textstelle aus der bibel wo steht das jesus gott ist?

21 Antworten

Korrekt:

Joh 14,9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?

Joh 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Joh 1,2 Dieses war im Anfang bei Gott. Joh 1,3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. Joh 1,4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Joh 1,5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. Joh 1,6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Joh 1,7 Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Joh 1,8 Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Joh 1,9 Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Joh 1,10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Joh 1,11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Joh 1,12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Joh 1,13 die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Joh 1,14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

(Johannes 1:18) Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

Da manGott nicht sehen kann, Jesus Chr. aber war auf der Erde und ihn hat man gesehen, kann er nicht DER GOTT sein.

Das Wort ,,Gott" bedeutet soviel wie MÄCHTIGER, und in diesem Sinn ist er ein Gott.

Er ist aber nicht der ALLMÄCHTIGE GOTT, der in der Bibel den Namen JEHOVA trägt. Lg J.

Gute Antwort, JungeOma39! DH!

Die Bibel sagt ausdrücklich das es viele Götter gibt.

Für und wiede den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

Jeus ist ein Gott (Mächtiger) der für seinen immlischen Vater eintritt. Was sagte er:

(Johannes 20:17) 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “ 

Als Nachfolger Jeus sollten wir den gleichen Gott anbeten wie er. Jesu war aus dem Stamm Juda geboren, ein echter Jude. Und was das Gebet anbelangt, lehrt er folgendes:

(Lukas 4:8) . . .Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

Da Jeus der Mittler zwischen Jehova Gott und der Menschheit ist, sollte das Gebet "im Namen Jesu" gesprochen werden. So können wir den Namen des himmlischen Vaters von Jesu heiligen (-> Vater unser)

LG

Jens

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Franticek hat in seiner Antwort das Wesentliche gesagt. Die Bibel, die ich gerne als das Buch der Fälschungen bezeichne, wurde so oft überliefert, übersetzt und verändert und ergänzt, dass schwerlich festzustellen ist, was davon noch Ursprung ist und was nicht. Allein die Lutherbibel von 1910 wurde in der Überarbeitung - ich glaube - 56.000 mal verändert. Damals kursierten viele Überlieferungen. Allein 280 Evangelien. Der Glaube an die Gottesschaft Jesu entstand erst ca. 150 Jahre nach unserer Zeitrechnung, vermutlich weil sich ein armer Wanderprediger, der am Kreuz endet, schlechter bei den Heiden missionieren ließ als Gott selbst, der sich für die Sünden der Welt opfert. Diese Version entsprach auch mehr vielen Versionen heidnischer Mythen. Auch das gab es nun die Spaltung: War es die Dreifaltigkeit oder waren die drei Obermacher Einzelpersonen. Die Dreifaltigkeit, also Gott in einem Wesen aber in dreifacher Entfaltung entspricht einer älteren ägyptischen Religionsrichtung, während die Version der drei verschiedenen Gottheiten mehr der griechisch-römischen Mythologie entsprach.

Ansonsten findest Du noch weitere Hinweise, z.B. bei Jesu Taufe, wobei der Nachteil ist, dass Gott ganz offensichtlich nuschelt. (Kein Wunder, dass wir seinen Willen so schlecht verstehen.) Erst einmal frage ich mich, wie die Leute erkennen konnten, dass es der Heilige Geist ist, der da rumfliegt. Immerhin hatten sie von diesem noch nie zuvor gehört. und dann haben es offensichtlich nur wenige verstanden, dass da eine Stimme vom Himmel kam, die sagte: Dies ist mein lieber Sohn usw. Die Meisten glaubten ja, es donnere. wie vermutlich auch die Meisten in der Taube nur die Taube gesehen haben.

Du findest dann auch noch die Aussage von Petrus, als Jesus seine Jünger fragte, wer sie glaubten, dass er sei und Petrus geantwortet haben soll: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes."

Da der Judengott größten Wert darauf gelegt hat, dass es außer ihm keine weiteren Götter gibt und als "Sohn Gottes" jeder bezeichnet wurde, den man als Messias ansah, ist es schwer zu glauben, dass Petrus das gesagt haben soll. Aber bitte, Du fragtest nach Bibelstellen und nicht nach Meinungen.

Genauso ist es wenig überzeugend, dass Jesus auf die Frage, ob er der Sohn Gottes sei, behauptet haben soll, er sei es. Erstens wäre dies für einen Römer keine strafbare Handlung gewesen. Wie übrigens bei den Juden ebenfalls nicht, da es für diese undenkbar war, dass Gott einen leiblichen Sohn haben solle. Pilatus, des Judenhasser, der wegen seiner Grausamkeiten nach Judäa strafversetzt worden war, wird mit Jesus wenig zimperlich umgesprungen sein und das Geständnis, ob er der Messias sei, aus ihm herausgeprügelt haben.

Die Bibel, die ich gerne als das Buch der Fälschungen bezeichne, wurde so oft überliefert, übersetzt und verändert und ergänzt, dass schwerlich festzustellen ist, was davon noch Ursprung ist und was nicht

Die modernen Übersetzungen sind direkt au dem griechischen und Hebräischen Urtext übersetzt, also genau ein mal übersetzt.

Es gibt die Wissenschaft der Textkritik, die kann aufgrund der Unterschiede zwischen den Handschriften den ursprünglichen Text rekonstruieren. Nicht mit 100%-iger Sicherheit, beispielsweise ist nicht klar, was in Mt 14,12 gemeint ist, wenn davon die Rede ist, dass die Jünger von Johannes dem Täufer seien Leichnam nehmen und "ihn" begruben: je nachdem ob da im griechischen "auton" oder "auto" steht, ist mit "ihn" entweder Johannes der Täufer gemeint oder sein Leichnam. Kein Experte kann dir sagen, was von beiden die ursprüngliche Version ist, und was der veränderte Text.

Grundsätzlich gilt die Faustregel: je wichtiger ein Unterschied zwischen zwei Lesarten ist, desto deutlicher ist, was der ursprüngliche Text ist. Bei manchen Bibelausgaben hast du überall dort, wo diese Faustregel nicht stimmt und ein wichtiger Unterschied besteht, eine Anmerkung, die auf die andere Lesart hinweist. Gute Nachricht und Elberfelder Bibel sind zwei Beispiele dafür, wobei de Elberfelder Bibel deutlich mehr solche Anmerkungen hat - was wichtig ist und was nicht, liegt z.T. auch im Auge des Betrachters.

Jedenfalls hat die Textkritik. von den ältesten Fragmenten um 125 n.Chr. über die Zeit um 200, wo nahezu das gesamte Neue Testament vorliegt, und dem Codex Sinaiticus (Aleph), der tatsächlich das gesamte NT lückenlos enthält (also unbeschädigt ist), und die späteren Handschriften keine Spur einer absichtlichen Textänderung feststellen können, sondern fast nur Abschreibefehler ausmachen können. Wobei solche Unterschiedlichen Lesarten, die durch Abschreibefehler entstanden sind, i.d.R. Jahrhunderte lang nebeneinander existierten, allen Versuchen von Mönchen und Gelehrten zum Trotz, sie auszumerzen (wobei nicht immer die falsche, sondern zuweilen die ursprüngliche Lesart ausgemerzt wurde).

Ich kenne nur eine absichtliche Änderung: in der lateinischen Übersetzung wurde in 1.Jh 5,7-.9 wurde der Text im Sinn der Trinitätslehre ergänzt, später dann auch in einigen griechischen Handschriften. Das hat schon Luther als Fälschung erkannt, allerdings ist es dann um 1600 nach und nach in die Lutherbibel gekommen und erst 1912 wieder rausgeflogen. Von heute verwendeten Bibeln hat eigentlich nur die englische KJV von 1611 diesen Text, und die Ausgaben von Leuten, die nicht wahrhaben wollen, dass das nicht ursprünglich ist. Das sind dann typischerweise die Leute, die Horrorgeschichten über veränderte Lutherbibeln o.ä. verbreiten.

Wem es auf jedes Detail ankommt, der kann tatsächlich auf ziemlich große Zahlen kommen. Aber ich gehöre zu den Leuten, denen es egal ist, ob nun Johannes beerdigt wurde oder sein Leichnam. Wenn ich ne alte Lutherversion gegen die neue halte, so gibt es zigtausend Unterschiede, die etwas damit zu tun hat, dass sich die deutsche Sprache verändert hat (Luther unterschied z.B. nicht zwischen ö und e, und er benutzte z.B. das Wort "Schnur" an einigen Stellen in der Bedeutung "Schwiegermutter"), und einige hundert Stellen, wo such die zugrunde liegende "Lesart" geändert hat - aber ich wüsste jetzt keine Stelle, wo die Unterschiede so groß sind, dass sich was wesentliches ändert. Sogar da, wo dann ein ganzer Vers als nicht ursprünglich gestrichen wurde, findet sich doch das, was drin steht, an anderen Stellen in der Bibel (oder es ist so "wichtig" wie die Notiz in Apg 16,34, dass es Silas gut erschien, dort [Antiochia am Orontes] zu bleiben).

Der Glaube an die Gottesschaft Jesu entstand erst ca. 150 Jahre nach unserer Zeitrechnung

Nein, er findet sich in Dokumenten, die schon ca. 100 Jahre früher geschrieben wurden.

Genauso ist es wenig überzeugend, dass Jesus auf die Frage, ob er der Sohn Gottes sei, behauptet haben soll, er sei es. Erstens wäre dies für einen Römer keine strafbare Handlung gewesen. Wie übrigens bei den Juden ebenfalls nicht

Wenn du die Stelle, wo Jesus das gesagt hast, noch mal liest, wirst du noch mehr finden als "nur" die Aussage, Sohn Gottes zu sein. Er sagt auch, dass er auf Gottes Thron sitzen wird - und Gotteslästerung war für Juden schon ein todeswürdiges Vergehen.

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@helmutwk

Ein ganz dickes Lob für Deinen Kommentar. Da sollten sich so manche eine Scheibe abschneiden, die mit Worten wie Unsinn, Schwachsinn oder Ähnlichem so schnell bei der Feder sind. Das ist wirkliche gutefrage-nettikette. Und sogar die Hinweise fehlen nicht. Zu Guttenberg hätte Dich schreiben lassen sollen, dann wäre die Katastrophe nicht passiert.

Wir müssen nicht gleicher Meinung sein. Deshalb kann man sich dennoch mit Achtung begegnen. Das hast Du hier bewiesen.

Ich möchte Deine Antwort überwiegend so stehen lassen, auch wenn ich zum Teil anderer Meinung bin. Aus folgenden Gründen. 1. betrifft es nicht die Frage des Fragestellers direkt sondern meine zusätzlichen Ausführungen, 2. würde es ausufern und gehört damit ins Forum, was man 3. schon an den viel zu vielen Antworten und Kommentaren sieht.

Nur ganz kurz möchte ich einige Verständnisfragen abklären. Ad 1: Ich unterstelle den meisten Fälschern keineswegs eine böse Absicht. Aber wer schon einmal ein Buch aus einer anderen Sprache übersetzen musste, kennt die Schwierigkeiten. Und hier haben wir etwas vom Hörensagen, das irgendwann niedergeschrieben wurde, so, wie es der Hörende verstanden hat. Wie kann jemand die Dimensionen der Schöpfung verstehen? Und so wurde eben Abend und Morgen geschrieben, obwohl daraus wohl eine Nacht, aber niemals ein Tag werden kann. oder wer kannte die DNA? Und so wurde der sumerische Urtext eben in Rippe verändert.

Schon anders ist es mit dem Buch Daniel, das nach Überzeugung der Wissenschaftler erst 400 Jahre später entstand. oder die Briefe des Apostels Paulus, von den 13 Briefen sind 6 mit Sicherheit Fälschungen. Selbst dabei will ich keine Bösartigkeit unterstellen. Möglich ist, dass der Verfasser seinen Worten mit einem anerkannten Absender besondere Bedeutung verleihen wollte.

Und ob Jesus, dieser lebensbejahende und fröhliche Mann wirklich von dem Thron Gottes gesprochen hat, neben dem er sitzen wird, ist für mich fraglich. Schließlich wurde das letzte Kapitel des Markusevangeliums mit dem Missionsauftrag auch erst 400 Jahre später eingefügt. Und der Jesus im Lukas-Evangelium ist auch ein ganz anderer Mensch, als der in den anderen Evangelien.

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@Enki40

Nur ganz kurz möchte ich einige Verständnisfragen abklären.

Das wird aber nicht immer so kurz gehen ...

Ad 1: Ich unterstelle den meisten Fälschern keineswegs eine böse Absicht.

Die steckt aber schon in der Bedeutung des Worts "Fälscher". Jemand kann etwas unabsichtlich verfälschen, aber fälschen ist immer Absicht.

Und so wurde eben Abend und Morgen geschrieben, obwohl daraus wohl eine Nacht, aber niemals ein Tag werden kann.

Ein "12-Stzunden-Tag" beginnt mit Sonnenaufgang und endet mit Sonnenuntergang, aber beim 24-Stunden-Tag gibt es mehrere Möglichkeiten. Bei uns beginnt der traditionell bzw. umgangssprachlich mit Sonnenaufgang, offziell um Mitternacht - aber bei Juden endet der Tag mit Sonnenuntergang, und da beginnt dann auch der neue Tag. In Mk 1,32 kommen die Kranken erst zu Jesus, als der Sabbat vorbei war und die neue Woche begann. Mit dieser Zeitrechnung ergibt sich ein (24-Stunden-)Tag aus "Abend und Morgen".

Es gibt eine ganze Reihe von Kritikpunkten an der Bibel, die daher kommt, dass Leute Dinge für selbstverständlich nehmen, die nur speziell europäisch oder "modern" sind und zur Zeit der Bibel nicht so stimmten. Mir fällt gerade der Hase ein, der wiederkäut (nur hat die moderne Biologie "wiederkäuen" etwas anders definiert als die alten Hebräer).

Schon anders ist es mit dem Buch Daniel, das nach Überzeugung der Wissenschaftler erst 400 Jahre später entstand.

Nicht aller Wissenschaftler, sondern der meisten. Nur schließ0e ich mich da der Minderheitsmeinung an. Die meisten Gründe, die vor über 100 Jahren dazu geführt haben, das Buch so spät zu datieren, sind inzwischen gegenstandslos geworden. beispielsweise war Belsazar zwar kein König (das war ein Kritikpunkt), aber er herrschte als König (wie durch eine inzwischen ausgegrabene Inschrift bekannt ist) als Stellvertreter seines Vaters (womit auch erklärt wär, warum in Dan 5,7.16 vom "Dritten" im Reich die Rede ist).

Ums kurz zu machen: der einzige wesentliche Vorbehalt gegen die Frühdatierung des Buchs, der übrig geblieben ist, gründet sich darauf, dass in dem Buch Dinge detailliert vorhergesagt sind, die dann auch so eintrafen. Was für Leute, die Glauben, dass Gott solche Prophezeiungen veranlassen kann, kein stichhaltiges Argument ist.

oder die Briefe des Apostels Paulus, von den 13 Briefen sind 6 mit Sicherheit Fälschungen

Nein, nicht mit Sicherheit. Sie werden als unecht angesehen auf Grund von Indizien, die auch anders gedeutet werden können. Das wichtigste Indiz ist der Stil der Briefe, und bei stilkritischen Untersuchungen geht es letztlich um Statistik. Wer mehr als die drei Pastoralbriefe von Paulus als unecht erklärt, hat höchtwahrscheinlich einen statistischen Methodenfehler gemacht - aber Theologen verstehen i.d.R. so wenig von Statistik, dass das nicht auffällt und solche Unechtheitstheorien allgemein verbreitet sind. Und auch für die Pastoralbriefe gibt es Argumente für deren Echtheit, die gegen die Argumente für ihre Unechtheit abgewogen werden müssten. "Mit Sicherheit" sieht anders aus.

Möglich ist, dass der Verfasser seinen Worten mit einem anerkannten Absender besondere Bedeutung verleihen wollte.

Was das angeht, lügen sich Theologen gerne mal was in die Tasche. Pseudonymität unter dem Namen einer Figur aus der Vorzeit (Adam, Henoch, ...) ist was Anderes als Pseudepigraphie unter dem Namen eines Zeitgenossen (hier:Paulus). die Paulusbriefe sind (falls unecht) viel zu kurz nach Paulus geschrieben, als dass diese Erklärung greifen könnte.

Schließlich wurde das letzte Kapitel des Markusevangeliums mit dem Missionsauftrag auch erst 400 Jahre später eingefügt

Du meinst nicht das letzte Kapitel, sondern nur dessen zweite Hälfte. Die wurde auch nicht erst "400 Jahre später" angehängt, sondern war z.B. auch schon dem Kirchenvater Tertullian (um 200) bekannt. allerdings gab es noch um 400 Handschriften, die diesen Markusschluss nicht enthielten. Dieser Schluss ist nach dem formuliert, was in den anderen drei Evangelien steht, er wurde zum Mk-Ev hinzugefügt, weil das so abrupt endet.

Das ist aber für den Punkt, um den es ging, belanglos, denn der zitierte Vers steht im drittletzten Kapitel des Mk-Ev, da wurde nichts hinzugefügt.

Und der Jesus im Lukas-Evangelium ist auch ein ganz anderer Mensch, als der in den anderen Evangelien.

Jeder Evangelist betont andere Züge an Jesus, dies ist schon immer so verstanden worden, dass da unterschiedliche Aspekte einer vielseitigen Persönlichkeit beleuchtet werden. Wer von "ganz anders" spricht, der übertreibt maßlos.

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@helmutwk

Auch wenn ich diese Ansichten überwiegend nicht teile, werde ich aus den schon genannten Gründen nicht mehr darauf eingehen.

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jesus wiederspricht NICHT, also wird gesagt das jesus gott ist, oder?

Das siehst du richtig.

Die Bibel sagt, dass Jesus Gott ist (z.B. in Jh 1,1), und zwar der wahre Gott (1.Jh 5,20), sie sagt, dass er den höchsten Namen (also JHWH) erhalten hat (Ph 2,9) und fährt dann konsequent damit fort, dass Jesus der JHWH ist, vor dem sich (laut Jes 45,23) alle knie werden beugen müssen (Ph 2,11). So gibt es viele Stellen, die direkt oder indirekt besagen, dass Jesus Gott ist.

Nun gibt es auch andere Stellen, die z.B. Aussagen, dass Jesus ein Mensch ist. Manche Leute versuchen, diese Spannung so zu lösen, dass sie eine der beiden Aussagen ignorieren: entweder wird gesagt, dass Jesus gar kein richtiger Mensch ist, sondern nur so aussah, oder aber es wird gesagt, dass er nicht Gott ist. Christen, die die ganze Bibel glauben und sich nicht nur die Stellen herauspicken, die ihre Ansicht bestätigen, versuchen dagegen, beide Aussagen miteinander zu vereinigen. Der bekannteste Versuch dazu ist die Trinitätslehre, aber da du nicht nach der gefragt hat, werde ich das nicht näher vertiefen.

Johannes 1:1-5

Im Anfang war das Wort , (das wort ist ein name von Jesus Christus) das Wort war bei Gott, UND DAS WORT WAR GOTT. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben , und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen...... Jesus, king of king. Jesus is Lord! Shalom.

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