PRO-Argumente um an Gott zu glauben.

42 Antworten

Wenn dein Freund nicht an Gott glaube solltest du es akzeptieren. und er sollte akzeptieren daß du an Gott glaubst. für gläubige Menschen kann der Glaube in schweren Zeiten ein Hilfe sein und ihnen Halt geben. man kann anderen sein Meinung zwar sagen sollte sie ihnen aber nicht aufzwingen wollen. jeder sollte selber entscheiden ab es an Gott glaubt oder eben nicht. Glauben sollte man wenn von Herzen und nicht weil an andere einem Argumente dafür sagt.

Da kann/soll man keinen reinquatschen. Ich weiß es nicht, kann man, wenn man gläubig ist, vielleicht Tod und die damit verbundene Trauer besser ertragen, weil man es als von Gott gewolltes Schicksal sieht? Manchmal beneide ich Leute, die darin Trost finden können.

also ich würde auch gern etwas dazu sagen. um Gott zu beweisen dafür sind wir einfach im Denken zu beschränkt.... wir können zwar tranzendent denken aber irgendwann ist auch da schluß. Ich habe Gott gefunden und zwar in jedem Tier, in jeder Pflanze und in jedem Menschen der aufrichtig ist ist er beheimatet. schon mal im alten testament nachgeschaut: ich bin der ich bin. ich denke viele kennen die geschichte des kleinen ich bin der ich bin. such beweise dafür das es etwas zugehörig ist. beschreibe es... geht nicht so einfach. und das ist, nur in einer viel transzendenteren Form auch bei Gott so... und auch wenn ich Gott gefunden habe muss ich dennoch immer weiter suchen um ihn nicht zu verlieren. und das wichtigste. der Weg mit Gott ist nicht einfach und eben, er ist steinig und steil.... für mich ist Gott kein Lückenbüßer sondern mein Leben...

Grüß Dich Makaay.

Ich bin Atheist und möchte Dir eine Antwort geben, hör mir bitte zu.

Was hier fast alle sagen ist richtig, der Glaube eines jeden Menschen ist seine persönliche Entscheidung und es steht weder Dir noch sonst wem auf der Welt zu, diesen Glauben in eine Richtung lenken zu wollen. Egal in welche Richtung.

Solltest Du bei mir das Profil durchsuchen, wirst du viele Diskussionen finden in welchen es um Glauben geht und Du könntest den Eindruck bekommen ich würde lügen da ich sehr für den Atheismus einstehe. Ich gehe gerne in den Infight und kann gut austeilen.

Dem -das mit dem lügen- ist aber nicht so. Meine Argumentationen richten sich niemals gegen den Glauben selbst, sondern gegen die stets unzureichenden Argumente und unhaltbaren Theorien welche benutzt werden um an einen Gott zu glauben. Das ist ein Unterschied. Oder noch schlimmer: Zu glauben, ohne sich eigentlich jemals Gedanken darüber gemacht zu haben.

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Wenn mir jemand mal sagen würde "Es ist mir egal ob es Sinn macht oder nicht, ich will an Gott glauben und basta!" bin ich sofort ruhig. Das ist wenigstens ehrlich, da es keine, nicht eine einzige sinnvoll herleitbare Argumentation für die Existenz Gottes hat. Ich kenne die ganze Palette. Und käme Morgen wer mit einem schlüssigen Beweis für Gott auf mich zu, ich würde sofort gläubig werden. Warum auch nicht? Wenn es ein überzeugender Beweis wäre.

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Wie auch immer.

Warum schreibe ich?

In einer Deiner Antworten steht Du bist 15.

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Alles was Du weißt, über Gott, über einen wie auch immer gearteten Sinn des Lebens, über Sinnfragen, spirituelles, KANNST Du gemäß Deines jungen Alters nur aus zweiter Hand haben. Eltern, Schule, Kumpel.

Ich will nicht sagen Du hättest Dir nie Gedanken gemacht, aber Deine eigenen Gedanken sind zum allergrößten Teil, mit dem jungen Alter von 15, nur die 2.0 Version dessen was man Dir unter 1.0 beigebracht hat.

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Behalte gerne Deinen (christlichen?) Glauben. Mach am Ende wie Du meinst. Aber sei nicht unvernünftig und verschließe Dich ungefragt anderen Möglichkeiten.

Dein Freund glaubt nicht?

Frag ihn warum! Hör es Dir erst mal an. Und zwar mit offenem Visier. Denke darüber nach. Er ist sicherlich genauso wenig ein Idiot wie Du auch keiner bist. Vielleicht hat er ja Aspekte in seiner Sicht auf die Welt, die Dir bisher einfach entgangen sind.

Und entgangen sind sie Dir, all die verschiedenen Sichtweisen, weil Du sozusagen mit einer vorinstallierten Software schon an den Start gegangen bist.

Eins meiner Argumente dafür, Kinder nicht mit dem Glauben der Eltern vollzustopfen. Ein Mensch soll sich möglichst und gefälligst unvoreingenommen aussuchen dürfen an was er glauben will. Sich erstmal selbst ein bild machen.

Ich meine du willst ja schließlich auch wissen ob Spice schädlich ist und hinterfragst es. Du könntest ja auch einfach annehmen, glauben also, es sei einfach nicht schädlich. Tust Du aber nicht. Warum nicht Glauben hinterfragen?

Fairerweise, wie gesagt, mit offenem Ergebnis.

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Danach, falls Du mit ihm auf gleicher Augenhöhe reden willst, bleibe gerne, sehr gerne, bei Deinem Glauben so wie Du ihn jetzt hast, wenn das für Dich richtig erscheint.

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Aber lasse niemals im Leben die Gelegenheit aus, Dich an der Sicht der Dinge anderer Menschen weiterzubilden.

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Du könntest echt was verpassen.

Gruß,

Soli

Jo das ist okay, man sollte nicht das denken verlieren, sei kritisch, vielleicht zeigt dir der Gedankengang nur das du kritischer sein sollst, Nur weil jeder davon spricht heißt es weder Wahrheit noch Lüge, zumal man nicht einmal weiß was richtig und was Falsch ist bzw. Wahrheit und Lüge. Kleines Beispiel: Ist Mord, durch die Giftspritze, an einem Mörder gut oder schlecht, wenn eben dadurch 1000 Menschen am Leben bleiben die aber potentielle Mörder sein könnten ?

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Das wirst du selbst wissen müssen. Der Unterschied zwischen Jesus und den Schriftgelehrten war, das ersterer mit Kraft und Vollmacht gelehrt hat. Also von ihm ging etwas aus, was letztere nicht hatten. Wenn du das hast, kannst du auch überzeugen.

Mir ist bewusst wie alt die Frage ist, aber vielleicht haben ja noch Andere solche Überzeugungswünsche im Jahr 2012.

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