Warum richtet sich der Kommunismus immer gegen die Religion?

28 Antworten

Hi, immer ist übertrieben. Aber Religion, Staatsreligion zementiert(e) die alten sittlich - moralischen Werte, die Macht der Herrschenden, der Klassengesellschaft. Um radikal zu verändern, müssen die Machtstrukturen, das Skelett der "ancien Regime" zerstört, ausgerottet werden, denn: der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Insofern haben auch die verschiedenen -Ismen: Kommunismus, Sozialismus, Faschismus - aber auch in degenerativer Form: Kapitalismus gegen Religion anzukämpfen. Aber Religion idst efinderisch, macht "Mimikry": Befreiungstheologie usw. Schlägt sich auch mal auf Seite der Opfer, so es lohnend erscheint. Oder kollaboriert mit Konkurrenzreligionen. Und Kirche und Sozialismus (ex: Kommunismus) arbeiten auch vertrauensvoll zusammen. Siehe Stolpe (MP Brandenburg, als IM Sekretär Mitarbeiter "Spitzel" des MfS), Horst Kasner, Vater von Angela Kasner, verheiratete Merkel. Gruß Osmond

Einer der bedeutendsten kommunistischen Theoretiker (Karl Marx) hat in seinem Werk „Zur Kritik der Hegelschen Rechts-Philosophie geschrieben": „Religion ist Opium des Volkes". Lenin hat dieses Zitat ein wenig abgeändert und das „des" durch „für" ersetzt (dies aber nur vorweg). 

Vor allem das Urchristentum und der Kommunismus haben viel miteinander zu tun. Denn die soziale Gerechtigkeit und die Ablehnung von Ausbeutung spielt ja sowohl im Christentum als auch im Kommunismus eine große Rolle. Hier ich habe mal einen Link kopiert, der zeigt, dass sich im Christentum durchaus Verbindungen zum Kommunismus finden lassen: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gütergemeinschaft_der_Jerusalemer_Urgemeinde 

 Die Systeme (Sowjetunion, DDR, usw.), die du in deinem Kommentar nennst, haben nichts mit Kommunismus zu tun. Diese Länder waren Diktaturen, die von Diktatoren beherrscht wurden, denen die Idee des Kommunismus nicht viel bedeutete (z.B. Stalin). In der Theorie des Kommunismus soll es nach einer proletarischen Revolution und einer Diktatur des Proletariats eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft geben. Da es in keinem dieser Länder am Ende eine klassenlose Gesellschaft gab, kannst du diese Länder auch schwerlich kommunistisch nennen. Stalin war nie kommunistisch, sondern lediglich faschistisch. Auch Lenins Theorie des Kommunismus war viel zu elitär und totalitär.

Du nennst in deinem Kommentar die Filmreihe von Don Camillo und Peppone. Dir müsste eigentlich aufgefallen sein, dass Peppone zwar Kommunist ist, aber trotzdem in die Kirche geht und an Gott glaubt. Deren Interessen in Bezug auf die soziale Gerechtigkeit, den Kampf gegen den Faschismus und die Unterstützung der Armen sind ferner sehr nah beieinander. 

Religion ist eine sehr persönliche Sache und deshalb bleibt es jedem selbst überlassen, ob er als Kommunist oder Sozialist an Gott glaubt oder nicht, denn man muss ja nicht jeden Punkt des Kommunismus für gut oder erstrebenswert halten. Ich persönlich bin dem System des Kommunismus auch sehr zugeneigt (außer in Bezug auf die Religion und die Diktatur des Proletariats) und glaube trotzdem an Gott. 

Sowohl Kommunismus als auch Kapitalismus sind gegen die wahre Religion, weil die Menschen sich nicht mehr so unterdrücken ließen, wenn sie überzeugt wären, dass das Leben hier auf der Erde nur eine Illusion ist. Der Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus besteht darin, dass der Kommunismus die Religion direkt bekämpft, während der Kapitalismus die Religion unter seiner Kontrolle hat und dazu benutzt, die Menschen zu unterdrücken.

Ach, und was ist die "wahre Religion"..., wenn es weder der Kommunismus noch der Kapitalismus es ist...?

0
@mamichgi

Ich akzeptiere, wenn Leute sagen, sie glauben an diesen oder jenen Gott.

In Ordnung.

Aber wenn diese Leute anfangen, ihre subjektiv für gut gehaltene Religion als den "wahren Glauben" zu benennen, dann ist spüre ich deutlich die aggressive Tendenz, das eigene religiöse Gehirn in die Schädel anderer unschuldiger Menschen hineinejakuliern zu wollen!

Das empfinde ich als peinlich!

Die sogenannten "wahren Religionen"..., nein, danke! Verschone uns damit!

0
@Harterkampfer

Die wahre Religion? Sie steht, meiner Ansicht nach, über allen Religionen gleichermaßen, denn alle Religionen sind absolut gleichwertig- alle wie sie da sind. Für mich ist der Sinn unseres Daseins das lernen und leben und lieben Seite an Seite füreinander. Ja, die Menschen sind verschieden. Das ist aber auch gut so und kann auch nicht anders sein, weil sich die Menschen ja auch unterschiedlich schnell entwickeln. Die einzig wahre Religion wäre für mich die reine Liebe an sich. Kein urteilen mehr, keine Toleranz mehr. Tolerant sein bedeutet geurteilt zu haben- Verurteilen wir die anderen nicht mehr, ist Frieden. Für alle.

0
@MatthiasTokai

Du beschummelst in deinem letzten Gedankengang: zuerst schreibst du "geurteilt" und dann "Verurteilen". Das ist nicht dasselbe. Wenn du den Menschen das Urteilen über einen Sachverhalt abgewöhnen willst, du könntest auch sagen, einen Sachverhalt erkennen, dann nimmst du ihm das, was ihn ausmacht: Verstand und Gefühl!

0

Was würde passieren, wenn ein hübsches Mädchen versuchen würde, einen Priester oder Mönch zu verführen?

In der Religion gelten hübsche Mädchen als die Sünde was ja auch stimmt, denn Männer stehen immer unter Druck und brauchen und wollen den Sex denn das ist ihre Natur und die Religion verbietet das aber und das ist gegen die Natur. Und zb Priester und Mönche müssen immer enthaltsam leben zb bei Katholiken aber auch Orthodoxen und Juden.

Was würde passieren, wenn ein bildhübsches junges Mädchen sich noch sexy kleidet zb mit einem schönen Kleid und dann in die Kirche geht und den Priester oder die Mönche anlächelt oder versucht ihn zu verführen zb umarmen. Das wäre für den Priester ein Schock denn er kann nichts dagegen machen und das Mädchen wäre viel stärker und ihre Schönheit wäre stärker als der Glaube. Und Priester und Mönche leben im Glauben und ihr Glaube ist ihr Leben und gibt ihnen Kraft aber sie haben Angst vor den Frauen weil der Drang nach Liebe und Sex stärker sein kann als der Glaube der Religion.

Also aber die Liebe ist ja keine Sünde denn man tut nichts Böses aber die Lust gilt als sündig. Würde der Priester oder Mönch das Mädchen also lieben und nehmen oder würde er wütend werden und schreien und sie wegschubsen oder rauswerfen und sagen: Bleib bloß weg von mir Du sündiges Wesen und hinaus aus meiner Kirche? Weil im Grunde ist die Religion nur Phantasie und jeder Mann hätte gerne eine schöne und liebevolle Frau mit der er küssen und schlafen kann und Kinder haben denn eigentlich ist die Frau für denn Mann die Göttin. Selbst Jesus und Luther hatten eine Frau. Also ist die Religion Humbug und würde jeder Mann im grunde lieber in einer Beziehung leben? Warum ist die Frau immer stärker als der Glaube?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?