Warum können Hunde bellen und Wölfe nicht, sie sollen verwandt sein und können Hunde auch lebende Tiere töten um zu leben?

9 Antworten

Hunde begleiten uns Menschen schon seit der Steinzeit. Stell dir einmal vor, wie die Leute damals in der Nacht um ihr Feuer herum gelegen und geschlafen haben. Die Hunde hatten auch damals schon die feineren Sinne. Sie wussten ganz genau, wer da durch die Dunkelheit schleicht und sie haben ihre Menschen gewarnt, wenn ein Bär oder ein anderes gefährliches Tier zu nah kam. Die Einen sind aufgesprungen und haben ein leises Schnauben von sich gegeben. Aber es gab auch garantiert einen Hund, der die Leute mit seiner Stimme geweckt hat. Vielleicht hat er angefangen zu Jaulen. Auf jeden Fall hatte er mit seiner Aktion Erfolg und die Leute sind aufgewacht. Sie haben den Wert dieses Hundes erkannt und ihn anders behandelt als die anderen Hunde. Ich gehe nicht davon aus, dass die Leute damals ihre Hunde aktiv gezüchtet haben. Doch haben sie unbewusst eine Wahl getroffen und nur die Hunde in Notzeiten gegessen, die ihnen nicht als Wertvoll erschienen. So konnten sich die Hunde die mit ihrer Stimme kommuniziert haben durchsetzen. Sie hatten einen Wert für unsere Vorfahren.

Schnarchen ist eine Mutation die sich weil erfolgreich in dieser Zeit durchgesetzt hat.

Weiber schliefen lieber bei Laut schnarchenden Männern, da dieses Gegrunze gefährlich klingt und Raubtiere fern hält.

Mittlerweile gibt es mehr Schnarcher als Nichtschnarcher

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Wölfe werden auch bellen können,aber um mit ihren Artgenossen zu kommunizieren müssen durchdringende Töne ran,das ist  heulen. Es geht ja um weite Strecken. Wenn man Wölfe hört so sind die ersten Töne kurzes Bellen das in ein Heulen übergeht. Hunde,Hunde können töten,ohne Zweifel. Sollten sie aber nicht. Denn wenn sie das tun hat der Mensch etwas falsch gemacht und diese Hunde sollten getötet werden. Wie groß ist die Gefahr von einen Hund angefallen zu werden der ein Reh oder ähnliches getötet hat?

Gering wir hatten zwei Wilderer, die waren total lieb und hörten aufs Wort...aber im ywald da waren das Bestien..

Dr.Jeckyl und Mr. Hyde Wölfe im Schafspelz

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Es ist aus mehreren Ländern bekannt, dass verwilderte Hunderudel Menschen getötet haben und äusserst gefährlich und aggressiv sind. Ich gehe davon aus, dass andere Tiere auch zum repertoir gehören. Griechenland wurde erwaehnt, zumindest auch in der Türkei früher.

Aber sie scheinen in der Nähe der Menschen zu bleiben und nicht als Rudel in echter Wildniss als Wildtiere zu leben. Vereinzelt scheint es vorzukommen, dass sich Weibchen, manchmal auch Männchen einem Wolfsrudel anschliessen (zb während Goldgräberzeit Alaska) oder ev. waren dass auch Wolfsmischlinge mit hohem Anteil Wolf, die das geschafft haben.

Hunde wurden und werden vom Menschen gezüchtet. Das Bellen war und ist eine für den Menschen wichtige Eigenschaft.

Hunde sind im Rudel in der Natur nicht über mehrere Generationen überlebensfähig, weil sie Aufzucht des Nachwuchses nicht organisieren können. (Eine Ausnahme sind die Dingos in Australien.)

Dafür, dass sich freilebende Hunde regelmäßig dadurch selbsterlegte Beutetiere ernähren kenne ich kein Beispiel.
Normalerweise sind auch verwildert Hunde vom Menschen abhängig und leben von Abfällen menschlicher Siedlungen.

Das stimmt nicht in Griechenland gibt es sehr aggressive Hunderudel, die Haustiere killen.

Letztens ist eine Frau angeblich dort von Wölfen zerrissen worden ich tippe auf Hunderudel. Wir haben mal Picknick da gemacht und haben alles an so ein Rudel abgeben müssen, waren froh nicht angegriffen worden zu sein und ich kann eigentlich gut mit Hunden. Welpen waren auch im Rudel, die Mutter war die Anführerin.

Zumindestens sahen die Welpen 4 Monate der ähnlich

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@MKausK

Aber Hunde, die wirklich davon leben wilde Tiere zu erjagen?

Soweit ich weiß ist das meistens der Jagdtrieb (den Hunde durchaus haben).

Ein weiteres Problem ist, dass sich verwilderte Hunde gerne auch mit einsamen Wölfen paaren. Viele Angriffe, die man Wölfen zuschreibt,  würden von Wolfshunden ausgeführt.

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Hunde sind im Rudel in der Natur nicht über mehrere Generationen
überlebensfähig, weil sie Aufzucht des Nachwuchses nicht organisieren
können. (Eine Ausnahme sind die Dingos in Australien.)

Da gibts aber noch einige andere Arten der Wildhunde die exzellent im Rudel leben und das über zig Generationen...

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@exxonvaldez

Der afrikanische Wildhund, der Kojote und Gossenköter... in Ägypten gibt es Hundefänger, weil sich die Gossenköter rasant vermehren. War öfter in Nuweiba da wimmelte es von Gossenkötern..

Dann kamen Hundefänger und fingen fast alle ein

Zwei Jahre später wimmelte es wieder von Hunden als wäre nix geschehen

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@MKausK

Ich bezweifle, dass die sich über mehrere Generationen erfolgreich vermehren. Da kommt sicherlich auch viel Zulauf durch den Menschen.

Kojoten (und Schakale) sind übrigens keine verwilderten Haushunde.

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@exxonvaldez

In Ägypten gibt es kaum Haushunde, da es unreine Tie er sind. Höchstens Kopten halten Hunde. Dennoch sind die Straßen insbesondere am Stadtrand voll wilder Hunde.

Die vermehren sich rasant. Es stimmt nicht das wilde Hunde keine überlebensfähig Generationen ausbilden können.

Wenn genügend essbarer Müll vorhanden dann gibt es viel für die zu jagen. Ratten und Mäuse gehören zur Haupternährung dieser Hunde.

Es gibt übrigens auch Wölfe die sich mangels anderer Beute ausschließlich von Mäusen ernähren. In der kanadischen Tundra gibt es solche Wölfe, die auch wesentlich kleiner sind als Großwild jagende..die werden nicht größer als Koyoten sind aber Wölfe

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@MKausK

Vermehren ja in der Nähe von Siedlungen mit Mäusen, Hausrat und Unterkünften,in der Wildnis als Rudel mit echtem Familienverband vermutlich nicht, denn ich habe ebenfalls noch nie von so etwas gehört. Man sieht auch wenig oder keine verwilderten Junghunde, wenn dann werden sie von menschen halbwegs gestützt.

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Ja klar, die Eltern meiner letzten Hündin gingen immer stiften in den Wald. Eines Tages kam der Förster zu uns und knallte 12 Fotos auf den Tisch zerrissene Kitze, tote Rehe, ein toter Frischling...

Wenn ich ihre Hunde noch einmal frei in meinem Wald sehe Knall ich die ab, letzte Warnung

Das sind Wölfe im Schafspelz

wenn es sich nachweislich nicht um Wölfe handelt, dann hat er das absolute Recht die Hunde zu töten.....

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@PatchrinT

Klar hat er das.. das ist 20 Jahre her, da gab es noch keine Wölfe in De..

Das waren ganz liebe Hunde,...aber im Wald da waren es Bestien.. Wölfe im Schafspelz

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@MKausK

So etwas wird vermutlich auch heute relativ häufig vorkommen. Hunde reißen wilde Tiere oder eingezäunte Haustiere und der Wolf bekommt die Schuld zugeschoben.

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@Fuchssprung

Eine Wölfin aus Cuxhaven wurde in der Lüneburger Heide von wilden Hunden getötet.... die bekommen das über DNA raus..kenne einen Bauern in Cuxhaven.

Der verlor ein Kalb hoffte auf Wölfe... waren aber Hunde.. Pech bei Wölfen wäre er entschädigt worden

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@PatchrinT

Nein die waren in einem geschlossenem Hof und haben sich unter dem Tor einen Freigang gegraben..

Als der Förster uns die Fotos zeigte kam der Betonmischer... Ende der Freigänge🤐

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@Fuchssprung

Dafür ist der Mensch verantwortlich. Auch wenn es im Hund drin stecken sollte(bin kein Hundehalter) ist der Mensch an eine Leinenpflicht gebunden. Heute wie vor 20 Jahren. Ich bin auch der Meinung das freilaufende Hunde in Wald und Flur,Wiese ect...dazu noch jagend,erschossen werden dürfen. Hier in NRW ist das abschießen von z.b Katzen mittlerweile und Gottseidank verboten. Katzen unterliegen nunmal keiner Leinenpflicht,sind im Gesetz als Schleicher. Das ist der Unterschied.

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@PatchrinT

In freier Flur darf ein Jäger Katzen erschiessen. Eine streunende Katze tötet bis zu 900 kleinlebewesen im Jahr.

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@MKausK

muss da leider wieder sprechen. Ein neues Gesetz in NRW zumindest sagt das Gegenteil. Streunende Katzen gibt es eigentlich nicht. Nur streunende Hunde. Aus dem Grund weil ein Hund mehr in Obhut des Menschen lebt und einzusperren ist. Eine Katze kann man nicht einsperren. Es sei denn es sind Wohnungskatzen. Kleinlebewesen. Welche Studie besagt 900 im Jahr? Manche behaupten Katzen würden eine ganze Vogelpopulation auslöschen. So einen Quatsch hab ich selten gehört. Hier und da einen Jungvogel oder alten Vogel dezimiert noch keinen Vogelbestand. Dafür sorgt leider der Mensch. Katzen in Feld und Flur jagen zu 80% Kleinlebewesen wie Mäuse,kleine Ratten,Hamster ect....auch wenn der Hamster selten und am aussterben ist,so ist es unterm Strich immer der Mensch der dafür verantwortlich ist.

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@PatchrinT

Mein Kater hat Schwalben im Tiefflug gefangen... klar Mäuse und Ratten sind bevorzugte Beute, aber auch Eidechsen und Kaninchen hat der angeschleppt... einmal eine lebende sibirische Wanderratte, die saß auf meinem Bett King Krimson davor...

Danach gabs keine Klappe mehr..

Der war wahrscheinlich ein Wildkatzenmischling.. den habe ich aus der Eifel mit genommen Riesenkopf sehr buschiger Schwanz dunkler Tiger...

Der hat auch mal einen Hund angegriffen

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@MKausK

Katzen können in freier Natur überleben im Gegensatz zu Hunden,sie bleiben aber auch eher in Menschennähe. 

Das sie Kleintiere jagen ist ihr Beruf. Das Kater Schwalben jagt deutet auf ein sehr intelligentes Tier hin. 

Meine bringt 4 Mäuse und bis zu 28 cm (ohne Schwanz) grosse Wühlmäuse am Tag, ab und zu lebende Eidechsen und Blindschleichen, die stetes entkommen und fast nie einen Vogel (ab und zu einen alten im Herbst). Der letzte Gartenrotschwanz war mindestens 10 Jahre alt und hat so lange bei uns im Garten erfolgreich Junge aufgezogen -trotz der letztlich erfolgreichen Katze oder ev. hat sie auch nur den an altersschwäche gestorbenen Vogel gefunden. 

Katzen tun was gutes auch in Siedlungen. immerhin sind Mäuse und Ratten eine Pest, so oder so.

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@2AlexH2

Hunde können auch überleben. Rund ums Mittelmeer gibt es Mio. Davon

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Aber was erwartet man auch, sie haben immernoch alte Instinkte oder gene genau wie wir Menschen, nur dass wir eben andere haben

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