Vegetarier/Veganer/"normal" esser/ect..?

Das Ergebnis basiert auf 103 Abstimmungen

"Normal" 52%
Vegetarisch 30%
Vegan 10%
Andere 8%

43 Antworten

Vegetarisch
ich würde interessieren ob du nach einer bestimmten Ordnung isst.

Im Großen und Ganzen ernähre ich mich pescetarisch (vegetarisch plus Fisch) - einfach weil mittlerweile als gut belegt gilt, dass es sich dabei um die gesündeste Ernährungsform handelt. Pescovegetarier haben lt. Studien im Durchschnitt die höchste Lebenswerwartung. Die Adventist-Health-Studies kommen bei der Betrachtung der Lebenserwartung zu dem Ergebnis:

Am besten schnitten in der Adventisten-Studie nicht etwa die strengen Veganer, sondern die Pesco-Vegetarier ab, kurz: Pescetarier. Ihre Sterbequote war um 19 Prozent niedriger als bei den Fleischessern, und unter den Männern sogar um 27 Prozent niedriger. Wer also seinen Speisezettel auf Obst, Gemüse und Fisch fokussiert, lebt am längsten.

Quelle: https://www.welt.de/gesundheit/article118776674/Warum-Pescetarier-noch-laenger-leben-als-Vegetarier.html

Früher gab es mal Bedenken, Fisch könne Quecksilber und Schwermetalle enthalten. Wenn man sich jedoch die Untersuchungen von Stiftung Warentest durchliest, ist diese Angst unbegründet, sowohl was z. B. Zuchtlachs als auch was Wildlachs angeht: https://www.test.de/Zuchtlachs-und-Wildlachs-im-Test-4469517-4469522/

Alex

Dazu habe ich noch einige Bedenken:

Zu der Adventist Health Study: Mortalität bzw. die Sterberate hat nicht nur etwas mit der Ernährung zu tun. Denn die Gesundheit (und der daraus resultierende Faktor Mortalität) haben mehrere Gründe:

Die möglichen Einflussfaktoren wären z.B.

Einflussgrößen für die Mortalität sind vor allem:
Ökologische Determinanten (insbesondere Umwelt, Vorsorge vor Naturkatastrophen)
Sozioökonomische, politische und kulturelle Determinanten (körperliche Arbeit, Arbeitsschutz, Einkommen, Ernährung, Lebensstil, Krieg, Verkehr …)
Medizinische Determinanten (zum Beispiel genetische Faktoren, Qualität der medizinischen Versorgung, Schutzimpfungen, gesundheitliche Aufklärung, Hygienevorschriften etc.)
Während er sich statistisch herausmittelt, verbleibt der Zufall als Schicksal für den Einzelnen: Glück und Unglück.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mortalit%C3%A4t

Betrachtet man weitere gesundheitliche Aspekte, dann weiß man, dass Veganer sehr gesund leben.

In der Studie wurden Veganer, Vegetarier, Pescovegetarier und Flexitarier (Semivegetarian) in Bezug zu Fleischessern verglichen.

Diabetes traf bei den Veganern mit einem Wert von 0.38 am wenigsten auf.

Auch bei Diabetes unter Cross-sectional findings erzielten Veganer die besten Ergebnisse.

Bei allen Krebsarten hatten Veganer mit 0.84 die geringsten Werte.

Betrachtet man die BMI-Werte, so hatten Veganer als einzige Gruppe ein Normalgewicht mit 23.6.

Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4144107/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4191896/

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"Normal"

aus ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Gründen.

Ich finde es schrecklich wie mit den Tieren umgegangen wird, ich könnte mich nicht nur von Pflanzen ernähren.

Pflanzenschutzmittel zählen zu den am intensivsten getesteten Chemikalien. Bevor ein Mittel auf den Markt kommt, wird es in der Regel 10 Jahre lang getestet und die Ergebnisse werden von unabhängigen staatlichen Stellen in aller Welt eingehend geprüft.

https://www.tierversuche.bayer.de/de/tierversuche-fuer-pflanzenschutzmittel.aspx

10 JAHRE lang werden pro Pestizid absichtlich Tiere gequält und mit Pestizide vergiftet. z.b. Man schneidet den Tieren die Augenlieder ab um die schädlichkeit bei Augenkontackt zu prüfen. Qualvoll verenden die Tiere eingesperrt im Käfig in den Laboren der Pfanzenproduktion. Elendig verrecken sie auf dem Acker mittels schmerzhafter Pestizid dusche. Ackerbau ist eine art Genozid.

Der Hund gilt als das ideale Versuchstier um Pestizide zu testen. Der klassische Versuchshund ist der Beagle, da er gutmütig, klein und handlich ist. Es werden aber auch Golden Retriever und andere Rassen verwendet.

https://www.aerztefuertierschutz.ch/index.html?id=40

Pflanzenschutzmittel auf Feldern entfalten in nahen Gewässern offenbar tödliche Wirkung: Untersuchungen haben ergeben, dass dort erschreckend viele Arten verschwinden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/landwirtschaft-pestizide-verringern-artenvielfalt-in-gewaessern-a-906263.html

das ethischste und den geringsten Schaden an Tier, Mensch und Umwelt richtet eine ökologisch nachhaltige Mischkost an die auf Weidetiere setzt.

Von einem einzigen Weiderind kann ich 20 Jahre lang Fleisch essen. Die Nährstoffe die ich über das Weiderind aufnehme müssen nicht über den Genozid Ackerbau erzeugt werden. Es stirbt ein einziges Tier in 20 Jahren für Fleischkonsum dafür sterben Milliarden TIERE beim Anbau der Pflanzen. Feldhasen, Feldhamster, Regenwürmer, Maulwürfe, Rehe, Wildschweine, Mäuse, Vögel...und VIELE viele weitere. Alleine um die Pestizide zu testen werden Tiere massiv gequält und durch den Flächenfraß der durch Ackerbau entsteht und Tieren ihren Natürlichen Lebensraum verkleinert ganz zu schweigen.

Ich finde es schrecklich wie mit den Tieren umgegangen wird, ich könnte mich nicht nur von Pflanzen ernähren.

Naja die Kritikpunkte, die du aufgezählt hast gelten vor allem für die Produktion von Tierfutter und weniger für Pflanzen, die für den menschlichen Konsum bestimmt sind. Denn Ackerbau bedeutet auch die Pflanzen, die als Tierfutter gedacht sind.

Hast du eine Quelle für die Aussage, dass von einem einzigen Weiderind, man 20 Jahre lang dessen Fleisch essen kann? Abgesehen davon ist die Weidehaltung nur die absolute Ausnahme, wie man im folgenden Video sehr gut sieht:

0:07 "Das Problem: Er bekam lange keine Genehmigung dafür"
0:36 "Keine Gewöhnliche Rinderherde"
0:52 " So etwas gibt es in der normalen Rinderhaltung schon lange nicht mehr"
0:57 "Und in der konventionellen Rinderzucht ist es auch undenkbar, dass ein Kalb wie hier, bei seiner Mutter aufwächst und mit ihr zusammen alt wird."
3:23 "Das er so auf der Weide schlachten darf, dafür hat er über 12 Jahre vor Gericht streiten müssen."

https://www.youtube.com/watch?v=JPaPL4gPnKY

Oder auch in Statistiken:

Dabei stammen 98 Prozent der verzehrten Tiere in Deutschland aus der Massentierhaltung.

https://www.stern.de/wirtschaft/news/fleisch--massentierhaltung-in-echtzeit---zu-viel-von-allem-6522504.html

Das bedeutet, dass 98% der Fleisches und der Wurst, die auf deutschen Tellern landen aus Tierhaltung kommen, die für die Tiere ein oft trostloses Leben und ein angstvolles Ende bedeutet. Für die Konsumenten bedeutet es Fleisch voll Antibiotika, Wurst voller Zusatzstoffe.

https://landluft.bio/blogs/news/iss-weniger-fleisch-am-besten-aus-100-weidehaltung-0-tiertransport-selbstverstandlich-bio

Und Nein! Bei einem Weidetier stirbt nicht nur das Weidetier an sich. Sondern auch viele weitere Kleintiere (die du ebenfalls aufgezählt hast), die z.B. durch die Kuh beeinträchtigt werden und auch sterben können.

Dazu gehören z.B. Bakterien, Einzeller, Pilze, Algen, Würmer, Krebstiere, Spinnentiere, Tausendfüßer und zahlreiche Insektenordnungen

https://hypersoil.uni-muenster.de/0/06/03.htm

Wenn man bedenkt, wie viel eine Kuh frisst:

Im Sommer kann eine Kuh pro Tag zwischen 70 und 140 Kilogramm Gras fressen, im Winter sind es zwischen 15 und 20 Kilogramm Heu.

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/futterbau/wer-frisst-was-39617.html

Dass Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft verwendet werden, ist ja bekannt. Dieses Problem lässt sich aber verringern, indem man die Bio-Landwirtschaft unterstützt. Denn dort findet man weniger Pestizid(rückständ)e, wie Greenpeace aufzeigt:

Wer sich für konventionell angebautes Obst und Gemüse entscheidet, schluckt deutlich mehr Pestizide als beim Genuss von Bioware. Das bestätigt ein Vergleich von Analysedaten des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) und von Greenpeace.
Bio-Produkte enthalten praktisch nie und höchstens unbeabsichtigt Pestizide, denn Biobauern wenden keine künstlichen Pestizide an.
Neun von zehn konventionell angebauten Kopfsalaten und zwei von drei konventionell hergestellten Tomaten enthalten Pestizide – Bio-Salate und Bio-Tomaten sind dagegen komplett rückstandsfrei. Bei Bio-Paprika, Bio-Trauben und Bio-Mango wurden vereinzelt Pestizide in geringen Mengen gefunden.
Im Schnitt waren in rund 81 Prozent der konventionell produzierten Frischware Pestizide nachweisbar. Bei Bio war es genau umgekehrt: 87 Prozent der Proben enthielten keine Pestizide.
Dennoch gilt: Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, tun etwas Gutes für ihre Gesundheit und fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz.

https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/pestizide/pestizidvergleich-ist-bio-besser

Außerdem setzt man durch den Kauf von Bio Produkten ein Zeichen und lenkt den Markt dann in diese Richtung. Die Bio-Landwirtschaft wird gefördert und den Herstellern zeigt man, dass eine Landwirtschaft frei von Pestiziden erwünscht ist.

Ferner gibt es auch regionale Anbieter, die keine Pestizide für ihre Pflanzen verwenden. Dies ist ebenfalls eine Alternative.

Abgesehen davon kannst du auch selber Obst und Gemüse anbauen, frei von Pestiziden. Auf gutefrage.net findest du da sehr viele Fragen. Wie z.B.

https://www.gutefrage.net/frage/welche-pflanzen-soll-ich-anbauen

https://www.gutefrage.net/frage/welches-gemuese-zu-hause-anbauen

https://www.gutefrage.net/frage/welche-nutzpfanzen-kann-man-leicht-zuhause-anbauen

Wie du siehst: Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Und Alternative Nr 2 ist die Biovegane Landwirtschaft. Das sind einige Vorteile:

Reduzierung der CO2-Emissionen, die durch intensive Landwirtschaft erzeugt werden, etwa durch Rinderhaltung und Regenwaldabholzungen
Wenig bis keine fossile Energie notwendig
Weniger Wasserverbrauch
Förderung der regionalen Wertschöpfung
Verkürzung der Nahrungskette, da direkt Lebensmittel für Menschen produziert werden
Förderung der Artenvielfalt durch Mischkulturen
Schonung des Bodens

https://utopia.de/ratgeber/bio-vegane-landwirtschaftdas-sind-die-vor-und-nachteile/

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@Danless

dieser eindruck entsteht bei dir nur weil dir Wissen fehlt und es dir schwer fällt zusammenhänge zu erkennen. Du schreibst ja selbst, dass du die Sache genauso einseitig betrachtest wie deine Quellen und nicht ganzheitlich.

z.b. du schreibst:

Abgesehen davon ist die Weidehaltung nur die absolute Ausnahme, wie man im folgenden Video sehr gut sieht:

das ist solidarische Landwirtschaft, Biovegane Landwirtschaft und Biologische Landwirtschaft auch.

95% der Lebensmittel kommen NICHT aus Biologischer Landwirtschaft.

Bei biologischer Landwirtschaft zeigt das die Statistik:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/360581/umfrage/marktanteil-von-biolebensmitteln-in-deutschland/

Bei Biovegan und solidarisch existiert keine weils es zu wenig davon gibt.

Also redest du die Weidehaltung klein und preist die Biologische und biovgane Landwirtschaft als alternative an obwohl diese noch weniger existiert als Weidehaltung..

Es ist also leicht durchschaubar wenn man nicht nur einseitig Quellen betrachtet sondern auch mal über den Tellerrand schaut.

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@wickedsick05
dieser eindruck entsteht bei dir nur weil dir Wissen fehlt und es dir schwer fällt zusammenhänge zu erkennen.
dass du die Sache genauso einseitig betrachtest wie deine Quellen und nicht ganzheitlich.

Inwiefern? Das ist jetzt nur deine persönliche Ansicht. Denn ich betrachtet das im Gesamten. Du postest ja Quellen für die Pflanzenproduktion. Diese dienen aber dazu, offensichtlich gegen ein Konsum von tierischen Produkten aus der Massentierhaltung / Intensivhaltung zu sprechen. Dies habe ich nun differenziert betrachtet und es so beschrieben.

das ist solidarische Landwirtschaft, Biovegane Landwirtschaft und Biologische Landwirtschaft auch.

Ok, dann wüsste ich gerne von dir, bei welcher Landwirtschaft folgende Kritikpunkte gelten:

Pflanzenschutzmittel zählen zu den am ...
10 JAHRE lang werden pro Pestizid absichtlich Tiere gequält und mit Pestizide vergiftet. ...
Der Hund gilt als das ideale Versuchstier ...
Pflanzenschutzmittel auf Feldern entfalten in nahen Gewässern ...

Gibt es das in der konventionellen Landwirtschaft?

Gibt es das in der Bioveganen Landwirtschaft?

Gibt es das in der Biologischen Landwirtschaft?

95% der Lebensmittel kommen NICHT aus Biologischer Landwirtschaft.
Bei biologischer Landwirtschaft zeigt das die Statistik:

Ja genau deshalb zeige ich auch eine Alternative auf, Produkte aus der biologischen Landwirtschaft, oder noch besser in der Bioveganen Landwirtschaft zu kaufen.

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@Danless
Inwiefern? ...Denn ich betrachtet das im Gesamten.

achso? na zeig doch mal die negativen Seiten von Bio und Biovegan auf. Oder gibt es da keine?

Du betrachtest es ja im "Gesamten" warum erwähnst du diese dann nicht?

Ja genau deshalb zeige ich auch eine Alternative auf, Produkte aus der biologischen Landwirtschaft, oder noch besser in der Bioveganen Landwirtschaft zu kaufen.

diese "alternativen" sind halt nur leider keine Alternativen für Weidehaltung.

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@wickedsick05
achso? na zeig doch mal die negativen Seiten von Bio und Biovegan auf. Oder gibt es da keine?

Die negativen Seiten sagst du doch in anderen Beiträgen. Bei der Bioveganen nennst du ja des Öfteren, dass die Erträge da um bis zu 80% niedriger seien. Und genau dafür möchte ich eine Quelle haben. Wenn du mir die liefern kannst, dann äußere ich mich gerne auch zu diesem Argument. Denn da werden einige Dinge nicht beachtet.

Im Gegenzug frage ich mich, warum du du folgendes sagst

Ich finde es schrecklich wie mit den Tieren umgegangen wird, ich könnte mich nicht nur von Pflanzen ernähren.

wenn diese Kritikpunkte vor allem auf die konventionelle Landwirtschaft zurückzuführen sind. Und es somit nicht allgemeingehalten gilt.

Du betrachtest es ja im "Gesamten" warum erwähnst du diese dann nicht?

Siehe oben. Warum erwähnst du nicht, dass deine Kritikpunkte für Ackerbau gilt, wo Tierfutter mit inbegriffen ist.

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@Danless
Die negativen Seiten sagst du doch in anderen Beiträgen.

du kennst also keine und behauptest trozdem:

Denn ich betrachtet das im Gesamten.

sehr "gewagt"...

wenn diese Kritikpunkte vor allem auf die konventionelle Landwirtschaft zurückzuführen sind.

weil meine Kritikpunkte auf Ackerlandwirschaft zurückzuführen ist.

Warum erwähnst du nicht, dass deine Kritikpunkte für Ackerbau gilt, wo Tierfutter mit inbegriffen ist.

weil ichs erwähnt habe.

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@wickedsick05
du kennst also keine und behauptest trozdem:
sehr "gewagt"...

Warum liest du nie meine Beiträge komplett durch? Dazu habe ich mich doch im anderen Beitrag geäußert:

Wenn du bereits eine Alternative genannt hast, dann ergänze ich diese Alternative um weitere. Wo liegt jetzt da das Problem?

Aber gut, du kannst das auch gerne von mir persönlich haben. Beispiel Bio-Landwirtschaft:

An folgendem Beispiel: https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8xNjIwMjEwMA/wie-viel-kostet-ein-brot

Vorteile konventionelle Landwirtschaft (also Nachteil Bio Landwirtschaft):

  • 03:40 Hier wird über Erträge gesprochen. Bei Weizen war sie bei biologisch um bis zu 35% niedriger. Allerdings nur bei Weizen.

Aber:

  • Bei 03:50 heißt es: "Beim Soja dagegen ... fast gleich"

Nachteile:

  • 03:28: "Der Gesamtenergieaufwand ist im konventionellen Anbau damit um 40% höher. Wegen der energieintensiven Düngerherstellung"
  • Bei 03:58 wird eine interessante Frage gestellt: „Aber enthält diese Berechnung wirklich alle Kosten?“
  • „Was ist zum Beispiel mit den Düngemitteln, die jedes Jahr zu viel auf die Felder ausgebracht werden und in unser Wasser gelangen? Außerdem Schaden für unsere Umwelt verursache sie erhöhte Kosten bei der Trinkwasseraufbereitung“
  • 04:17 bezüglich Wasserbelastung: "Die biologische Landwirtschaft schneidet hier 20 - 50% besser ab - durch den Verzicht auf Mineraldünger“
  • 04:47 Bezüglich Treibhausgasemissionen: "Der Ausstoß ist bei der konventionellen Landwirtschaft allerdings ca. doppelt so hoch" = 50% weniger bei biologisch.
  • 05:03 Die Verwendung von Pestiziden gegen Schädlinge und Unkräuter führt dagegen zu einem Verlust an Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt.
  • 05:15 Bienensterben - 30% weniger bei Biologisch
  • 05:35 Humsgehalt - 70% weniger bei konventionell
  • „Dadurch wandern auch die Bodenlebewesen ab, die Nährstoffe auf natürlichem Weg produzieren können. Zurück bleibt ein ausgelaugter Boden, auf dem ohne Chemie, keine Landwirtschaft mehr möglich ist“
  • 06:00 Umweltkosten 30% weniger bei biologisch

Quelle: https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8xNjIwMjEwMA/wie-viel-kostet-ein-brot

weil meine Kritikpunkte auf Ackerlandwirschaft zurückzuführen ist.
weil ichs erwähnt habe.

Du erwähnst nicht den Begriff "Tierfutter".

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Wer sagt denn das Vegetarier Gemüse und Obst essen das mit Pestiziden bearbeitet wurde? Man kann sich als Vegetarier doch auch von Bio, Faitrade oder selbst angebauten Produkten ernähren...

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@verreisterNutzer
Man kann sich als Vegetarier doch auch von Bio, Faitrade oder selbst angebauten Produkten ernähren...

Richtig, oder von der bioveganen Landwirtschaft.

Zu Wickedsick05:

soviel Platz für eine 100%ige selbstversorgung hat kaum einer. Da gibt es mehr Weidehaltung als Selbstversorger.

Gibt es genug Platz, dass jeder selbst Weidehaltung betreiben kann? Du kannst dir selber Gemüse und Obst anbauen (wenn du es richtig machst, auch zur 100%igen Selbstversorgung oder ergänzend zu saisonaler und regionalem Anbau / Anbieter.

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@verreisterNutzer

wie witzig, dass den allesessern immer gesagt wird, sie seien "naiv", wenn sie glauben, sie könnten sich zu 100% von tierischen produkten aus artgerechter haltung ernähren, während veganer behaupten, sie könnten ihre pflanzen ohne die verwendung von pestiziden wachsen lassen ... oh je.

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@schwarzgepillt
den allesessern immer gesagt wird, sie seien "naiv", wenn sie glauben, sie könnten sich zu 100% von tierischen produkten aus artgerechter haltung ernähren

Ich werfe keinem allesesser vor, dass er "naiv" ist, wenn er sagt das er sich von Produkten aus artgerechter Haltung ernährt.

während veganer behaupten, sie könnten ihre pflanzen ohne die verwendung von pestiziden wachsen lassen

Ich bin zwar keine Veganerin und ich will auch nicht behaupten das alles was ich esse komplett Pestizid frei Hergestellt wurde, aber trotzdem kann man, wie Danless gesagt hat, viel selbst anbauen und mit Produkten von saisonalen und regionalen Bio-Bauern ergänzen.

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@verreisterNutzer

Die ackerland Verschwendung bleibt bestehen. Die mehrheit der veganer sind stadtmenschen haben also keine Möglichkeit der selbstversorgung und im Winter wächst nichts.Bio ist nicht vegan da dort tierischer dünger verwendet wird. Biovegan gibt es vieleicht 5 landwirte in ganz Deutschland.

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Vegetarisch

Ernähre mich seit 1,5 Jahren rein vegetarisch und gehe immer mehr in richtung vegan.

Meine Umstellung auf vegetarisch lag einfach daran das ich mich sprichwörtlich überfressen habe an den Feiertagen 2018. Danach hab ich es einfach nicht mehr runter bekommen und hab mir selbst ne challange auferlegt es 4 Wochen (also den kompletten Januar 2019) mal einfach zu probieren rein vegetarisch zu leben. Und da es mir super gut bekommen ist bin ich dabei geblieben.

Die umstellung auf vegan begann bei mir ca. oktober letztes Jahr und kam ganz schleichend. Erst als 2 von 3 Mahlzeiten komplett vegan waren, ist es mir überhaupt erst aufgefallen (vor allem weil mich meine Eltern drauf angesprochen haben das ich ja gar keine Eier oder Milchprodukte mehr gegessen habe zuhause, außer ich war bei ihnen). Seit dem stelle ich bewusst auf Vegan um und verbrauche nur noch das, was ich da habe und kaufe eben nichts "unveganes" (mir fiel jetzt kein besseres wort dafür ein xD) mehr ein.

Mir geht es seit dem auch super gut, fühle mich fit, habe keine Einbußen beim Sport (ok jetzt wegen der langen Sportpause im Fiti schon) und mir gehts einfach super. Habe viel neues für mich entdeckt, was ich zu Omni-Zeiten nie probiert hätte und auch über mich viel dazu gelernt. Für mich ist es auch kein verzicht vegetarisch bis vegan zu essen/leben, sondern eher eine bereicherung. Eben weil ich das gefühl habe das mein Speiseplan viel Abwechslungsreicher ist als früher.

Vegetarisch

Ich möchte keinem Lebewesen Schaden zufügen, also achte ich darauf, was auf dem Teller landet. Regional, nachhaltig, von Kleinerzeugern, frei von Zusätzen, einfach und frisch.

"Normal"

Ich esse aber nicht viel Fleisch. Ich esse wenn dann überwiegend Hähnchen und Rind, und versuche so gut wie möglich auf Schweinefleisch zu verzichten, weil die Haltung der Tiere fast immer unterste Klasse ist. Außerdem mag ich aber auch gerne vegane Pflanzenmilch. Die mag ich lieber als Kuhmilch. Aber ich kann einfach nicht aufs Rumpsteak verzichten.

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