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Private Hochschulen wozu?

Jo,

ich beschäftige mich seit kurzem mit dem privaten Hochschulwesen in Deutschland.

Ich selbst habe einen Master einer staatlichen Universitäten, ich möchte nicht nochmal studieren, mich interessiert das einfach im Allgemeinen.

Ich bin einfach nur Baff, dass es dieses Konstrukt in dieser Breite so gibt.

Ich würde da tatsächlich aber nochmal differenzieren.
Was ich nachvollziehen kann, sind:
1. Extrem spezialisierte und gute, angesehene private HS, meist "HP-Unis"
Zum Beispiel WHU (Management, Business)
2. Private berufsbegleitende Angebote (Wobei die auch nicht so super sein sollen)

Was mich aber irritiert ist die große Anzahl an privaten Hochschulen der dritten Kategorie, die
- Meist sehr spezialisierte und konstruierte Studiengänge anbieten (Tourismus Management with Mediadesign for South East Asia oder Sport Psychologie with Busines Administration for Rugy)
- Ein sehr schmales Lehrangebot haben, kaum quantitative Kurse, Programme mit seltsamen ausländischen Parterunis
- Ein geringes Ansehen bei Arbeitgebern haben.

In diese Kategorie fallen für mich zum Beispiel Macromedia, SRH, EBC, International School of Management.

Für diese Hochschulen bezahlt man horrende Studiengebühren (500-1000 im Monat, nicht Semester)

Ich frage mich gerade, warum man sich das antut. Habt ihr Erfahrungen in dem Bereich gesammelt.

Spontan fallen mir diese Gründe ein
1. Studiengangsbedingt
1.1 Man hat seinen Wunschstudiengang nicht an einer staatlichen Uni erhalten, meist wegen zu schlechtem Abitur
1.2 Es gibt den Wunschstudiengang nicht an einer staatlichen Uni, da man unbedingt eine spezielle Fachrichtung oder Kombination studieren möchte
2. Studentenbedingt
2.1 Man möchte an einem speziellen Ort studieren
2.2. Man möchte die angeblich! bessere Betreuung (Kleingruppen, etc)
2.3 Man traut sich nicht zu, die fachlichen Anforderungen an der staatlichen zu bestehen, oder war bereits an einer staatlichen und hatte große Probleme, eventuell sogar schon den Prüfungsanspruch verloren
2.4 Man traut sich nicht zu, die organisatorischen Anforderungen an der staatlichen Hochschule zu bewältigen
2.5 Man möchte Netzwerken.
3. Der Abschluss ist deutlich leichter (Kauf des Bachelors oder Masters)

Aber selbst wenn einer oder mehrerer dieser Punkte zutreffen, verstehe ich immer noch nicht, warum man sich zu diesem Schritt entscheidet.

Man kann sich in vielen Studiengängen frühzeitig spezialisieren, man kann zu tatsäclichen TOP-Unis ins Ausland (für die das Geld dann auch da sein sollte) Wenn fachliche und organisatorische Gründe dagegen sprechen, ist man vlt. mit einer Ausbildung besser aufgehoben. Oder geht es tatsächlich einfach darum, den Abschluss zu kaufen?

Lernen, Bewerbung, Bildung, Berufswahl, Master, Bachelor, Universität, Private Universität

Studium der Soziale Arbeit als Erzieherin an der IUBH oder der HAW Hamburg studieren? Was würdet ihr von 3 Möglichkeiten wählen?

Guten Tag!

Ich (26), alleinlebend (eigene Wohnung zu finanzieren) , habe momentan einen Vollzeit-Job als Erzieherin in einer guten Einrichtung direkt nach meiner Ausbildung erhalten. Zusätzlich habe ich nun auch eine Zusage von der HAW Hamburg für den Studiengang der Sozialen Arbeit bekommen.

Nun habe ich die Möglichkeit, etwa in meiner Einrichtung weiter als Erzieherin zu arbeiten und dort an der privaten Hochschule der IUBH berufsbegleitend / per Fernstudium Soziale Arbeit zu studieren (Bedeutet ich habe weiterhin mein volles Geld und studiere flexibel Soziale Arbeit nebenher). Gehalt hier (1860€ netto, Studiengebühren je nach Modell monatlich ca. 300 - 200€) , durch meine Erzieherausbildung kann ich mir 2100€ und damit 2100 Zeitstunden vom Studium sparen. Wären beim 72 Monate Modell statt 6 Jahre nur noch 4 Jahre.

ODER

Ich nehme den Platz an der HAW Hamburg an und studiere direkt an einer öffentlichen Hochschule (3 1/2 Jahre). Also kein Fernstudium. Dafür müsste ich aber BaföG beantragen (habe zum Schluss natürlich Schulden von mind. 10.000€) und muss meinen jetzigen Job und Arbeitgeber aufgeben. Ich könnte dort noch auf 450€ Basis arbeiten. Bedeutet natürlich über die Jahre auf Low-Budget. (maximal ca. 1200€ netto zur Verfügung, dass kenne ich schon aus der Erzieherausbildung. Kann man natürlich mit Leben aber man kann sich halt nur wenig leisten.)

Es besteht die eventuelle Möglichkeit, an der HAW zu studieren und auf 20 Stunden bei meinem Arbeitgeber weiter zu arbeiten. Damit hätte ich aber nur noch 1100€ monatlich zur Verfügung. Hier wäre es natürlich noch enger mit dem Geld. Ob das Studium + 20 Stunden Arbeit noch machbar ist ist die zweite Frage..(?)

Umfrage / Frage:

Würdet ihr euren Job behalten (und das Gehalt) und dann per IUBH studieren

ODER

den Job aufgeben und an der HAW studieren + 450€ Basis und BaföG

ODER an der HAW studieren mit 20 Stunden beim jetzigen Arbeitgeber?

Ist ein Abschluss direkt an der Hochschule der HAW in Hamburg höher bei Arbeitgebern angesehen als an der IUBH? Habe ich mit einem der beiden nach dem Studium bessere Karten oder ist es wirklich gleichrangig?

Mal abgesehen von der Standpunkt des Gehaltes während des Studiums - welche Option ist allgemein die bessere? welche würdet ihr wählen? Gerne mit eurer Begründung!

Vielen Dank für die Antwort und die Teilnahme an der Umfrage!!

Könnt auch gerne noch Fragen stellen :)

Vielen Lieben Dank!

Soziale Arbeit an der HAW Hamburg mit 450€ Basis+Bafög(1200€) 50%
Soziale Arbeit an der IUBH + Vollzeitjob (1860€) 50%
Soziale Arbeit an der HAW+20 Std beim jetzigen Arbeitgeber(1100€) 0%
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