Sollten Sexualstraftäter chemisch kastriert werden dürfen in Deutschland?
In Deutschland ist eine chemische Kastration gegen den Willen des Betroffenen nicht erlaubt. Medikamente zur Senkung des Sexualtriebs dürfen hier nur freiwillig und im Rahmen einer Therapie eingesetzt werden, wenn der Patient zustimmt.
In anderen Ländern hingegen, zum Beispiel in Polen, Südkorea, Schweiz oder einigen US-Bundesstaaten, ist die chemische Kastration bei Sexualstraftätern teils auch zwangsweise per Gesetz möglich.
Auch Großbritanien plant diesen Schritt.
Ich persönlich finde, dass Sexualstraftäter nicht unbedingt beim ersten Verbrechen chemisch kastriert werden sollten sondern erst ab dem 3 Sexualverbrechen.
14 Antworten
Sehr schwer zu beantworten. Es ist ein Verbrechen und muss bestraft werden und es gibt auch weibliche Sexualstraftäterinnen, auch wenn das von den meisten ausgeblendet wird. Wenn man jedoch hier zu so drastischen Maßnahmen greifen will, dann muss dies bei anderen Delikten genauso erfolgen. Beispielsweise wird einem in der Schweiz bei mehrfachem zu schnellem Autofahren der Führerschein lebenslänglich abgenommen oder in den Niederlanden sogar das Auto einkassiert, auch wenn es ein Porsche ist.
Bei eindeutiger Beweislage und schwehre des Vergehens JA
Wen in DE der Führerschein bei dummen gesetzeswiedrigem Gebrauch und zum Schutz anderer lebenslänglich entzogen werden kann so sollte auch ne Kastration/Sterilisation zum Schutze anderer möglich sein
Da die meisten Sexualstraftaten nicht auf Grund vom Sexualtrieb sondern wegen Machtspiele passieren würde das nicht helfen.
Der Strang wäre da passender.
Sollten Sexualstraftäter chemisch kastriert werden dürfen in Deutschland?
Und was soll das bringen?
zum Beispiel in Polen, Südkorea, Schweiz oder einigen US-Bundesstaaten, ist die chemische Kastration bei Sexualstraftätern teils auch zwangsweise per Gesetz möglich.
Und was hat's gebracht? Nichts. Die Schweiz zum Beispiel hat mehr verurteilte Sexualstraftäter je 100.000 Einwohner als Deutschland.
Alex
Man sollte den Charakter der Delikte angemessen einschätzen, was meist nicht der Fall ist. Es geht häufig weniger um das Ausleben von Sexualität, vielmehr um die Macht über das Opfer. Dem lässt sich mit Chemie nicht beikommen.