Kann man die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme einfach so abbrechen?

Ich will mich kurz halten: ich habe dieses Jahr keinen Schulplatz bekommen. Wollte eigentlich nach meiner mittleren Reife weiter Richtung Fachabitur/Abitur gehen, aber wie gesagt keinen Platz gefunden. Mir wurde diese Bildungsmaßnahme angeboten und ich habe angenommen, weil kann ja nicht schaden. Jetzt habe ich erfahren das ich volle 8 Zeitstunden dort Unterricht habe sprich 8-16 Uhr, dazu kommt das ich eine Stunde mit dem Bus hin und zurück fahren muss, also 7-17 Uhr, da hätte ich ja kaum Freizeit mehr. Wäre eigentlich ganz normal wenn man arbeiten geht, aber ich gehe halt nicht arbeiten, sondern sitze 8 Stunden dort im Unterricht und lerne nichts. Ich dachte, ich bekomme dort Unterstützung bei der Praktikumssuche/Ausbildungssuche, aber das mit den 8 Stunden Unterricht wusste ich nicht. Dazu muss ich mir die stellen auch selbst raussuchen und selbstständig dort bewerben sprich ich bekomme keine Hilfe. Sehe an der Maßnahme keinen Sinn das Geld interessiert mich Null ich habe nur wegen der angeblichen Hilfe die mir dort geboten wird angenommen. Jetzt will ich die Maßnahme abbrechen und mir andere Alternativen suchen vielleicht einen Mini Job oder sowas etwas Erfahrungen sammeln und meine Zeit wenigstens sinnvoll nutzen. Da ich dort sowieso keine Hilfe bekomme kann ich ja auch zuhause selbst an den Bewerbungsschreiben üben hab da einige Verwandte und Freunde die mir dabei behilflich sein würden. Weder ich noch meine Eltern bekommen vom Arbeitsamt Geld oder irgendeine Unterstützung frage deshalb ob es ein Problem wäre einfach abzubrechen, gerade da es mir auch alle empfehlen denen ich darüber erzähle. PS bin volljährig

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Wie kommt das an, wenn ich eine E-Mail ausversehen zwei mal abschicken würde?

Ich hab gerade dem Arbeitsamt bzw. meiner Ansprechperson der Berufsberatung eine E-Mail geschrieben, das ich keine Schulplätze mehr bekommen habe. Jetzt wollte ich mit ihr über Alternativen sprechen, wie ich jetzt weitermachen könnte, weil ich an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme nicht interessiert bin. War zwar dort für einen Erstgespräch weiß aber nicht, ob ich dort offiziell angemeldet bin, da ich nix unterschrieben oder angemeldet habe oder sowas. Hab einfach kein Interesse an täglich 8 zeitstunden Unterricht ohne am Ende irgendeinen Abschluss oder Zertifikat zu bekommen.

Wie auch immer, will es nicht in die Länge ziehen. Ich hab ihr heute eine Email geschrieben über Outlook und als ich 3 Stunden später nachhause gekommen bin, wurde mir angezeigt das meine Email gesperrt wurde, weil zu viele Junk Datein oder so über meine Mail versendet wurden und das obwohl ich diese E-Mail höchstens 1-2 mal im Jahr benutze. Hab auch unter "gesendet" nachgeguckt und meine Email steht dort nicht drin, obwohl dort gesendet stand, als ich die Email verschickt hatte. Sonst finde ich die Nachricht auch nirgendswo anders. Wie kommt das an, wenn ich die Email nochmal schreibe und abschicke? Ich meine das ist das Arbeitsamt, viel kann ja nicht passieren oder was meint ihr? Und sollte ich das mit dem Problem bei der Mail auch erwähnen? Oder lieber auslassen?

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Könnt ihr mir die BvB (Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme empfehlen? Und ist das im Lebenslauf gerne gesehen?

Ich hab mich dieses Jahr auf meiner Schule um einen Platz für die Fachhochschulreife beworben, wurde aber leider abgesagt. Das heißt ich bin dieses Jahr leer ausgegangen. Ausbildung habe ich keine gesucht, weil ich noch weiter auf die schule gehen und später studieren wollte. Wie auch immer jedenfalls hab ich mich bei der Berufsberatung für eine BvB Bildungsmaßnahme angemeldet und war heute auch dort für'n Erstgespräch. Mir wurde erzählt ich habe dort jeden Tag 8 volle Stunden theoretischen Unterricht. Und das obwohl ich keinen Abschluss bekomme, da ich den mittleren Abschluss schon besitze. Die Menschen dort waren zwar freundlich (Also die Lehrer oder was sie sind) und offen, aber leider sah nicht nur das Gebäude dort herunterkommen aus. Hab im Netz auch nichts wirklich gutes darüber gelesen, obwohl - wie Sie dort meinten - fast jeder die Maßnahme mit Erfolg verlässt (Ausbildung etc.). Sie sagten mir auch, sie würden mir immer helfen und jederzeit für mich da sein, aber diesen Eindruck hatte ich gar nicht.

Ich habe auch gelesen das viele Asoziale sich dort rumtreiben sollen, die nicht so einen großen Wert auf ihre Zukunft geben und die Leute dort nur ablenken. Wenn das stimmen sollte, werde ich es bestimmt schwer haben dort Freunde zu finden. Ich persönlich sehe das als eine gute Option für meine Zukunft, so könnte ich in verschiedenen Praktikas Erfahrungen sammeln und den richtigen Beruf für mich finden. Das war auch der Grund warum ich die Maßnahme angenommen habe, wegen den Praktikas. Ich hab nur leider kein Interesse an 40 Stunden theoretischen Unterricht die Woche.

Ich weiß nicht, ob diese Umstellung für mich gut tuhen würde oder ich mich dran gewöhnen würde, denn bis jetzt war mein Leben relativ entspannt. Die Schule immer in der Nähe, 10-15 Minuten Fußweg oder 3-4 Minuten Busweg, in der Schule und auch in der Klasse immer beste Freunde gehabt mit denen ich auch im Unterricht noch Spaß hatte, relativ entspannte uns genügend Freizeit immer mit kurzer Hose, Jogginghose, T-Shirt oder Poloshirt in die schule gegangen etc. bis jetzt ging mein Alltag immer so. Schule, Zuhause ausruhen, raus gehen, schlafen und nicht weiter, aber das kann ich mir jetzt wohl abschminken, weil dort sogar die Kleidungsart vorgeschrieben ist.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit dem BvB mit mir teilen könntet, wäre mir sehr hilfreich. Könnt auch gerne Alternativen erwähnen, wenn ihr welche vorschlagen könntet.

LG Marc

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Fühle mich schlecht, weil ich nichts Zutun habe - was soll ich machen?

Hab mich um einen Platz für die Fachhochschulreife beworben und bin aktuell noch im Nachrückverfahren sprich wenn jemand aussteigen sollte, bis nächsten Freitag, dann würde ich den Platz bekommen. Aber sind wir mal ehrlich wer war schon mal auf der Warteliste und wurde angenommen? Ich warte erstmal die zwei Wochen ab, wenn kein Anruf kommt muss ich auf andere Alternativen greifen.

Aktuell stehe ich mit leeren Händen da, war auch schon bei der Berufsberatung die haben mich dort für eine BvB Maßnahme angemeldet, was mich als erstes "gefreut" hatte, aber als ich meinen Freunden/Kollegen davon erzählte haben die mir davon nur abgeraten. Dort sollen größtenteils nur Assis hinkommen und die Lehrer sollen auch unfreundlich und absolut unmotiviert sein (was ich verstehen würde, wenn der erste Satz stimmen sollte). Ich weiß nicht, ob das wirklich so gestimmt hätte, war ja schließlich nicht dort, aber das Gebäude liegt mitten im Stadtteil, wo die größten Assis meiner Stadt wohnen. Wie auch immer hab da meinen Freunden einfach vertraut und bin nicht hingegangen.

Jetzt muss ich was machen, da ich diese Situation schon mal hatte genauer gesagt 2015, wo mich keine Ausbildungsstelle und auch keine Schule angenommen hat und ich ein Jahr auf meinem Hintern gesessen hatte. Ein J-a-h-r. War auch zwischendurch immer mal wieder auf der Kur um was für meine Gesundheit zu machen, aber Bildungs-technisch war ich einen Jahr auf dem gleichen Stand. Hab zwar danach eine Zusage für einen Schulplatz bekommen, das ich übrigens dieses Jahr auch abgeschlossen habe, aber jetzt stehe ich wieder da. Ich hätte absolut kein Problem ein Jahr auf meinem Hintern zu sitzen, auch wenn ich mich jetzt schon langweile, da ich absolut nix Zutun habe.

Das Problem einfach für mich ist das ich endlich arbeiten möchte. Noch ein freies Jahr kann ich mir nicht erlauben, da ich schon eine Lücke im Lebenslauf habe. Es muss nicht nicht unbedingt Arbeit sein ich möchte mich mit irgendwas beschäftigen um erstens später sagen zu können das ich was gemacht hätte und zweitens um bisschen Bewegung wieder in meinen Leben zu bringen, sportlicher werden usw.

Also wo finde ich Arbeit? Oder Praktikumsstellen? Kann man die ganz einfach beim Jobcenter nachfragen und die schicken mir Arbeitsstellen nachhause, wo ich mich drauf bewerben kann?

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Lieber Berufsvorbereitende maßnahme oder jobben/verschiedene Praktika ausprobieren?

Hätte Da mal nach eurer Meinung gefragt :

Aber erstmal bisschen Information : Ich hab letztes Jahr meinen realschulabschuss an einer Wirtschaftsschule abgeschlossen, also abschluss-technisch bringt mir diese Maßnahme nichts, da man da höchstens den Hauptschulabschluss bekommt. Ich wollte eigentlich in den KA Bereich gehen, (käufmannischer Assistent/Fachabitur) wurde aber auf die Warteschlange gesetzt und bis jetzt kam auch nix (bin gestern vom Urlaub zurück gekommen). Wie auch immer eine Ausbildung wollte ich auch nicht machen, da ich mir immer mit den Bewerbungsschreiben und Bewerbungsgesprächen unglaublich schwer tuhe.

In Deutsch bin ich relativ gut. Dafür das ich kein reiner deutscher bin und nicht allzuviel Deutsch im Haushalt oder in der Bekanntschaft gesprochen wird, ist meine Aussprache sehr gut (sagte mein Lehrer, kein pushen nur eine Info).

Wie auch immer zurück zur Berufsvorbereitenden Ausnahme. Hab unter Kollegen mal bisschen nachgefragt und auch meinen Lehrern und hab bis jetzt nichts gutes gehört. Sollen auch viele Migranten sich dort rumtreiben, die nur stressen und sich nicht anständig benehmen können. Ihr wisst was ich meine, soll keine Beleidigung sein. Stimmt das?

Oder sollte ich lieber anfangen zu jobben um mich etwas auf das spätere Arbeitsleben zu gewöhnen? Ich meine der Arbeitmarkt ist groß, ich würde schon was finden.

Eine Ausbildung würde ich übrigens erst im nächsten Jahr starten, da ich mir aktuell noch ziemlich unsicher bin, welchen Beruf ich ausüben möchte. Dazu kommt auch noch das die meisten Plätze schon vergeben sind, auch wenn noch viele Plätze gesucht werden.

Eure Meinung würde mich wirklich interessieren und über einen ernstgemeinten Beitrag eurerseits würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße,

Heinrikh Maurer

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