Guten Morgen heute zum Sonntag. Hab heut mal eine Frage zum Thema Selbsteinschätzung und Risikobereitschaft und wie ihr dazu steht?

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27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Servus liweber Opi, grüß euch ihr Lieben,

angefangen hat das ganze schon in der Schule, da waren die Schularbeiten.

Die waren immer gefährlich, spannend und mitunter sogar skurrile.

Da entschied ich mich immer zu testen wieweit ich sie gut machen konnte ohne mich anzustrengen.

Manchmal gelang es hervorragend, ein anderes Mal eher nicht.

Auf jeden Fall war eines immer klar, ich wusste nie wie es ausgehen wird!

Im späteren Leben waren es verschiedenste Entscheidungen, eine davon war den Arbeitgeber zu wechseln.

Das Angebot kam vom Konkurrenzunternehmen, da war in dem Angebot viele Verbesserungen drinnen.

Aber wenn solch Angebote gemacht werden, dann ist meist irgend etwas nicht ganz zu durchschauen, und das kann dann schlecht ausgehen.

Also ist Vorsicht angesagt, aber wie sich später herausstellte war ich schon unter Beobachtung als ich noch beim anderen Unternehmen war.

Es war der dortige Erfolg in meinem Bereich.

So mancher hatte mir dringend abgeraten, aber wie sich dann gezeigt hatte war die Entscheidung richtig.

Fred schickt euch ganz liebe Grüße aus Wien und wünscht euch einen super schönen sonnigen Sonntag!

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Grüß dich, lieber Fred, wie immer gefällt mir deine Antwort auch heute wieder sehr gut.

Viele herzliche und liebe Grüße von Lazarius

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Lieber Fred, ich wünsche Dir einen risikofreien Sonntagnachmittag und grüße Dich herzlich.

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Lieber Fred, ich danke für deine Grüße und erwidere sie recht herzlich.

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Also rückblickend war alles gut so? Das freut mich - spannende Sache!! LG nach Wien!

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Hallo, lieber Fred, schönen Nachmittag wünsche ich dir!

♥liche Grüße

Stupsi

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Guten Morgen!

Ich habe noch nie echte Risiko-/Grenzgänge à la Abenteuersport usw. unternommen, weil ich ein eher ruhiger Mensch bin, der es eher gemütlich mag und die Dinge auch gern so macht, "wie es schon immer gewesen ist" oder "wie es sich für mich bewährt hat".

Ich würde weder Kopf und Kragen noch Glück und Geld oder die Gesundheit aufs Spiel setzen, dafür ist mir das alles zu wertvoll und zu wichtig.

Wenn ich ernsthaft so etwas wie "risikobereit" bin, dann allenfalls im Sinne von Zeit - nach dem Motto, wir kriegen das irgendwie hin, da müssen wir halt etwas improvisieren, aber wir schaffen das. Aber das hat ehrlich gesagt schon so oft bestens geklappt, dass ich mir da keine Gedanken mehr mache: Organisation ist alles!

Beruflich bin ich zum Glück mit einer halbwegs geruhsamen Position gesichert. Da gibt es zwar Außeneinsätze und ich habe hier schon mitunter seltsame Straßen benutzt, bei denen ich nicht wusste, ob das gut geht, aber es klappte doch.

Wobei, wenn ich Straßen erwähne, eines fällt mir ein: Ich war im Sommer 2017 mal bei Würzburg unterwegs und hatte den Posten eines "Versorgungswagens" inne - mein Verein führte eine längere Wanderung durch, wir fuhren mit zwei Autos hinterher. Als die Gruppe Rast auf einem Weinberg machte, weigerte ich mich zunächst, dort hinterher zu fahren - es war sehr steil und die Wege waren zum Teil unbefestigt. Mein Vereinsfreund Eugen - ehemaliger Busfahrer - hat mich dann aber davon überzeugt, dass das klar geht, wenn man langsam fährt, bewusst Gas gibt, nicht bremst und den Wagen einfach "schieben lässt". Mir zitterten die Füße anfangs schon, obwohl ich eigentlich ein guter Fahrer bin ------> am Ende fuhren wir beide über Winzerwege hoch auf den Weinberg, er in seinem Omega, ich in meinem alten Benz. An einer Ecke geriet Eugens Omega ins Wanken, weil das rechte Hinterrad bei einer zu sportlich genommenen Kurve auf einen sehr steilen Winzerweg durchzudrehen begann, aber das haben wir auch gelöst. Ich wusste von Anfang an nicht, ob das gutgeht, aber geschafft haben wir es dann am Ende auch. Ich würde es dennoch nicht wieder tun.

Als Kind war ich eventuell risikofreudiger, da habe ich auf Spielplätzen, wenn meine Freunde dabei waren, auch mal Spielgeräte ausprobiert, die ich allein nicht benutzt hätte wie etwa eine zwei Meter hohe Hängebrücke auf einem Spielplatz (auch bei Würzburg), vor der ich zuvor Angst hatte: Und siehe da, es klappte und ich kam auf der Rutsche an, die ich über die Brücke erreicht habe und habe es gepackt!

Musikalisch gibt es heute einen Stimmungsschlager von Costa Cordalis: "Der Wein von Samos" ------> eines der wenigen Songs, die mir von dem gefallen, obwohl ich ihn als Typ so sympathisch finde.

Viele Grüße zum Sonntag!

https://www.youtube.com/watch?v=vXjlzdAHPco

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Als Kind ist jeder risikofreudiger, denn es weiß nicht wie das negativ ausgehen kann und auch dann deren Folgen.

Ich, zum Beispiel war da besonders keck, aber aus Schaden wir man angeblich klüger. Kann nicht sagen ob das auch so bei mir war.

Fred schickt dir ganz liebe Grüße aus Wien und wünscht dir einen super schönen sonnigen Sonntagnachmittag!

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Tachchen auch,

in meiner Sturm- und Drangzeit war die Risikobereitschaft extrem hoch. Da spielte es auch weniger eine Rolle, wie es ausging - Hauptsache, dabei.

Im Berufsleben lernte ich dann sehr schnell, Risiken besser einzuschätzen und so weit wie möglich zu minimieren. Nicht immer ist es gelungen. Ich erinnere mich z. B. daran, dass ich bei einem Feuer Arbeiten auf einem Dach durchführen mußte. Was bei dem ganzen Qualm nicht zu sehen war, da mit Bitumen übermalt: Oberlichter. Und prompt trat ich auf so ein Glas, welches natürlich zerbrach und zur Folge hat, dass ich durch das Dach rauschte. Den Schutzhelm musste man mir vom Kopf schneiden, so verformt war er. Aber außer Prellungen, Verstauchungen und Schnittwunden  und diversen Schrammen ist mir sonst weiter nichts passiert.

Schönen Sonntag noch

Die Engelchen wollten dich noch nicht haben, zum Glück. Schön dass es dich gibt. Herzliche Grüße

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Danke euch, und LG zurück

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