Zweithund zu kastriertem Rüden

13 Antworten

das kommt nicht auf die kastration an. mein freund hat einen kleinen wadelbeisser; rüde , kastriert ; und der verträgt sich entweder mit weibchen oder männchen. und ich hab einen kastrierten schäfer u noch drei mädis u einen nicht-kastrierten rüden und die wiederrum vertragen sich super. also ich denke es kommt auf die persönlichkeit deines hundes an.

Achtet darauf, dass der gewählte Zweithund im Charakter und Größe zu eurem Rüden stimmig ist. Also keinen im Rang hoch stehenden mit einem ebenfalls im Rang hoch stehendem Althund kombinieren.

Dann ist das Geschlecht die zweite Wahl. Rüde und Hündin bilden (auch wenn einer kastriert ist) eine eigene Familiengruppe und Begegnungen mit fremden Hunden beiden Geschlechtes werden schwieriger.

Deshalb würde ich einen deutlich jüngeren Rüden dazu Gesellen, welcher in der Größe in etwa gleich ist.

Durch die Anschaffung eines zweiten Hundes wird die Rangordnung doch sowieso neu gestellt. Ein deutlich jüngerer, auch noch gleich großer Rüde versucht natürlich dem jetzigen Hund den Rang streitig zu machen. Und selbst wenn dieser Streit zu Gunsten des jetzigen Hundes ausgeht, wird solch ein von Dir vorgeschlagener Hund solange nicht ruhen bis er Nummer eins im Hunderudel ist. Da ist ja wohl eher zu einer Hündin, oder einem Rüden einer deutlich kleineren Rasse zu raten.Dein Hinweis bezüglich der Begegnungen ist absolut zutreffend, jedoch sollte der häusliche Frieden eher im Vordergrund stehen.

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@Fenir

Wieso sollte der jüngere Rüde dem älteren Kastraten "natürlich" den Rang streitig machen? Hunde sehen kastrierte Rüden als "so etwas ähnliches wie eine Hündin" an. Hündinnen, die sich nicht mit anderen Hündinnen vertragen, greifen z.B. auch gern mal Kastraten an. Für einen Rüden ist ein Kastrat somit so was ähnliches wie eine Hündin. Damit gibt es kaum Rangordnungsgerangel. Ausserdem liegt es am Besitzer, der Neuankömmling klar zu machen, dass der Ersthund weiterhin die erste Geige spielt.

Es ist auch Quatsch, dass Kastraten immer niedriger im Rang stehen. Bei uns war ein Kastrat 10 Jahre lang der Chef im gemischten Rudel von Rüde, Hündinnen und Welpen. Dabei war er nicht mal der körperlich größte, nur der schlaueste. ;)

Rüden als Zweithund fände ich wegen der Hundebegegnungen auch ideal. Letztendlich kommt es aber mehr auf den Charakter der beiden und gegenseitige Sympathie an. Meine Frau hatte früher ein Gespann aus Rüde und Hündin, die überhaupt nicht miteinander klar kamen. Ihr Rüden mit meinen Kastraten hatten dagegen keine Probleme.

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@Fenir

Rang hat überhaupt nichts mit der Größe zu tun!!! Meine Hündin ist die Alphahündin ihres Wurfes und sie ist auch momentan bei uns im Rudel die höchste Hündin. Trotzdem akzeptiert sie kleinere Hunde, die in der Situation höher stehen. Kein hochrangiger Hund ist in jeder Situation hochrangig. Auch nicht im Heimrudel. Selbst da gibt es Situationen, in denen den unteren Tieren der Vorrang gewährt wird... Wir haben bei neuen "festen" Hunden immer Welpen gewählt, trotzdem wurde der ältere Hund nicht abgelöst von seinem Rang. Außerdem haben wir öfter Pflegis, auch die werden ins Rudel eingebunden wie die festen Mitglieder. Wenn einer ranghöher ist, dann ist es eben so. Egal wie alt, wie jung, wie klein oder wie groß er ist... Kein Hund kämpft so lange um den Rang, bis er ihn hat. Entweder hat er ihn, oder eben nicht...

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@Fenir

@Fenir

Ein deutlich jüngerer, auch noch gleich großer Rüde versucht natürlich dem jetzigen Hund den Rang streitig zu machen. Und selbst wenn dieser Streit zu Gunsten des jetzigen Hundes ausgeht, wird solch ein von Dir vorgeschlagener Hund solange nicht ruhen bis er Nummer eins im Hunderudel ist

Die Art der Caniden, speziell der Wölfe, in Rudelgruppen lebenden wäre bei deiner Theorie (!) lange schon als Artenzweig ausgestorben.

Neuere Kenntnisse zum Verhalten der Hundeartigen sind ab 1972 entstanden. Das Lernen über deren Verhalten wird bis in die heutige Zeit fortgesetzt UND veröffentlicht.

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Hallo, ich habe auch mal gemeint: da ich jetzt ein Baby habe, kommt mein Mix (Schäferhund/Wolf) zu kurz und schleifte einen Doggenmix aus dem Tierheim bei. War prima am Anfang: Chef brachte dem Kleinen alles bei - sie spielten sogar zusammen richtig schon. Dann wurde der Kleine richtig gross und liess sich nichts mehr gefallen. Da bekam ich richtig Stress. Der "Chef" fing an, hinterrücks nach meinem inzwischen krabbelnden Kind zu schnappen, ihr Sielzeug zu zerbeissen und ins Kinderbett zu pinkeln. Ich habe ihn nach einer Beiss-Attacke gegenüber meinem Mann einschläfern lassen (müssen). Es hat mich viel Tränen gekostet, aber ich musste es tun, um Schlimmes zu vermeiden. Das DoggenmixBaby entwickelte sich danach als Einzelhund zu einem hervorragenden Spielkameraden für meine Tochter und als guter Begleithund - wohin auch immer! Er wurde leider nur 10 Jahre alt. Gg

da würde ich einen rüden empfehlen ,denn ein rüde weiß nicht das er kastriert ist,aber wenn die hündin heiss wird hast du ein problem,denn er wird sie trotzdem versuchen zu decken und von der sauerei ganz zu schweigen.wir haben auch überlegt und nun 3 weibchen,da bin ich froh drüber. 2geschlechter- 2bedürfnisse,das muss bedacht werden und als welpen kann mann ruhig 2 rüden zusammen halten und finde es gut ,das du das vorher bedengst was viele verpassen. viel glück.

Klar weiß ein Hund nicht, ob er kastriert ist. Dennoch wird durch die kastration der sexuelle trieb stark veringert, dass er auf läufige Hündinen nicht mehr oder kaum reagiert. Meiner z.B. hat noch nie versucht eine Hündin zu begatten. Er ist kastriert.

Besteigen tun Hunde nicht nur aus sexueller Sicht!

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@Stylah

sasaluna: so einen Quatsch habe ich ja noch nicht gehört. Ein normal kastrierter Rüde hat gar kein Interesse, eine heisse Hündin zu decken. Außerdem kennen wir auch Hundebesitzer mit intakten Rüden und Hündinnen. Und auch dort kommt es nicht zu einem Deckakt. Dies ist auch Erziehungssache! Dies wäre mir persönlich aber zu "heiß" - aber es funzt. Reagiert dein Rüde auf läufige Hündinnen? Will er aufreiten oder schleckt er lediglich? Und was für eine "Sauerei"? Die meisten Hündinnen halten sich gut sauber und wenn nicht, gibt es schöne Höschen für das Haus. LG manteltiger LG manteltiger

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@manteltiger

Öhmmm... Da muss ich mich mal einmischen!!! Also es gibt sehr wohl kastrierte Rüden, die läufige Hündinnen besteigen wollen und das nicht aus Rangproblemen sondern sexuell! Mein Hündin ist bei ihrer letzten Läufigkeit andauernd von Kastraten bestiegen worden und die hätten auch angedockt, wenn ich sie gelassen hätte. Den Unterschied zum Deckeln sieht man dabei auch sehr deutlich. Ich würde auch NIE wieder sagen "der ist kastriert, der macht sowas nicht" Hat doch erst letztens ein seit 6 (!) Jahren kastrierter Rüde eine läufige Hündin bestiegen und sie hingen. Dieser Rüde hat vorher NIE auch nur ansatzweise Interesse gezeigt!!!! Und was soll der Quatsch mit der Sauerei??? Die meisten Hündinnen halten sich sehr sauber! Ich hatte schon Hündinnen, da hätte ich es nicht bemerkt, wenn nicht das Geschlechtsteil so aufdringlich "geleuchtet" hätte :D:D Tja, kurzhaariger Hund eben. Da fehlt nur noch der Leuchtpfeil ;-))) Nene, 8 Wochen bluten im Jahr (höchstens, da alle zusammen oder kurz hintereinander läufig sind) ist mir lieber, als ein dauerg eiler Rüde, der 365 Tage im Jahr spitz ist, da die anderen Hündinnen mittlerweile nicht mehr nur im Frühjahr oder Herbst hitzig werden... Dadurch, dass es jetzt zu jeder Jahreszeit Welpen gibt, gibt es auch das ganze Jahr über läufige Weibchen...

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Hallo Waldfee, da euer Rüde ja kastriert ist, könnt ihr dies nach eurem Geschmack tun. Ich würde eher zu einer Hündin tendieren; ist halt Geschmackssache. LG manteltiger

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