http://kritische-tiermedizin.de/2011/Orthopaedische_Erkrankungen_des_Hundes.html

solltest du mal durchlesen.

Unfälle bei Welpen passieren leider.

Manche Unfälle mit Brüchen als Folge müssen nicht zwangsläufig operiert werden. Ruhigstellung ist nicht so leicht, vor allem für die Halter, aber notwendig mit aller Konsequenz. Ausgeheilt, holt ein Welpe den Bewegungsmangel schnell wieder auf.

Einiges kann zur schnelleren Heilung beitragen: gesundes Frischfutter (Fleisch, Knorpel, Gemüse). Es gibt sog. gewolfte Gelenkmischungen, denen man püriertes oder zerkleinertes gedünstetes Gemüse, evtl. etwas gekochten Reis untermischt. Schau bei BARF Welpen nach.

Mittel der Wahl bei Sehnensachen ist Rhus toxicodendron D12, was langfristig ohne Nebenwirkungen geben werden kann. 1. Tag stündlich 4 Globuli zwischen Backen und Zahnfleisch platzieren, am 2. Tag alle 2 Stunden, am 3. Tag alle 3 Stunden, ab 4. Tag alle 4 Stunden über 14 Tage, danach bis zur vollständig Genesung 3 mal täglich.

Ich selber hatte eine angefahrenes Kitten mit Beckenbruch. 6 Wochen enge Boxenhaltung, mir blutete das Herz. Es wurde ein prachtvoller gesunder Kater.

Bekannten hatte ich bei Erstversorgung ihres schwerst verletzten Jungkaters geholfen. Offener Beinbruch, eher Richtung Matsch. Wahrscheinlich in eine Falle geraten. Tierklinik, OP, Platten, Schrauben usw. mit Folge anschließender 6 Wochen strenge enge Boxenhaltung. Danach größere Box für weitere 6 Wochen. Die Leute haben sichtlich mehr als ihr Tier darunter gelitten. Am Ende hat der kleine Kerl alles wieder aufgeholt. Nur durch strenge konsequente Haltung hat sich die sehr teure OP ausgezahlt, sonst hätte er sein Bein verloren.

Andere Bekannte, selber Profis in Sachen Hunde, an deren Geschichte ich auch Teil nahm, hatte einen Doggenwelpen aus bester Verpaarung gekauft. Elterntiere Champions, auf alles geprüft. Als einziger Welpe aus diesem Wurf bekam er mit dem Wachstum krumme Vorderbeine. ED in schwerer Form- eine genetisch bedingte Erkrankung. Wieso diese durchschlug? Jedenfalls hatten sie sich zur OP eines Beines (zwei werden nicht zugleich gemacht) entschlossen. Erfolgreich, aber wie der junge Hund danach gehalten werden musste, empfanden sie als grausam. Mit der notwendigen langen Ruhigstellung konnten sie sich nicht ein zweites Mal arrangieren. Lieber das andere Bein krumm, als die ganze Strapaze noch einmal. Der riesige, schwere Rüde hatte durch sein krummes Bein keine Einschränkungen.

Lebensqualitätseinschränkung für absehbare Zeit und dann alles gut vs. Dauerschaden.

Halte Ausschau nach einem älteren, sehr erfahren TA, welchem wirklich noch an Tiergesundheit liegt.

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In D lebende Hunde sind keiner Impfpflicht unterworfen. Bei Einfuhr sieht es anders aus. Ohne gültige Tollwutimpfung geht es nicht. Diese kann jedoch erst mit 12 Wochen verabreicht werden und braucht 21 Tage Karenzzeit. Heißt, der Welpe kann frühestens mit 15 Wochen einreisen. Papiere als Herkunftsnachweis sind Schall und Rauch, interessieren nicht.

Was meinst du, warum Welpeneinfuhr streng kontrolliert wird und diese, viel zu jung beschlagnahmt werden?

Seriöse Züchter, auch aus der Tschechei wissen das sehr genau, weisen darauf hin und wollen ihre wertvollen Tiere nicht einer Beschlagnahmung ungewissen Ausgangs preisgeben. Aller Erwerb, der sich über Einfuhrbestimmungen hinwegsetzt, handelt nicht im Sinne des Tierwohls. Gilt für Verkäufer, wie für Käufer.

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Auf nichts Besonderes. Die Schweizer Bestimmungen bezüglich Hundehaltung sind dermaßen streng, dass sie in D standhalten. Halte den Impfpass mit Nachweis gültiger Tollwutimpfung parat.

Wohne in Grenznähe zur CH. Besuche regelmäßig meinen Sohn mit meinem Hund im Kanton Zürich und er mich mit seinem Hund in D. Noch nie wurden wir in all den Jahren kontrolliert. Gleiches berichtet mir meine Freundin, die mich mit ihren Hunden besucht.

In meinem Wohnort, sowie anderen grenznahen Orte haben viele Schweizer ihren zweiten Wohnsitz. Mir ist noch nie zu Ohren gekommen, dass es zu Kontrollen oder Probleme mir ihren Hunden gegeben hat.

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Möglicherweise steckt Trennungsangst dahinter. Angst = Stress und Stress kann sich auf Magen/ Darm/ Blase auswirken.

Abgesehen davon, ist Notdurft auf Trainingspads zu verrichten alles andere als artgerechte Hundehaltung. Eine typische Erfindung von Menschen für Menschen, die keinen blassen Schimmer von Hundebedürfnissen haben und Faulheit, wie Dummheit befördern.

Geht mit dem Kleinen wie es sich zur Erziehung bezüglich Stubenreinheit gehört regelmäßig raus und trainiert mit ihm das Alleinsein.

Wenn die Leute nicht dermaßen unbedarft wären und dies an den Tieren auslassen, sollten derartig gehaltene Hunde überall Arbeit in der Wohnung durch Verunreinigung verschaffen.

Nur weil ein Hund klein und handlicher ist, gibt es absolut keinen Grund ihn anders als größere Exemplare zu behandeln und zu erziehen! Versuche mir gerade vorzustellen, wie Erziehungspads und meine Deutschen Doggen sich ausgenommen hätten....... Bin heilfroh von einigem Verstand gesegnet zu sein.

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Hatte einige Jahre einen Peugeot 206 SW, also einen kleinen Kombi für meine 2 Deutschen Doggen. Rücksitze dauerhaft umgeklappt, Trenngitter, zugeschnittene 10 cm dicke Schaumstoffmatratze mit pflegeleichten Bezug rein - bequemer für die Hunde und preisgünstiger geht`s kaum.

Da ich ein "Pennermobil" zum Campen nach dem Tod meiner Doggen wollte, habe ich mich für einen Ford Transit Connect (Hochdachkombi 7 Sitzer) entschieden. Beide Rückbänke raus, Bodenplatte rein. Komplettes Campingzubehör und die XXXL Softbox (noch von den Doggen) haben prima Platz während der Fahrt. Auf dem Campingplatz wird alles im Busvorzelt verstaut und ich kann sehr gemütlich im Mobil pennen. Die Hundebox ist auch als Rückzugsort für meinen jungen Schäferhund daheim aufgestellt, somit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sicherer Hundetransport und sein gewohntes "Castle".

Alltagstauglicher, sparsamer Diesel, günstig im Unterhalt. Dem Schäfer steht dann eine etwas kleinere Box zur Verfügung. Bei Kurztrips ohne Zelt haben wir trotzdem genügend Platz zum Schlafen und Aufenthalt.

Bin am Überlegen ob ich auf ein kleines Wohnmobil umsteige. Mit Wohnmobilzulassung ist der Unterhalt nämlich noch günstiger und tut auch im Alltag sein Ding. Leider ist die Anschaffung sehr kostenintensiv oder man baut sich einen Kastenwagen selber um. Wäre ein sog. "Hundefänger" was für dich? Kleintransporter mit LKW Zulassung?

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Hunger ist der beste Koch und in der Not frisst der Teufel Fliegen, trifft auch auf Hunde zu.

Der Überlebenswille von nicht behütenden Hunden ist so groß, dass sie nicht wählerisch sind und alles Fressbares aufnehmen. Hauptsache Hunger ein wenig gestillt, mit oft bösen Folgen.

Behütete Hunde hätten gern die Wahl. Industrielles Fertigfutter würden sie nicht wählen. Viel zu viel Chemie und nicht wirklich gesund.

Ein nur auf Fertigfutter eingestellter Hund , würde sich mit gesundem Rohfutter anfangs schwertun. Er kennt die vielen Forteile nicht. Mit der Zeit würde er sich jedoch auf wirkliches Gesundfutter einstellen und Fertigprodukte ablehnen. Er begreift schnell, dass es ihm damit besser geht.

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Wenn du auf ca. 3 Stunden, je nach Rasse insgesamt kommst, reicht es wenn die Abstände (alle 4-5 Stunden) stimmen und er sich artgerecht bewegen (Freilauf, Hundebegegnungen) darf.

Hund täglich auspowern zu müssen, ist quatsch. Wichtiger sind freie Bewegungen, die der Hund mit Interesse an Umwelt, Artgenossen und PMail lesen bestimmt.

Irrtum, dass wir Menschen ständig ihre Animateure sein sollen. In abwechslungsreicher Umgebung und mit Artgenossen haben sie genug mit sich zu tun.

Je mehr Hunde konditioniert werden, um so mehr fordern und brauchen sie. Oft entwickeln dadurch sog. Ball- oder Fahrradlaufjunkies. Sinneswahrnehmung und Kopfarbeit bleibt dabei fatal auf der Strecke.

Du kannst praktisch stundenlang ohne Ereignisse mit dem Hund laufen und er wird trotzdem nicht happy. Aber 10 Minuten ungehemmtes Spiel mit Artgenossen erfüllt ihn für den ganzen Tag. Alternativ können immer kleine Denkaufgaben und Gehorsamkeitsübungen eingebaut werden.

Ausreichend Lösungsmöglichkeiten sind das Eine, was in 5 Minuten erledigt sein kann. Den 40 Minutengang in der Frühe trotzdem abwechslungsreich zu gestalten, das Andere.

Meine junge DSH kann genau unterscheiden, wenn nur Lösungsrunde und wann mehr. Sie kommt dabei nicht zu kurz, so wie ihre Vorgänger. Mehr als 5 Stunden ab und an muss sie nicht allein sein. Um keinen Blödsinn während meiner Abwesenheit zu machen, muss sie vorher nicht müde gemacht werden. Morgens kurze Waldrunde für Lösung, aber wenn ich zurück bin, zählt nur Hund mit abwechslungsreichen, ausgiebigen Spaziergängen. Fahre dann auch mit Auto dafür. Abends nur kurze Runden. Zum Glück haben wir einen großen Garten für Zwischendurch und zum Dabeisein.

40 Minuten Morgengang kann das Gewissen beruhigen, die Gestaltung des Tagesablaufes ist entscheidender.

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Upps, wer ist denn so empfindlich bei Hundehaltung? Was machst du, wenn dein Hund sich mit Durchfall bekleckert, Nahrung retour geht, er sich in lecker Stinke gewälzt hat, wenn er altersbedingt seine Ausscheidungen nicht mehr kontrollieren kann?

Selbst wenn der Umgang mit Schleppleine sachgerecht ist, passiert es halt. Welche Art von Schleppleine tauglich ist, wurde bereits genannt. Tempos einstecken. Daheim Hände waschen und Leine reinigen.

Ich benutze Schleppleine nur zum Training für Abrufbarkeit. Training ist nicht Spaziergang zum Lösen. Ständig Schleppleine ist aus meiner Sicht kein Ersatz für fehlende Erziehung.

Hunde mit außerordentlichen Jagdtrieb, wie Huskys, Podencos u.a. passionierte Jäger gehören sowieso nur in erfahrene Hände, die ihnen wenigstens im Ansatz gerecht werden können.

Für traumatisierte Hunde ist Schleppleine im Therapieprogramm mit anderer vielen Arbeit verbunden.

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Ist doch toll, wenn sie dir ihre Zuneigung zeigt. Wenn du ihre eigene Art derer nicht magst, dann breche die Steicheleinheit ab und biete ihr ein gemeinsames Spiel an.

Dich für ihr geschenktes Vertrauen unattraktiv zu machen, ist keine gute Lösung.

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Ab und an mal Durchfall ist kein Grund zur Sorge so lange er keine anderen Krankheitsanzeichen hat. Durchfall wird oft überbewertet. Es ist ein natürlicher Selbsthilfeprozess des Körpers.

Bei Durchfall immer einen Tag Nulldiät. D.h. keinerlei Futter, nur Wasser. Das Verdauungssystem braucht diesen Ruhetag. Sollte er weiter Durchfall haben, dann kleine Portionen mit Schonkost (mageres Hühnerfleisch mit Reis und Möhren weich kochen) anbieten und erst bei sichtlicher Besserung auf das gewohnte Futter langsam wieder umstellen.

Meist sieht der erste festere Kot schleimüberzogen aus. Normal.

Meine Hunde bekommen bei Durchfall Nux vomica D6, was bisher immer geholfen hat.

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Lass ihn in aller Ruhe bei dir ankommen, was mehrere Tage braucht. Gut auf Hundehaltung vorbereitet, zeigst du ihm nach Ankunft sein Körbchen und Futterplatz. Die neue Behausung darf er nach seinem Bedarf erkunden. Nicht überbehüten, zutexten, betüdeln oder weitere Fremdmenschenkontakte. Fellpflege hat auch erst mal Zeit wie Tierarztbesuch falls er nicht akut erkrankt ist. Wurmkur hat noch Zeit, Impfungen greifen bei Stress eh nicht. Er bestimmt die Zeit, die er braucht um sich bei dir angekommen zu fühlen.

Bezüglich Stubenreinheit wie mit einem Welpen verfahren. Sollte er sauber sein, dann alle 3- 4 Stunden mit ihm in ruhiger Umgebung laufen. Nimm eine Schleppleine mit. Stress geht schnell auf Darm und Blase. Deshalb beobachten und lieber mal mehr mit ihm rausgehen, zur Not auch nachts.

Füttere zunächst was er gewohnt ist und stelle langsam auf hochwertiges Hundefutter um.

Das alles zur Ersthilfe um ihm die Umstellung zu erleichtern.

Was sein Trauma (Ängstlichkeit) anbetrifft, so dauert es so lange zur Gesundung, wie es brauchte, um ein Trauma zu werden. Ob du das ohne fachliche Hilfe hinbekommst, ist fraglich. Je nachdem ob du ihm eine feste Tagesstruktur geben kannst, selber gefestigt bist, viel Geduld, große Liebe und einiges an Wissen mitbringst. Sonst würde der Hund vom Regen in die Traufe kommen und noch verunsicherter.

Bedenke, dass Angsthunde unberechenbar reagieren können. Sicherheitsgeschirr für draußen! Angstbeissen gerade in neuer Umgebung ist auch nicht selten. Deshalb lass ihn kommen und vermeide jeden Stress. Nicht schimpfen wenn was nicht klappt, sofort belohnen wenn erwünschtes Verhalten.

Gegenseitiges Vertrauen zu erlangen, ist richtig Arbeit mit viel persönlichem Verzicht und ohne Erwartungshaltung. Dazu gehört auch behutsames Alleinseintraining.

Mit Herz und Verstand kann es auch ein Anfänger schaffen, darf sich aber nicht scheuen ggf. Hilfe zu suchen.

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8 Jahre kein Alter für einen Beagle, wenn er gesund gehalten wird.

Das wird er offensichtlich nicht lt. deiner Schilderung.

Falsch verstandene Tierliebe, zu Tode gemästet mit fehlender Energie zum nötigen Bewegungsausgleich.

Es ist nicht dein Hund, sonst würdest du gegen Falschfütterung und Bewegungsmangel permanent vorgehen.

Schau dem Trauerspiel weiter zu und weiß um die Lebensverkürzung. Um Schmerzen auszuschalten gibt es Medikamente. Die verlängern zwar nicht das Leben, geben dem Tier aber Lebensqualität.

Wenn keine Einsicht zur sofortigen Umstellung, wird Einschläfern bald zur Erlösung.

Bin radikal und wünsche jedem das gleiche Schicksal, was den Tieren angetan wird. Fühle aber denen nach, die kapieren aber ohnmächtig sind.

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Gesund ernährte und gehaltene Hunde oder Katzen haben ein stabiles Immunsystem. Wird die übliche Hygiene bei Eigenerkältung eingehalten, wird sich kaum ein Tier infizieren.

Achtung wenn es über eine übliche, harmlose Erkältung hinaus geht. Diese Erreger können auch Haustiere anstecken.

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Könntest du nach plötzlichen Verlust deiner bisherigen Umgebung und Vertrauten, die Welt nicht mehr verstehend ruhig schlafen?

Die Kleine schläft aus Erschöpfung. Im Traum wird ihr Dilemma verarbeitet.

Wird noch ein paar Tage anhalten. Sei für sie rund um die Uhr die nächsten Wochen und Monate da.

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Wenn du allergisch reagierst, dann solltest du das vom Facharzt testen lassen.

Dann bleibt dir die Wahl, falls der Hund alleinige Ursache ist, ihn abzuschaffen, ständig Tabletten zu schlucken oder dich sensibilisieren zu lassen. Mit Augentropfen kommst du jedenfalls nicht weiter. Echte Allergie wandert unbehandelt oder ohne Ausschaltung der Ursache mit erheblich mehr gesundheitlichen Problemen weiter.

Davon kann ich ein Lied singen und bin Asthmatiker geworden. Lebe und arbeite mit Tieren. Durch Testung wurde festgestellt, dass ich NICHT allergisch auf sämtliche Tierarten reagiere, wohl aber was in ihrem Fell oder Gefieder hängt. Es sind schlichtweg sog. Vorratsmilben, die überall sind. Im gelagerten Heu, Stroh, Nähr- und Futtermitteln.

Will damit sagen, dass ohne Testung Behandlung und Vermeidung, keine vorschnellen Entscheidungen getroffen werden sollten.

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Gegenfrage, warum trainieren Menschen Kampfsport in ihrer Freizeit? - Garantiert nicht um als Waffe herumzulaufen! Dieser Sport konditioniert und ist auf hoher Ebene mental. Er schult demnach nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Kampfsportler sind diszipliniert. Jeder weiß, dass er seine Ausbildung nur in der Halle anwenden darf und sie nur bei höchster Gefahr auf sein Leben anwenden darf.

Genau so verhält es sich bei der Schutzhundausbildung. Die Hunde können, wenn man es verlangt. Kein Hundebesitzer würde seinen ausgebildeten Hund riskieren, wenn es nicht zum äußersten Notfall käme.

Kampfsport und Schutzhundausbildung ist daher im rein sportlichen Bereich und wird von verantwortungsvollen Menschen niemals missbraucht.

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Sehr schwierig. Die tatsächlichen Ursachen können vielfältig sein.

Du kannst in eine renommierte Tierklinik gehen und für sehr viel Geld der Sache auf den Grund gehen oder einem älteren, sehr erfahren Tierarzt vertrauen. Ergebnis gleich. Hund hat was Ernstes mit oder ohne Chance und erheblichen Preisunterschied .

Vermutlich neurologische Sache, kostenintensiv dem auf dem Grund zu gehen, schwierig zu behandeln.

Was willst du für deinen Hund? Bedenke, dass kurze Lebenszeit für ihn erfüllend war und was kommt Qual werden kann.

Habe es mit meiner Hündin leidvoll erlebt. Odyssee weil unser TA aus Altersgründen seine Praxis aufgab. Er hätte die bessere Entscheidung getroffen. So wurde sie zum Forschungsobjekt der Tierklinik mit unerfahrenen TÄ. In ihren letzten Lebensstunden wurden ihr viel zu viel zugemutet. Sie erlag einem Hirntumor.

Ich bin dafür einen wirklich erfahrenen Ta zu konsultieren und auch einen guten Tierheilpraktiker zu konsultieren.

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Nee, der arme Toffel weiß garantiert nicht was falsch und richtig ist. Er reagiert völlig verzweifelt.

Maßregelung bei unerwünschtem Verhalten sollte bei aufgeklärten Leuten mit Verstand tabu sein.

Mühsamer, aber nachhaltiger wäre Belohnung für erwünschtes Verhalten und ignorieren des unerwünschten.

Unerwünschtes Verhalten, wie in die Wohnung pinkeln oder umdekorieren ist reine Erziehungssache und fehlende artgerechte Beschäftigung mit dem Hund.

Schade, dass so viele Hunde die Unfähigkeit ihrer Halter mit viel Leid ausbaden müssen.

Meine Jungspunde zerlegen auch gern, erziehen zur Ordnung und sind Programm zum Umdenken.

Gebe meinem Unmut nach Zerstörung auch kund, obwohl ich genau weiß, dass es absolut sinnlos ist.

Um Verknüpfungen mit "Tat" in Verbindung zu bringen braucht es max. 3 Sekunden. Handlungen nach den 3 Sekunden sind absolut fruchtlos und verunsichern enorm. Macht Tiere zu seelischen Krüppeln.

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Stammbaum der Elterntiere nützt dir nichts. Beim Kauf ist dir eigens ausgestellter Stammbaum, sprich Ahnenpass des deines eingetragenen Tieres auszuhändigen.

Der Wurf muss beim Zuchtverband angemeldet, kontrolliert sein in dem sich deine Verkäufer als zugelassene Züchter ausweisen.

Das Prozedere ist lang, kompliziert und teuer um mit Stammbaum-Tieren züchten zu können. Dieser Umweg wird gern abgekürzt, da man auch so die Katzen losbekommt und daran verdient. Züchter sind es dann nicht, nur Vermehrer, denen Gesundheit, Rassestandardeinhaltung egal sind und sich allein auf die Elternpapiere verlassen wird.

Gute Elternpapiere sind keine Garantie für gesunde Nachkommen, deshalb auch bei Katzen Zuchtauglichkeitsprüfungen.

Bei Katzenzuchtvereinen ist es mitunter etwas schwammig. Kenne Fälle, in denen im Nachhinein entsprechende Papiere ausgestellt wurden.

Da du nun die Elternabstammung hast, setze dich mit dem Zuchtverband in Verbindung und sei nicht enttäuscht, wenn du erfährst, dass es "schwarz" verlaufen ist und man dich über den Tisch gezogen hat.

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Fiebermessen ist Übungssache wie Krallenschneiden, Fellpflege, Zahn- Ohrenkontrolle usw.

Was durch Unwissenheit versäumt wurde, wird zum Problem im Ernstfall.

Vorausgesetzt, du weißt welche Körpertemperatur als kritisch gilt, wird sich doch ein Helfer finden, der ihn ablenkt.

Thermometer zeigen, daran riechen lassen. Hund auf Seite liegend platzieren, ablenken und mit neutraler Creme am Thermometer sehr behutsam einführen. tolles Lob, wenn ausgehalten.

Ist verdammt wichtig, ein Tier auf Notfälle vorzubereiten und es in der Erziehung zu berücksichtigen.

Bei deinem Wissensstand empfehle ich jedoch einmal mehr zum TA.

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