkräte, die die ÖR-Programme kontrollieren, und bei der jeder Beschwerde einreichen kann. Und die Zusammensetzung der Rundfunkräte geht durch alle Parteien und Organisationen, Religionen und Vereinigungen. Also der bestmögliche Querschnitt der Bundesrepublik.

Was im übrigen "objektiv" ist, wäre nach ihrer Lesart immer subjektive Meinung. Meinungsfreiheit auf der einen Seite und professionelles journalistisches Handwerk mit Quellenprüfung usw. ect. pp. bei finanzieller Unabhängigkeit, - das ist der Schlüssel. Und genau so läuft es im ÖR in Deutschland.

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@tomxxxx

Aber wer hier das Eigentor "RT deutsch" bewirbt, ist entweder in der Tat infantil-russophil oder kennt den Unterschied zwischen öffentlich-rechtlich und 100% Kreml-Polit finanziert und geführt wirklich nicht

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@aktiverUser

Lügen müssen wiederrufen werden, deshalb lügt der ÖR kaum, es geht eher um bewusste Täuschung, ohne zu lügen und dagegen helfen auch Beschwerden nicht.

Die hier reichen ständig Beschwerden ein: https://publikumskonferenz.de/, aber ohne Erfolg. Ich meine, das sind ehemalige Rundfunkräte.

Ja, Objektivität ist relativ. Aber ich meine, wenn man in der Tagesschau z.B. in einem Satz sagt "In Syrien wurde Giftgas eingesetzt .. Assad muss bestraft werden", dann ist das nicht objektiv, sondern bewusste Täuschung. Es soll nahegelegt werden, das Assad Giftgas eingesetzt hat, obwohl das nicht bewiesen und eher unwahrscheinlich ist.

Solche Beispiele gibt es seit einigen Jahren leider sehr viele.

Es wird getäuscht, durch Wortwahl Aufrüsung vs. Nachrüstung, wie wir das noch von früher kennen, Terorist vs Freiheitsjämpfer, Durch Weglassen, gerne auch durch emotionales aufbauschen, Strawman Argumente usw.

Is wird scheinbar immer versucht irgendwie den bösen Russen einzuflechten. Scheint aber inde rletzten Zeit etwas abzuklingen.

Wie auch immer, der Mechanismus, der für Objektivität sorgen soll funktioniert leider nicht. Vielleicht aufgrund der Zusammensetzung der Rundfunkrates, der historisch bedingten transatlantischen Prägung? keine Ahnung. Das Ergebnis ist jedenfalls bestenfalls tendenziös.

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@aktiverUser

Wieso soll das ein EIgentor sein, doch eher ein über den Tellerrand schauen. Das Gegenteil ist übrigens Ignoranz.

Wieso ist man "russophil", wenn man wissen will, das die anderen zu sagen haben? Das ist doch wieder nur so ein Kampfbegriff.

Ich weiß, das man ihnen in Fernsehen gesagt hat hör auf keinen fall, was der Russe sagt, der macht Propaganda.

Deswegen verstehe ich auch ihren Reflex.

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nicht eingebunden ist die "junge welt" z.B. !

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

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