Ersthund reagiert eifersüchtig auf Zweithund?

6 Antworten

Wechselfüttern.

Jede Näherung des neuen Hundes wird mit einem Leckerchen für zuerst den neuen Hund und sofort in Folge ohne Zeitverzögeng gibt es für den Althund auch ein Leckerchen.

Das führt dazu, dass der neue Hund mit etwas positiven in Verbindung gebracht wird.

Explizit würde ich hier die Annäherung genau dazu nutzen.

Traust Du Dir das nicht zu und hast Angst dass mehr passieren könnte, nimm Dir eine Hilfsperson dazu, die nur dazu dient, Deinen Althund an der Leine zu halten.

Da Hunde per Assoziationsverhalten wunderbar lernen, kannst Du so Deinem Althund beibringen, dass die Kontaktaufnahme des neuen Hundes etwas positives verspricht und so wird der neue Hund mit der Zeit zu einem Auslöser für etwas positives.

Ich würde den Althund nicht reglementieren, das führt zu noch mehr Streitereien, gerade kann dass dann ausarten wenn sie ganz alleine sind.

Wichtig ist auch, dass keiner von beiden bevorzugt oder vernachlässigt wird.

Die Zeitspanne zwischen der Leckerchengabe wird dann n Folge immer weiter gedehnt und zum Schluss ausgeschlichen.

Wann Du das ganze anfangen kannst zu verlängern merkst Du am Verhalten des Althundes.

Man kann nicht auf gut Glück 2 Hunde zusammenpacken. Wenn man sich einen Zweithund anschafft dann muss einiges beachtet werden. Es sollte der Altersunterschied nicht zu groß sein, es sollte auf das Geschlecht geachtet werden, auf die Körpergröße und das die beiden die Möglichkeit haben sich auf neutralem Boden kennenzulernen und nicht ein fremder Rüde in das Territorium der Ersthündin gesetzt wird.

Im Endeffekt muss ein Hundebesitzer mit Hausverstand arbeiten und im Sinne des Tieres. Wenn der "rangniedrigere" Hund bevorzugt wird, zuerst zu fressen bekommt, zuerst gestreichelt wird dann entstehen Eifersüchteleien, das ist ganz normal. Das wäre bei uns Menschen auch so.

Für die Mehrhundehaltung braucht man eine starke Hand, eine gute Erziehung und Disziplin. Bilden zwei Hunde einmal ihr Rudel, orientieren sie sich verstärkt aneinander. Dabei lernen sie natürlich auch voneinander und dies nicht nur im positiven Sinne. Wer also seinen Ersthund nicht rundum gut erzogen- und im Griff hat wird auch bei der Mehrhundehaltung immer wieder Rangeleien und Probleme haben. Ich würde dir anraten den Ersthund mehr einzubeziehen und ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Ja darüber mache ich mir tatsächlich auch sorgen, da meine Ersthündin wirklich sehr gehorsam ist, der neue Hund allerdings überhaupt nichts kann. Er hört nicht mal auf seinen Namen. Ich kann nur hoffen, dass ich ihn schnell in den Griff bekomme und er sich mehr von meiner Hündin abschaut als sie von ihm...

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Ich finde das man das im Internet schlecht beurteilen kann. 🙄 Man kennt dein Gespann und dich nicht und man sieht die ganze Situation nicht. Meine Gedanken gehen bei der Beschreibung in mehrere Richtungen, einerseits kann es sein das der Rüde sich unangemessen nähert, es kann sein das einfach schon bei dir lag und ihre eigene Grenze überschritten sah und ihren Platz verteidigt hat, es kann aber auch sein das sie doch auf dich aufpasst und dich abschirmt. Und bei jeden dieser Probleme würde ich anders vorgehen. Fangen wir Mal bei den leichtesten an, lag sie schon bei dir als er dazu kam? Oder lag sie woanders im Raum und kam dann schnell angehechtet? Schiebt sie sich auch bei Menschen die sich dir nähern gerne dazwischen?

Sowohl als auch. Sie saß auch schon auf meinem Schoß als er sich näherte, jedoch hatte er sich mir genähert, um sie zum Spielen aufzufordern. Aber auch wenn ich ihn streichle kommt sie dann angelaufen und geht quasi dazwischen. Geht er dann nicht weg, wird er angeknurrt. Er ist inzwischen sehr vorsichtig und hält sich auch sofort fern, wenn sie knurrt.
Bei Menschen legt sie sich auch gern mal dazwischen aber ist da nicht so penetrant, wenn sie weg geschickt wird, legt sie sich daneben.

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@DilanKa

Hi, also bei ersteren, wenn die Aufforderung an sie ging und sie keine Lust hatte, so ist es völlig okay wenn sie nicht will und ihn zurückweist. Man will ja das das durch Kommunikation erfolgt und nicht direkt in eine Beißerei endet. Allerdings musst du auch deine Grenze aufzeigen, sprich du willst sicherlich keinen Machtkampf auf dein Schoss, du willst auch nicht das du sitzt und beide Hunde auf dich spielen. Du willst sicherlich selber entscheiden wen von beiden du streichelst oder rufst. Das würde ich einüben durch kleine Spiele, lass beide sitzen und rufe sie im Wechsel, so das einer sitzen bleiben muss und gerufene halt kommt. So lernen beide das man auch Mal warten und aushalten muss. Und bei den dazwischen schieben, ich würde bei Menschen anfangen das das dazwischenschieben komplett abgeschafft wird, das heißt bereits der Ansatz das sich dazwischen schieben will muss unterbrochen werden, denn das ist frech, du schaust dir die Menschen an und entscheidest wer okay ist und nicht der Hund. Hat sie da das Prinzip erkannt daß du deine Kontakte alleine regeln kannst so hast es hinterher auch leichter , das Gehabe gegenüber euren Zweithund einzustellen. Wenn ne gute Freundin/ Freund hast so übe mit ihr/ihn und mit den Ersthund , Ziel sollte sein das ihr euch "käbbeln" könnt und der Ersthund nicht versucht dazwischen zu gehen.

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@jww28

Danke dir, das werde ich ausprobieren!

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