S- Bahn Bedeutung?

3 Antworten

Von Experte Zug2023 bestätigt

Straßenbahnen fahren überwiegend (oder wenigstens teilweise) im Straßenraum. Für sie gilt die Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung. Betreiber sind kommunale Verkehrsunternehmen.

Bei einer S-Bahn handelt es sich rechtlich um eine Eisenbahn. Welche Züge als S-Bahn fahren, ist nicht einheitlich festgelegt. In Berlin und Hamburg fahren S-Bahnen auf eigenen Gleisen und mit eigenem Stromsystem, in anderen Netzen ist die Trennung weniger streng. Betreiber sind in der Regel Eisenbahnunternehmen, z.B. die Deutsche Bahn (oder eines ihrer Tochterunternehmen). Typisch für S-Bahnen ist der Verkehr in Ballungsräumen auf festen Linien mit mehr oder weniger dichter Taktfolge. Z.B. in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Stuttgart fahren S-Bahnen in den Innenstädten auch unterirdisch.

Die Bedeutung der Bezeichnung S-Bahn ist nicht ganz klar. Unter https://www.stadtschnellbahn-berlin.de war dazu mal diese Erklärung zu finden:

Der Begriff S-Bahn
Eindeutig ist bis heute nicht geklärt, wofür der Buchstabe "S" steht. In Berlin hieß das Verkehrssystem jahrzehntelang "Stadt-, Ring- und Vorortbahnen", was recht sperrig war. Die einen sagen, das Wort "S-Bahn" stehe für Stadtbahn. Da diese Bezeichnung jedoch schon für die vom Ostbahnhof nach Charlottenburg verlaufende Strecke seit 1882 vergeben ist, kann man es ausschließen. Das "S-Bahn" für Schnellbahn steht, ist ebenfalls nicht anzunehmen. Bevor man in den 1920er Jahren das "weiße U auf blauen Grund" für die U-Bahn eingeführte, benutzte man diesen Begriff für die elektrischen Züge der Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin.
Um 1928/29 wurde erstmals der Begriff Stadtschnellbahn geprägt. Zum gleichen Zeitpunkt tauchte dann auch erstmals am S-Bahnhof Halensee ein selbstgemaltes Logo "SS-Bahn" auf. Somit kann mit größter Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß S-Bahn für Stadtschnellbahn steht.

Dieser Text ist dort heute aber nicht mehr zu finden, möglicherweise ist auch diese Erklärung nicht richtig.


Knochi1972  02.03.2025, 23:01

Doch, das müsste so stimmen.

S-Bahn ist eine StadtSchnellbahn und fährt auf Stromgleis.

Berlin/Hamburg haben echte geschlossene S-Bahnnetze.

Straßenbahn fährt auf der Straße mit Oberleitung.

Die DB missbraucht das S-Bahn als Kundenverarsche, im Regionalnetz eine für eine Lahmarschige RB (Regionalbahn.)


Rudi0948  29.04.2025, 00:57

Die S-Bahn der DB ist keine Kundenverarsche, sondern eine Regionalbahn mit kürzeren Stationsabstände und meist mehr Türen, um einen schnellen Fahrgastwechsel zu ermöglichen. Sie werden meist als Verbindungszüge dort verwendet, wo sonst nur RE oder Fernverkehr gefahren wird.

MarSusMar  29.04.2025, 12:06
@Rudi0948

Nur wo gibt es Deutschland weit bei der RB Bahnhöfe die durchgefahren werden??? Das mag im FV sein. Auf Strecken wo Regelmäßig FV fährt die RB dann logischerweise an jedem "Bahnhof" hält.

Ich hab noch nie ne S-Bahn gesehen wie du meinst. Die öfter als eine andere NV Zug hält. Doch aber nicht da wo RE oder FV fahren sondern auf puren RB Stichstrecken.

Und dir sollte klar sein, das die Nahverkehrs strecken von den Ländern ausgeschrieben werden keiner der Anbieter hat verschiede Züge. Das Du vermutlich da wohnt wo soviel Verkehr ist das das sogar Sinn macht.

Hier fährt die S-Bahn. Zum Fernverkehr denn unsere Landeshauptstadt hat man ja 1994 Vom FV ausgeschlossen. Damit man von Hamburg schneller nach Berlin kommt. (Stendal) Will ich mit dem FV fahren muss ich erst 1h mit der S-Bahn Nach Stendal fahren oder mit der RB nach halle. Da ist der RE1 dann schneller.

Bis zum Sommer hatten wir noch 1 FV am Tag was deutlich preiswerter ist. denn Bei derzeit 9€ Ticket spart man gegen das QDL natürlich super. Der IC aus Amsterdam hatte grundsätzlich genug Verspätung auch die Abfahrt von Berlin. Da konnten wir auch eher heimfahren.

Grundsächlich bleibe ich dabei, die S-bahn ist Kundenverarsche denn man könnte gleich RB schreiben.

xyz911  27.02.2025, 08:03

Was als S-Bahn bezeivhnet wird und was nicht, legen die Aufgabenträger in ihren SPNV-Ausschreibungen fest. In der Regel dürfen die Verkehrsunternehmen nicht selbst über die Liniennummern entscheiden.

In Karlsruhe wird die S-Bahn tatsächlich mit Stadtbahnen betrieben, die sowohl im DB Netz als auch im Straßenbahnnetz fahren. Hintergrund: Die Karlsruher Innensstadt ist ziemlich weit vom HBF entfernt, so daß viele Fahrgäste eh in die Straßenbahn umsteigen müssen. Also ist die Karlsruher Straßenbahn Bestandteil der S-Bahn Karlsruhe. Hier könnten gar keine DB AG S-Bahnen eingesetzt werden, weil keine Bostrab-Zulassung und auch technisch nicht geeignet. Versucht man einen ET 420 oder den Talent II im Karlsruher Stadtbahnnetz einzusetzen.

Woher ich das weiß:Hobby – Interesse