Vegan ist wirklich unnatürlich?

20 Antworten

Da sind gleich mehrere Fehler drin. Reißzähne haben sich bei uns Menschen nie entwickelt.. Auch nicht später. Weil wir keine Raubtiere sind ;) nur Hunde- und Katzenartige besitzen Reißzähne.
Und das b12 ist nicht einfach so in der Erde und den Pflanzen enthalten. Es wird von Mikroorganismen im Enddarm produziert bzw. bei Rindern direkt im Pansen. Wenn ein Tier dann irgendwo auf die Erde kackt, ist das b12 eben dort, logisch. Andere Tiere fressen ihren Kot um das Vitamin aufzunehmen (Hasen, Affen).
Die Vegane Ernährung ist keine natürliche Ernährung für den Menschen, das bedeutet aber nicht, dass sie schlecht ist. Der Mensch war ursprünglich Frugivore und ernährte sich vorwiegend von reifen Früchten, Knollen und ansonsten Eiern oder Insekten.

ich habe nochmal mit meiner Bekannten geredet. Sie meinte um damit ich kein falsches Bild bekomme: Der Mensch sei nicht zum Fleischesser gebaut.

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@Timpf31

Ja mit dem VitaminB12 hast du recht, danke für die Korrektur.

Doch der Reißzahn bei Fleischfresser ist nur eine stärkere Ausbildung des Vormahlzahns oder Prämolaren Backenzähnen, auch beim Menschen ist die Kronenfrucht deutlich höher als bei den anderen Backenzähnen, deswegen werden diese in der Dontologie auch nicht mehr (oft) zu den Backenzähnen genannt, sondern eine eigene Klasse zu denen auch Reißzähne gehören. Bei Allesfressern werden diese nur nicht so genannt , da diese nicht primär (da zu schwach ausgebildet) zum Fleisch reißen dienen. Alle fleischfressende Säugetiere, nicht nur Katzen und Hunde besitzen diese.

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@wonno, welche Säugetiere sollten das sein, außer Katzen- und Hundeartige?

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@wonno, ...Die gehören allesamt zu dieser Familie ;)

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Nein, menschliche Vorfahren ernährten sich bereits vor der "Aufrichtung" von Insekten und anderen proteinhaltigen tierischen Lebensmittel(Würmer, Eier) wie auch heutige Schimpansen und Gorillas. Der Fleischanteil aus der Nahrung wuchs eher mit der geographischen Isolation in der Steppe, vor allem aus Aas, das gerade wichtig wurde für die starke Zunahme der Hirnvolumens. Als der moderne Mensch in kältere Gebiete emigrierte (Europa, Sibirien) wurde wegen der spärlichen Vegetation der Anteil eher höher, der Mensch gewöhnte sich zusätzlich an Milch und verlor in großen Teilen Europas die Laktoseintoleranz(in Skandinavien unter 1%). Unsere Vorfahren haben früher vermutlich weit weniger Fleisch gefressen als z.B. der Neandertaler, das gehaltvollere Produkt war auch viel schwerer dran zukommen (Jagd oder Kämpfe um Aas gegen Raubtiere), war aber wichtig für die Hirn- und Muskelentwicklung !

Der Fleischkonsum heute ist eben heutzutage eben viel höher, da viel leichter zu bekommen, aber der Mensch ist ein Allesfresser, aber pflanzliche Kost ist dennoch eher angeraten zu deutlich höheren Anteil zu essen, der Mensch hat im Gegensatz zu rein pflanzlich ernährenden Tieren einen zu kurzen Darm.  Überbleibsel von Eck- und Reiszähnen(erste Backenzähne hinter Eckzähnen) sind da, die waren sogar wesentlich größer bei unseren Vorfahren (bis in das Mittelalter), da aber durch Kochen und Zubereitung, der Anteil weicher Nahrung wuchs, geht die Tendenz eher zu kleineren Kiefern und Zähnen (Auch ein Grund warum bei vielen aus Platzmangel die Weisheitszähne gezogen werden müssen).

Klar wird Vitamin B12 ausschließlich wie viele andere Lebensnotwendige Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren nur in Pflanzen gebildet. Aber durch die Nahrungskette gelangen auch diese in den Organismus von rein fleischfressenden Tieren. Im übrigen im Fleisch jedes Tieres ist es zu finden, nur bei grasenden Tieren eben wesentlich üppiger als bei Allesfressern wie Schweinen, zu denen zählen aber neben Rinder auch z.B. Ziegen, Schafe und anderes Weidevieh.

Der Proteingehalt vieler Hülsenfrüchte ist sogar höher als in Säugetier- und Geflügelfleich, auch Nüsse, Pilze, Bambussprossen und einige Pflanzenfette(außer Margarine) z.B. haben einen relativ hohen Proteingehalt .

Wo jeder Veganer und Vegetarier mit seinen Argumenten aber auf jeden Fall Recht hat ist dass,das Ausmaß der Menge der Fleischkost viel zu hoch ist in den Entwicklungsstaaten , das auch dessen Produktion viel mehr Ressourcen wie Wasser und Platz brauchen als Pflanzenfelder für die selbe Kalorienzahl, die Klimaerwärmung voran treibt und die Lebensbedingungen in der Massentierhaltung der Tiere grausam sind.   

Ich habe nochmals nachgefragt. Sie meinte: Ja das stimmt schon, dass sie Fleisch gegessen haben, jedoch wurde er nicht dazu gebaut.

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@Timpf31

jedoch wurde er nicht dazu gebaut. 

Wer ist "er"? Und wer "baut" den Menschen?

Der Mensch ist das Ergebnis eines evolutionären Prozesses! Hier sitzt keiner mit einem Plan dahinter.....

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@Omnivore13

wo soll ich "er" und "baut" verwendet haben omnivore13 ?

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@wonno93

Diese zwei Striche bei meinem Kommentar deuten darauf hin, dass ich ein Kommentar nicht auf deine Antwort gab, sondern auf den Kommentar unter deiner Antwort!

Zweitens habe ich explizit Timpf31 zitiert.

Wie kommst du nur auf die Idee, dass ich dich meinen sollte?!?!

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@Omnivore13

Sorry, hab es inzwischen auch gesehen, schien seltsam als ich den Verweis in meinem E-Mail-Account hatte(weil eben die Kommentarliste zu meinem Schrieb gehörte)

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Ist das wahr?

Nein, dass ist nicht wahr. Fakt ist, dass wir evolutionär Omnivoren sind, also Allesfresser. Unser Gebiss belegt das eindeutig.

Auch ein Blick auf unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, zeigt, das diese jagen und Fleisch fressen. Diese Ernährung ist also wohl auch schon bei unserem gemeinsamen Vorfahren vor Millionen von Jahren  angelegt gewesen.

Nur durch Fleisch konnte das Gehirn so wachsen.

Das ist richtig. Man kann das sogar dahin erweitern, dass erst das Garen von Fleisch den Durchbruch für die Entwicklung eines so energiehungrigen Gehirns wie das unsere brachte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

In wiefern belegt unser Gebiss das eindeutig? Ich meine der Mensch brauchte Reisszähne ja nie. Er hat immer gejagd. Hatte der Mensch früher Reisszähne? Wir dürfen ja nicht vom heutigen Menschen ausgehen. :D

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Nicht nur das Gebiss, Realsausi.

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Kommt es beim Gehirn wirklich auf die Größe an?

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@ziggy52

Jein. Es kommt auf die Vernetzung von Neuronen an. Je mehr man davon hat, desto mehr Verbindungen können her gestellt werden.

Die Leistungsfähigkeit eines Gehirns ist somit schon von der Größe abhängig.

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Hier eine andere These als die "Fleisch ist wichtig fürs Gehirn"-Aussage.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19172-2015-08-07.html

Was das B12 im Fleisch anbelangt, ist der größte Anteil in den Innereien, dann kommt Muskelfleisch.

Allerdings ist es nicht nötig für die B12-Versorgung Tierisches zu verzehren.

Hallo Kiniro,

Richtig, in dem zitierten Artikel steht nichts über Fleisch als Motor für die Gehirnentwicklung. Aber eben auch nichts darüber, wie der mensch an Vitamin B12 gelangt ist.

Tatsache ist, dass der Mensch es benötigt.

Richtig ist auch, dass dazu keine Tiere verzehrt werden müssen: HEUTE! Denn Heute können wir Vitamin B12 chemisch herstellen und verzehren --  aber in der Urzeit? Wie willst Du einem Steppenbewohner mitten in afrika in der Urzeit Norialgen zur vverfügung stellen? oder Shitake-Pilze?

Fragen über Fragen! Alles irgendwie theoretisch, aber halt weit ab von der Praxis. Sorry Kiniro

LG

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Sie sagt, dass der Urmensch vegan lebte, denn an seinem Gebiss kann man keine Reisszähne finden, da die sich später entwickelten.

nein das ist natürlich nicht wahr.

https://www.mpg.de/598837/pressemitteilung20100806

Das Vitamin B12, welches wir heute in Form von Fleisch zu uns nehmen,
ist in der Erde enthalten, dass Gemüse und weiteres an sich hat. Doch heute wird alles so gereinigt, sodass das Vitamin B12 nicht mehr an dem Gemüse ist.

Falsch Gemüse wird auf Substratmatten mit Pestiziden und Chemischem Dünger angepflanzt haben somit NIEMALS mutter Erde gesehen und sind Hygienisch rein mittels Chemie dass erst garkein B12 drauf sein kann da ist es egal ob man es wäscht oder nicht. Es ist dann B12 Vorhanden wenn tierischer Günger verwendet wurde. Nicht die Erde sondern der KOT ist wichtig.

Das Vitamin B12 sei ja auch nur im Fleisch einer Kuh (z.Bsp), da die Kuh ja Gras frisst und so nehme sie Vitamin B12 auf.

auch falsch. Kühe können durch Mikroorganismen im Pansen B12 herstellen und selbst verwerten. Sie sind auf eine zuführung durch Nahrungsmittel nicht angewisen.

Das sind also alles nur atlernative Fakten. Wird so aber auf Veganen seiten propagiert um den Veganismus als was "tolles" und "natürliches" hinzustellen damit es sich leichter verkaufen lässt. Also nur PR-gag für leicht gläubige aus bildungsfernen Schichten..

Naja:

Vielleicht auch für scheinbar "tol(l)erante" Leute, die am Leid der Tiere nicht schlecht verdienen und deshalb gegen Veganer hetzen...! :(

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