Ich habe Gotteslästerische Gedanken und das macht mich fertig

28 Antworten

Die Frage ist, was gotteslästerlich ist. Diese Wertstellung wurde von Menschen gemacht, die mehr oder weniger verklemmt waren. Mach das also mit Deinem Gott aus und versuche nicht soviel dagegen anzukämpfen. Schließlich hat Gott die Menschen ja auch nackt geschaffen. Erst als die es gemerkt haben, gab er ihnen Kleidung. Wir wissen also nicht, wie er zu Deinen Gedanken steht. Und da Du ein Geschöpf Gottes bist, kannst Du nicht anders sein, als wie er Dich geschaffen hat. Und falls er diese Gedanken will, dann genieße es.

Aber normalerweise kommt man auf andere Gedanken, wenn man sich mit anderen Dingen beschäftigt. Auf jeden Fall will er ganz sicher nicht, dass Du Dich deshalb verzehrst. Das geht meistens schief.

Ich finde dass eine Religion für mich dort stoppt, wo sie mich unglücklich macht für Gedanken die ich habe.

Ich denke nicht dass der Sinn einer Religion ist, dass ich mich schlecht fühle für das was ich bin oder für das was ich denke. Wenn ich halt sowas denke, dann denke ich sowas. Das ist halt was ich bin und wenn eine Religion mich dafür verurteilt, dann ist das keine Religion für mich sondern ein aufgezwungener Glaube. Denn Hauptaufgabe einer Religion sollte es sein mir Kraft und Vertrauen zu geben und mich nicht runterzuziehen nur weil ich mal an was böses denke.

Und auch wenn ich mal an was gottestlästerliches denke, dann sollte das egal sein, denn dieser gott sofern es ihn gibt sollte mich auch dann lieben wenn ich sowas denke, oder gerade aus dem grund weil ich sowas denke und dadurch der bin der ich bin.

Also sollte man sein Ego mit dem Stolz aufweichen, weil man ja der Beste unter allen sei, so wie viele andere auch, weil man ja gut sei, obwohl man täglich Mist baut. Alles paradox, allerdings ist eben auch alles egal. ;))

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Aus eigener Erfahrung, auch ein Medikament kann unterstützen, zum Beispiel Flouxetin. Und ich denke auch, dass Gott zwischen freiwilligen Gedanken und Zwangsgedanken unterscheiden kann. Lieber Gruss

Schreibs auf und mach einen Blog damit. Vielleicht gefallen deine Gedanken anderen Leuten. Ich habe viele gotteslästerliche Gedanken und veröffentliche sie gerne. Dafür braucht man sich nicht schämen. Das ist völlig okay.

Es sind ja nicht deine Gedanken, also ignoriere sie und identifiziere dich keinesfalls mit deinen Gedanken, denn sie wollen nie etwas Gutes fuer dich, sie sind meistens negativ, beurteilend usw. Also erkenne, dass du nicht der Denker bist, sondern das beobachtene Bewusstsein. Da sind also Zwei. Der Denker und der, der die Gedanken quasi im Kopf hoert als Stimme, also mehr innerlich. Dieses zwanghafte Denken kann einem die ganze Lebenskraft rauben und in Depressionen stuerzen. Also, um den boesen Burschen, dein Ego, zu erkennen machst du mal folgendes: Du fragst Dich: Was wird mein naechster Gedanke sein? Dann wartest du ab, dann kommt der Gedanke z.B. "oh man. ist das langweilig hier" Dann wartest du ab und der Gedanke verschwindet wieder. Du nimmst ihn nicht auf um ihn weiterzuspinnen, was kann ich denn jetzt machen, oder ich schau mal auf Facebook. Nein, du ignorierst den Gedanken. Dann kommst ein Pause, und dann kommt der naechste Gedanke, z.B. "So, was mach ich jetzt?", Dasselbe, nicht beachten und so weiter. Statt dessen, achtest du auf die Pausen zwischen den Gedanken, da ist eine Leere vorhanden, da hast du keine Gedanken fuer einen kurzen Augenblick, und darauf solltest du dich in Zukunft konzentrieren, denn in dieser Luecke ist deine Freiheit und dein Frieden versteckt. Zuerst nur kurz, aber wenn du darauf achtest, werden diese Luecken laenger und du gluecklicher. Viel Erfolg!

Es sind ja nicht deine Gedanken,

vermutlich weiß ich was Du damit meinst oder vielleicht auch nicht. Daher meine Nachfrage. Wenn es nicht seine Gedanken sind, wessen dann?

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