Hallo und ein Guten Morgen heute am Sonntag. Erinnert ihr euch noch an Dinge/Gegenstände, die ihr in eurem bisherigen Leben schon alles gefunden habt?

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31 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einen wunderschönen guten Morgen lieber Opi, auch an alle anderen in der Runde hier und vielen Dank für diese Frage. Danke auch für das schön vorbereitete Frühstück :-)

Es war etwa Anfang der 2000er. Wir besuchten unsere Kinder mit Enkelkind in Dresden, waren mit dem Auto in Richtung Blauen Wunder unterwegs und wollten zum Elbhangfest.

Ich bemerkte, dass etwas auf der Straße etwas lag, das da nicht hingehörte. Es waren nur 1 oder 2 Sekunden. Ich nahm es zwischen die Räder, schaute in den Rückspiegel, wegen des nachfolgenden Verkehrs, bremste ziemlich heftig, stieg aus und lief zurück. Es war eine ziemlich prall gefüllte Geldbörse. Wieder im Auto schaute ich in die Geldbörse. Außer etwa 80 DM war die ganze Existenz eines Menschen darin. Neben Personalausweis und Führerschein waren noch einige Geldkarten und Zugangskarten für Labors dabei und vieles mehr. Die Geldbörse steckte ich in meine Umhängetasche.

Wieder zu Hause in der Wohnung meiner Tochter suchte ich anhand der Dokumente die Telefonnummer des Mannes heraus und rief da an. Nach etwa einer 30 Minuten war der Mann da. Er prüfte seine Geldbörse auf Vollständigkeit und ich merkte, wie langsam seine Farbe ins Gesicht zurückkehrte, denn er hatte schon lange gesucht. Er überließ mir das Geld aus der Börse und ließ dabei keinen Widerstand zu. Sichtlich erleichtert und glücklich bedankte er sich mehrmals, bevor er ging.

Ich wurde den ganzen Rest des Tages das gute Gefühl nicht mehr los, einen Menschen sehr geholfen zu haben.

Ich wünsche allen noch einen superschönen Tag.

Herzliche Grüße von Lazarius

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Es sind doch mehr die Laufereien um neue Papiere zu bekommen als das Geld was schmerzt.

Ich habe daher von allen Ausweisen beglaubigte Kopien,weil das den Amtsschimmel nicht rennen aber zumindest flotter macht;speziell wenn man im Ausland ist.

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@stormy

Dem Mann schmerzte das Geld garantiert nicht. Er war überglücklich und wahrscheinlich schon auf sehr langen Behördenmarathon eingestellt, wie du schon gesagt hast. LG Lazarius

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Servus lieber Lazarius, da kann ich mir dessen glückliches Gesicht echt vorstellen, denn das Wiederbeschaffen der Karten und Dokumente wäre ihm sehr teuer gekommen.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Sonntag und grüßt dich aus Wien ganz herzlich.

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@Fredlowsky

Grüß dich, lieber Fred, das stimmt und wäre eine teuere Angelegenheit geworden und mit sehr viel Aufwand.

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und die Grüße fliegen bei dem schönen Wetter doppelt so schnell von Dresden nach Wien. Viele herzliche und liebe Grüße von Lazarius.

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Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte, danke dafür. Herzliche Gutenacht Grüße

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@witha

Vielen Dank. Dir auch eine gute Nacht und Morgen einen schönen Tag. Herzliche und liebe Grüße von Lazarius

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Freut mich, wenn ich helfen konnte :-) vielen Dank für das Sternchen, einen schönen Tag wünsche ich dir und einen guten Start in die neue Woche. Herzliche und liebe Grüße von Lazarius

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Als ganz junge Mutter war ich mit dem Kinderwagen unterwegs und wollte in einer Telefonzelle einen Anruf machen. Als ich eintrat, lag eine Geldbörse sichtbar da, die jemand vergessen hatte. Ich war damals noch sehr naiv, traute mich nämlich nicht rein zuschauen, ob man so den Besitzer herausfinden könnte. Da man in diese Zelle schauen konnte, dachte ich damals, ein Zuseher würde vielleicht meinen, ich hätte rein-gesehen und es dann mitnehmen wollen.

Also lief ich mitsamt der Geldbörse zur Polizei, die nicht weit weg war, und gab sie ab. Eine ganze Zeit später bekam ich die Nachricht, dass die Börse einer Hebamme des Krankenhauses gehörte, in dem ich entbunden hatte. Ein Beobachter hatte tatsächlich gesehen, dass ich die Börse mitgenommen hatte. Wusste jedoch nicht, dass ich sie abgegeben hatte.

Es ist schon Jahrzehnte her, und ich meine, dass mir die Hebamme etwas Geld geschenkt hatte als Dank.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Eine Anekdote fällt mit tatsächlich ein. In einem Buch das ich aus der Bücherei ausgeliehen hatte, habe ich einen 50 Euro Schein gefunden, ungefähr in der Mitte es Buches zwischen zwei Seiten, einfach so beim Lesen (es handelte sich um "Hunger" von Knut Hamsun). Ich habe den Schein dann bei der Bibliothek abgegeben, als ich das Buch zurückbrachte, damit sie den vorangegangenen Ausleiher kontaktieren können. Die Bibliothekarin wollte, dass ich meine Handynummer dalasse, falls sich der Eigentümer des Geldes nicht finden lässt oder mich kontaktieren will. Ich fand das überflüssig, habe es aber eben getan.

Mehrere Wochen später klingelte plötzlich mein Handy, und es meldete sich eine fremde Stimme. Er sei der Eigentümer der 50 Euro aus dem Buch und möchte mich zum Dank zum Essen einladen. Ich fand das etwas unsinnig, weil 50 Euro auch nicht so viel Geld sind, und bei einem Essen da auch nicht mehr so viel übrig bleibt, dass sich der Dank dann noch lohnt. Allerdings wollte er unbedingt, und dann habe ich mich eben drauf eingelassen.

Als ich den Typ dann persönlich kennenlernte hat er mir erklärt, dass er sich in seiner Freizeit als Schriftsteller betätige, und die Aktion mit Absicht durchgeführt hat in der Hoffnung, es ergäbe sich daraus etwas, das als Inspiration für einen neuen Roman taugen könnte. Er war zwar nett, doch auch ein etwas schräger Typ. Darüber hinaus habe ich keinen Kontakt gehalten.

Eine nette Anekdote!

Ich lernte über meine Arbeit (Zeitung) zwei Buchautoren kennen, die ich inzwischen Freunde nennen darf - eine Bereicherung meines Lebens, die auf beiden Seiten beruht.

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Da sieht man was alles so um 50 € zu bekommen kann!

Fred wünscht dir einen sehr schönen Sonntag und grüßt dich aus Wien ganz herzlich.

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