Feminismus – die besten Beiträge

Was erwarten Incels von ihrer Bewegung?

Incels beschreibt ja junge Männer welche aufgrund des Feminismus in sexueller Enthaltsamkeit leben "müssen". Sie sagen, dass Männer ein Anrecht auf Sex hätten und durch den Feminismus könnten sie sich dieses Recht nicht nehmen. Sie sagen auch, dass sich Frauen immer den besten für sie anhand irgendwelcher Attribute heraussuchen würden.

Erstmal... JA auch ich möchte keinen stinkenden, unhygienischen, finanziell abgemargerten Typen knattern welcher sich nichteinmal richtig Mühe gibt mich zu erobern... ABER... wie schwer ist es bitte:

  • sich regelmäßig zu duschen und mal Deo zu benutzen wenn man nen kompletten Tag unterwegs war und zumindest 4x im Jahr zum Friseur zu gehen (oder einfach eine weniger Aufwendige Frisur zu wählen... auch eine Glatze kann schön aussehen wenn man ein gepflegtes Erscheinungsbild hat)
  • seine Finanzen in den Griff zu bekommen (ggf. durch Schuldenberatung... es reicht ja auch einfach sich zumindest mal zu bemühen)
  • sich um einen Therapieplatz zu bemühen wenn man Aggressionsprobleme oder andere emotionale Baustellen hat
  • sich angemessen zu ernähren
  • Frauen als Menschen zu betrachten

Was erwarten diese Incels eigentlich von ihrer Hasserfüllten Debatte? Dass alle Frauen auf einmal sagen:

"Oh ja... nehmt uns unser Recht zu wählen, lasst uns immer einen Mann fragen ob wir Auto fahren oder arbeiten gehen dürfen, schickt mich in die Küche, lass mich finanziell von dir abhängig sein, ja ich blas dir jeden Abend den Schlongelong, oh du hattest noch keinen Sex... komm ich schlaf mit dir"

Ist das echt das was diese "Männer" erwarten? Ist es nicht einfacher sich zu pflegen, an sich zu arbeiten und einer Frau respektvoll gegenüberzutreten, sie kennenzulernen, sich in sie zu verlieben und eine schöne respektvolle Partnerschaft mit ihr zu führen?

Oder ist das zu viel Verlangt?

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Vom Macho zur Transfrau: wenn spanische Männer plötzlich ihr Geschlecht ändern?

Die Gesetzeslücke, die nun immer mehr angebliche "Transfrauen" benutzen, um nicht wegen geschlechtsspezifischer Gewalt verurteilt zu werden, empört immer mehr Spanier. Auch seitens der spanischen Frauenbewegung gibt es Kritik am Trans-Gesetz, weil dieses eine juristisch problematische Gleichstellung von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt verursache.

Es führte zu massenhaften Strafmilderungen und vorzeitigen Freilassungen von Sexualstraftätern, da im Zuge des modifizierten Strafkatalogs teilweise auch die Mindeststrafmaße gesenkt wurden. So stellten zahlreiche Straftäter Anträge auf eine Wiederaufnahme ihrer Verfahren. Als Folge wurde für fast 1.000 Vergewaltiger das Strafmaß heruntergesetzt, Hunderte kamen sogar vorzeitig wieder frei. Der Aufschrei in den Medien und der Gesellschaft war enorm.

So haben sich schon mehrere gewalttätige Männer zu „Transfrauen“ umschreiben lassen. Der Grund: Sie kommen vor Gericht besser weg.

Für Aufsehen sorgte in Spanien beispielsweise der Fall eines Polizeibeamten, der seine Ehefrau und seine Kinder mit dem Messer bedrohte und deshalb von seinen Kollegen angezeigt wurde. Der Richter musste ihn aber auf freien Fuß setzen, weil der Mann zuvor sein Geschlecht geändert hatte. Damit kann die „Transbeamtin“ nur noch wegen häuslicher Gewalt, nicht aber wegen sogenannter „machistischer Gewalt“ belangt werden.

https://kurier.at/politik/ausland/spanien-maenner-aendern-geschlecht-transfrauen-verurteilung-entgehen-podemos/402939254

https://www.emma.de/artikel/spanisches-trans-gesetz-schlaeger-werden-frauen-341277

Wie wird der Schutz von misshandelten Frauen gewährleistet wenn der Schläger der Täter seiner Strafe entgeht wenn er sich zur Frau erklärt? Wird hier der Schutz von Frauen und Kindern im Namen der Toleranz geopfert? Ich finde ja.

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