Wie viel kann man für einen Malinois Welpen verlangen?

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11 Antworten

Hallo,

hoffentlich ist dir "Platz vor Preis" tatsächlich wichtiger!!!

Ich gebe dir zu bedenken:

Wer sich tatsächlich für einen reinrassigen Malinois interessiert und verantwortungsvoll diese Rasse halten möchte, der wendet sich an einen seriösen, überprüften Züchter. Dort bekommt er einen bestens aufgezogenen und sozialisierten Welpen aus gesunden und überprüften Elterntieren.

Ja, diese Welpen kosten ihr Geld - aber ein informierter und verantwortungsvoller Interessent zahlt dieses Geld gerne, da er weiß, dass Qualität immer ihren Preis hat.

Wenn Leute so viel Geld für einen Welpen ausgeben, dann ist ihnen dieser Hund meist auch sehr wichtig und sie haben wahrscheinlich auch in Zukunft ausreichend Geld, um ein qualitativ gutes Futter zu zahlen und auch hohe Tierarztrechnungen.

Wenn andere Leute unbedingt so einen "Rassehund" wollen, aber nicht bereit oder in der Lage sind, einen so hohen Kaufpreis zu zahlen, dann ist hier große Vorsicht geboten! Denn ob sie im Fall der Fälle tatsächlich hohe TA-Rechnungen zahlen können oder wollen, ob sie tatsächlich viel Geld für Futter etc. ausgeben wollen und können, ob sie ihren Hund tatsächlich so wertschätzen, wie er es verdient (oder sich nur mit einem "solchen" Hund profilieren wollen) - bleibt fraglich.

Viele Leute, die einen billigen Rassehund suchen, machen dies, weil sie etwas haben wollen, ohne bereit zu sein, dafür entsprechend zu zahlen. Der "Wunsch" ist ihnen also im Grunde gar nicht viel wert! Das finde ich persönlich höchst bedenklich.

Häufig sind solche Leute sogar eher bereit, für ein Smartphone viel mehr Geld auf den Tisch zu legen (und zwar möglichst alle 2 Jahre!) als für einen Hundefreund - das finde ich noch viel bedenklicher.

Also mach dir überhaupt keinen Kopf um den Preis für deine nicht rassereinen Welpen - sondern achte tatsächlich darauf, dass du einen Top-Platz für sie finden wirst. Das wird überaus schwierig.

Ach, eines noch: Hoffentlich ist dir bewusst, dass du als "Züchter" für alle Folgekosten aufkommen musst in den kommenden 2 Jahren, die aus Erbkrankheiten oder Aufzuchtfehlern her resultieren. Und diese Sachmängelhaftung (so schrecklich sich das auch anhört) gilt eben auch für Hunde und kann auch per Kaufvertrag NICHT ausgeschlossen werden. Darüber sind sich viele Vermehrer gar nicht klar.

Alles Gute für die Kleinen

Daniela


Da du wohl keinem Verein angehörst und die Welpen keine ordentlichen Papiere bekommen zählen sie als mischlinge.

Damit kannst du 300-500€ nehmen.

Mehr sind sie, so gemein es auch klingt, nicht wert.

Und du hast nicht mal ansatzweise die Kosten die ein Züchter für einen wurf ausgibt.

Was soll das sinnlose vermehrten? Deine Welpen braucht niemand.

Sie sind keine Mischlinge, beide Eltern sind reinrassige Malis.

Deine Welpen braucht niemand.

drei sind schon vergeben, also offensichtlich doch.

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@TroIIinger

Auch wenn beide Eltern reinrassig sind?

Du selbst schreibst doch:

Abstammung ist allerdings unbekannt.

wie willst Du die Reinrassigkeit denn nachweisen?

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@TroIIinger

Nein, sieht man nicht unbedingt, unter den Großeltern etc. kann durchaus auch etwas anderes mitgemischt haben.

Um eben eine Reinrassigkeit mit allen Vorteilen zu garantieren, bedarf es einer lückenlosen Dokumentation der Ahnen - das garantiert halt die Zucht im VDH.

Alles andere ist eben nicht nachweislich reinrassig und aus überprüften und gesunden Elterntieren. Für solche Hunde bekommt man meist nicht wirklich viel, denn wer viel Geld für einen guten Hund ausgeben will, der geht natürlich zum seriösen Züchter. Alle anderen kaufen so einen Hund halt "billig".

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was kann man für so einen Welpen verlangen?

wenn Du einem ordentlichem Zuchtverband angehörst und die Welpen Papiere haben, sollten 1000 EUR nicht zu viel sein.

wenn Du ohne Papiere verkaufst und ein unkontrollierter Vermehrer bist, dann nicht mehr als für einen Mischling. Hunde ohne Ahnentafel werden immer als Mischling gewertet. Mixe werden für ungefähr 300 EUR angeboten. Die Unkosten bekommt man so oder so nicht wieder rein.



Mir ist ein gutes Zuhause wichtiger als das Geld

ja, es steht Dir ja frei, Dich VOR Abgabe von dem vermeintlich guten neuen Zuhause persönlich zu überzeugen. Damit bist Du auf der sicheren Seite. 



es steht Dir ja frei, Dich VOR Abgabe von dem vermeintlich guten neuen Zuhause persönlich zu überzeugen.

Es kommt mir schon drauf an, dass die künftigen Halter nicht nur Zeit haben, sondern auch wissen, worauf sie sich bei einem Mali einlassen.

Mixe werden für ungefähr 300 EUR angeboten.

Ich dachte an etwa 400-500

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@TroIIinger

sondern auch wissen, worauf sie sich bei einem Mali einlassen.

dann solltest Du Dir zur Aufgabe machen, die Leute umfangreich darüber zu informieren.

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Hi,

kommt drauf an was ihr da für Leute findet, da die meisten die sich auskennen den Hund bei einer anerkannten Zucht kaufen, habt ihr ja zb auch so gemacht. ;)

Oder sind beide Elterntiere genetisch passend und gesundheitlich als auch vom Wesen her untersucht worden was man,schriftlich den Käufern zeigen kann? Wurde der Wurf gesundheitlich untersucht und abgenommen als typische Malinois? Haben die Papiere die die Reinerbigkeit belegen?

Denn bei Rassehunden ist das fast wie bei Designerstücken. Ohne Echtheitszertifikat vom richtigen Zuchtverein, ist auch der Hund erstmal nur eine Kopie des echten, einfach weil Rassehunde nicht nur alle gleich aussehen sondern ein gewissen Standard erfüllen müssen wie zb die Reinerbigkeit die nur mit Papieren vom Zuchtverein belegt werden kann.

Bei Kopien kommt es dann eher drauf an wie viel der Hund dem Käufer wert ist. Wenn ihr Glück habt findet ihr jemand der davon keine Ahnung hat und entsprechend mehr zahlen würde als jemand der den Hund zb für die Arbeit braucht und zwingend drauf angewiesen ist einen echten zu bekommen. Da es schwierige Arbeitshunde sind würde ich dennoch nicht unter 600-700 eur gehen,einfach um spontankäufer abzuwehren, denn wenn man ganz ehrlich ist gehören diese Hunde in fachkundige Hände. Dafür sollten die geimpft, entwurmt und gechippt sein, dazu wäre es gut wenn man papiere von den elterntiere hat die belegen das diese auch gesund sind.

 

 

 

 

 

 

Für einen bestenfalls reinrassig aussehenden Mischling (keine FCI-Papiere = Mischling) würde ich nicht mehr als 300 - 350€ bezahlen. Und das auch nur, wenn der Welpe geimpft und gechipt ist, er mindestens 10, besser 12 Wochen bei der Mutter und seinen Geschwistern bleiben darf, die Hündin und die Welpen vernünftig gefüttert werden, sich die Verkäufer wirklich Mühe mit der Sozialisierung geben,darauf achten, wo die Welpen landen und nicht nur auf Profit aus sind und mir der Charakter der Hündin (bzw. beider Elterntiere) gefällt. 

Allerdings würde ich mir bei einem Vermehrer, wie du offensichtlich einer bist, gar keinen Welpen holen. Wenn man unbedingt züchten will, soll man das gefälligst im Verband machen. 

Allerdings würde ich mir bei einem Vermehrer, wie du offensichtlich einer bist, ...

Ich bin ein Vermehrer, weil es ein Rüde geschafft hat, auf die läufige Hündin zu kommen? Interessant.

Wenn man unbedingt züchten will, soll man das gefälligst im Verband machen.

was wird dadurch besser?

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@TroIIinger

Sind alle untersuchungen gemacht worden?

HD? ED? OCD? SDCA1/2?

Durch den verband wird zb besser, dass du ahnentafeln für deine hunde bekommst.. ich mir als welpenkäufer sicher sein kann, dass ich welpen von seriös voruntersuchten und befundeten hunden bekomme usw..

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@TroIIinger

Warum hast du deine Hündin überhaupt während der Stehtage zu einem unkastriertem Rüden gelassen? Und selbst wenn du unaufmerksam gewesen wärst, hättest du mit einem Besuch beim Tierarzt die Trächtigkeit verhindern können. Hast du aber nicht. Stattdessen "wirbst" du mit dem Rüden, den du dann ja offensichtlich nicht gut ausgewählt hast, und versuchst die Welpen als "reinrassig" zu verkaufen. Warum muss deine Hündin denn unbedingt Welpen haben? Weil sie einen "so tollen Charakter" hat? 

Ein Züchter, der im entsprechendem Rasseclub züchtet, muss erst einmal einige Bedingungen erfüllen, bevor die Hündin überhaupt belegt werden darf. Dazu gehören u.A. diverse Seminare, alle nötigen Untersuchungen der Elterntiere und die Abnahme der Wurfstätte. Zum züchten gehört weit mehr als nur seine Hündin decken zu lassen!

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Wenn Muttertier und Vatertier Papiere haben und man sich die Kosten der Zuchtzulassung und des übrigen Brimboriums ersparen will, mögen die Nachkommen zwar reinrassig sein, aber sie stehen aufgrund fehlendes Zuchttauglichkeitsnachweises der Elterntiere im Rang eines Mischlings. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Egal wie hochpreisig die Elterntiere sind, die Körung zur Zucht ist eine eigene Sache. 

Es gibt (leider) Züchter die, alle Voraussetzungen erfüllen und wegen Absatzschwierigkeiten ihre Welpen ohne Papiere unter dem Preis abgeben. Statt 1200,- nur 900,- beispielsweise verlangen. Das macht das Kraut am Ende auch nicht fett. 

Ich behaupte nicht, dass alle Hunde nur mit Papieren leistungsfähig und gesund sind. Mischlinge sind häufiger im Vorteil. Aber wer rasserein ohne Registrierung verkaufen will, sollte wenigstens Nachweise der Ahnen vorbringen, in der Hoffnung, dass es der Käufer abnimmt. Beweisen kannst Du die Herkunft trotzdem nicht. 

Wer einen Rassehund ohne Papiere will, ist in meinen Augen unglaubwürdig. Es interessiert meist nur der Schick, wobei Anschaffungskosten die geringsten eines Hundelebens sind sind. 

300-350,- wären gerechtfertigt. 

Schau mal auf ebay Kleinanzeigen und Quoka. Das werden belgische Schäferhunde ohne Papiere oder mit einer anderen Rasse mit drinnen angeboten. Teilweise bis zu 700€. Also 500-600€ wirst Du schon bekommen. 

da du keine ahnentafel für die welpen hast, gelten sie als "malinois-mischlinge"...ich versteh was du meinst, du musst wirklich verd...gut aufpassen wem du deine welpen verkaufst, da viele null ahnung haben von diesen hunden u.kaufen wollen weil sie billig sind...gerade die möchte-gern-proleten versuchen so an einen malinois zu kommen,da sie bei den offiziellen züchter keinen bekommen,da sie für diese rasse nicht geeignet sind...du willst deine welpen sicherlich nicht in tierheimen einsammeln gehn...und die die sich mit dieser rasse auskennen wollen arbeiten u.brauchen meist eine ahnentafel...bleib auf der hut,du kannst den leuten nur vor u.nicht in den kopf schauen

mehr als 300-500€ kannst du nicht verlangen

die die sich mit dieser rasse auskennen wollen arbeiten u.brauchen meist eine ahnentafel

Sicherheitsunternehmen kaufen auch ohne Ahnentafel ein. Denen würde ich aber keinen Hund geben, Zwingerhaltung finde ich bei einerm Tier, das sich so fest an den Halter bindet, nicht so toll.

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@TroIIinger

deshalb musst du vorsichtig sein mit der auswahl der neuen halter...ich hoffe für dich u.die hunde,das du ausschliesslich hündinnen kriegst,den die kann man auch in aktive familien vermitteln,da hündinnen sozialer sind als die terretorialen rüden

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Gechipt, entwurmt und geimpft --- musst du grob geschätzt schon 250-300€ haben um kein minus zu machen...

Das sind die Kosten, über die habe ich mich bereits informiert und die muss ich auch wieder rein kriegen. Aber was kann man verlangen, ohne unverschämt zu sein?

Bei 300€ pro Welpe kann ich mich vor anrufen ja nicht retten, Sicherheitsdienste, Hundesportler und Andere, die den Hund als Gebrauchsgegenstand sehen und ein schnäppchen machen wollen.

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@TroIIinger

Die Unkosten! 

Alles was drüber ist ist unverschämt da du kein eingetragener Züchter sondern ein Hobbyvermehrer bist - sorry! 

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@Repwf

Ich selbst betreibe aber dabei auch keinen unerheblichen Aufwand. 300€ zahlt man ja schon im Tierheim für einen eingefangenen Streuner, ohne diesen abwerten zu wollen.

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@TroIIinger

Versuch dein Glück, ICH persönlich würde nicht mehr als die tatsächlichen Unkosten zahlen - wie du schon schreibst, für das Geld bekomme ich im TH einen sogar noch kastrieren Hund (oder auch welpen) für dieses Geld! 

Und wenn sie Eltern keine Papiere haben, dann sind deine kleinen auch nur "Streuner" ;-) 

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@Repwf

Mixe werden für ungefähr 300 EUR angeboten.

dann sind die Kleinen immer noch reinrassige Welpen ohne eventuell problematische Vorgeschichte. Ich weiß wovon ich rede, die Mutter hat so eine Vorgeschichte.

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@TroIIinger

Sie sind eben nicht reinrassig, wenn sie keine Papiere haben und nirgends eingetragen sind und der Wurf nicht vom Zuchtwart abgenommen wurde.

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@TroIIinger

Ja, die sind dann auch entwurmt, komplett geimpft, gechippt, registriert und meist kastriert. Und es wird ein nicht unerheblicher Aufwand wegen ihnen betrieben, denn die Tierpfleger und das Futter müssen auch noch bezahlt werden.

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@TroIIinger

Bei Sicherheitsdiensten und Hundesportlern wären die Malis aber höchstwahrscheinlich besser aufgehoben als in einer Familie die einen Kuschelhund für Kinder sucht.

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@Jesaya007

Was soll ein Hundesportler bitte mit einem Hund ohne Papiere?!

Ist ja sinnfrei

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Hallo,

o.P.? Welche Linien? Erfolge der Eltern? Prüfungen der Elterntiere? HD, ED nachw. frei?

O.P. gibt es zu Hauf. Da bekommst du einen Welpen für unter 400€...

Beide Eltern sind Schutzhunde und HD+ED frei. Abstammung ist allerdings unbekannt.

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@TroIIinger

Abstammung ist allerdings unbekannt.

daher sind auch die Eltern schon als nicht reinrassig zu bezeichnen. Ohne Abstammungsnachweis, keine Rasse, so hart das auch klingt.

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@dogmama

HD wird häufig an die übernächste Generation vererbt. Frei getestete Eltern sagen demnach nichts aus, wenn die Großeltern unbekannt sind. Da kommt das Problem mit unbekannter Abstammung zum tragen. Und du haftest dafür, das weißt du sicher. 

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@Jesaya007

Hd Ed ist ja schön... aber OCD? Übergangswirbel? Sdca? Das sind dinge die ebenfalls sehr wichtig sind bei den belgiern... 

und wie können eltern aus leistungszucht sein, wenn sie keine abstammung haben?!  Das ist doch einfach nur herumgelüge um mischlinge teuer verkaufen zu können

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Ohne Papiere?

Wenn ja, der Preis was der Tierarzt gekostet hat, das wäre dann der reele Wert.

Mit Papieren kommt es wieder auf die Ahnentafel an, wobei Züchter schon massiv Geld verlangen, +1000€ .

im Ausland Frankreich, Belgien kostet ein Malinois aus Leistungszucht ab 500€ mit Papieren.

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