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Verwandte halten ihre Wellensittiche falsch. Was tun?

Hallo!

Leider haben sich meine Tante, mein Onkel und meine Cousins vor einiger Zeit Wellensittiche angeschafft – insgesamt fünf Stück, aufgeteilt auf zwei Käfige: drei in einem und zwei im anderen. Leider sind beide Käfige viel zu klein. Keiner von ihnen erfüllt die Mindestmaße von 120 cm Länge, 60 cm Breite und 100 cm Höhe – und das wäre bereits das absolute Minimum für Sittiche mit regelmäßigem Freiflug. Doch genau diesen Freiflug bekommen die Vögel leider nicht. Das bedeutet, dass die Käfige aus rechtlicher Sicht sogar noch größer sein müssten.

Dazu kommt, dass die Vögel bereits auffälliges Verhalten zeigen: Sie sitzen fast nur noch auf derselben Stelle oder wiederholen bestimmte Bewegungen in Dauerschleifen. Das sind klare Anzeichen für Verhaltensstörungen. Es zerreißt mir das Herz, mir vorzustellen, dass sie tagein, tagaus auf demselben Fleck ausharren – ohne Abwechslung, ohne Flug, ohne echten Lebensraum.

Auch die übrigen Haltungsbedingungen lassen zu wünschen übrig. In dem Raum, in dem die Käfige stehen, ist es ständig laut. Und einer der Vögel (Nr. 6) sogar von ihrer Katze getötet. Offenbar hat sie den Käfig heruntergestoßen und sich einen Vogel geschnappt. Es wird einfach zu wenig auf die Tiere geachtet. Sie sind nicht die Art von Mensch, die sich selbstständig darüber Gedanken machen würden oder sich allgemein um das Wohl anderer Wesen kümmern. Für sie sind die Tiere für sie da, und das merkt man in der Haltung.

Nun gehören die Halter zu meiner Familie .. und das macht die Situation sehr schwierig. Ich würde sie gerne davon überzeugen, die Vögel entweder in bessere Hände zu geben oder ihre Haltung deutlich zu verbessern. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das ansprechen soll. Ich habe Angst, dass es verurteilend rüberkommt, wenn ich ihnen sage, wie sie mit ihren Tieren umgehen sollen. Außerdem weiß ich nicht ob es sich etwas bringen würde, wenn ich sie darauf hinweise. Was wenn sie nichts an der Haltung verändern?

Eine Anzeige möchte ich vorerst vermeiden – in erster Linie, weil ich hoffe, das Ganze auf einem persönlichen Weg klären zu können. Aber auch, weil sofort klar wäre, wer dahintersteckt. In unserer Familie gibt es nicht viele, die sich ernsthaft für Tiere interessieren. Es wäre also sehr offensichtlich.

Habt ihr vl Ideen, wie ich das Thema sensibel und doch klar ansprechen könnte? Wie ich den Tieren helfen kann, ohne gleich alle Brücken abzubrechen?

Danke im Voraus!

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Tipps um Katze an Hund zu gewöhnen und umgekehrt?

Hallo!

Seit 5 jahren wohnt unsere kleine prinzessin Milou bei uns, ein kleiner Cavalier king Charles spaniel mit einem sehr individuellen und menschenähnlichen Tenperament, sehr sturrköpfig, aber ich würde sie definitiv als mein seelentier beschreiben, ich kann mir kaum vorstellen jemanden so sehr zu lueben wie ich sie liebe! :)

Vor 1,5 wochen haben wir "nachwuchs" in der familie bekommen, eine nun 28 Wochen alte Maine coon Katze. Die ersten Tage sehr scheu und schreckhaft, aber trotz der kurzen zeit bei uns schon gut eingewöhnt und zugänglich, nur hektische Bewegungen verschrecken sie noch ziemlich, aber das geht bestimmt auch bald vorbei, sie scheint sich auf jedenfall wohl zu fühlen :)

Nunja, die Beziehung zwischen der katze, Zhuky ihr name, und meiner Hündin Milou ist eher so eh. Natürlich war mir bei der Entscheidung mir noch eine Katze anzuschaffen bewusst, das mein Hund sie definitiv nicht verletzen würde odsr etwas in der art, sonst wäre es ja unverantwortlich von mir es "einfach auszuprobieren", jedoch ist die süße immer etwas aufgedreht: sie rennt gerne mal bellend auf katzen zu, wenn diese aber keine Anstalt machen sich verjagen zu lassen und einfach stehen bleiben, zieht mein Hund seinen schwanz ein, kommt zurück und versteckt sich schön hinter meinen beinen, ein bisschen match like :)

Als wir die Katze abgeholt haben haben wir Milou also erstmal an der box schnüffeln lassen, da schien sie schon nicht so begeistert. Deren zweite Begegnung war dieses mal im Haus, sobald die box aufgemacht wurde ist die katze unter einen schrank geflüchtet. Hund ist am schrank schnüffeln gegangen, hat die katze angebellt, worauf diese sie angefaucht hat. Seitdem hat der Hund angst vor ihr und traut sich nichtmal mehr sie anzuschauen oder zu nah an sie ran zu treteten, die katze teilt diese Angst aber reagiert umgekehrt: teilweise geht sie dogar auf den Hund zu weil sie so neugierig ist, aber wenn diese es wagt sich umzudrehen und sie anzuschauen wird gefaucht und geknurrt wie ein aufheulender Diesel. 😅

Zum Glück antwortet meine Hündin indem sie sich von ihr entfernt, was mich natürlich beruhigt weil dadurch für beide Parteien kein Dauerstress entsteht. Jedoch merke ich auch wie sie das ganze immer mehr frustriert das sie nichtmehr alleine ist und das neue familienmitglied sie nichtmal zu mögen scheint.

Milou wird auch schnell eifersüchtig weswegen ich konsequent genauso viel Zeit mit ihr verbringen wie vor der Katze, und weitgehend versuche die katze nicht zu beachten in ihrer Gegenwart bzw. sie nicht vor ihren Augen mit ganz viel Aufmerksamkeit zu behandeln, jedoch glaube ich mittlerweile das ihr Problem mehr darin liegt das sie der Katze gegenüber schon aufgewärmt ist und unbedingt mit ihr interagieren möchte, und das die Katze sie nichtmal in ihre Nähe lässt sitzt nicht richtig mit ihr.

Hat her irgendwer zufällig Tipps wie man den beiden aushelfen könnte, ein bisschen mehr vertrauen füreinander zu gewinnen? Ich zweifle keineswegs daran das sich die beiden irgendwann anfreunden werden, wäre natürlich aber schade wenn das unnötig lange dauert und deren Interaktionen bis dahin mit Stress verbunden sind.

Danke im voraus falls jemand Ideen hat 🙏🙏

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