Allmachtsparadoxon?

9 Antworten

Um über Gott nachzudenken müsste der Mensch ein komplett anderen Denkansatz haben. 

Die Existen unterscheidet sich.

Die Allmacht passt nur zu einer Existenz, die selber nie in die Existenz eintrat, sondern immer existiert hat. Das ist schwer für uns Menschen zu begreifen weil wir innerhalb der Zeit denken und unsere Vorstellungskraft nur innerhalb der Zeit existiert.

Die Existenz Gottes hat jedoch die Zeit in die Existenz gebracht. Also wir sehen somit dass die Existenz von Gott anders ist als unsere. Die Existenz von Gott ist auch anders als die Existenz der Zeit. Und auch anders als die Existenz des Ortes.

Alle Existenzen außer Gott haben ein Anfang. Diese Eigenschaft "ein Anfang" zu haben ist die Grund eigenschaft der Schöpfungen. Sie wurden alle in ihre jeweiligen Existenzen geworfen. Haben ein anfang. Sogar der Ort und die Zeit selber.

Deshalb kann man sich Gott auch nicht vorstellen. Das Bildnis, die Farben, die Form, die Größe, die Bewegung, der Stillstand, der Anfang, das Ende und alle anderen Eigenschaften die erst inerhalb von Zeit und Ort sind existieren sind nicht mit der existenz von Gott vergleichbar. 

Dem gegenüber sind wiederum alle Eigenschaften der Existenz Gottes unabhängig von der Zeit und unabhängig von Ort. Also haben Kein Anfang und auch kein Ende. Deshalb wird das Wissen von Gott ohne anfang und ohne Ende beschrieben. Sein wissen ist somit nicht von einem gehirn oder einem Kopf oder überhaupt von Ort oder Zeit abhängig. Sein wissen existierte bereits ohne Zeit. Sein Hören existierte bereits vor der Erschaffung der Ohren. Sein sehen existierte bereits vor der erschaffung der Augen. Das ist für uns nicht einfach begreifbar. Sein hören sein sehen existieren ohne körperteile und sind anders als unser hören und unser sehen.

Die Schrift deutet auf den Verfasser

Das Haus deutet auf den Erbauer

Das Universum deutet auf den Schöpfer

Die Allmacht passt nur zu einer Existenz, die selber nie in die Existenz eintrat, sondern immer existiert hat.

Weitere Erklärungen, warum es genau so sein muss?

Das ist schwer für uns Menschen zu begreifen weil wir innerhalb der Zeit denken und unsere Vorstellungskraft nur innerhalb der Zeit existiert.

"Zeit" ist kein greifbares Phänomen. Wir benutzen das Wort "Zeit", um Dinge beschreiben zu können, die "vor" etwas passiert sind, "nach" etwas passieren werden, oder "gerade" passieren. Das Ganze basiert auf Veränderungen. Wo Veränderungen sind, kann man von einer "Zeit" sprechen, denn wenn sich etwas verändert, gibt es eine frühere und eine spätere Version.

Die Existenz Gottes hat jedoch die Zeit in die Existenz gebracht.

Warum wird hier einfach die Existenz Gottes postuliert?

Alle Existenzen außer Gott haben ein Anfang.

Sagt wer? Weil du es dir so zurecht definierst, macht es deinen Gott nicht mehr existent und ob die Eigenschaften zutreffen, die du postulierst, hast du bisher nicht bewiesen.

Diese Eigenschaft "ein Anfang" zu haben ist die Grund eigenschaft der Schöpfungen.

Ohne Schöpfer keine Schöpfung. Wenn du von einer Schöpfung sprechen möchtest, belege zuerst den Schöpfer.

Deshalb kann man sich Gott auch nicht vorstellen. Das Bildnis, die Farben, die Form, die Größe, die Bewegung, der Stillstand, der Anfang, das Ende und alle anderen Eigenschaften die erst inerhalb von Zeit und Ort sind existieren sind nicht mit der existenz von Gott vergleichbar. 

Wie ist einem raum- und zeitlosen Wesen denn Raum und Zeit vorstellbar, sodass er diese "erschaffen" kann?

Die Schrift deutet auf den Verfasser

Weil wir nur Schriften kennen, die von jemandem verfasst wurden.

Das Haus deutet auf den Erbauer

Viele Höhlen sind so in der Natur entstanden und hatten keinen Erbauer. Diese dienen vielen Lebewesen als "Häuser".

Das Universum deutet auf den Schöpfer

Wie möchtest du das beurteilen können? Wie viele Universen kennst du, die neben unserem Universum existieren, die von deinem Schöpfer geschaffen wurden?

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@Kevidiffel

Zumindest hast du verstanden, dass Zeit Veränderung bedeuted und genau das ist die Eigenschaft die alle Geschöpfe teilen. ALLE !

Die Veränderung bedarf einen Veränderer

Du erwartest die ganze Zeit beweise von mir. Aber der glaube an Gott ist nicht für jeden Menschen vorherbestimmt. Du beschränkst dich nur auf deinem Erfahrungsbereich innerhalb von Raum und Zeit. Du akzeptierst nur das was du innerhalb von Raum und Zeit erfährst. Dann würde ich dir mal empfehlen die Theorien von den führenden Quantenphysikern zu lesen. Dort wird nämlich gesagt, dass die Zeit selber eine kleinste Einheit hat und zusammen mit dem raum nicht durchgehend existiert sondern viel eher in gleichmäßigen "Abständen" auftauchende Phänomene darstellen und dazwischen ist etwas durchgehendes ... aber was ?

Was ist das was wissenschaftler in diesem Zusammenhang beweisen können, jedoch nicht empirisch beschreiben können ??

Es werd werder mit Zeit noch mit Raum beschrieben. Du sagst : wie kann etwas erschaffen was nicht innerhalb von Zeit und Raum existiert. Diese wissenschaftler beweisen doch das gerade Raum und Zeil lediglich Auftauchende phnomene sind in einer Wirklichkeiten, die letzendlich unvorstellbar größer ist als das auf was DU dich beschränst !!!

Aber es ist amüsant ... du bist wie die Flatmans aus dem Roman von Edwin A. Abott , "the Flatlanders" wo in einer 2 Dimensionalen Welt (Auf Papier) 2-Dimensionale Wesen existieren und uns 3-Dimensionale Wesen zwar nicht sehen ( da wir nicht in deren Erfahrungs oder Wahrnehmungsbereich sind) ABER trotzdem Einfluss auf deren Existenz nehmen können ohne dass diese Flatman's es verstehen. Für sie ist es "ÜBERNATÜRLICH" 

Aber ich gehe nicht davon dass du diese Worte verstehst. Ach ja stimmt dein Blick geht nur bis zu den grenzen von Raum und Zeit. Vieleicht hast du noch nie von Albert Einstein gehört , er sagt nämlich das Raum und Zeit relativ sind und sich verändern ... VERÄNDERN. wenn also sogar die Zeit verändert wird und ein Anfang hat ( auch nach modernster Physikalischer berechnungen ) was willst du mir dann erzählen ??

Du sagst woher willst du wissen das alles ein Anfang hat

LIEß DIR DIE PHYSIK DURCH DANN WEIßT DU DAS ALLES IN DIESEM UNIVERSUM EIN ANFANG HAT AUCH SEIN RAUM UND SEINE ZEIT !!!

Dann fragen einige was war davor ????

Ganz einfach : das wort "davor" ist in diesem Zusammenhang einwenig irrefeührend, da es das vergehen von Zeit vorraussetzt. Deshalb fragt man nicht was war davor sondern wie bezeichnen wir die Existenz die anscheinend außerhalb dieser Raum und Zeit existiert ( die laut neuster und geprüfter Quantenphysikalicher Theorien unter anderem von stephen hawking ) da sein muss und es kein Zweifel gibt das sie existiert und nicht nur das sondern sind wir unser Erfahrungs bereich vielmehr nur winzig im gegensatz zu dem was in Wirklichkeit existiert.

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Es gibt einige Dinge, die Gott nicht kann, z. B.: Gott kann nicht lügen, nicht zum Bösen verführt werden, nicht sündigen und nicht Seine Verheißungen zu Zusagen brechen (vgl. Titus 1,2; Jakobus 1,13 usw.).

Ansonsten könnten wir uns auf Sein Wort nicht verlassen und wüssten nicht, ob wir Ihm vertrauen könnten...

Das Paradoxon, das gern immerwieder heraufbeschworen wird, ist in Wirklichkeit keines. Denn gemäß jüdischer und christlicher Theologie ist diese Frage längst beantwortet:

Demnach hat Gott unsere gesamte Welt erschaffen, und sie letztlich in die Hände der Menschen übergeben. Was am Ende draus geworden ist, sehen wir jeden Tag auf der Straße, wir hören es im Radio und wir lesen es in der Zeitung. Ein echtes Paradies.

Allein hier bei GF.net tauchen in der Rubrik "Religion" nahezu täglich fragen auf wie: "Warum passiert soviel Böses in der Welt? Warum greift Gott nicht ein?"

Genau aus dem Grund, der letztlich auch das "Paradoxon" auflöst: der freie Wille. Gott hat die Welt in die Hand der Menschen gegeben, aus freiem Willen. Er kann theoretisch eingreifen, wird es aber nicht tun, da er sich selbst freiwillig die Beschränkung auferlegt hat, nicht in die Freiheit der Menschen einzugreifen.

Gott kann also seine eigene Macht beschränken, indem er sie einfach nicht zur Anwendung bringt.

Du hast allerdings nicht die Frage beantwortet:

„Kann ein allmächtiges Wesen eine Handlung vollziehen, ohne sie zu vollziehen?“

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Kann jedam einen gegen Argument sagen und mir weiss machen das es eine "Gott" gäbe?

Was hat denn jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Ich kenne das Beispiel mit dem Stein und trotzdem bin ich gläubig.

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Du redest wirr und siehst, glaube ich, selbst gar nicht durch, was du redest.

Hier ein Video dazu:

https://youtu.be/1r04uIVPo-M

Meine Antwort wäre etwas anders dazu gewesen, aber ähnlich.

Gott ist allmächtig. Er kann alles erschaffen, was er will. Die Betonung liegt auf: was er WILL. Gott verrichtet logischerweise aber nur göttliche Taten. Es wäre nicht göttlich, etwas zu erschaffen, was einem selbst die Göttlichkeit auslöschen würde. Sowas wäre dumm. Und es wäre eine absolute Frechheit und Gotteslästerung, ihn als dumm u.ä.. zu bezeichnen. 

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Und was ist mit der Frage, um die es im Endeffekt geht:

„Kann ein allmächtiges Wesen eine Handlung vollziehen, ohne sie zu vollziehen?“

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