Kann es sein, dass die meisten Muslime extrem nachtragend sind und nichts verzeihen bis ein Konflikt vollkommen eskaliert - bin übrigens selbst Muslima?

41 Antworten

Warum sind wir Muslime nur so extrem "temperamentvoll"? 

Das ist sehr höflich umschrieben von dir.  ;-)

Ein Konflikt lässt zwei Ansichten, Personen, Meinungen .... zusammentreffen und kämpfen.

Gegensätze bekämpfen sich.
Alles, was von der eigenen Vorstellung abweicht, wird ausschließlich im Außen bekämpft. Aus Angst davor.

So Menschen fühlen sich wohl sehr schnell persönlich angegriffen und haben große Angst davor. Diese ihre Angst ist natürlich unbegründet. Sie fühlen sich von Dingen bedroht, die in Wirklichkeit gar keine Bedrohung sind.

Sie denken sehr und zu eingeschränkt und eng über bestimmte Angelegenheiten, das Leben, über Menschen.....
Oftmals fehlt ihnen Weite und Offenheit für all die Dinge oder Menschen, die sie bekämpfen.

Sind wir vielleicht auch deshalb in die meisten Konflikte auf der Welt
verwickelt, weil wir eben nicht nachgeben können, Rache schwören und
alles bis auf Leben und Tod eskalieren lassen?

Rache, Wut, Zorn und Hass, das sind Gefühle, die wir nicht abstellen können, was ja auch nicht Sinn und Zweck ist.

Entscheidend ist, in welche Bahnen ich diese vitale Lebenskraft lenke:

Gegen mich selbst = Autoaggression

Gegen andere = Krieg, Streit

Für meine Bedürfnisse und Verwirklichung meiner Träume = Idealfall plus Erfolg

Mit heiligem Krieg, denke ich, meinte der Koran stets, den Krieg mit sich selbst zu führen, indem man sich mit eigenen Unzulänglichkeiten und Schwächen auseinandersetzt. Dabei sollte man sich keinesfalls abwerten oder bekämpfen, sondern nur Selbsterkenntnis (beobachten, erkennen, hinterfragen...) machen und gegebenenfalls Änderung des eigenen Gedankenguts vornehmen, sprich das eigene Bewusstsein erweitern.

Aber Schwächen zugeben, das können Muslimen wohl nicht wirklich.  ;-)

So ein Konflikt will gar nicht, dass wir gegen eine Seite davon kämpfen, sondern will vielmehr, dass wir diese gegensätzlichen aufeinander prallenden Seiten vereinen. Lernen sollten wir etwas aus Konflikten! Darin läge der optimale Umgang mit Konflikten: beide haben etwas bzw. zu gleichen Teilen recht. Nie hat nur einer recht!

Ich möchte jetzt nicht pauschal alle Muslime verurteilen. Aber ich sehe das was du beobachtest auch. Ich denke, dass es mit der religiösen Erziehung und den daraus resultierenden Glaubenssätzen zu tun hat. Der Islam ist keine sehr "flexible" und "dehnbare" Religion wenn es um Kritik am Einzelnen geht. Da wird schnell mit Superlativen und Ehre aufgefahren, sobald es zu Kritik kommt. Darüber hinaus fühlen sich viele Muslime dann in ihrer Berechtigung zu existieren angegriffen. Es könnte damit zusammen hängen,dass sehr stark innerhalb der Religion in gut und schlecht unterteilt wird. Wenn Kritik kommt, will man auf keinen Fall als schlecht dastehen, denn man ist ja gut. Ich denke auch, dass das "Ego", also werten, Gefühle etc. manchmal ganz schön hinter dem "besseren" Gott zurückstecken muss und man sich nicht überlegt ob man jetzt auf Kritik reagieren will oder nicht. man reagiert immer.

Ja, deine Vermutung geht in die richtige Richtung. Psychologen erklären das mit der Erziehung der jungen Moslems. Sie werden traditionell als "kleine Prinzen" gesehen. Selbstkritik gehört nicht zum Erziehungsprogramm, dafür wird ihnen ein übersteigerter Macho-Ehrbegriff anerzogen. 

Nach diesem Schema bedeutet Selbstkritik, Zurückstecken, Kompromiss oder gar Zugeständnis, dass der andere Recht hat, eine Kränkung, mit der ein solcher Junge nicht umgehen lernt. Gleichzeitig wird ihm eingeprägt, dass Stolz, Aggressivität, Dominanz, Sieg über den anderen eine prima Sache ist. 

Wenn nun zwei derart sozialisierte Menschen oder Gruppen aufeinanderstoßen, fehlen die Mittel friedlicher Konfliktlösung. Es eskaliert sehr schnell und mündet oft in Gewalt. Deshalb die endlosen Konflikte im Nahen Osten, die jetzt auch nach DE importiert werden. 

Auch die ganze Erdogan-Sache ist nur so zu verstehen. Sie lieben ihn, gerade weil er machohaft, provozierend, aggressiv auftritt: "Das ist unser Führer, der hat Eier!" Dass er damit viel Porzellan zerschlägt und auf längere Sicht gar nicht gewinnen kann, wird verdrängt. 

Wenn das so wäre, müssten ja aus der Erziehung junger Moslems viele Psychopaten hervorgehen, die dies nicht offentsichtlich zeigen.

Und Umerziehung mit Kritik am eigenen verhalten würde nur schwer funktionieren.

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@zuckerkranker

Die Nachrichten zeigen jede Woche an vielen Beispielen, dass es leider so ist. 

Beispiele sind etwa die Männer, die exzessiv gewalttätig werden, wenn ihre Partnerin sie verlassen will, siehe den Fall der Frau, die am Seil hinter dem Auto hergeschleift wurde. In den deutschen Frauenhäusern leben zu 50 bis 60 % Musliminnen. 

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@zuckerkranker

Psychopath ist der falsche Begriff. Psychopathen haben genetisch oder durch einen Unfall eine Schädigung des emphathischen/emotionalen Bereichs des Gehirns. Soziopathen hingegen werden durch Umwelteinflüsse (Traumatische Ereignisse, Erziehung) zu dem was sie sind und können sich in zumeist wenigen Fällen, nach langwierigen Therapien wieder davon erholen.

Also wenn man überhaupt so weit gehen will sie als solche zu bezeichnen, dann wäre Soziopathen die Richtigere Bezeichnung.

Fair wäre es trotzdem nicht. Da trifft der in einer anderen Antwort genannte Narzissmus eher zu.

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@zuckerkranker

Nimms mir nicht übel,aber wer anders als ein psychopat schnallt sich nen sprengstoffgürtel um und jagd sich mitten in ner menschenmenge in die luft?

Davon gab es ja wohl reichlich in letzter vergangenheit.

Soviel ich weiß,waren da nur islamisten am werk.......

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