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Ich habe es nicht gelernt unabhängig von den Eltern zu sein

Hallo, bin m/20 und fühle mich leider noch abhängig von den Eltern. Und ich meine das nicht im finanziellen Aspekt, da das schon stimmt, aber ich rede von so Sachen, wie Entscheidungen zu treffen und halt mental.

Besonders im Jugendalter, war ich recht „Loyal“ zu meinen Eltern, aber im späten Alter, so mit 16/17 fing es langsam an, dass ich immer mehr merke wie mich meine Eltern plus Schwester mich versuchen zu beeinflussen, um deren Agenda, Trend oder Mode zum Anziehen beeinflussen.

Auch vor dem Studium, habe ich das Gefühl, dass meine Familie entscheiden will wo ich studieren möchte und meine Schwester heute will, dass ich eine Lehre beginnen möchte, was ich komplett Ablehne und meine Eltern auch. Der Grund ist, dass meine Familie nicht erstaunt waren von meiner „schwachen Matura“ und die haben mir die Entscheidung recht schwer gemacht, weil sie nicht wollten, dass ich was mit Mathe, Informatik und Programmieren studieren wollen.

Ich bin zum Glück im Zivildienst, wo ich noch Zeit habe mit der Studienauswahl, aber Zeit ist nicht unendlich, aber das Gute daran ist, dass ich was gefunden habe was mich interessiert und werde versuchen, mein Interesse durchzusetzen und mich unabhängig zu machen von meiner Familie.

Und ich sehe mich klar als Akademiker und nicht als Lehrling/Azubi!

Also, was denkt ihr dazu?

Und ja, ich lebe in Österreich.

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Ich komme mit dem neuen Freund meiner Schwester nicht klar?

Meine Schwester (25) hat seit rund einem Monat ihren mittlerweile zweiten Freund (24). Wir beide kennen ihn schon recht lange, insgesamt jetzt seit locker 10 Jahren. Wobei ich ihn noch länger kenne, da er mit mir im selben Verein ist. Auf "Kumpelbasis" war er bislang immer ganz ok, wir haben früher auch öfter mal was zusammen unternommen, waren in der Schule im Technikteam und so weiter... Aber irgendwie ändert sich das Bild von mir auf ihn in letzter Zeit stark.

Er ist im Verein nie zu den Trainings da, hat aber immer die typische Besserwisserkappe auf. Sein Vater ist genauso, redet nur Unsinn und will jedem die Welt erklären.

Die letzte Zeit habe ich ihn kaum gesehen, da er wie gesagt nie zum Training kommt. Nur immer, wenn es etwas umsonst gibt, wie bei Veranstaltungen oder Festen, da ist er dann auf einmal da.

Jetzt habe ich also erfahren, dass er mit meiner Schwester zusammen ist, wo mir bereits bei dem Gedanken daran unwohl bzw. schlecht wird. Ich gönne ihr und ihm nur das Beste der Welt, allerdings machen sich im Verein schon viele über mich Späße, ziehen mich auf und so weiter, da er auch bei den anderen nicht wirklich beliebt ist...

Ich selber habe eigentlich eine ganz gute Rolle intern, würde schon sagen dass ich Teil vom festen Kern bin. Diese Späße bzw die Vorstellung, dass er möglichweise bald zur Familie gehören könnte und er dann mit meiner Schwester bei jeder öffentlichen Veranstaltung vom Verein mir gegenübersitzen könnte belastet mich sehr. Ich habe mittlerweile sogar schon darüber nachgedacht, aufzuhören. Was ich aber eigentlich nicht möchte.

Auch heute zum Heiligabend war er mit da, was mir einfach nur die Stimmung versaut hat.

Ich möchte den beiden nichts schlechtes, absolut nicht. Ich weiß nur nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll... Kann mir jemand helfen?

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