Wer starb am Kreuz?

18 Antworten

Am Kreuz starb ein Mensch, aber ein besonderer, der in seinem Leben und Wirken zeigte, dass es mehr gibt als Materie, Tod und Verwesung. Wer möchte, kann ihn einen Gott nennen. Ich denke, dass es Gott nur in uns gibt, nur in unserer Vorstellung. Dort kann er ganz schön wirken. Oder man braucht ihn nicht.

Ich will das mit der Person Jesus, mit Jesus=Gott oder nicht und mit Trinität oder nicht, mal abkürzen:

Die User sprechen von der Trinität, wie sie die kath. Kirche festgelegt hat.

Denn man kam zu der Überzeugung, dass drei Wesenheiten Gottes in der Bibel aufscheinen und diese Wesenheiten von dem einen (=1) Gott sind. Der Vater ist nicht der Sohn.

Heute ist man natürlich schon weiter. Man zählt nun sogar mehr als drei Wesenheiten. Gott kann verschieden erscheinen. Zum Beispiel zählt man das Wort hinzu (4), Engel (5) und Menschen (6), Liebe (7), die sieben Geister Gottes (8), Licht (9), um nur einige aufzuzählen. Manche zählen die alttestamentlich personifizierte Weisheit dazu (10).

Am überzeugendsten ist jedoch 1M19,24, wo zwei JHWHs genannt werden: "Then JHWH rained down brimstone and fire on Sodom and Gomorrah — from JHWH out of the heavens".

Man muß hier bei der Übersetzung dieser Stelle sehr auf die genaue Zahl der JHWHs achten - es sind zwei: Der eine ließ vom anderen regnen. Schlechte Übersetzungen lassen einfach einen JHWH weg.

וַֽיהוָ֗ה הִמְטִ֧יר עַל־סְדֹ֛ם וְעַל־עֲמֹרָ֖ה גָּפְרִ֣ית וָאֵ֑שׁ מֵאֵ֥ת יְהוָ֖ה מִן־הַשָּׁמָֽיִם׃

Zur Info: Das mit der Trinität hängt zusammen mit den sogenannten Hypostasen Gottes; das sind dessen Erscheinungsformen. Er erscheint ja als Mensch, als Engel, als Jesus, und Jesus als Wort, beide sind Heilande, etc. Es sind sogar mehr als die drei..

Wer will, sucht die folgenden Begriffe in einem (!) Suchbegriff im Netz:

DieTrinität hängt zusammen mit den sogenannten Hypostasen Gottes; das sind dessen Erscheinungsformen. Er erscheint ja als Mensch, als Engel, als Jesus, und Jesus als Wort, beide sind Heilande, etc.

Such bitte im Netz die folgenden Begriffe in einem (!) Suchbegriff im Netz:

"trinität gott jehova OR jahwe OR jhwh sohn jesus heiliger geist kraft wort engel gesalbter Person OR mensch OR mann licht weisheit liebe heiland priester hypostase"

Und lies einfach das Standardwerk von Fruchtenbaum, hier siehst Du, dass ein JHWH zum anderen JHWH redet, ein Elohim zu einem zweiten, usf.:

http://info2.sermon-online.com/german/ArnoldFruchtenbaum/Die_Dreieinigkeit_Im_Alten_Testament_1997.pdf

Einer unserer besten Professoren hat es ein Mal so gesagt: Jesus ist eine Ausstülpung Gottes. Gott bringt von sich aus Ausstülpungen hervor: Einmal ist er eine menschliche Erscheinung, mal ein Engel, mal Kraft, mal Geist, am Ende sogar Licht. Versucht das mal, Euch vorzustellen. Jesus wird aus Gott ausgestülpt. Somit ist Jesus BEI Gott, ausgestülpt, jedoch nicht getrennt oder gar unabhängig und neu, somit Gott und dennoch mit eigenen Funktionen und Aufgaben. So ist es auch mit dem (heiligen) Geist und mit dem Wort (was übrigens Jesus meint; Jesus selbst stülpt das Wort aus. Drum MUSS Johannes in Joh1,1b auch sagen: das Wort ist BEI Gott - UND es ist zugleich auch Gott, Joh1,1c). Dieser letztgenannte Vers wird von Sektierern und Wort- und Jesus-Hassern gerne verkehrt herum gelesen (und das Wort war [ein] Gott).

Allein hier haben wir schon Gottes Ausstülpungen Jesus, Wort, Engel, Geist, Kraft und Licht. Das sind hier alleine schon sechs Ausstülpungen des einzigen(!) Gottes. Da ist nix mehr mit Trinität und solchem kirchen-dogmatischen Kram. Gott ist mit seinen Ausstülpungen schon lange keine Trinität mehr. Er ist mindestens eine Septenität. Der Prof war doch Spitze, wie er uns das verständlich gemacht hat, oder?

Es ist doch toll, wie Gottes Wort selbst überraschendste Fakten leicht verständlich darstellt.

Es ist also so, dass die Erscheinung Gottes (Hypostase) namens "Jesus, der Menschensohn" am Kreuz gestorben ist. Und Jesus ist, war und bleibt Gott, wie Gott eben Gott ist.

Liebe Grüße

Studierst du Theologie?

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@TheGame10

Nein. Ich hatte alte Sprachen im Gymnasium. Und der erwähnte Prof war irgend ne Vorlesungsreihe in der Uni.

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Teil 2:

Zweitens sehen wir, dass er den „Zeitfaktor“ auch nicht erfüllen

konnte. Auch der größte christliche Mathematiker könnte nicht zu

dem Entschluss kommen, dass es wirklich drei Tage und drei

Nächte ergibt. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Evangelien uns

genau sagen, dass es vor Sonnenaufgang war, als Maria Magdalena

Jesus´ Grab besuchte und das Grab leer vorfand.

Guter MITTWOCH

Die Armstrong Familie hat die komplette christliche Welt entlarvt.

Es sieht aus, als könnten sie rechnen. Herr Robert Fahey ,vom „Plain

Magazine“, hatte vor kurzem einen Vortrag im Holiday Inn in

Durban gehalten. Herr Fahey versuchte seinen christlichen Zuhörern klar zu machen, dass Jesus

nicht an einem Freitag, sondern an einem Mittwoch gekreuzigt

wurde. Er meinte, wenn man vom Sonntag Morgen drei Tage und

drei Nächte zurückzählt, Mittwoch rauskommt.

Man gratulierte Herrn Fahey für seinen Scharfsinn und fragte ihn, wie

es möglich sei, dass die ganze christliche Welt seit 2000 Jahren den

„guten Freitag“ feiert, anstatt den „guten Mittwoch“. Folglich würde

das bedeuten, dass die ganze christliche Welt völlig ahnungslos ist

und sogar die römisch katholische Kirche, die von sich behauptet,

eine völlig durchgehende Kette von Päpsten bis heute zu haben,

nach Herrn Faheys Aussage komplett falsch liegt.

Nun stellt sich wieder eine Frage: „Wer betrog Millionen von

Christen in den vergangenen 2000 Jahren?“ Gott oder der Teufel?

Herr Fahey antwortete mit: „der Teufel“. „Wenn der Teufel“, fuhr

man fort, es schafft die Christen in ihren wichtigsten

Glaubensgrundlagen fehlzuleiten, ob sie nun am Freitag oder

Mittwoch feiern sollen, wie einfach ist es dann, dass sie genauso in

anderen Sachen, die Gott betreffen, fehlgeleitet wurden bzw.

werden? Herr Fahey schaute verlegen und ging fort.

Wenn das wirklich der Glaube der christlichen Welt heutzutage ist,

dürfen wir dann nicht fragen: „Ist das nicht die größte Lüge der

Geschichte?“

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Wichtige Anmerkung:

Kreuzigung bedeutet nicht nur, dass jemand ans Kreuz geschlagen wurde: Mit Kreuzigung ist der Akt der Hinrichtung gemeint, bei der jemand durch die Kreuzigung zu Tode kommt. Ist die Person dadurch nicht zu Tode gekommen, ist die Kreuzigung nicht erfolgreich gewesen. Darum sagt man dann: sie haben ihn nicht gekreuzigt. Das bedeutet nicht, dass eine Person niemals ans Kreuz geschlagen wurde.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid

Muslime müssen das ja so sehen und glauben, sonst würde ja der ganze Koran als Fälschung wahrgenommen werden müssen. Diese Erklärungen sind hausgemacht und verkehrt und sollen nur der Rechtfertigung des Koran dienen. Jesus ist der Messias und starb am Kreuz zur Vergebung der Sünden und ist von den Toten auferstanden (Johannes 3,16). ER ist der einzige Weg zu Gott und in den Himmel (Johannes 14,6).

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Ich glaube zwar selbstverständlich nicht daran, aber habe es zwanzig Jaher meines Lebens getan. Von daher hoffe ich, du wirst mir meine Beteiligung verzeihen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Niemand starb am Kreuz! Denn Jesus hat es ja bekanntlich überlebt.

Und natürlich lohnt sich auch immer der Hinweis, dass es sich bei der gesamten Geschichte um Mythologie handelt, die andere Mythologie kopiert. Wir verfügen über keinerlei Informationen hinsichtlich des historischen Vorbildes für Jesus, sofern es eines gegeben hat.

Jesus hat es bekanntlich überlebt? Ist mir nicht bekannt und eine glatte Lüge. Wenn du dich auf den Koran beziehst, dann stimmt diese Aussage auch nicht, denn dort wird frech behauptet ein anderer an seiner Stelle ist gekreuzigt - einer der ihm ähnlich sah...Woher auch immer du meinst das "bekanntlich" zu wissen, es ist nicht zutreffend. Die Bibel berichtet davon, daß Blut und Wasser aus der Seite des Körpers Jesu kam, als der Soldat mit seinem Speer hineinstieß. Klares Zeichen seines Todes! Und seine Auferstehung beweist wer er war und ist! Das ist keine Mythologie - auch wenn es dir so recht wäre.

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@joergbauer

Ach Jörgilein. Wer von den Toten wieder aufersteht, der hat doch offensichtlich überlebt. So meinte ich das. :)

Und doch, natürlich ist das Mythologie. Es spricht jedendfalls nichts dafür, dass es keine wäre. Und alle Anzeichen bestätigen, dass es Mythologie ist. Oder hätten wir da was im Angebot, das auf die Historizität dieser Ereignisse hinweist? Wohl kaum.

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@Meatwad

Spare dir bitte diese überhebliche Anrede. Es spricht so ziemlich alles dafür daß es keine Mytholgie ist. Nur weil du es behauptest ist es nicht so.

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@joergbauer

Aaah, das berühmt-berüchtigte "so ziemlich alles". Ebenso gefürchtet wie "vieles". Komischerweise wird es da nie konkreter. Ist es gar so viel, was dafür spricht, dass dich die Auswahl eines brauchbaren Indizes so überfordert?

Das war übrigens keine überhebliche Anrede, sondern eine tatsächlich nicht böse gemeinte Verniedlichung deines Namens.

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@Meatwad

Auf solche Verniedlichungen kann ich verzichten, was willst du damit erreichen? Völllig daneben! Wer die Bibel liest (studiert im besten Fall) hat Konkretes und Erfahrbares und Erhellendes gefunden und weiß das auch, wenn er nicht an Gottes Existenz zweifelt. Du redest nur. Was überfordert dich denn?

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@joergbauer

Was spricht dafür, dass es sich nicht um Mythologie handelt?

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@Meatwad

Vieles was die Bibel an Zahlen, Personen und Ereignissen erwähnt, hat sich historisch als wahr und korrekt gezeigt. Zudem gibt es seit gefühlt ewigen Zeiten auf der ganzen Welt Christen - also Menschen, die nachweislich über die Jahrhunderte hinweg inhaltlich durch die Worte der Bibel den Sinn des Lebens und Erlösung gefunden haben und verändert wurden. Wäre das alles nur Mythologie wäre diese Botschaft schon längst in der Versenkung verschwunden.

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Habe mich entschieden, in drei Teilen zu Antworten.

Teil 1:

Über eine Milliarde Christen akzeptieren immer noch blind die

Aussage, dass Jesus von Nazareth der Christus sei. Sie stellen

1000 Prophezeiungen aus der jüdischen Bibel (dem alten

Testament) auf, um zu beweisen, dass Jesus der Messias, der den

Juden versprochen wurde, war. Legen wir die „tausend“

Prophezeiungen für einen Moment beiseite und begutachten wir mal

die unmissverständliche Behauptung Jesus´ in den Evangelien und

prüfen wir, ob er sein Versprechen für die Juden eingehalten hat.

Wir müssen gestehen, dass Christus kein Name ist, sondern ein

TITEL. Es ist lediglich die Übersetzung des hebräischen Wortes

Messiah, auf deutsch: gesalbt. Das griechische Wort für „gesalbt“

ist Christos, aus dem dann das Wort Christus entstand.

Priester und Könige wurden früher auch „gesalbt“, wenn sie ihren

Platz einnahmen und so gesegnet wurden. Die Bibel verleiht diesen

Namen sogar dem heidnischen König Cyrus (Jesaja 45:1).

In dem Evangelium nach Lukas werden wir daran erinnert, dass

(Und) als acht Tage um waren und man das Kind

beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus, wie er

genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib

empfangen war. (Lukas 2:21)

Der Name, der Maria für ihren noch nicht geborenen Sohn gegeben

Wurde, war Jesus und nicht Christus. Erst nach seiner Taufe, die

von Johannes dem Täufer durchgeführt wurde, behauptete Jesus,

Christus zu sein. Die Juden waren nicht diejenigen, die dies sofort

glaubten. SIE WOLLTEN BEWEISE!

Matthäus schreibt, dass die wissenden Männer unter den Juden -

Schriftgelehrte und Pharisäer – zu Jesus kamen und ihn aufforderten:

Meister, wir möchten gern ein Zeichen von dir sehen (Matthäus 12:38)

Was sie wirklich sehen wollten, war eine Art Zaubertrick. Einen

Hasen aus dem Hut ziehen, über´s Wasser laufen oder über heiße

Kohlen trampeln. Die Juden verwechselten ihn mit einem Betrüger,

Zauberer oder Scharlatan.

Kein „Zeichen“ außer eins!

Zurecht empört antwortet Jesus:

Ein böses und abtrünniges Geschlecht fordert ein Zeichen,

aber es wird ihm kein Zeichen (kein Wunder) gegeben

werden, es sei denn das Zeichen (Wunder) des Propheten

Jona. Denn, wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des

Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei

Nächte im Schoß der Erde sein. (Matthäus 12:39-40)

Jesus sagt: „Kein Zeichen.“ Er verweist die Juden nicht auf den

Blinden, dem er das Augenlicht wiedergab oder auf die stark

menstruierende Frau, die nur dadurch geheilt wurde, indem sie ihn

anfasste. Er spricht auch nicht über die 2000 Schweine, die er

schlachtete, um einen Besessenen zu heilen oder über die 5000

Menschen, denen er nur Fisch und ein paar Stück Brot zu essen gab

und sie damit sättigte. Kein Zeichen, sagt Jesus, außer eins: „das

Zeichen des Propheten Jonas!“ Seine Behauptung, der Messias zu

sein, hängt also nur von einem Zeichen ab, das er gab.

Hat Jesus das einzige Zeichen, das er gab, erfüllt? Das Christentum

antwortet mit einstimmigem JA!, ohne den biblischen Rat zu

beherzigen: Prüft aber alles, und das Gute behaltet. (1.Thessalonicher 5:21)

Jonas flüchtet vor seiner Aufgabe

Was war das Zeichen (Wunder) von Jonas? Um das herauszufinden,

müssen wir uns das Buch Jona aus dem alten Testament

anschauen. Gott beauftragte Jonas nach Ninive zu gehen und den

dort lebenden zu sagen, dass sie bereuen sollen:

Und ein jeder bekehre sich von seinem bösen Wege und vom

Frevel seiner Hände! (Jona 2:8)

Jonas hingegen wollte nicht nach Ninive und so flüchtete er mit

einem Boot nach Tarsis, um dem Befehl Gottes zu entkommen. Auf

See jedoch begann ein starker Sturm und die abergläubischen

Seeleute glaubten, dass der Grund hierfür sei, dass jemand von

dem Befehl seines Meisters geflohen ist. Sie versuchten den

Schuldigen unter sich ausfindig zu machen, daher fingen sie an,

Lose zu ziehen: Und einer sprach zum andern: Kommt, wir wollen losen, dass

wir erfahren, um wessentwillen es uns so übel geht. Und als

sie losten, traf's Jona. (Jona 1:7)

Obwohl Jonas einen Fehler machte bei der Ausführung seiner

Mission, sagte er nun mutig und freiwillig:

Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so

wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich

weiß, dass um meinetwillen dies große Unwetter über euch

gekommen ist. (Jona 1:12)

Da Jonas sich freiwillig ergab, gab es keinen Grund für eine weitere

Auseinandersetzung, bevor sie ihn ins Meer warfen. Man musste ihm

keinen Speer in den Körper rammen oder seine Arme und Beine

brechen. In seinen eigenen Worten: Nehmt mich und werft mich ins

Meer. Jetzt kommt die Frage auf, ob Jonas am Leben war oder tot,

als man ihn ins Meer warf? Jedes kleine christliche Kind, das schon

einmal die Sonntagsschule besucht hatte, würde sagen: AM LEBEN!

Danach nimmt der Sturm ab. War das vielleicht ein Zufall? Und ein

Fisch schluckt Jonas runter. Schon wieder kommt die Frage auf:

War er am Leben oder tot, als er verschluckt wurde? Die Antwort

lautet wieder: AM LEBEN! War er tot oder am Leben, als er

betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches (Jona 2:2)?

Sicherlich weinen und beten tote Menschen nicht. Also ist die

Antwort wieder: AM LEBEN! Für drei Tage und drei Nächte trägt der

Fisch Jonas in seinem Bauch: Am Leben oder tot? - AM LEBEN, ist

die Antwort! Am dritten Tag spuckt der Fisch Jonas an der

Meeresküste aus. War Jonas am Leben oder tot? - AM LEBEN,

natürlich. Was prophezeite Jesus hier über sich selbst? Er sagte:

„So wie Jonas war...So soll der Menschensohn sein“ d.h., wie Jonas

soll Jesus sein, aber wie war Jonas? War er am Leben an den drei

Tagen und Nächten? Am Leben, am Leben, am Leben, ist die

Antwort der Juden, Christen und Muslime.

Falls Jonas am Leben war, an diesen drei Tagen und Nächten, dann

müsste Jesus auch in seinem Grab am Leben gewesen sein. Das

Christentum hängt jedoch immer noch an der Behauptung, dass

Jesus tot war an den drei Tagen und drei Nächten, damit sie so ihre

„Erlösung“ bekommen. Der Widerspruch, der hier vorliegt, ist

eindeutig: Jonas am Leben, aber Jesus tot. Also ist Jesus nicht wie

Jonas. Jesus aber sagte, dass er „wie“ Jonas sei und nicht „anders“

als Jonas. Sollte dies nun wahr sein, dass Jesus nämlich tot war, so

ist Jesus seinem eigenen Test zufolge nicht der wahre Messias der

Juden! Da die Bibel sich authentisch sieht, ist es kein Wunder, dass

die Juden Jesus nicht als ihren Messias sehen.

Drei + Drei = 72?

Der Doktor und der Professor der Theologie würden uns als Antwort

darauf hinweisen, dass der Schwerpunkt bei Matthäus 12:40 bei

der Zeit liegt. - „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im

Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und

drei Nächte im Schoß der Erde sein“. Bitte notieren Sie, würde der

Theologe sagen, dass das Wort DREI viermal wiederholt wird, um

zu beweisen, Jesus hätte die Prophezeiung erfüllt. Denn hinsichtlich

der Zeit, die Jesus im Grabe verbracht hat, würde dies angeblich

zutreffen und man müsste es nicht in Betracht ziehen, dass Jesus

wie Jonas sei in Bezug auf Leben und Tod. Wenn es nun wirklich

die Zeit war, die Jesus als Schwerpunkt setzte, dann schauen wir

uns mal an, ob er seine Prophezeiung erfüllen konnte, um damit die

Juden zu überzeugen. Der christliche Dogmatiker würde antworten:

„NATÜRLICH!“.

Nun stellt sich die Frage: Wann wurde Jesus gekreuzigt? Die ganze

christliche Welt antwortet mit: FREITAG! Ist das der Grund, warum

man den „Guten-Freitag“ feiert in Süd-Afrika? Und für jeden Christ,

von Amerika bis Zambia, von Abessinien bis Zaire, der Freitag zur

Osterzeit ein Feiertag ist? Was macht den „Guten- Freitag“ so gut?

„Es ist der Tag, an dem Jesus am Kreuze für uns starb, um uns von

unseren Sünden zu befreien“, antwortet der Christ. „Also starb er

an einem Freitag vor über 1987 Jahren?“. „JA!“, gibt der Christ als

Antwort.

In den Evangelien lesen wir, dass die Juden es eilig hatten, Jesus zu

töten. Von der Mitternachtsverhandlung zu Pilatus, dort zu Herodes,

dann wieder zurück zu Pilatus. Die Interessensgruppen hatten Angst

vor der Masse der Öffentlichkeit, da für sie Jesus ihr Held und ein

Wohltäter war. Daher mussten ihn seine Feinde schnell aus dem

Weg räumen, was ihnen dann auch gelang. Genauso schnell, wie sie

ihn kreuzigen wollten, genauso schnell wollten sie ihn auch wieder

vor Sonnenuntergang am Freitag runterholen, da der Sabbat am

nächsten Tag war. Der Sabbat beginnt um ca. 18 Uhr am Freitag

und die Juden wurden in Deuteronium 21:23 gewarnt, dass der

gekreuzigte von Gott verflucht wurde und es aus diesem Grunde

nicht erlaubt ist, einen gekreuzigten am Sabbat am Kreuz hängen zu

lassen.- auf dass du dein Land nicht unrein machst, das dir der

HERR, dein Gott, zum Erbe gibt.

Jesus´ „geheime Jünger“ trugen den Körper von Jesus nun runter

und wuschen ihn für das Begräbnis und benutzten „Myrrhe,

gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund“ (Johannes 19:39). Den

Körper legten sie ins Grab, bevor die Sonne unterging.

Es gibt zahlreiche Unterschiede unter den vielen Sekten und

Gruppierungen innerhalb des Christentums, aber in der oben

erwähnten Sache stimmen alle überein. Es wird vermutet, dass

Jesus am Freitag begraben wurde. Es wird vermutet, dass Jesus

am Samstag immer noch in seinem Grab war. Es wird vermutet,

dass Jesus am Samstag Abend immer noch in seinem Grab war.

Christen sehen dies genau so. Es sollte notiert werden, dass ich das

Wort „vermutet“ dreimal wiederholt habe. Der Grund hierfür liegt

darin, dass die Evangelien darüber schweigen, wann genau Jesus

aus dem Grab herauskam. Es könnte sein, dass seine „geheimen

Jünger“ ihn schon am Freitag Abend wegtrugen, an einen

friedlicheren Ort. Aber ich kann keine Vermutung über etwas

aufstellen, worüber die Evangelisten schweigen. Aus diesem Grund

wiederholte ich also das Wort „vermutet“ dreimal.

Als letzten Analysepunkt betrachten wir, ob Jesus wirklich drei Tage

und drei Nächte im Grab war.

Wie wir sehen, ist es ohne Zweifel so, dass es sich um einen Tag

und zwei Nächte handelt und nicht um drei Tage und drei Nächte.

Nach den christlichen Schriften hat Jesus also jetzt zum zweiten

mal falsch gelegen.

Erstens war Jesus nicht wie Jonas, da Jonas am Leben war, als ihn

der Fisch schluckte. Dies ist genau das Gegenteil von dem, was die

Christen behaupten, dass Jesus gestorben wäre in der Zeit in der Jonas am Leben war.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid
 - (Religion, Christentum, Glaube)

Muslime müssen das ja so sehen und glauben, sonst würde ja der ganze Koran als Fälschung wahrgenommen werden müssen. Diese Erklärungen sind hausgemacht und verkehrt und sollen nur der Rechtfertigung des Koran dienen. Jesus ist der Messias und starb am Kreuz zur Vergebung der Sünden und ist von den Toten auferstanden (Johannes 3,16). ER ist der einzige Weg zu Gott und in den Himmel (Johannes 14,6).

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