Dialyse: Was wäre eine gute Umgangslösung mit dem Pflegepersonal?

Hallo,

ich bin seit 4 Jahren an der Hämodialyse.

Leider habe ich seither viele verstörende Sätze des Pflegepersonals mir gegenüber hören müssen. Gerade ist es mal wieder extrem unangenehm und ich weiss mir einfach nicht zu helfen. Ich frage mich, wie ich damit umgehen soll. Mein Zwiespalt dabei ist: ich bin auf die Behandlung angewiesen und muss immer wieder in ein entsprechendes Zentrum gehen.

Hier ein paar aktuelle Beispiele, was ich mir so anhören muss: "Sie können froh sein, dass keine Luft in der Spritze ist", "Wer laut sein kann, dem kann es nicht schlecht gehen.", "Zu dem(!) komme ich nicht mehr", "Das passiert halt" oder "Das Leben ist nunmal so".

Zum Hintergrund: ich bin kein Querulant und auch kein Choleriker. Doch ich merke an, wenn etwas an der Behandlung nicht gut läuft und wenn die Belastung, z.B. durch häufige Fehlpunktionen des Dialyseshunts, zu gross wird, kann es sein das ich (selten) auch mal meinem Unmut Luft verschaffe, ohne zu beleidigen oder ausfallend zu werden.

Mein einziger Wunsch ist ein reibungsloser Behandlungsablauf und ein respektvoller Umgang mit mir als Patienten. Trotzdem muss ich solche Sätze mir gegenüber hören, worauf ich einfach keine Lust mehr habe. Und manchmal auch einfach wie vor den Kopf gestossen bin.

Ich habe nun dem leitenden Arzt des Zentrums eine Mail geschrieben und hoffe auf einen zukünftig angenehmeren Umgang, auch in Krisensituationen.

Trotzdem würde ich gerne eure Meinung und Sichtweise dazu hören.

Danke vorab. Schöne Grüsse

Dialyse, patientenrecht, Umgangsformen

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