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USA 🇺🇸 : Ist der American Spirit verflogen?

Ich hatte gestern ein pensioniertes Ehepaar, gute Bekannte meiner Eltern, vom Flughafen München abgeholt. Sie kamen mit dem A380 der Lufthansa aus Los Angeles und hatten mit dem Leihwagen (2026 Toyota Camry, tolles Auto!) und Motels (na ja, geht so) eine sechswöchige Rundreise durch den Westen der USA gemacht, also mitunter viele Städte und Nationalparks besucht.

Exakt diese Reise hatten sie im Jahr 1979 zur genau selben Zeit als Hochzeitsreise kurz nach ihrem Uni-Diplom unternommen. Ein altes Tagebuch diente als Gedankenstütze. Als fahrbarer Untersatz fungierte seinerzeit ein gemieteter Chevrolet Impala V8.

Sie war damals 24 Jahre alt, er 25. Jimmy Carter war US-Präsident. Seither sind 47 Jahre verstrichen. Der Kurs des Dollar zur DM/Euro war übrigens zu dieser Zeit fast derselbe wie heute, was er bei Weitem nicht immer war.

Sie waren damals rundum sehr angetan von Amerika. Der American Way of Life gefiel ihnen. Die USA präsentierten sich als wohlhabendes und hochmodernes Land mit höherem Niveau und mehr Zukunftsaussichten als hierzulande.

Beruf, Kinder und Hausbau standen jedoch weiteren USA-Reisen in der Zwischenzeit entgegen. Nun stellt sich die Frage, wie sich die Vereinigten Staaten von Amerika in der langen Zeit seit Ende der 70er Jahre verändert haben?

Natur, Nationalparks, Pazifik und einige Innenstädte wie die von San Francisco begeistern natürlich weiterhin. Auch was an Einkaufsmöglichkeiten oder entlang des Las Vegas Strip entstanden ist, beeindruckt. Insgesamt hat sich die Infrastruktur verbessert.

Allerdings gibt es vieles, was ihnen aktuell missfällt - ihr diesbezügliches Fazit: Es wurde alles zugebaut, selbst in entlegneren Gegenden, derselbe Wahnsinn wie der Zuwachs an Strassenverkehr. Kein Vergleich zu Europa.

Die Preise sind schier durch die Decke gegangen, egal ob für Sprit, Autos, Lebensmittel, Fast Food, Restaurants, Eintritte, Mieten, Hauspreise. Für den amerikanischen Normalbürger kaum bezahlbar. Zudem vielerorts viel zu viele Menschen, voran in den einstmals eher einsamen Nationalparks.

Insoweit gibt es zwar eine reiche Oberschicht, aber auch eine sehr breite Unterschicht und (ehemalige) Mittelschicht, die sich im Gegensatz zu früher trotz harter Arbeit kaum mehr etwas leisten kann und ohne Reserven nur noch von einem Pay Check zum anderen lebt. Dadurch ist viel an Optimismus, Leichtlebigkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit verloren gegangen.

Stattdessen trifft man oft auf missmutige, unmotivierte Arbeitnehmer, auf Trinkgeldgebettel, auf Verwahrlosung und Turbokapitalismus bis hin zum Beschiss auch im Kleinen. Wegweisende Moderne kann man ebenso nicht mehr oft entdecken, man denke nur an die teils antiquierten Tankstellen.

Der American Dream und der American Way of Life haben sich für die Mehrheit der Amerikaner in Luft aufgelöst. Aus Gesprächen hörten sie heraus, dass das kein reiner aktueller Trump-Effekt sei, sondern auch schon unter Biden und sogar teils unter Obama so war. Nur eben jetzt noch schlimmer.

Diese Erkenntnis hat das Ehepaar sehr ernüchtert. Das jämmerliche Bild der Fußball WM passt dazu. Eure Meinung, eure Erfahrungen?

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Welche politische Zukunft wünscht ihr euch für die USA?

Far Right

Kernpositionen:

  • Starke Betonung von Nationalismus, „America First“, strenge Einwanderungskontrolle bis hin zu Massendeportationen.
  • Wirtschaftlich oft protektionistisch (Zölle, Kritik an Globalisierung) oder libertär (sehr niedrige Steuern, Minimalstaat).
  • Skepsis gegenüber internationalen Organisationen (UN, NATO teilweise).
  • Teils Verschwörungsnarrative (z. B. Wahlbetrug, „Deep State“).

Bekannte Vertreter:

  • Donald Trump.
Center-Right

Kernpositionen:

  • Marktwirtschaft und Deregulierung, niedrige Steuern, Freihandel.
  • Starke nationale Verteidigung, Law & Order.
  • Pragmatische Einwanderungspolitik mit Fokus auf legale Migration.
  • Skepsis gegenüber zu großer Regierung, aber nicht radikal.

Bekannte Vertreter:

  • Ronald Reagan.
  • George H. W. Bush
  • George W. Bush.
Center-Left

Kernpositionen:

  • Sozialstaat ausbauen (Gesundheitsversorgung, Bildung, Infrastruktur).
  • Klimaschutz und Umweltpolitik.
  • Soziale Gerechtigkeit, Identitätspolitik in moderater Form, Unterstützung von Minderheitenrechten.
  • Reguliertes Kapitalismus-Modell, höhere Steuern für Reiche.
  • Multilateralismus (starke NATO, internationale Abkommen).

Bekannte Vertreter:

  • Bill Clinton.
  • Barack Obama.
  • Joe Biden.
Far Left

Kernpositionen:

  • Starke Umverteilung, Medicare for All, kostenlose Hochschulbildung, Green New Deal.
  • Kritik am Kapitalismus, „Defund the Police“-Tendenzen (oder starke Polizeireform), Identitätspolitik (DEI, kritische Rassentheorie).
  • Offene Grenzen oder sehr liberale Einwanderungspolitik.
  • Antikolonialismus, Kritik an US-Außenpolitik und Israel.
  • Demokratischer Sozialismus oder starke staatliche Intervention.

Bekannte Vertreter:

  • Bernie Sanders.
  • Alexandria Ocasio-Cortez.
🇺🇸🗽🦅
Center Left 53%
Center Right 20%
Far Right 13%
Far Left 13%
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USA 🇺🇸: Zielsetzung der Tourismus-Politik?

In der zweiten Amtsperiode von Donald Trump als US-Präsident gibt es bedeutsame Änderungen für ausländische Reisende, die auch Touristen betreffen, also ebenso EU-Europäer, die sich in USA zu Urlaubszwecken aufhalten.

Zum einen mitunter die Antragstellung für eine Einreisegenehmigung, ESTA genannt, die nunmehr auf deftige $40 (ca. 33,70€) pro Person gestiegen ist und zukünftig noch mehr Fragen beinhaltet als bisher, z. B. nach der konkreten Social Media Nutzung. Schlimmer sieht es noch mit dem Touristen-Visum für längere Aufenthalte aus.

Zum anderen exorbitant hohe Eintritte für etliche Nationalparks der USA für Besucher ohne US-Staatsbürgerschaft. Wer z. B. als Paar nur den Grand Canyon besucht, zahlt nicht $35 wie US-Bürger (ca. 29,50€), sondern $235 (ca. 198,10€). Das ist das 6,7- fache. Von einem Aufpreis kann dabei keine Rede mehr sein, das kommt fast einer Strafgebühr gleich.

Schon bemerkenswert, da ausländische Besucher zu Dutzenden Millionen jedes Jahr viel Geld ins Land bringen, Umsätze, Gewinne und Steueraufkommen generieren, Arbeitsplätze bei Privatunternehmen und Behörden sichern. Im Gegenzug aber viele steuerfinanzierte staatliche Leistungen wie das Schulsystem usw. von Auslandstouristen gar nicht oder kaum in Anspruch genommen werden.

Vermutet ihr, dass die Trump-Regierung damit nur Mehreinnahmen und mehr Sicherheit generieren und ihre „America First“-Politik öffentlichkeitswirksam vor den Wählern demonstrieren möchte?

Oder meint ihr, dass es auch darum geht, Ausländer tatsächlich von Reisen nach USA abzuhalten und diese Art von US-Tourismus spürbar einzudämmen, wobei die Verhaftungen von Ausländern an den Grenzen gut ins Bild passen würden?

P.S.: Das US-Einreise-System und das Nationalpark-System sind hoch komplex. Eine eingehendere Erläuterung würde hier den Rahmen sprengen und nichts zur Fragestellung und Beantwortung beitragen.

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Wünscht ihr euch sowas wie das was die I.C.E gerade in Amerika machen in Deutschland?

I.C.E (Immigration and Customs Enforcement) oder die größte Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für innere Sicherheit (DHS) der USA.Sie wurde 2003 infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 vor allem aus dem Immigration and Naturalization Service heraus neugebildet und ist verantwortlich für das Ermitteln, Identifizieren und Enttarnen von Grenzverletzungen und Gefährdungspotentialen des Verkehrswesens und der öffentlichen Infrastruktur. Sie steht auch mit sämtlichen größeren US-Botschaften im Ausland in Verbindung, um legale und illegale Einwanderungsvorgänge zu überwachen.

Ein I.C.E Agenten für Abschiebungen und Grenzüberprüfungen macht seine Ausbildung in Georgia in dem Federal Law Enforcement Training Center etwa 4-6 Monate lang traditionell. Zurzeit ist das momentan gekürzt auf etwa 8 Wochen.

HBSI special Agents (Kriminalagenten) zusätzlich zur Grundausbildung insgesamt 6+Monate. Also nach Spezialisierung unterschiedlich.

https://youtu.be/iDtcvXVlTVA?si=AYtEotM69YjOYTpF

Am 7. Januar 2026 wurde Renee Nicole Good in Minneapolis (Minnesota) von einen I.C.E Beamten tödlich angeschossen in einen größeren Einsatz. Später wurde Sie im Krankenhaus als tot erklärt. Sie war eine US-Staatsangehörige und Mutter von 3 Kindern. Der Beamtete behauptete sie habe sich geweigert, und hatte versucht den Beamten zu überfahren. Die Videoaufnahmen und Nachrichten erlangte aufsehen landesweit und verursachte Proteste.

https://youtu.be/JqMN2-lwQCc?si=Jwy71AYsTnIYSiQ_

https://youtube.com/shorts/OwQkl1-7xE0?si=wEVOUuzbSQWghyEZ

https://youtube.com/shorts/-8it4q3uoeM?si=kE_MCe2WuhAtxlrX

https://youtube.com/shorts/ggSH6W5ePy8?si=4dqz7bZhPYI_bQTV

https://youtube.com/shorts/ggSH6W5ePy8?si=rWIfeV0FOd2ExY0i

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