Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass es Gott gibt?

11 Antworten

das ist Wahrheit (Jes.45,22; Joh.14,6).

Allerdings gibt es "Gegenstimmen" (Ps.53,1-3; Offb.12,9).

Aber nicht mehr lange (Offb.20,2).

Woher ich das weiß:Recherche

Und was bestätigt die Glaubwürdigkeit der Bibel?

Die Bibel ist auch nur ein altes Buch

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Da das Konzept Gott nicht falsifizierbar ist, lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob es ihn gibt, nicht berechnen.

Eine wissenschaftliche Theorie muss immer falsifizierbar sein, anderenfalls ist eine Beweisführung unmöglich. In Bezug auf Gott heißt dies, dass dies ein Konzept ist, für welches man keinen Beweis beibringen kann. Ebenso ist es unmöglich, dessen Existenz mit einem Beleg zu widerlegen. Ob Gott existiert oder nicht lässt sich deshalb nur mit dem Glauben und mit dem gesunden Menschenverstand beantworten.

Ich persönlich glaube nicht, dass es einen Gott gibt. Es gibt einfach keinen einzigen vernünftigen Grund, dessen Existenz anzunehmen. Die Naturwissenschaft ist schon heute mit ihren Theorien in der Lage, die Welt und das Universum ohne einen Gott zu erklären.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologiestudium, Universität Leipzig

"Die Naturwissenschaft ist schon heute mit ihren Theorien in der Lage, die Welt und das Universum ohne einen Gott zu erklären."

Nein, dazu ist die Naturwissenschaft NICHT in der Lage. 

Allerdings bringt uns die Annahme eines weiteren undefinierten Konzepts (wie z.B. eines "Gottes") bei den ontologischen Grundfragen nicht um das winzigste Schrittlein voran !

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@martrud

Doch, natürlich kann sie das. Den Ursprung des Universums können wir mit der Urknalltheorie erklären. Die Gesetzmäßigkeiten der Physik werden durch Einsteins Relativitätstheorie und die Quantentheorie erklärt. Eine Erklärung über die Entstehung des Lebens liefert uns die Abiogenese und die Veränderlichkeit der Spezies erklärt die Evolutionstheorie. Es sind sicher nicht alle Details geklärt, all diese Theorien sind jedoch allgemein akzeptiert und beinhalten keinen Gott als unverzichtbare Variable.

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Sie beträgt 100%. Solange auch nur ein Mensch an Gott glaubt (!), gibt es ihn. Allerdings ist Gott nicht wissenschaftlich beweisbar, da Gott immer ein Glaubenskonstrukt und „Platzhalter“ für Unerklärliches ist.

Die Existenz von etwas, das nur durch Glaube existiert, lässt sich nicht leugnen, da Glaube nicht widerlegbar ist! Allerdings lässt sich dessen Existenz eben auch nicht beweisen!

Nur, weil ein Buch das behauptet, ist die Wahrscheinlichkeit nicht höher. Somit ist es im Auge des Betrachters immer unterschiedlich.

Für mich ganz klar 0%, bin ja auch gnostischer Atheist!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Gnostischer Atheist, Hatte Religion und Philo mit Theisten!

Statistisch gesehen: 50% - Entweder Existenz oder Nichtexistenz.

Logisch gesehen: 100%, denn Leben kann nur aus (bestehendem) Leben entstehen

Gruß Fantho

Werde Atheist 👍👍👍🔥

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@Mrsvaccinated

Du solltest Dich mal besser bilden und Dich mit der Semantik beschäftigen: Glaube kann auch mit Überzeugung gleichgesetzt werden, einer Überzeugung, welche nicht bewiesen werden kann.

Da Du ebenso eine Nichtexistenz Gottes nicht belegen und beweisen kannst aber von einer Gottes Nichtexistenz überzeugt bist, bist Du somit ein gläubiger Atheist. Du glaubst an die Ideologie 'Atheismus' resp. bist von der Ideologie 'Atheismus' überzeugt...

Für Dich die Semantik hierzu: Ideologie bedeutet Weltanschauung, Weltbild

Du kannst hier weiter herum schwurbeln, wie Du magst, aber die Semantik besagt genau dies: (unbewiesene) Überzeugung = Glaube.

Gruß Fantho

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@Fantho

Noch mal zum mitschreiben ein Atheist lehnt jede Gottesbehauptung ab ,wegen mangelnder Beweise und muss somit logischerweise deren Existenz verneinen !

Und übrigens muss nicht der Atheist ,sondern der Theist Beweise für einen Gott liefern,wel er es auch behauptet es gäbe ihn .

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@Mrsvaccinated

Mir war klar, dass Du Schwierigkeiten haben wirst mit der Semantik.

Und übrigens muss nicht der Atheist ,sondern der Theist Beweise für einen Gott liefern,wel er es auch behauptet es gäbe ihn .

Ist Dir Karl Popper bekannt? Ich denke mal nicht, denn sonst hättest Du nicht solch einen Unsinn geschrieben!

Jeder, der eine Behauptung aufstellt, ist in der Beweispflicht. Da Du behauptest, es gäbe kein Gott, bist Du es, der in der Pflicht ist, diese Deine Behauptung zu belegen!

Zumal Du wie folgt schreibst: '[....] muss somit logischerweise deren Existenz verneinen'. Logik sollte somit begründet sein.

Kannst Du dies?

Ach ja, klar kannst du das: Was nicht bewiesen wurde, existiert auch nicht, ist ja Deine naive Denkweise. Dass diese 'Begründung' aber unlogisch ist, kommst Du nicht drauf, was?

Gruß Fantho

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@Fantho

Du hast zuerst die Behauptung aufgestellt es gäbe einen Gott und musst den Beweis zu erst bringen.

Und zu behaupten Gott ist für vieles verantwortlich und hätte gar die Welt erschaffen ,weil du dir es anders nicht erklären kannst ist genauso schwachsinnig.

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@Mrsvaccinated
Du hast zuerst die Behauptung aufgestellt

Nein, habe ich nicht.

Und zwar aus folgendem Grund: Ich weiß, dass Gott nie beweisbar sein wird. Von daher ist jedwede Aussage meinerseits über Gott immer meine eigene nicht zu beweisende Überzeugung...

Und zu behaupten Gott ist für vieles verantwortlich und hätte gar die Welt erschaffen ,weil du dir es anders nicht erklären kannst ist genauso schwachsinnig.

Und zu behaupten, Zufall ist für vieles verantwortlich und hätte gar die Welt erschaffen ,weil du dir es anders nicht erklären kannst ist genauso schwachsinnig.

Gruß Fantho

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@Fantho

„...Du magst, aber die Semantik besagt genau dies: (unbewiesene) Überzeugung = Glaube."

Nach deiner „Logik" ist auch jeder ein Gläubiger, der nicht an die Existenz des Weihnachtsmannes glaubt. Das ist völliger Unsinn!

Glauben kann man alles - das ist das Vorrecht des Menschen. Aber wer etwas nicht glaubt, wird dadurch nicht gläubig.

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@Tomatenveteran

In diesem Fall liegt die logische Vernunft ganz klar auf der Seite des Theisten. Er hat ja bereits klargemacht, dass er keinen Wahrheitsanspruch hat und akzeptiert, dass man Gott weder beweisen noch widerlegen kann. Mrsvaccinated als Atheist glaubt jedoch zu 100%, dass es keinen Gott gibt, und stellt dies auch als allgemeingültige Wahrheit dar, mit der Begründung, dass es keine Beweise für Gott gibt. Mit dieser "Begründung" hätte man vor 500 Jahren auch die Existenz des Riesenkraken ausschließen können. Der einzig vernünftige rationale Atheismus, wäre atheistischer Agnostizismus. (Vernünftig wäre genauso auch theistischer Agnostizismus.) Alles andere widerspricht den Prinzipien der Logik.

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@Mrsvaccinated
Noch mal zum mitschreiben ein Atheist lehnt jede Gottesbehauptung ab ,wegen mangelnder Beweise und muss somit logischerweise deren Existenz verneinen

Das ist mir bestens bekannt!

Jedoch: Mangelnde Beweise führen nicht zu dieser logischen Schlussfolgerung einer Nichtexistenz, denn diese Sicht kann nur eine Annahme sein, da trotz mangelnder Beweise Gott dennoch existieren könnte...

Und übrigens muss nicht der Atheist ,sondern der Theist Beweise für einen Gott liefern,wel er es auch behauptet es gäbe ihn .

Und hier solltest Du Dich mit Karl Popper beschäftigen: Jede Behauptung gilt zu begründen!

Wenn Atheisten behaupten, dass Gott nicht existiere, so haben auch sie ihre Behauptung zu begründen. Hier gilt keine Beweisumkehrpflicht...

Gruß Fantho

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@okieh56
Nach deiner „Logik" ist auch jeder ein Gläubiger, der nicht an die Existenz des Weihnachtsmannes glaubt.

Logisch! Dieser glaubt ja an die Nichtexistenz, sprich ist von einer Nichtexistenz überzeugt...

. Aber wer etwas nicht glaubt, wird dadurch nicht gläubig.

Mann, Mann, Mann - welche schwache Semantik manche Menschen doch nur aufweisen...

An eine Nichtexistenz zu glauben ist eben schon ein gewisser Glaube, und zwar ein Glaube an eine Nichtexistenz...von irgendwas und irgendwem...

Gruß Fantho

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@Fantho

„An eine Nichtexistenz zu glauben ist eben schon ein gewisser Glaube, und zwar ein Glaube an eine Nichtexistenz"

Unsinn!

Atheisten glauben nicht an eine Nichtexistenz, sondern sie glauben lediglich nicht, dass es Gott oder irgendein höheres Wesen gibt, das unsere Geschicke lenkt. Das ist ein gewaltiger Unterschied und auch das Einzige, was Atheisten gemeinsam haben, denn sie haben die unterschiedlichsten Ansichten und Weltanschauungen.

Wer nicht im religiösen Sinn glaubt, ist nicht gläubig. So einfach ist das. Wenn du das nicht glaubst, macht dich dieser Umstand allein nicht zu einem Gläubigen.

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@okieh56
Atheisten glauben nicht an eine Nichtexistenz, sondern sie glauben lediglich nicht, dass es Gott oder irgendein höheres Wesen gibt, das unsere Geschicke lenkt

Du merkst es nicht, nicht wahr? Nicht an an eine Existenz eines Höheren Wesens zu glauben ist dasselbe wie von einer Nichtexistenz eines höheren Wesens überzeugt zu sein...

Du verstehst den Begriff 'glauben' immer noch nicht, wie ich das aus Deiner nächsten Aussage - 'Wer nicht im religiösen Sinn glaubt, ist nicht gläubig.' - heraus lesen kann...

Gruß Fantho

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@Fantho

Du kennst den Unterschied zwischen Glauben und etwas zu glauben bzw. nicht zu glauben nicht.

Wenn jemand nicht an den Weihnachtsmann glaubt, macht ihn das nicht zum Gläubigen. Genau so ist es mit Gott und allen anderen Fantasiewesen. Gläubig ist man, wenn man daran glaubt, nicht wenn man nicht daran glaubt.

Aber es lohnt nicht, mit dir darüber zu debattieren, denn du behaarst auf deiner völlig unlogischen Meinung.

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@okieh56
Gläubig ist man, wenn man daran glaubt, nicht wenn man nicht daran glaubt.

Die Semantikschwäche liegt ganz eindeutig bei Dir...ich habe es genug zu verdeutlichen versucht...

Gruß Fantho

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@Fantho

Es gibt einen Unterschied zwischen Glauben und glauben - den du einfach ignorierst. Es ist auch ein Unterschied, ob ich sage: „Ich glaube nicht, dass es Gott gibt“ oder „Ich glaube, dass es Gott nicht gibt.“

Nach deiner Ansicht ist jeder Mensch ein Gläubiger - an irgendetwas glaubt schließlich jeder - du hältst ja sogar jeden, der irgendetwas nicht glaubt, für einen Gläubigen.

Jede Diskussion mit dir ist daher völlig sinnlos.

Ein schönes Wochenende!

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@okieh56
 Es ist auch ein Unterschied, ob ich sage: „Ich glaube nicht, dass es Gott gibt“ oder „Ich glaube, dass es Gott nicht gibt.

In diesem Vergleich steckt schon wieder eine Unlogik:

Wenn jemand sagt, dass er nicht glaubt, dass Gott existiert, so muss man daraus schließen, dass dieser es dann wissen muss, denn wissen bedeutet nicht glauben resp. nicht glauben bedeutet wissen - wie Atheisten immer gerne den Gläubigen unter die Nase reiben (wollen)...

Da jedoch auch dieser dies nicht wissen kann - Gott lässt sich ja bekanntlich weder beweisen noch widerlegen - bleibt diesem nur der Glaube übrig...

Wenn man an etwas nicht glaubt und trotzdem kein Wissen darüber besitzt: Was bleibt diesem noch? Nur die Ungewissheit, und Ungewissheit bedeutet nichts über etwas Wissen zu besitzen: Letztendlich bleibt es beim Glaube...

Zu meinen, an etwas nicht zu glauben käme einem Glaube nicht gleich, ist ein Irrtum..

Nicht glauben, dass Gott existiert ist identisch mit 'glauben, dass Gott nicht existiert' - man verschiebt nur die Verneinung - der Inhalt der Aussage (das Ergebnis) bleibt identisch...

Nach deiner Ansicht ist jeder Mensch ein Gläubiger - an irgendetwas glaubt schließlich jeder - du hältst ja sogar jeden, der irgendetwas nicht glaubt, für einen Gläubigen.

Jemand, der an etwas glaubt ist ein Glaubender, ein Überzeugter. Der Begriff 'Gläubiger' hingegen hat ja mehrere Bedeutungen...

Um auf Dein früheres bzw. von Atheisten häufig vorgebrachtes Beispiel 'Weihnachtsmann' zu kommen (abgesehen davon, dass dahinter eine Historie besteht): Diejenigen, welche nicht an ein solches Wesen glauben: Besitzen diese dann Wissen? Und falls ja: Woher? Letzte Frage: Kann man tatsächlich beide Wesen - Weihnachtsmann und Gott - als Vergleich gegenüberstellen?

Gruß Fantho

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@Fantho

Aha. Wenn ich behaupte, es gäbe ein unsichtbares rosarotes Einhorn, das zu mir spricht und du glaubst mir das nicht, bist du ein Glaubender, denn widerlegen kannst du es nicht.

Ich glaube, du verdrehst da einiges. Aber jeder hat das Recht auf seine eigene Albernheit.

Schon mein Opa sagte immer: „Jeder Mensch ist anders albern."

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@okieh56
Wenn ich behaupte, es gäbe ein unsichtbares rosarotes Einhorn, das zu mir spricht

Wenn Du es behauptest, dann hast Du - nach Karl Popper - diese Behauptung auch zu belegen und zu beweisen...

du glaubst mir das nicht, bist du ein Glaubender, denn widerlegen kannst du es nicht.

Ich glaube Dir solange nicht, solange Du Deine These nicht belegen und beweisen kannst, und somit darf ich überzeugt sein und glauben, dass Du unrecht hast...

...und bin dann ein Glaubender Deiner Unrichtigkeit...

Ich glaube, du verdrehst da einiges.

Oder Du verstehst es nicht...

Aber jeder hat das Recht auf seine eigene Albernheit.

Schade für diesen Abschluss, denn albern ist das Ganze eben nicht. Nur für den, der keine Argumente mehr liefern kann...

Schon mein Opa sagte immer: „Jeder Mensch ist anders albern."

Nimmst Du dies auch für Dich an, oder gilt dies nur für andere und bei anderen?

Gruß Fantho

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@Fantho
"Wenn ich behaupte, es gäbe ein unsichtbares rosarotes Einhorn, das zu mir spricht

Wenn Du es behauptest, dann hast Du - nach Karl Popper - diese Behauptung auch zu belegen und zu beweisen...

du glaubst mir das nicht, bist du ein Glaubender, denn widerlegen kannst du es nicht.

Ich glaube Dir solange nicht, solange Du Deine These nicht belegen und beweisen kannst, und somit darf ich überzeugt sein und glauben, dass Du unrecht hast..."

Da bin ich völlig bei dir!

Dasselbe gilt auch für (irgendeinen) Gott. Solange es nicht den geringsten Anhaltspunkt für seine Existenz gibt, kann ich davon überzeugt sein, dass es ihn nicht gibt. Das macht mich aber nicht zu einem Glaubenden, sondern eher zu jemanden, der etwas ohne Fakten oder logische Argumente eben nicht glaubt.

Selbstverständlich beziehe ich den Spruch meines Opas auch auf mich. Ich kennen keinen Menschen, der keinen persönlichen „Tick“ hat - mich eingeschlossen.

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@okieh56
Dasselbe gilt auch für (irgendeinen) Gott. Solange es nicht den geringsten Anhaltspunkt für seine Existenz gibt, kann ich davon überzeugt sein, dass es ihn nicht gibt

Genau! Man kann zwar nicht belegen und beweisen, aber begründen kann man seine Überzeugung....

Das macht mich aber nicht zu einem Glaubenden, sondern eher zu jemanden, der etwas ohne Fakten oder logische Argumente eben nicht glaubt.

Doch, sobald Du davon überzeugt bist (kann ich davon überzeugt sein, dass es ihn nicht gibt). Glaube bedeutet auch Überzeugung, von etwas überzeugt (zu) sein ohne diese beweisen zu können. Semantik!

Und da Du überzeugt bist, dass es ihn nicht gibt, begibst Du Dich in den Bereich des Glaubens (über die Nichtexistenz Gottes)...von Wissen kann ja hier keine Rede sein...

Selbstverständlich beziehe ich den Spruch meines Opas auch auf mich. Ich kennen keinen Menschen, der keinen persönlichen „Tick“ hat - mich eingeschlossen.

Meine Worte: Jeder Mensch hat seine Macken - auch ich...

Gruß Fantho

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Nur weil es zwei Möglichkeiten gibt, heißt das noch lange nicht, dass die Wahrscheinlichkeiten gleich verteilt sind.

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@ranger1111

Da hast Du recht, da aber in diesem Fall beide Optionen wissenschaftlich nicht erfasst werden können, bleibt es meiner Ansicht nach bei dieser fifty-fifty-Statistik...

Gruß Fantho

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@Fantho

Das ist mathematisch schwierig. Wenn man solch eine Black Box hat, dann ist eine Aussage über Wahrscheinlichkeiten eher eine reine Schätzung.

Für mich bestehen einfach beide Möglichkeiten:

  1. Gott existiert
  2. Gott existiert nicht

Wahrscheinlichkeiten zu nennen halte ich für überflüssig. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit 1% wäre, das Gott existiert, so wären wir immer noch sehr weit davon weg, die Wahrheit zu kennen.

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@ranger1111
Für mich bestehen einfach beide Möglichkeiten:
Gott existiert
Gott existiert nicht

Wie hoch ist Deiner Ansicht nach dann die Wahrscheinlichkeit für 1 bzw. für 2?

Gruß Fantho

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@Fantho

Ich weiß es nicht. Ich will auch keine Aussage dazu treffen. Beide Positionen sind für mich gleichberechtigt, das bedeutet aber nicht unbedingt dass die Wahrscheinlichkeit 50:50 ist.

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@ranger1111

Na gut, für mich schon, denn es gibt faktisch keine Hinweise darauf, dass eine Seite wahrscheinlicher ist, als die andere. Die einzige Option für eine Verschiebung mehr auf eine der beiden Seiten liegt in den Indizien und Spekulationen, die wir anheimstellen. Doch diese können wir - wenn wir wissenschaftlich korrekt sei wollen - nicht heranziehen...

In diesem Fallbeispiel gibt es für mich nur eine fifty-fifty-Wahrscheinlichkeit...

Du siehst dies anders - ist legitim...

Gruß Fantho

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Logisch gesehen: 100%, denn Leben kann nur aus (bestehendem) Leben entstehen

Was meinst du damit? Gott kann das Leben demnach auch nicht erschaffen, wenn Leben nur aus bestehendem Leben entstehen kann.

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 100%, denn Leben kann nur aus (bestehendem) Leben entstehen

Wie ist dann Gott entstanden?

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@wilmaed

Gott ist das Leben selbst, die Ur-Quelle alles und allen Lebens...

Selbst die Wissenschaft ist zu der Erkenntnis gekommen, dass es einen Anfang geben muss; alles andere wäre unlogisch, auch wenn sie jetzt nicht einen Gott an den Anfang setzen...

Gruß Fantho

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@Fantho
Gott ist das Leben selbst

das widerspricht deinem:

Logisch gesehen: 100%, denn Leben kann nur aus (bestehendem) Leben entstehen

Also ein Infiniter Regress.

Gott ist das Leben selbst, die Ur-Quelle

Beliebige Annahme, um das Problem zu behen.

Selbst die Wissenschaft

Nö.

Die Wissenschaft kann nicht wissen, ob es zB eine unendliche Anzahl von Universen davor gab.

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@wilmaed

Wo bitteschön ist hier ein infiniter Regress gegeben?

Beliebige Annahme, um das Problem zu behen.

Logische Annahme; zumal das 'Problem' wie Du selbst schreibst dann behoben ist ;-)

Bringe mir ein falsifizierendes Argument, um meine Annahmen zu widerlegen...

Nö. Die Wissenschaft kann nicht wissen, ob es zB eine unendliche Anzahl von Universen davor gab.

Ich 'liebe' Menschen, die einem das Wort verdrehen. Die Wissenschaft geht aber von der Logik aus, dass es einen Anfang geben muss, denn ein infiniter Regress führe ins Unermessliche und nie enden Wollende, was aber unlogisch sei. So die Sicht der Wissenschaft...

Unabhängig davon, wie viele Universen es davor gab: Einen Anfang muss es dennoch geben...

Gruß Fantho

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@Fantho
Einen Anfang muss es dennoch geben...

Das ist nur eine Behauptung von dir.

und nie enden Wollende, was aber unlogisch sei.

Und weil die Unendlichkeit so schrecklich unlogisch ist, gibt es in der Mathematik das Unendlichzeichen ∞

Wo bitteschön ist hier ein infiniter Regress gegeben?

Gott lebt. Und ist somit ein Lebewesen

Du schreibst:

Logisch gesehen: 100%, denn Leben kann nur aus (bestehendem) Leben entstehen

Und darum muss es vor Gott etwas Anderes gegeben haben. Vielleicht wieder einen Gott. Und vor diesem wieder einen ...

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@wilmaed
Das ist nur eine Behauptung von dir.

Nein, das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis, die ich mal gelesen hatte...und logisch...befasse Dich mal damit...

Und weil die Unendlichkeit so schrecklich unlogisch ist, gibt es in der Mathematik das Unendlichzeichen ∞

Wo schreibe ich dass Unendlichkeit unlogisch sei? Diese Unendlichkeit, von der Du zu meinen glaubst, dies mit infinitem Regress gleichsetzen zu können, hat nicht diese Bedeutung: Ein infiniter Regress ist von linearer Prägung, dieses Zeichen resp. die Unendlichkeit weist keine jedoch diese Prägung nicht auf...

Gott lebt. Und ist somit ein Lebewesen

Ja, nur dass Gott das Leben selbst ist, und kein Wesen des Lebens. Gott ist der Ursprung, aus dem alles weitere Leben danach resultiert...

Und darum muss es vor Gott etwas Anderes gegeben haben. Vielleicht wieder einen Gott. Und vor diesem wieder einen ...

Logisch betrachtet nicht möglich. Siehe weiter oben...

Zudem: Es gibt nur einen einzigen Gott, da nur eine einzige Ur-Quelle geben kann. Wäre Gott aber ein Produkt, dann ist dieser Gott ja nicht Gott - logisch, nicht wahr?

Gruß Fantho

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50% - Entweder Existenz oder Nichtexistenz.

Wenn es nur zwei Alternativen gibt, folgt daraus nicht, dass beide Alternativen je 50% Wahrscheinlichkeit haben.

Leben kann nur aus (bestehendem) Leben entstehen

Wäre das so, dann würde es logischerweise kein Leben geben.

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@Midgardian
Wenn es nur zwei Alternativen gibt, folgt daraus nicht, dass beide Alternativen je 50% Wahrscheinlichkeit haben.

Allgemein betrachtet hast Du recht. Dies diskutiere ich gerade weiter oben mit ranger1111. Ich gehe aber in diesem speziellen Fall nur auf die Frage ein.

Wäre das so, dann würde es logischerweise kein Leben geben

Korrekt! Warum behauptet aber die Abiogenese, dass Leben aus totem Material entstamme, zumal bis dato noch keine labortechnischen Ergebnisse hierzu geliefert wurden?

Gruß Fantho

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@Fantho
Wäre das so, dann würde es logischerweise kein Leben geben
Korrekt! Warum behauptet aber die Abiogenese, dass Leben aus totem Material entstamme,

Warum sollte sie das nicht? Die Abiogenese behauptet ja eben nicht, dass Leben nur aus vorhandenem Leben entstehen kann.

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@Midgardian

Die Abiogenese geht von der 'Tatsache' aus, dass Leben aus totem Material entstanden sein soll...

...was aber rein logisch und per definitionem schon mal nicht sein kann.

Gruß Fantho

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Hat man auch eine 50%ige Chance einen Sechser im Lotto zu gewinnen? Weil: Entweder man gewinnt, oder man gewinnt nicht.

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