Veraltet eine Ausbildung/Studium irgendwann und ist nichts mehr Wert?

5 Antworten

Eine Berufsausbildung vor einem Studium kann (später) sinnvoll sein, da man über praktische Berufserfahrung verfügt, auf die man später immer wieder zurück greifen kann. 

Aber das eher so, dass man das Wissen über die praktische Arbeit im später Job noch gebrauchen kann.

Nach 20 Jahren und dann noch mit abgeschlossenem Studium und Berufserfahrung als Akademikerin wird Dich niemand mehr in Deinem Lehrberuf einstellen. Du wärest zum einen viel zu lange aus dem Job raus und zum anderen überqualifiziert.

Andererseits gäbe es bestimmt irgend einen Job, in dem Du die Erfahrung aus Berufsausbildung, Studium und Berufstätigkeit einbringen kannst.

Hallo.

Wenn du einen Beruf erlernt hast und 5 Jahre raus bist, hast du viel Mühe da wieder rein zu kommen. Das braucht keine 20 Jahre.
Sicher etwas ist geblieben. Aber vor 20 Jahren gab es kaum ein Handy.

so schnell vergeht die Zeit.

Bley 1914

Da kommt es wohl auf den beruf an den man gelernt hatte, ob dieser in 20 Jahren überfüllt ist, gar nicht mehr so existiert oder händeringend gesucht wird. An sich sagen viele schon nach 5 Jahren das man eigentlich aus der Materie raus ist wenn man nie in dem Beruf gearbeitet hat. Ist der Beruf aber mit dem Studium zusammen hängend sollte das keine Probleme machen da sich doch einige bereiche überschneiden.

Ok in meinem fall wäre der Beruf tiermedizinische Fachangestellte und das Studium Psychologie. Also ich denke schon das es den Beruf noch geben wird aber es wird halt auch neue Medikament usw geben... die Frage ist ob man dann noch irgendwo genommen werden kann oder wird?

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@Lalalmara

An sich kannst du dich eher fragen, wie gut deine chancen in dem späteren beruf sind und es nicht einfacher ist dort wieder etwas zu finden evtl selbstständigkeit, immerhin kannst du da 15jahre erfahrung vorlegen. Ein Psychologe ist jetz eher wer der immer was findet. 

Zumindest stehen deine chancen schlechter genommen zu werden selbst wenn dein Konkurrent ein frisch ausgelernter ist.  

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@Rikan

Meinst du als Psychologe ist es einfach einen Job zu finden bzw, dass viele Psychologen gesucht werden und man es deshalb leicht hätte was zu finden und ich es mit der Ausbildung dann lieber lassen soll? Habe halt Angst, dass ich ein Semester verhaue und dann noch länger studiere, durchfalle oder mein Schnitt zu schlecht ist... hatte mal gehört wenn man seinen Bachelor mit 2,6 macht, dann kann man es eigentlich auch grad ganz lassen da die Konkurrenz meist so 1,2-1,5 hat :(

Oder kann man dann schon leicht was finden mit dem schlechteren bachelor?

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@Lalalmara

Ich kenne mich in dem Berufszweig jetz nich so aus, ich plane zb. direkt mit einem zusatzsemester um schlechte noten zu vermeiden. die Profs wollen das ja auch nich daher hat man ja die möglichkeit zu wiederholen. Ein semester extra oder auch 2 also ein Jahr gegen etwa 3Jahre ausbildung sind schon ein unterschied. zudem wäre es sinvoller ne ausbildung in richtung deines studiums zu machen sonst denken die an der uni, je nach schulabschluss, sich auch so "hä.." auserdem bringt das schon vorteile mit.

Wenn ich jetzt zu nem Psychologe will, kann ich erstmal 3 monate warten oder finde garkeinen. An sich ist es den leuten egal wie gut derjenige abgeschnitten hat, hauptsache sie haben wen zum reden. Ich kenne niemanden der da Psychologen nach noten aussucht, schließlich hat man da eher wenig zum aussuchen.

Nur weil man in einer gestellten Prüfungssituation unter druck schlecht abgeschnitten hast, heißt das nicht das deine kunden dich nicht für fähig nehmen. schließlich zählt nacher dass was deine kunden sagen.

wenn der 1,2 futzi jetzt ein griff ins klo ist bringt die note seinem ruf nicht viel.

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Das kommt ganz auf den Beruf drauf an. Während deiner Beruflichen Tätigkeit musst du dich ja auch immer weiter bilden. Die Berufswelt ändert sich ja stark. Vor 20 Jahren gab es kaum PC und die waren längst nicht auf dem heutige Stand. WEnn du 20 Jahre nichts in diese Richtung getan hättest, dann müsstest du schon alles neue lernen.

Auch im Bereich der Medizin ist ein stetiger Wandel. Da wird vieles nicht mehr so behandelt wie heute. 

Ok und als tiermedizinische Fachangestellte? Wird der Beruf da dann noch anerkannt? Weil man lernt ja auch Sachen die in dem Beruf so bleiben wie Kundenkontakt usw.

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@Lalalmara

Auch in der Tiermedizin ist der Einstieg nach 20 Jahren nicht so einfach. Die Tätigkeiten verändern sich auch dort. 

Nur eine Ausbildung von 2 Jahren und dann keine Praxis ist halt auch nur eine relativ kurze Ausbildung.  

Nur weil ich den "Freischwimmer" gemacht habe, bin ich noch längst keine sichere Schwimmerin. Da muss ich danach noch viel Praxis und Routine erlernen. 

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Eine "Ausbildung" von zwei Jahren ist nichts Sicheres – von Anfang an.

Es ist ne normale Ausbildung wieso sollte das nichts sicheres sein? Man ist doch dann dazu befähigt in dem Beruf zu arbeiten und Geld zu verdienen?

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@Lalalmara

Ist ne Ausbildung mit Abschluss und normalem Zertifikat die die meisten in 3 Jahren machen 

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