Würdet ihr eure Kinder selbst entscheiden lassen, wie sie sich ernähren?

Das Ergebnis basiert auf 64 Abstimmungen

Andere Antwort. 42%
Fleisch Mein Kind selbst entscheiden 33%
Vegan: würde Kind selbst entscheiden lassen 9%
Vegan: würde Kind tierische Produkte verbieten 8%
Fleisch: wurde mein Kjnd vegan nicht erlauben 8%

49 Antworten

Fleisch: wurde mein Kjnd vegan nicht erlauben

Ein achtjähriges Kind hat keinerlei Ernährungsfachkenntnisse.

Es wäre sträfliche Kindesschädigung, wenn man so ein Kind allein über Ernährung entscheiden ließe. Dann gäbe es wohl bloß noch Eiskonfekt und Muffin...

Eigentlich müßte sich die Regierung was einfallen lassen, daß Eltern mit verbiesterten extremen Ernährungsansichten das nicht alles an ihrem Kind ausleben dürfen. Irgendwelche "Ernährungsaudits" in der Schule vielleicht.

Auch 14jährige halte ich nicht für qualifiziert, allein über ihre Ernährung zu bestimmen.

Es geht hier aber eher um Fleisch essen lassen. Das andere halte ich für selbst verständlich. Daher war das auch nicht in mejner Frage.

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Andere Antwort.

Fälle ideologischer Verblendung sind zwar katastrophal, aber es wäre noch katastrophaler, generell die Entscheidungen aus der Hand der Eltern zu nehmen.

Selbst entscheiden kann man erst, wenn man genügende Informationsgrundlagen hat. Das hat ein Kind sehr lange nicht, sondern es neigt zunächst dazu, sich Meinungen anderer anzuschließen, die ihm in irgendeiner Weise imponieren. Es würde den Manipulationstricks unserer "Werbungsfachleute" Tür und Tor öffnen, wenn es nicht die Instanz der Eltern gäbe, die ihre Überzeugungen für gesunde Ernährung den Kindern vorleben und an diese bewusst weitergeben. Man kann denen diese Aufgabe nicht nehmen, nur weil man gewisse Leute als dazu unfähig diagnostiziert.

Natürlich zwingen in aller Regel Eltern ihre Kinder nicht zum Verzehr von Dingen, die diese partout nicht mögen, oder verweigern ihnen komplett Dinge, auf die sie nun einmal scharf sind. Das Umgehen mit Bedenken und dann meist Finden eines Mittelwegs ist Elternsache. Kinder spüren, dass das eine ernsthafte Angelegenheit ist, und das gehört zum Aufbau eigener Kompetenz. Sie ohne diese Prozesse selbst entscheiden zu lassen, grenzte an Vernachlässigung.

Mein Kind hatte bereits im Kindergartenalter die Wahl.

Bei uns daheim wird gegessen was man mag. Heißt also, wenn ein Lebensmittel nicht gemocht wird, dann muss man dieses Lebensmittel auch nicht essen.

Sicher, es ist dadurch etwas "komplizierter". Statt einfach zu planen "Montag gibts dies, Dienstag mache ich das, Mittwoch gibts jenes, Donnerstag ist dann Pizza dran, Freitag gibts ein Fischgericht.....etc" entscheiden wir Familienmitglieder gemeinsam wenn es um gemeinsame Mahlzeiten geht. Gibts dann aber grade allzu große Differenzen, kommt es vor das jeder etwas anderes bekommt.

Wie gesagt, kein Problem in unserer Familie.

So ists mir lieber, als das man einem Kind angewöhnt "Du musst essen, egal ob du Hunger hast oder nicht, egal ob du dieses Lebensmittel verabscheust oder nicht". Die Nahrungsaufnahme sollte mit etwas Positivem verknüpft werden, nicht mit Ekel und Würgereiz.

Wie auch immer...

Unser Nachwuchs bestimmt also die Essensplanung mit. Wir mögen vieles gleichermaßen, aber es gibt auch unterschiedliche Favoriten und Abneigungen. Darauf nehme ich Rücksicht.

Ich kann mir nicht vorstellen wie das wäre wenn mein Nachwuchs plötzlich ankäme "Ich will nie wieder tierische Produkte essen". Nein wirklich nicht, da unser Nachwuchs sehr gerne Fleisch konsumiert. Aber "wenn", dann würde ich es respektieren.

Solche Notbehelfs-Lügen wie beispielsweise "davon wird man krank", "davon stirbt man", "davon wird man fett", "davon kriegt man viele Pickel", etc.... sind doch Blödsinn. Irgendwann kommt man doch dahinter das das eine Notlüge war - wie soll man anschließend dem Elternteil noch bedingungslos vertrauen?

Stattdessen könnt man es altersgerecht passend zum individuellen Nachwuchs erklären warum man dieses oder jenes Produkt nicht kaufen mag.

Fleisch Mein Kind selbst entscheiden

Ich halte es für gerechtfertigt, dass die Mutter das Hackfleisch nicht kauft und zubereitet. Sie kann ihrem Kind erklären, dass sie das selbst nicht mag (Überzeugung, schmeckt ihr nicht, …). Das finde ich völlig ok. Aber sie sollte ihrem Kind das erklären und keine falsche Behauptungen aufstellen, z.B. dass Fleisch giftig sei.

Das heißt, dass das Kind lernt, dass es bei sich daheim in der Familie kein Fleisch gibt. Wenn es jedoch bei Freunden probieren will oder sich von seinem Taschengeld einen Burger kaufen will, dann sollte das toleriert werden.

Ich selbst habe als Grundschülerin mehrere Wochen kein Fleisch gegessen. Mama hat das akzeptiert und hat das Fleisch separiert. In diese Richtung sollte es ebenfalls Akzeptanz für die Wünsche des Kindes geben.

Ja ich fand das Verhalten der Frau schlimm. Klar ist flsich allein nicht so gesund aber nicht lebensgefährlich.

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Andere Antwort.

Ich hab meine Kinder nie zum Essen gezwungen. Wenn sie etwas nicht mochten, mussten sie es nicht essen.

Wir einigen uns immer, was es zu essen gibt, hier wird auf Eigenarten der einzelnen Familienmitglieder Rücksicht genommen.

Wenn mein Kind mir wie in dem Beispiel etwas zeigt, was es probieren möchte, hätte ich es ihm zubereitet außer, es wäre gegen meine Überzeugung. Dann hätte ich es ihm aber sachlich erklärt, warum und es dann entscheiden lassen. Ich selbst hätte es dann nicht gegessen, aber das Kind probieren lassen.

Unsachliche Ängste schüren ist immer falsch.

Aber wenn du dem Kjnd sagst dass Tiere ermordet werden dann beeinflusst du es auch. Das ist nämlich für ein 8 Jähriges Kind die falsche Erziehung.

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@MrKratz

Ich würde erklären,dass Tiere getötet werden. Nicht ermordet. Ich selbst esse Fleisch, meine Kinder auch. Ich habe sie aber nie dazu gezwungen.

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@TorDerSchatten

Wobei wir haben es als Kinder auch mitbekommen als mein Vater Tiere geschlachtet hat. Wir haben dann gesagt dass wir nichts davon essen aber das hat so lecker gerochen dass wir dann Hunger gekriegt haben 😂

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