Vegan ist wirklich unnatürlich?

20 Antworten

Vegan ist wirklich unnatürlich?

Ja natürlich ist das unnatürlich! Keine Spezies der Welt ernährt sich freiwillig gegen die Natur.

Sie ist vegan und hat auch viel Wissen darüber. 

Letzteres glaube ich nicht. Ich habe mit noch keinem Veganer diskutiert, der auch "viel" Wissen hatte.

Sie sagt, dass der Urmensch vegan lebte

Dann hat sie kein Wissen, denn das ist falsch.

Der Schimpanse und der Mensch stammt evolutionsbiologisch von dem gleichen Trockennasenaffe ab. Und weder Mensch, noch Schimpanse sind "Veganer". Und Veganer schon gar nicht....allerhöchstens Pflanzenfresser. "Veganismus" ist eine Ernährungsideologie und keine zoologische Ernährungsform.

denn an seinem Gebiss kann man keine Reisszähne finden

1) Schau in deinem Mund, denn nach den Schneidezähnen findest du die Reisszähne. Nur sind sie nicht so extrem ausgebildet. Wenn du aber nicht zum Zahnarzt und/oder Kieferorthopäden gehen würdest, dann sähe dein gebiss auch ganz anders aus.

2) Allesfresser brauchen nicht zwingend Reisszähne, um zoologisch ein Allesfresser zu sein und tierische Kost zu sich zu nehmen. Schau dir z.B. Enten an: Das sind z.T. auch Allesfresser und haben gar keine Zähne.

Auch hier hat deine Bekannte typisch veganes Unwissen dir versucht aufzubinden.

Das Vitamin B12, welches wir heute in Form von Fleisch zu uns nehmen, ist in der Erde enthalten

Und das ist der allergrößte Quark, der ausschließlich bei Veganern kursiert. Diese These ist unhaltbar!

B12 wächst überhaupt nicht im Boden! Denn dann hätten nämlich alle Allesfresser auf der Welt (z.B. Wildschweine, einige Enten, einige Bären, Dachse, Ratten, usw.) einfach nur pflanzlich essen. Nein das geht eben nicht. B12 wird durch Bakterien im (Dick)Darm gebildet oder im Pansen von Wiederkäuern. Einige Pferde verfolgen als Herbivore eine andere Strategie (z.B. Pferde).

Im Boden wächst B12 jedenfalls nicht! Das kann dir auch jedes Wildschwein bestätigen (wenn es reden könnte).

Und Das Vitamin B12 sei ja auch nur im Fleisch einer Kuh (z.Bsp), da die Kuh ja Gras frisst und so nehme sie Vitamin B12 auf.

Eine Kuh (egal...bei Bullen, Kälbern und Färsen ist das nicht anders!) nimmt B12 nicht von aussen auf, sondern bildet es im Vormagen (Pansen) selbst. Die Arbeit übernehmen abermilliarden Bakterieren. Dafür braucht das Rind ein hohen Raufaseranteil.

Aber sie ist sich bewusst, dass Fleisch essen HEUTZUTAGE natürlich ist

Fleisch essen war für den Menschen schon immer natürlich. Und B12 wächst in Böden noch NIE.

Ist das wahr?

Nö. Erklärung hab ich gegeben.

Wenn nicht, warum?

Weil das allesamt vegane Mythen sind, die sich irgendwelche Veganer oder die Veganerlobby ausgedacht haben um ihre unnatürliche Ernährungsform zu rechtfertigen.

Stimmen tut davon rein gar nichts.

Wenn ja, dann wie bekam er die Proteine? Er kann ja unmöglich 3 Kilo Hülsenfrüchte gegessen haben am Tag. 

Eben...aus Waldbeeren ganz sicher nicht. Der Mensch ist ein Jäger.

Und warum hat er dann angefangen Fleisch zu essen?

Er hat nicht angefangen Fleisch zu essen; Er hat nie aufgehört Fleisch zu essen! Ausser einige in der heutigen Zeit, die sich freiwillig gegen die Natur ernähren.

Ich habe auch gelesen, dass der Urmensch nur zum heutigen Menschen werden konnte durch Fleisch.

Völlig korrekt.

Sorry für die lange Frage 

Komplexe Fragen brauchen auch viele Worte. Von daher brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Deine Frage ist mir tausend mal lieber als "Bin in Mathe schlecht, was tuhuun, hilfäää".

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Nun kannst du deine Bekannte sagen, dass sie keine Ahnung hat und höchstwahrscheinlich auf die nachweislikchen Falschaussagen der Veganerlobby reingefallen ist.

Gruß
Omni

(BG)

Find ich echt klasse deine Antwort!!! :) Nur das Problem ist, wenn ich deine Thesen hinterfrage, dann nennst du mir wahrscheinlich vertrauenswürdige Quellen (deiner Meinung nach). Das selbe gilt auch bei ihr. Wem soll ich glauben, wem nicht? :D Das soll jetzt nicht angreifend wirken :D

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@Timpf31

Also...ich halte mich an seriöse Wissenschaft und Fachliteratur. Statistiken erforsche ich beim BMEL oder der FAO.

Seriöse Quellen von Veganern hab ich noch nicht erlebt. Da wird immer nur von Peta auf Vebu, von Vebu auf proVegan und von proVegan wieder zurück auf PeTA verwiesen.

Da schreibt einer vom anderen ab.

Dass der Mensch ein Allesfresser ist, steht in jedem Biologiebuch. Außerdem wird es durch die Anthropologie und der archöologischen Forschung bestätigt.

Die These mit dem B12 kann jeder bestätigen, der Biologe ist, vermutlich auch Jäger, aber vorallem Landwirte, da diese schließlich sich auch um die Nährstoffe der Tiere kümmern müssen. Dafür gibt es unzählige Statistiken und Tabellen. Da kann ich dir die Seite der Landesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft empfehlen.

Dass Pflanzen weniger Proteine haben (erst recht ohne Ackerbau) ist wohl jedem Lebensmitteltechniker klar.

Wem soll ich glauben, wem nicht?

"glauben" sollst du gar nicht. Zum "glauben" geht man in die Kirche. 

Wer "wissen" will, der muss auch wissenschaftlich arbeiten. Und da sind aus den benannten Gründen die Thesen deiner veganen Bekannten schlicht unhaltbar.

Und bei der B12 These mit den Rindern würde sich jeder Rinderzüchter an den Kopf fassen.

Das soll jetzt nicht angreifend wirken :D 

So schnell schaffst du das nicht. Da gehört mehr dazu. Ich bin abgehärtet, weil ich hier schon sehr lange mit vielen Veganern diskutiere und diskutierte, die einen auf spezielle Art und Weise immer wieder angreifen aber selbst keine Kritik ertragen.

Find ich echt klasse deine Antwort!!! 

Danke.

PS: Fachliteratur gibt es bei Amazon. Fütterungstabellen und Nährstoffhaushalt findest du unter anderem beim LfL Bayern im Internet

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@Timpf31

Schau ins Profil von Omnivore13 und du kannst dir vorstellen, was seine Quellen sind. Er schiesst generell gegen alles was vegan und vegetarisch ist. Wenn du Zeit zum Totschlagen hast, kannst du ihn mal bei GF absurfen und dir ein Bild machen - das zeigt dir auch, in welchem Licht du seine Antworten lesen und verstehen musst.

Meine Meinung zu seiner Person mache ich hier nicht kund, man soll mir nichts nachsagen können. Aber ich fordere jeden auf, sich selber zu informieren.

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@moonbrain

hey Mondgehirn...du hast sogar recht: Schaut in mein Profil! Ich gebe wenigstens neutrale Quellen an und nicht irgendwelche Lobbyseiten wie ihr Veganer!

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Ich wünschte man könnte hier privat fragen aber das geht leider nicht xD ich hab eben gelesen dass man Vitamin B12 im Meer in Algen, in der Erde finden kann und dass es von vielen Bakterien im Magen oder Darm von Tieren hergestellt wird. Nun diese Info würde ja deine These und Ihre bekräftigen

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@Timpf31

Das sind B12 Analoga....das bringt dem Körper rein gar nichts!

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@omni: Aha...dann zählst du dich also zur Oberfamilie der Enten?

Hülsenfrüchte bieten maßig Protein, Bioverfügbarkeit ist auch gegeben. Nix von wegen 3kg pro Tag...

Wie immer: wegen Protein und B12 muss keiner Fleisch essen. Statt das Rind mit B12 zu versorgen, können wir es direkt uns supplementieren.

Und nein Omni...von dir erwarte ich keine Antwort, das ist nur für jede, die sich hier neutral informieren wollen.

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@moonbrain

Aha...dann zählst du dich also zur Oberfamilie der Enten? 

Wo hab ich das behauptet? Lesen und Verstehen scheint eine Volkskrankheit bei Veganern zu sein.

Statt das Rind mit B12 zu versorgen, können wir es direkt uns supplementieren.

Jaaaa genau....Leute...wozu noch Essen? Hängt euch an einen Tropf, der bietet euch alle Nährstoffe.

Tschuldigung, aber ich will kein Junkie sein!

Und Rinder brauchste kein B12 geben. das schaffen die schon von sich selbst!

Und nein Omni...von dir erwarte ich keine Antwort, das ist nur für jede, die sich hier neutral informieren wollen.

vegan und neutral passt nicht zusammen, tut mir leid!

Und selbst in dem Kommentar hast du schon wieder Unsinn verbreitet!

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@Omnivore13

Fleisch- und Milchprodukt-Konsumenten SIND gewissermaßen Junkies...man sieht ja, was ihr jetzt schon für ein Theater macht, obwohl euer tägliches Schnitzel noch gar nicht in Gefahr ist. Aber die Lobbyarbeit, die ihr hier gestartet habt, erweckt den Anschein, als ob es statt der 0.8% Veganer schon gegen die 80% wären...wie groß muss die Paranoia sein, welche einem so erbittert gegen die wenigen VeganerInnen auf GF kämpfen lässt. Oder ist es Angst?

Und.....und wundert mich nicht, dass du nicht mehr weißt, was du ein paar (sinnlose?) Zeilen weiter oben geschrieben hast - geschweige denn einen Schluss draus ziehen kannst. Du kannst mich nur beleidigen, weil du mir nicht folgen kannst. Spricht wie immer Bände über deine Kommunikations-Fähigkeiten.

Zu deinem Quellen-Wahn: Natürlich muss man zu veganen Themen Quellen angeben, welche wissen wovon sie sprechen. Sollen wir etwa den Metzgerverband als Quelle anführen?

Vergiss nie, vegane bzw. vegetarische Vereinigungen haben absolut keinen Vorteil davon, wenn sich andere Menschen vegan ernähren - höchstens einen iedeellen, aber keinen finanziellen. Wenn euch Tierprodukte-Produzenten die Konsumenten vom Karren springen, dann schmerzt das....und zwar vor allem am Geldbeutel. Daher vermutlich auch eure leider eher verkorkste und ungelenke Lobbyarbeit...sorry, aber so kommt es rüber.

Genauso wie es mir persönlich egal ist, was ihr in euch reinstopft, ist es euch auch egal, wie sich die Menschen hier auf GF ernähren. So gute Menschen seid ihr gar nicht, dass ihr derart hart für die Gesundheit anderer kämpft....

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@moonbrain

Fleisch- und Milchprodukt-Konsumenten SIND gewissermaßen Junkies

Unfug!

obwohl euer tägliches Schnitzel noch gar nicht in Gefahr ist.

Ich mag kein Schnitzel, aber egal!

Oder ist es Angst?

Ich habe keine Angst. Ich habe nur Angst, dass vegane Propaganda immer mehr junge naive Menschen missioniert!

Du kannst mich nur beleidigen

Wo hab ich das getan?

Sollen wir etwa den Metzgerverband als Quelle anführen?

Nein!

NEUTRALE QUELLEN!!!!!

Ich habe NIEEEEEEE einen Metzgerverband als Quelle angegeben, sondern immer nur neutrale Quellen und eigene Berechnungen anhand derer Zahlen!

Vergiss nie, vegane bzw. vegetarische Vereinigungen haben absolut keinen Vorteil davon, wenn sich andere Menschen vegan ernähren

Na aber sicher haben sie das: Spendengelder und unsinnige PR-Gelder für "tierversuchsfreie Kosmetik"

So gute Menschen seid ihr gar nicht, dass ihr derart hart für die Gesundheit anderer kämpft....

Na ihr Veganer noch viel weniger!!!!

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@moonbrain

Du solltest mal zur Kenntnis nehmen, dass es hier primär nicht gegen die vegane Ernährung geht. Die kann doch jeder für sich umsetzen.

Was aber eben nicht geht, ist falsche Informationen zu posten und Nichtveganern den Respekt zu verweigern.

Der Schwung richtet sich also gegen unangemessene vegane Apologeten und nicht gegen vegane Ernährung.

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Veganerlobby gegen Fleisch(f)esser sehr schön, wie jeder aalles für sich verdreht.

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Hallo

Es hilft nicht immer weiter bei ethischen Entscheidungen ob etwas natürlich ist oder nicht, vorweg.

Sie sagt, dass der Urmensch vegan lebte

Das ist kategorisch falsch. Die Vorfahren des Menschen waren auf tierische Nahrungsbestandteile angewiesen. Was ist denn auch ein Urmensch? Ich meine, welche Art in welchem Lebensraum?

https://link.springer.com/article/10.1007/s003940050005

...ich könnte jetzt noch einen Haufen Studien suchen bringt aber nichts, glaub mir einfach es ist wissenschaftlich nicht bestritten und nicht bestreitbar dass Menschen Allesfresser sind und die Vorfahren der letzten 4 Millionen Jahre mindestens auch, also lange bevor man von Menschen reden kann.

Was ist mit Völkern innerhalb des Polarkreises? Was sollen die denn Essen außer Tierprodukte, ich meine jetzt bis vor kurzem? Da gibt es keine Pflanzen. Gehört das nicht zum natürlichen Lebensraum des Menschen oder wie?

denn an seinem Gebiss kann man keine Reisszähne finden, da die sich später entwickelten. 

Im Gegenteil. Menschen haben in der Evolution ihr Gebiss reduzieren können weil sie durch Werkzeuge und Kochen längst keine großen Zähne mehr brauchen. Steinklingen werden seit über 2 Millionen Jahren von Menschen benutzt zum zerschneiden von Tieren, das Feuer ist auch schon über 1 Million Jahre im Besitz einiger Vormenshen und damit das Kochen.

Das Vitamin B12, welches wir heute in Form von Fleisch zu uns nehmen, ist in der Erde enthalten, dass Gemüse und weiteres an sich hat. 

Nö. Dann erleidet man einen Mangel oder man muss sehr unhygienischen Dreck fressen.

Er kann ja unmöglich 3 Kilo Hülsenfrüchte gegessen haben am Tag.

Vor allem da es damals keine Ackerfrüchte gab- wilde Wickenarten haben sehr kleine Früchte und können niemals als Hauptproteinquelle dienen.

Ich habe auch gelesen, dass der Urmensch nur zum heutigen Menschen werden konnte durch Fleisch. Nur durch Fleisch konnte das Gehirn so wachsen.

Möglich, aber nicht unumstritten.

Es stimmt, dass die Jagd auf große Tiere bei Vormenschen wie Australopithecus wohl nicht so verbreitet war wie bei einigen Homo-Arten später, also der Mensch hat seine Jagdfähigkeiten verbessert und konnte sich dadurch Lebensräume erschließen die nur so nutzbar sind weil es keine ganzjährige Pflanzennahrung gibt.

Das alles ist aber doch fast egal für das Thema Veganismus, oder nicht? Die Frage wäre doch eher kann man gesund vegan essen, geht das? Die Antwort ist ja, aber nicht ohne B12-Supplemente.

Dann wäre weiter die Frage ist das wirklich gut und ethisch richtig vegan zu essen- da ist die Frage ob das jetzt in der Vergangenheit so oder so war doch höchstens Nebensache. Eher: Was sind die Auswirkungen, darf man Tiere halten und schlachten, ist es nötig Tiere zu halten und zu schlachten usw.

Nein, menschliche Vorfahren ernährten sich bereits vor der "Aufrichtung" von Insekten und anderen proteinhaltigen tierischen Lebensmittel(Würmer, Eier) wie auch heutige Schimpansen und Gorillas. Der Fleischanteil aus der Nahrung wuchs eher mit der geographischen Isolation in der Steppe, vor allem aus Aas, das gerade wichtig wurde für die starke Zunahme der Hirnvolumens. Als der moderne Mensch in kältere Gebiete emigrierte (Europa, Sibirien) wurde wegen der spärlichen Vegetation der Anteil eher höher, der Mensch gewöhnte sich zusätzlich an Milch und verlor in großen Teilen Europas die Laktoseintoleranz(in Skandinavien unter 1%). Unsere Vorfahren haben früher vermutlich weit weniger Fleisch gefressen als z.B. der Neandertaler, das gehaltvollere Produkt war auch viel schwerer dran zukommen (Jagd oder Kämpfe um Aas gegen Raubtiere), war aber wichtig für die Hirn- und Muskelentwicklung !

Der Fleischkonsum heute ist eben heutzutage eben viel höher, da viel leichter zu bekommen, aber der Mensch ist ein Allesfresser, aber pflanzliche Kost ist dennoch eher angeraten zu deutlich höheren Anteil zu essen, der Mensch hat im Gegensatz zu rein pflanzlich ernährenden Tieren einen zu kurzen Darm.  Überbleibsel von Eck- und Reiszähnen(erste Backenzähne hinter Eckzähnen) sind da, die waren sogar wesentlich größer bei unseren Vorfahren (bis in das Mittelalter), da aber durch Kochen und Zubereitung, der Anteil weicher Nahrung wuchs, geht die Tendenz eher zu kleineren Kiefern und Zähnen (Auch ein Grund warum bei vielen aus Platzmangel die Weisheitszähne gezogen werden müssen).

Klar wird Vitamin B12 ausschließlich wie viele andere Lebensnotwendige Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren nur in Pflanzen gebildet. Aber durch die Nahrungskette gelangen auch diese in den Organismus von rein fleischfressenden Tieren. Im übrigen im Fleisch jedes Tieres ist es zu finden, nur bei grasenden Tieren eben wesentlich üppiger als bei Allesfressern wie Schweinen, zu denen zählen aber neben Rinder auch z.B. Ziegen, Schafe und anderes Weidevieh.

Der Proteingehalt vieler Hülsenfrüchte ist sogar höher als in Säugetier- und Geflügelfleich, auch Nüsse, Pilze, Bambussprossen und einige Pflanzenfette(außer Margarine) z.B. haben einen relativ hohen Proteingehalt .

Wo jeder Veganer und Vegetarier mit seinen Argumenten aber auf jeden Fall Recht hat ist dass,das Ausmaß der Menge der Fleischkost viel zu hoch ist in den Entwicklungsstaaten , das auch dessen Produktion viel mehr Ressourcen wie Wasser und Platz brauchen als Pflanzenfelder für die selbe Kalorienzahl, die Klimaerwärmung voran treibt und die Lebensbedingungen in der Massentierhaltung der Tiere grausam sind.   

Ich habe nochmals nachgefragt. Sie meinte: Ja das stimmt schon, dass sie Fleisch gegessen haben, jedoch wurde er nicht dazu gebaut.

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@Timpf31

jedoch wurde er nicht dazu gebaut. 

Wer ist "er"? Und wer "baut" den Menschen?

Der Mensch ist das Ergebnis eines evolutionären Prozesses! Hier sitzt keiner mit einem Plan dahinter.....

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@Omnivore13

wo soll ich "er" und "baut" verwendet haben omnivore13 ?

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@wonno93

Diese zwei Striche bei meinem Kommentar deuten darauf hin, dass ich ein Kommentar nicht auf deine Antwort gab, sondern auf den Kommentar unter deiner Antwort!

Zweitens habe ich explizit Timpf31 zitiert.

Wie kommst du nur auf die Idee, dass ich dich meinen sollte?!?!

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@Omnivore13

Sorry, hab es inzwischen auch gesehen, schien seltsam als ich den Verweis in meinem E-Mail-Account hatte(weil eben die Kommentarliste zu meinem Schrieb gehörte)

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Ist das wahr?

Nein, dass ist nicht wahr. Fakt ist, dass wir evolutionär Omnivoren sind, also Allesfresser. Unser Gebiss belegt das eindeutig.

Auch ein Blick auf unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, zeigt, das diese jagen und Fleisch fressen. Diese Ernährung ist also wohl auch schon bei unserem gemeinsamen Vorfahren vor Millionen von Jahren  angelegt gewesen.

Nur durch Fleisch konnte das Gehirn so wachsen.

Das ist richtig. Man kann das sogar dahin erweitern, dass erst das Garen von Fleisch den Durchbruch für die Entwicklung eines so energiehungrigen Gehirns wie das unsere brachte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

In wiefern belegt unser Gebiss das eindeutig? Ich meine der Mensch brauchte Reisszähne ja nie. Er hat immer gejagd. Hatte der Mensch früher Reisszähne? Wir dürfen ja nicht vom heutigen Menschen ausgehen. :D

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Nicht nur das Gebiss, Realsausi.

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Kommt es beim Gehirn wirklich auf die Größe an?

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@ziggy52

Jein. Es kommt auf die Vernetzung von Neuronen an. Je mehr man davon hat, desto mehr Verbindungen können her gestellt werden.

Die Leistungsfähigkeit eines Gehirns ist somit schon von der Größe abhängig.

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Vorfahren in unserem Stammbaum, die sich vegan ernährt haben, sind kaum zu finden. Die Primaten an sich stammen von Insektenfressern ab. Unsere nächstverwandten Menschenaffen, die Schimpansen, sind Allesfresser, sie jagen aktiv andere, kleinere Affen, zerreißen und fressen sie. Die Australopithecinen sollen Aas gesucht haben. Der Erectus schließlich war wieder ein erfolgreicher Jäger. Er hat das Feuer gezähmt und angefangen zu kochen oder braten. D. h., dass sich unsere Vorfahren schon seit gut einer halben Million Jahren mehr oder weniger so ernähren wie wir heute. Reißzähne braucht es dafür nicht. Der Erectus hat seine Beute gehetzt und schließlich mit dem Speer erlegt.

Wir Menschen sind anpassungsfähig. Wir können uns von dem ernähren, was wir vorfinden, müssen es aber zubereiten. Wollten wir nur noch rein pflanzliche Rohkost zu uns nehmen, bekommen wir Probleme. Wir müssten den ganzen Tag essen, was für Menschen untypisch ist, und unsere Verdauung müsste sich umstellen, was eine Weile dauern kann. Rein vegetarische Kost vertragen wir aber ohne weiteres, wenn Gebackenes oder Gekochtes dabei ist, genauso wie rein tierische, die wir roh auch nur schlecht verdauen könnten. 

Der Mensch ist also ein Zubereiter, einer, der einen Teil seiner Verdauung außerhalb seines Körpers vollzieht. Er spart damit eine Menge Energie. Das ist das Besondere an ihm. Was er dann kocht, da ist er wenig wählerisch.

 

Ich als Veganerin mit hohem Rohkostanteil sehe deine hausgemachten Probleme nicht - im Gegenteil !

Hab Tage, das gelüstet es mich nicht nach Essen - dann esse ich halt nicht, hat mir noch nicht geschadet ! :)

Die Kinder und die Tiere, die noch leben dürfen, wie sie möchten, sind uns da ein Vorbild oder sollten es sein - die folgen noch ihrem natürlichen Gespür und ihrer Intuition...

Viele sog. "Erwachsene" haben ihr Gefühl verloren - sowohl für sich selbst als auch für ihre Umwelt, das ist schade, aber die Kinder und die Tiere geben Hoffnung, die werden es besser machen !

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@MissPommeroy

Ich habe dir keine Probleme unterstellt. Du hast nur einen Rohkostanteil, bist also keine Rohköstlerin.

Du isst gern Kuchen, gib es zu!

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@FelixLingelbach

Kalt erwischt ! :)

Ja, ich geh zum Ka..en  nicht in den Wald, falls du darauf anspielst und ich wohne in einem gemauerten Haus und bewege mich zuweilen in einem blechernen Etwas auf 4 Rädern = voll unnatürlich...:):)

Ja, Kuchen liebe ich - wenn er roh ist - auch Eis, Schoki, Torte.. ! Lecker...;) 

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@MissPommeroy

Ich als Veganerin mit hohem Rohkostanteil sehe

Danke...die Information sagt mir bereits sehr viel xD

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@Omnivore13

Mir allerdings auch. Wenig erstaunlich, dass Rohkostfans oft sehr gute Kuchenbäcker sind. Ein Kuchen ist nun in Sachen Energiegehalt und Verarbeitungsstufe das krasse Gegenteil von Rohkost. So schwankt nun das tägliche Leben zwischen Selbstkasteiung mit stundenlangem Schnippeln, Häckseln und Mampfen und anschließender kleiner Feier mit Kaffee und Kuchen. Immer aber ist die Küche besetzt und alle Flächen mit irgendwelchen Knollen und Gemüsen belegt. Ne Pizza kann man auch selten in den Backofen schieben, denn Kuchen brauchen lange. In meine WG lasse ich keine Rohkostfreaks mehr rein.

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