Habe ich das uralte Paradoxon / Allmachtsparadoxon von GOTT gelöst?


03.01.2020, 00:41

Noch eine Ergänzung, zur Veranschaulichung:

Aber durch seine Macht wird das alles ja gerade erst ermöglicht, das der Stein so schwer ist. Das heißt so lange der ''unendlich, selbst für gott nicht hebbare'' stein existiert, ist es ein beweiß seiner macht. Das ist doch genau sein wille also seine Allmacht ist stets bewießen, da er ja nicht will das es anders ist

14 Antworten

Das Ganze ist nur eine Gedankenspielerei ohne irgendeine reale Relevanz. Du benutzt Worte mit deinen Bedeutungen, um neue Worte mit deinen Bedeutungen zu schaffen unter Kriterien, die du dir selber ausdenkst.

  1. Du hast DEINE Vorstellung von Allmächtigkeit.
  2. Du denkst dir DEIN Kriterium aus, die Erschaffung eines Steines, um DEINE Vorstellung von Allmächtigkeit zu widerlegen.

Es ist kein Paradoxon, genauso wie "schwarzer Schimmel" kein Paradoxon ist, wenn man

anstatt

meint.

Am Ende spielst du mit Worten und Bedeutungen, mehr nicht.

Anderes Beispiel: Omnipräsenz und Allmächtigkeit

Gibt es Omnipräsenz? Wenn es ein omnipräsentes allmächtiges Wesen gibt, könnte er dann dort sein wollen, wo er nicht ist? Wenn ja, dann wäre er nicht omnipräsent. Wenn nein, wäre er nicht allmächtig? Ein Paradoxon?

Ich habe einfach nur gedanklich einen Widerspruch designed. Das ändert nichts daran, dass es einfach nur gequirlter Hirnsalat ohne Relevanz ist.

Leider hast du gar nichts gefunden, sorry.

Doch das viele Leute mit ihrer eigenen (stumpfen) Logik falsch lagen, dass dieser Spruch irgendwas beweißt. Mehr wollte ich nicht, danke für deine Antwort welche aber nicht zur Frage wirklich steht

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@Helper22

Ich kann mir irgendwelche Widersprüche ausdenken. Weder muss es die in meinen Gedanken beteiligten Elemente tatsächlich geben, noch der Widerspruch existieren.

Leider ist deine Folgerung, weder wahr noch falsch, denn die Prämissen waren schon unbestimmt. Und damit ist die Erkenntnis gleich null. Du kannst nicht zu dem von dir genannten logischen Schluss kommen, dass "viele Leute mit ihrer eigenen (stumpfen) Logik falsch lagen, dass dieser Spruch irgendwas beweißt.", auch wenn ich die Aussage als richtig ansehe. Die Aussage ist nich logisch aus deinen Folgerungen abzuleiten.

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@oopexpert

dann verstehst du leider nicht diese ''stumpfe logik''

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@Helper22

Was soll "stumpfe Logik" sein? Ich kenne nur "mehrwertige Logik" oder "Aussagenlogik"...

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Wenn er die "Einschränkung" aufheben kann, so dass er denn Stein anheben kann, dann erfüllt der Stein die gewünschte Eigenschaft (von Gott nicht anhebbar) nicht, somit war er nicht in der Lage einen solchen Stein zu erschaffen und ist folglich nicht allmächtig.

doch weil es ja sein wille war

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@Helper22

er erstellt ja ein stein der so schwer ist, den er nicht heben kann. Wenn er ihn wieder leichter macht bzw. sich stärker beweißt er damit das er auch jederzeit wieder die kontrolle zurück gewinnt. und die eigenschaft ''nicht anheben'' wieder aufzuheben ist doch kein wiederspruch, da nirgends steht das der stein ewig in dem zustand bleiben muss, selbst wenn war es ja sein wille, wo ist das paradoxon? du verstehst nicht was ich meine

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@Helper22

Wenn er will (seinen Willen aufwendet), dann kann er den Stein hochheben, daher ist der Stein anhebbar.

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@Helper22

Es geht aber darum, dass auch unter Anwendung all seiner Macht, also auch z.B. durch Veränderung seiner Stärke, dieser Stein nicht anhebbar sein darf. Das ist der Ausgangspunkt von dem Paradoxon.

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@AOMkayyy

Aber durch seine Macht wird das alles ja gerade erst ermöglicht, das der Stein so schwer ist. Das heißt so lange der ''unendlich, selbst für gott nicht hebbare'' stein existiert, ist es ein beweiß seiner macht. Das ist doch genau sein wille also seine Allmacht ist stets bewießen, da er ja nicht will das es anders ist

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@Helper22

Nicht hebbar, heißt nicht hebbar. Das ist keine Frage des Gewichts, sondern es bedeutet, dass Gott diesen Stein unter keinen Umständen anheben kann. Wenn Gott sich z.B. stärker machen kann und somit den Stein anhebt, dann war der Stein nie nicht anhebbar und somit ist er bei der Prämisse schon gescheitert. Deswegen ist es auch ein Paradoxon, welches zeigen soll, dass Allmacht unter den Bedingungen der menschlichen Logik nicht existieren kann.

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@AOMkayyy

Jetzt bist du wieder zurück gesprungen, nicht hebbar - selbst für Gott bedeutet, er beweißt durch die existenz eines solchen steines seine allmacht - da dies genau seinem willen entspricht.

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Die Idee der Allmacht ist an für sich schon paradox und ziemlich abstrakt. Zu dem gibt es unterschiedliche Auffassungen dazu was das überhaupt ist und es kann sowieso nicht zweifelsfrei ermittelt werden ob eine mögliche Antwort wirklich korrekt wäre..

Meine Antwort auf diese Frage lautet folgendermaßen:

Allmacht bedeutet nicht, dass Gott alles können muss. Ganz im Gegenteil! Es gibt einige Dinge, die Gott nicht kann, z. B.: Gott kann nicht lügen, nicht zum Bösen verführt werden, nicht sündigen und nicht Seine Verheißungen zu Zusagen brechen (vgl. Titus 1,2; Jakobus 1,13 usw.).

Ansonsten könnten wir uns auf Sein Wort nicht verlassen und wüssten nicht, ob wir Ihm vertrauen könnten...

brillant! Und das noch auch aus der Bibel.

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Ich denke, das ist eines der unsinnigsten "Paradoxa", was diese Märchenfigur anbetrifft. Warum sollte er etwas schaffen, was er dann nicht beherrscht?

Warum sollte er dir oder uns überhaupt etwas beweisen müssen. Hardcore-Gottesknechte werden dir jetzt erklären, dass er mit deinen Sinnen, also auch mit deinen Vorstellungen von Stein, gar nicht erfassbar sei.

Warum sollte er sich auch mit Kompliziertem beschäftigen, wenn er nicht mal in der Lage ist, ganz profane Angelegenheiten zu klären?

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