Wir bestehen aus einer Menge miteinander kooperierender Zellhaufen deren Spezialisierungen sich über Millionen von Jahren herauskristallisiert haben und sie dann irgendwann in einer Abhängigkeitssymbiose mit synergetischen Effekten befunden haben, sodass sie meistens nie mehr ohne einander auskommen konnten, aber in ihrer Gesamtheit ein sehr robustes Lebewesen bildeten.

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Es ist der Wunsch, dass auch diejenigen irgendwann bestraft werden, die sich im diesseits irgendwie der weltlichen Gerichtsbarkeit entziehen konnten und ein angenehmes Leben gehabt haben, obwohl sie ihr Umfeld massiv geschädigt haben.

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Die Geschwindigkeit am Canvas und den Pixeln auszurichten ist kein guter Ansatz. Manche Geräte zeichnen schneller, manche langsamer. Insofern wird das Spiel eh schneller oder langsamer laufen.

Du musst definieren, wieviele Ereignisse dein Spiel innerhalb von einer bestimmten Zeiteinheit abarbeiten soll. Das bestimmt dann die maßgeblich die Minimalvoraussetzung der Hardware, zumindest vom Spielmodell. Da ist die Grafik noch nicht miteingerechnet. Sollte ein Gerät die benötigte Leistung nicht aufweisen, wird das Spiel langsamer, behandelt aber alle Ereignisse.

Zudem solltest du die FPS bestimmen, mit der dein Spiel optimal läuft. Zudem sollten die FPS entkoppelt werden von der Spiellogik. Das ermöglicht dir Frames zu skippen, fall der Zeitslot nicht ausreicht, alle Frames für die optimale Darstellung zu zeichnen und im Hintergrund trotzdem das Spiel weiterlaufen zu lassen, auch wenn das Bild "springt".

Optional kannst du auch dynamisch die Anzahl an Ereignissen pro Zeiteinheit an die FPS anpassen. Dann wird das Spiel insgesamt wieder langsamer, behandelt aber alle Ereignisse und stellt alle Bilder da, die mindestens dargestellt werden müssen.

Dann musst du festlegen, in welchem Verhältnis die Ressourcen zwischen Spiellogik und Grafik FPS aufzuteilen sind. Das Verhältnis von Grafikleistung zu CPU-Leistung kann ja variieren und je nach Grafik auch Grafikleistung und CPU-Leistung verbrauchen.

Gute Spiele regeln das Verhältnis dynamisch während des Spiels. Meistens geht dann nur die FPS runter. Im schlimmsten Fall wird das Spiel verlangsamt. Bei Multiplayer-Online-Spielen geht das natürlich nicht. Da hat dann derjenige, mit schlechterer Hardware das Nachsehen und verliert Informationen, indem das Spiel Ereignisse und FPS skippt. FPS und Spiellogik sind dann meistens voneinander entkoppelt. Zudem sind auch Spiellogik und Rechner entkoppelt über einen Server, der den Takt des Spiel angibt.

Alternativ kannst du ja vorher einen Test machen, um die optimalen Einstellungen für jedes Gerät zu finden, also das optimale Verhältnis von Ereignissen pro Sekunde im Spielmodell und FPS, der Darstelllung. Dann brauchst du nicht unbedingt eine Entkopplung von FPS und Spiellogik.

Das hört sich kompliziert an, ist es auch ein bischen. Aber den Aufwand sollte man betreiben, wenn man nicht will, dass das Spiel mit schnellerer Hardware auch immer schneller wird. Das Problem hatten damals nämlich viele Spiele, die sich nicht an dem Zeitgeber orientiert haben, sondern an Bildschirmmetriken.

Am Ende ist es einfach ein Trad-Off zwischen den Geschwindigkeiten der Spiellogik, der Grafik und den Möglichkeiten der aktuellen Hardware.

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Du musst nur Folgendes verstehen:

In deiner Frage, die du hier stellst, folgst du der Annahme, dass es objektive Realität gibt. Wenn du denken würdest, es gäbe keine objektive Realität, dann hättest du dir das Stellen dieser Frage schenken können. Denn was sollten dich Aussagen von Menschen interessieren, wenn du davon ausgehst, dass eh jeder in seiner eigenen subjektiven Realität lebt?

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Das geht sie nichts an. Es ist eine Sache zwischen Dir und ihm. Es sei denn du willst unbedingt eine Reaktion von ihr auf diesen Umstand, was auf ein ziemlich asoziales Verhalten deinerseits schließen lässt.

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Wenn Smarties ihr ein Gutes Gefühl geben, etwas gegen ein bestimmtes Leiden getan zu haben, erfüllen sie den gleichen Zweck wie Globuli.

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Moral ist eine Vorstellung über Verhalten, welches sich innerhalb einer Spezie herausbildet um ein soziales Miteinander zu gewährleisten. Ein möglicher Gott hat damit nichts zu tun, ob er nun existieren sollte oder nicht.

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Ein weiterer Bibelvers, der zeigt das Jesus Gott ist. Was meint ihr?

Die Gute Nachricht Kolosser 2

9 In Christus wohnt wirklich und wahrhaftig die Heilsmacht Gottes in ihrer ganzen Fülle, 10 und durch ihn wird euch die Fülle des Heils zuteil, nicht durch irgendwelche anderen Mächte. Denn Christus ist das Oberhaupt jeder Macht und Gewalt im ganzen Kosmos.

Es gab vor kurzem ja eine Frage wo gesagt wurde, wenn Jesus Gott ist warum hat er dann ein Haupt über sich. Nun hier wird gesagt, dass Jesus dass Haupt oder Oberhaupt JEDER MACHT und Gewalt im GANZEN Universum ist.

Widerspricht sich nun die Bibel? Nein natürlich ist, wenn man akzeptiert, dass Jesus genauso Gott ist wie der Vater ist das kein Widerspruch.

Die Stelle mit der man "beweisen" wollte, Jesus sei nicht Gott ist diese hier.

1Kor 11,3 Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi

Leider sind Umfragen begrenzt was die Länge der Antwort betrifft. Daher formuliere ich mal drei Optionen die ich sehe.....

Meiner Ansicht nach gibt es zu diesen beiden Texten folgende "Lösungen"

a) Paulus widerspricht sich und weiss selbst nicht, wer denn nun das Haupt von wem ist was ich für unwahrscheinlich halte

b) In Korinther ist nicht gemeint, dass Jesus nicht Gott ist oder Gott hat einen Gott als Haupt über sich sonder es geht lediglich darum darzustellen, dass alles eine gewisse Ordnung hat. Es ist ja auch nicht so nur weil der Mann das Haupt der Frau ist laut Korinther dass Paulus nun meint, die Frau wäre weniger wert oder kleiner als der Mann. Man kann diese Stelle also nicht nehmen um zu argumentieren Jesus kann nicht Gott sein, dann Gott das Haupt von Jesus ist. Es geht lediglich um unterschiedliche Aufgaben. Der Sohn ist quasi die Brücke zwischen dem Vater und uns ohne dass dadurch die Gottheit Jesu kleiner wird.

c) Da Jesus Gott ist so wie der Vater Gott ist und es in beiden Texten nicht um den Vater geht, sondern immer nur um Gott sind die Texte und vor allem der in Kolosser eher ein Beweis dafür, dass Jesus Gott im Sinne der Dreieinigkeit ist. Zwar eine andere Person als der Vater mit anderen Aufgaben aus unserer Sicht aber ein und derselbe Gott. Denn wenn Jesus laut Kolosser das Oberhaupt JEDER Macht im Universum ist dann KANN er nur Gott sein alles andere würde der Bibel völlig widersprechen. Er kann kein Engel sein, denn das würde laut Kolosser bedeuten der Engel hätte Macht über Gott.

Das sind so meine Ansätze, Welche davon trifft eurer Meinung nach zu, a, b oder c oder habt ihr noch eine andere Erklärung wie man beide Texte in Einklang miteinander bringen kann?

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Ein Bibelvers kann niemals zeigen, dass Jesus Gott ist. Er zeigt lediglich, dass jemand seine Gedanken aufgeschrieben und er glaubte, dass Jesus existierte und er Gott sei. Mehr nicht.

Ehe man dem Geschriebenen "glaubt", sollte es zumindest immer einen realen Ansatz geben, dass sich das auch so zugetragen haben könnte. Und ein Gott, der sich heute nicht zeigt ist genauso unglaubwürdig, wie ein postulierter Gott vor mehreren tausend Jahren und dessen menschliche Reinkarnation.

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Im Universum ist mindestens einmal Leben entstanden. Warum nicht ein zweites Mal.

Wir haben nicht ein einziges Beispiel für einen "Gott". Warum sollte dieser existieren?

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Nein.

Ein guter Programmierer wird man durch Übung und reflektierter Betrachtung seiner eigenen Tätigkeit.

Theoretisch kannst du jemanden sagen, dass er bei gedrückter Kupplung den Zündschlüssel umdrehen muss, um danach mit einem gefühlvollem Gas-Kupplungs-Spiel das Auto in Bewegung zu setzen.

Praktisch wird dieser jemand beim ersten, beim zweiten Mal und auch noch danach öfters beim Anfahren direkt den Wagen abwürgen.

Das ist das einfachste Beispiel. Denn Autofahrer kann jeder werden. Softwareentwickler nicht unbedingt. Und ein guter Softwareentwickler wird man erst nach Jahren unter der o.g. Attitude.

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Tja... so offensichtlich ist ew leider nicht.

Es ist halt so, dass Dinge nicht nur an uns "angepasst" sein können durch die Hand eines Schöpfers. Es kann auch sein, dass wir uns an die Umgebung angepasst haben.

Man muss auch sagen, dass man alles, was du angesprochen hast, nachweisen kann, dass es existiert, nur halt den postulierten Gott nicht.

Aus der vagen Vermutung, dass alles auf uns perfekt abgestimmt ist (was tatsächlich nicht der Fall ist), kann man eben nicht auf einen Schöpfer schliessen. Das alleine wäre schon ein argumentum ad ignorantiam.

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Es ist rational anzunehmen, dass Menschen einen freien Willen haben.

Das Problem ist wie immer, die Definition. Es gibt Definitionen, die postulieren, es gäbe keinen freien Willen. Die wissenschaftlichen Studien, die den Gehirnzustand alleine als Basis nehmen haben damit sicherlich Recht.

Man muss nur überlegen, dass uns die kontinuierlich verlaufende Zeit daran hindert ein reales "Was wäre wenn"-Szenario zu betreiben. Solch eine Möglichkeit würde vielen gereichen verschiedene Dinge auszuprobieren bevor sie sich tatsächlich entscheiden würden. Aber so haben wir keine Chance, denn jede Handlung führt zu einer Zustandsänderung unserer Umgebung und damit zu immer neuen Parametern, die wir für zukünftige Entscheidungen heranziehen.

Zudem wird nicht berücksichtigt, dass der Mensch relativ schnell lernt, sein Handeln einzuordnen und entsprechende Korrekturmaßnahmen vorzunehmen aufgrund der Zustandsänderungen der äußeren Parameter.

Da wir das Vertrauen von Menschen in Menschen durch unser Handeln aufbauen und vernichten, ist die Beurteilung einer Handlung für das soziale Leben unabdingbar. Dazu gehört auch die Sanktionierung von unerwünschtem Verhalten, was immer das auch im konkreten Fall sein sollte.

Insofern müssen wir den freien Willen annehmen, der sich im Rahmen einer Handlung in der physikalischen Raumzeit auswirkt und uns dann wieder Feedback gibt, sodass wir das nächste Verhalten adjustieren können um die gewünschten Effekte zu erhalten. Für mich setzt sich die Annahme für den freien Willen aus diesen Punkten zusammen:

  1. Die zeitliche Kontinuität verhindert das "Rückgängig machen"
  2. Alternativen können nicht ausprobiert werden, ohne den zugrundeliegenden Zustandraum zu verändern
  3. Menschen vertrauen auf das Lernen anderer Menschen für das soziale Miteinander, sodass eine Adjustierung von Fehlverhalten angenommenen werden kann

Für mich persönlich hat die Ablehnung des freien Willens ganz konkrete Konsequenzen. Das gilt übrigens auch für die Annahme des freien Willens, wo die Verantwortung definiert an eine höhere Entität abgegeben wird. Effektiv ist das kein Unterschied. Denn diejenigen, die den freien Willen verneinen postulieren, dass man Menschen nicht mehr verurteilen darf, weil sie ja nicht anders Handeln können, als es ihr Gehirnzustand zulässt.

Es gibt Beispiele, insbesondere im Bereich der religiösen und ideologischen Indoktrination, wo Menschen sehr "lernresistent" sind. Menschen aus diesen Bereichen, genauso wie diejenigen, die den freien Willen verneinen, versuche ich so gut wie möglich aus meinem privaten Umfeld herauszuhalten, denn mit Menschen mit hoher Lernresistenz will ich mich nicht auseinandersetzen. Zusammengefasst sagen sie folgendes:

  • Ich habe keinen freien Willen, deshalb kann man mich nicht verurteilen
  • Ich habe einen freien Willen. Aber weil ich Gottes Geschöpf bin, ist es auch nur an Gott mich zu verurteilen und nicht vom Menschen

Effektiv kommt dabei dasselbe raus: Die vermeintliche Unantastbarkeit durch andere Menschen. Die Konsequenz: Irrationales Verhalten wird nicht korrigiert sondern gelebt und weiter kultiviert. Und in so einem Umfeld will ich mich bewegen.

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Ersteinmal muss man sagen, dass man nicht immer große Konzepte hinter Begriffen erwarten muss, die in der Softwareentwicklung verwendet werden. Genauso ist das mit dem Begriff der Delegation.

In JAVA sprechen wir über Objekte. Jedes Objekt, welches eine Aufgabe an ein anderes Objekt abgibt, "delegiert" die Aufgabe. Punkt.

Tatsächlich stechen einige Delegationen heraus, weil sie eben nur aus einer Zeile Code bestehen, nämlich aus einem lokal gehaltenen Objekt und einem Aufruf einer Methode auf diesem Objekt ODER eine lokale Methode, die ein Objekt zurückgibt auf dem dann eine Methode aufgerufen wird. Aber letzendlich bleibt es dabei, dass "this" sich der Aufgabe nicht annimmt, sondern ein anderes Objekt dafür bemüht.

Wenn es um Forwarding geht, wird es heikel. Ich musste mir das auch ersteinmal anschauen und verstehen. Und letzendlich muss ich sagen, dass ich keinen RELEVANTEN TECHNISCHEN Unterschied sehe. Beides wird gleich implementiert. Es gibt eigentlich nur nur einen semantischen Unterschied:

  • Bei einer Delegation gebe ich eine Aufgabe ab, deren Ergebnis mich interessiert.
  • Beim Forwarding ist man einfach nur ein Durchlauferhitzer und interessiert sich für das Ergebnis der Aufgabe nicht.

In dem einen Fall bin ich Betroffener, in dem anderen Fall nur Übermittler guter oder schlechter Nachrichten.

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Nein. Du machst keine Wirkung damit kaputt. Es gibt nämlich keine Wirkung von homöopathischen Präparaten außer den Effekten, die deiner Vorstellungskraft entspringen.

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Java oder C#. Diese Programmiersprachen sind aufgrund ihrer übergreifenden Konzepte geeignet, um die Grundlage für das Lernen weiterer Programmiersprachen zu legen.

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Man muss berücksichtigen, dass evolutionäre Entwicklungen auch stattfinden, wenn sie keinen signifikanten Nachteil haben.

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Mich würde mal interessieren, warum dich sowas interessiert. Beschäftige dich mit richtigen Fragestellungen anstatt mit Hypothesen. Das ist sonst Zeitverschwendung.

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