Frage zum Scheckheft - Betrug Auto?

6 Antworten

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Drei Dinge, welche du dir überlegen kannst:

  • Ab einem gewissen Fahrzeugalter bzw. einer gewissen Laufleistung gibt es keine Herstellergarantie mehr. Dann nützt einem das Serviceheft auch nicht mehr.
  • Man darf schon lange die Kundendienste (und sonstige Arbeiten) auch in anderen Werkstätten durchführen lassen zum Garantieerhalt. Leider stempeln nicht alle ab.
  • Ein "gepflegtes Serviceheft" ist kein "lückenlos gepflegtes Serviceheft". Schon ein fehlender Stempel kann dir daher den Anspruch auf Garantie - sofern überhaupt noch vorhanden - verhageln.

Daher: Was willst du kaufen? Fahrzeug älter als 6 Jahre? Da ist bei den meisten Herstellern die Sache mit dem Serviceheft schon erledigt da nicht mehr relevant.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – KFZ Nutzer, Schrauber und Darüberschreibender ;)

Die Dinger kannst du auch leer kaufen, alte Stempel gibt es auch zu kaufen...Du kannst auch welche von bestehenden Werkstätten nachmachen lassen... Es ist doch gar nichts neues! Schon in den 1950ern wurden Wagen durch gefakte Scheckhefte "aufpoliert". Du kaufst den Zustand, den du vor dir hast, nichts anderes. Alles andere ist Schall und Rauch. Und selbst die kleine, alte Lady aus Tulsa, zieht dich über den Koffer, wenn du ihren Worten glauben schenkst.

Besser als das Scheckheft und Glaubhafter ist eine komplette Reparturhistorie die es bei neueren Fahrzeugen bei einigen Herstellern schon elektronisch gibt..und auch schon wenn auch seltener angeboten wird.. Für ein solchens Fahrzeug würde ich auch mehr ausgeben . Scheckheft ist nur innerhalb der Garantiezeiten Zielführend weils auch sogenannte Garantieverlängerungen ( Versicherungen ) bis zu 5 Jahren gibt.

Arbeiten im Scheckheften werden von Werkstätten nach beauftragung des kunden gemacht und was man je nachdem davon halten mag ist ne andere Sache.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit über 40 Jahren als Schrauber unterwegs . Meisterbrief

Wenn schon in der Anzeige mit dem Scheckheft geworben wird klingeln bei mir die Alarmglocken, ich achte eher auf den Wagen selbst als auf den Papierkram. Mein Alltagswagen hat auch Papiere aber da hab ich noch nie reingeguckt, wichtiger war es den Zustand selbst zu kontrollieren. Was ich dran mache am Wagen wird auch nicht dokumentiert, reicht ja wenn ich weiß wie gut er dasteht und wenn er verkauft wird soll der Käufer sich den Wagen ruhig genau ansehen. Aktuell isser aber auch erst 20 geworden also noch recht jung und macht keinerlei Zicken, beim TÜV die Woche jetzt gabs auch keine Beanstandungen und in 2 Jahren werde ich den nochmal durch den TÜV bringen ohne Probleme. Highlight war jetzt schon dass ich dem Wagen jetzt mal neue Zündkerzen spendiert habe, 10€ für nen Satz Denso Kerzen also originale von Toyota. Nach 20 Jahren kann man dass mal machen, gebraucht hätte er die jetzt aber noch nicht denn die alten waren auch noch gut.

Wenn du nen Wagen kaufst mussten dir genau ansehen, der ganze Papierkram nebenher is recht egal wenn der Wagen selbst gut da steht.

Also ein auto Verkäufer hat mir mal erzählt, dass aufgrund des vielen Betrugs bei den Scheckheften die da gar nicht so darauf achten was dort drin steht . Wäre vielleicht besser sich die Rechnungen des Autos anzuschauen. So sieht man besser wann was gemacht wurde. Inklusive Reparaturen und Co.

Alles klar. Danke. Also könnte man auch sagen das TÜV Berichte u. Werkstattrechnungen ebenfalls wichtig sind

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@DerLandlose

Ja finde ich schon. Der Verkäufer Brauch die Rechnung ja nicht mehr . Und wenn er jedes Jahr beispielsweise 30000 Kilometer fährt, dann sagt die jährliche Inspektion nicht viel aus .

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@DerLandlose

Rein theoretisch. Gute fäoscher machen aber auch die nach und legen sie zu ihren Gunsten aus.

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